Schmerzen beim und nach dem Orgasmus

Guten Tag,
ich habe mein Leben lang schon damit zu kämpfen, das ich Schmerzen beim Sex und bei der Selbstbefriedigung habe. Bei der Selbstbefriedigung habe ich „nur“ Schmerzen in der Eichel sobald der Orgasmus eintritt, so dass ich die Eichel ab diesem Zeitpunkt nur noch unter heftiger Schmerzeinwirkung berühren kann. Der Rest des Penis ist davon nicht betroffen. Diese Schmerzen verschwinden ca. zwischen 3-5 Minuten. Beim eigentlichen Sex mit meiner Partnerin kommt es ebenfalls zu heftigen Schmerzempfinden sobald der Orgasmus eintritt, sodass weitere Bewegungen kaum mehr möglich sind. Komischer weise habe ich diese Schmerzen nur bei der Bewegung aus der Partnerin heraus, ein „weiteres Eindringen“ tut nicht weh. Manchmal habe ich Folge dessen auch eine kleine Entzündung am Hahnröhrenausgang, diese verschwindet meistens nach ca. einem Tag wieder. Ebenfalls kann ich nach dem Sex ca. für 3 min nicht urinieren, der Druck ist da, aber es geht einfach nicht („keine Ahnung ob das normal ist“). Es kommt auch vor, dass danach über einen längeren Zeitraum das urinieren weh tut (brennt). Dies kommt dennoch seltener vor. Der Strahl ist dann auch manchmal geteilt oder schießt in alle Richtungen. Während des Geschlechtsverkehrs habe ich manchmal Schmerzen in der Eichel, diese verschwinden aber wieder nach wenigen Sekunden, dafür darf in dieser Zeitspanne keine Reibung/Bewegung auftreten. Gleitgel oder ähnliches habe ich auch schon ausprobiert, änderte dennoch nichts. An meiner Partnerin kann es auch nicht liegen, da ich diese Probleme mit mehreren meiner Sexualpartnerinnen hatte.
Mit diesem Problem war ich schon bei verschiedenen Urologen und als letztes vor zwei Jahren in der Uniklinikum-Urologie. Der erste Urologe hat sämtliche Salben ausprobiert, was aber keine Veränderungen brachte. Das Urin wurde untersucht, jedoch nichts festgestellt. Dieser schlug zu Letzt eine Entfernung der Vorhaut vor, was ich durchführen lies. Dies brachte dennoch auch keine Veränderung mit sich. Zwei andere Urologen verschrieben mir weitere Salben, was aber auch zu keiner Verbesserung führte. Im Uniklinikum lies ich dann weitere Untersuchungen über mich ergehen. Eine Blasenspiegelung ergab dass sich ein kleiner Hautzipfel in der Hahnröhre befand, jedoch die Blase und alles andere in Ordnung sei. Diesen Hautzipfel entfernte man sofort, was aber auch keine Veränderung mit sich führte. Ebenfalls steckte man „Wattestäbchen“ unterschiedlich tief in meine Hahnröhre und machte „abstriche“ (kann mich nicht mehr erinnern wie diese Untersuchung genau benannt war) und untersuchte diese anschließend. Auch dieser Test ergab nichts Positives für mein Problem. Mein Sperma wurde untersucht, ebenfalls kein Positives Ergebnis. So dass man mich auch dort ohne Ergebnis und weitere Idee wieder nach Hause schickte.

Sollten Fragen bestehen, welche Salben etc. mir damals verschrieben wurden, müsste ich beim damaligen Arzt nachfragen.
Ich bin mittlerweile 27 Jahre alt und habe mit meinem Problem schon mein Leben lang zu kämpfen. Da diese mir aber alle nicht weiter helfen konnten hatte ich es zu der Zeit aufgegeben eine Lösung für mein Problem zu finden. Ich hoffe dass jemand hier evtl. schon mal von einem ähnlichen Problem gehört hat und mir hoffentlich weiter helfen kann.

Vielen Dank

Antworten (1)
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Hmm... - das ist eine sehr konkrete und vor allem ernsthafte Schilderung. Bin kein Fachwissenschaftler in diesem Bereich und kann da keinen Rat geben. Der einzige Name, der mir einfällt, ist der des Hamburger Urologen und Sexualwissenschaftlers Prof. Dr. Hartmut Porst.

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