Übertreib mal nicht
Übertreib es lieber mal nicht. Drei mal die Woche ist schon eine ganze Menge. Dazwischen braucht man auch mal Regeneration und/oder die Zeit, das Gelernte etwas sacken zu lassen.
Außerdem: Ähnlich ist nicht gleich. Letztlich ist es ja vereinfacht ausgedrückt so, dass das Jiu Jitsu, das aus der Samurai-Kriegskunst kommt, stellenweise etwas auseinandergerupft wurde, woraus dann "Insel-Kampfsportarten" wie Karate oder Judo, die sich nur mit einem Bereich der Techniken befassen, entstanden. Diese wurden dann auf Sport getrimmt, das heißt es gibt Wettbewerbe und da wird nicht nur Effektivität sondern auch Schönheit bewertet.
Später hat man in Deutschland Elemente von Jiu Jitsu und den Weiterentwicklungen aus den Bereichen Judo und Karate dann wieder Ju Jutsu zusammengesetzt, was ja auch Bestandteil der Polizeiausbildung ist. Jiu Jitsu und Ju Jutsu sind aber eine Kampfkunst, kein Kampfsport. Das heißt, es gibt keine Regeln, keine Wettkämpfe und die Techniken sind auf Effektivität ausgelegt.
Selbst wenn eine Grundposition oder eine Kata sehr ähnlich ist, sind die Techniken doch etwas anders - und gerade dich als Anfänger wird das sicherlich doch sehr verwirren.
Lass es also lieber sein und belass es bei den drei Trainingseinheiten in der Woche. Da hast du mehr von. Es geht ja auch nur um den gelben Gürtel, so schwer kann das ja auch nicht sein. Und falls doch - dann wiederholt man die Prüfung halt irgendwann noch mal.