Schlafstörungen und Medikamente

Hallo an alle,

ich leide seit meiner frühen Kindheit an Schlafstörungen und nehme seit einigen Jahren auch Schlafmedikamente, da ich weder Einschlafen oder Durchschlafen kann; wenn ich also keine Medikamente nehme, dann schlafe ich teilweise erst irgendwann um 04:00 bis 05:00 Uhr in der Früh oder gar nicht.

Als ich zu Weihnachten bei meinen Eltern zu besuch war, ist mir aufgefallen, dass ich in all den Tagen weniger an Medikamente gebraucht habe und immer Durchgeschlafen habe, obwohl ich von meiner Routine nichts verändert habe; das war nicht nur ein subjektives Gefühl, sondern auch meine Apple-Watch hat ganz klar gezeigt, dass ich länger und tiefer schlafe, ohne aufzuwachen.
Als ich dann wieder bei mir zuhause war, fing alles wieder von vorne an, sprich: ich brauchte wieder mehr Medikamente und ich habe weniger geschlafen und auch nicht Durchgeschlafen.

Hat jemand mal ähnliche Erfahrungen gemacht oder generell Tipps zu Schlafstörungen und Medikamentenreduktion/Umstellung?

Antworten (2)

Hallo,
wahrscheinlich ist bei deinen Eltern das Umfeld so angenehm und schön, dass du dich geborgener fühlst und deswegen besser schlafen konntest? Haben dich in der Nacht auch weniger Gedanken und Sorgen umgetrieben?

Was du mal probieren könntest, um von den Medikamenten wegzukommen, ist Autogenes Training zu praktizieren. Es hilft bei Schlafstörungen. Meine Psychologin hat es mir empfohlen und ich kann seitdem besser einschlafen. Noch nicht perfekt, aber auf 6 Stunden Schlaf mit nur einer Unterbrechung komme ich seitdem.

Du kannst dir die Techniken mit einem Buch lernen (damit habe ich angefangen): https://gu.de/products/78722-autogenes-training

Oder du lernst es mit einer Audio Anleitung (es gibt auch Apps dazu): https://mindreach-app.com/autogenes-training/einschlafen

Hallo, ich habe auch schon Schlafstörungen seit meiner Kindheit. Ich kann aber egal wo, nicht einschlafen. Wie ist es, wenn du im Urlaub bist? Vielleicht war es nur Zufall jetzt. Oder hast du Pflanzen in deinem Schlafraum, auf die du "allergisch" reagierst? Ich esse in Keksen eingebackenes Hasch. Gaaaanz wenig. Aber es hilft. Es gibt trotzdem immer wieder Nächte, in denen es trotzdem nicht geht, aber meistens schon. Marihuana rauchen hilft mir nicht. Ich muss es essen. Ich hab über 35 Jahre schon so ziemlich alles ausprobiert.

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