Sohn mit Phimose will sich nicht Operieren lassen

Hallo Leute
Mein 12-jähriger Sohn hat eine starke Phimose und leidet aller paar Monate an Entzündungen. Wir haben schon 3 Dehntherapien durch die leider nicht viel erfolg zeigten. Der Kinderarzt und die 3 Urologen bei denen wir waren, meinten man käme um eine OP nicht drum herum. Doch mein Sohn will nicht operiert werden.
Ich und mein Mann haben alles versucht ihn zu überzeugen und auch sein großer Bruder hat schon probiert mit ihm zu reden, leider erfolglos. Sogar die Ärzte stoßen gegen eine Wand.
Und jetzt wo lagsam die Pupertät beginnt, wird das bestimmt nicht einfacher ihn zu überzeugen und durch das Wachstum hab ich die Angst das sie sogar noch enger wird.

Weiß jemand wie ich meinen kleinen doch überzeugt kriege sich helfen zu lassen?

Antworten (15)

Dein Sohn ist in einem Alter, wo man sowas ohne ausreichende Notlage nicht gegen seinen Willen tun kann. Das ist wider alle Vernunft. Solange Du ihn nicht umstimmen kannst, wirst Du wohl nichts erreichen. Ich kann Dir nicht guten Gewissens zum Abwarten raten, weil wir wissen, dass die Verengung voran schreitet.
Die Häufigkeit von Beschneidungen ist regional untershiedlich, dementsprechend finden es Jugendliche eher cool oder uncool beschitten zu sein. "Er findet einen beschnittenen Penis häßlich." lässt darauf schließen, dass es für ihn wohl eher als uncool gilt. Dass deckt sich ja auch irgendwie mit Der Meinung Deines anderen Sohnes. Vielleicht sprichst Du die Mütter seiner beschnittenen Freunde noch mal darauf an, wie die damit umgehen. In dem Alter spielt auch Gruppendruck eine Rolle.

Hallo Renate,

nach dem, was du schreibst, vermute ich, wie sehr du unter der gegebenen Situation leidest und dir wünschen würdest zu wissen, was du tun kannst, um beizutragen.

Was ich - sowohl aus unglücklichen wie auch aus glücklichen Entscheidungen - gelernt habe, ist, dass es für eine gute Lösung entscheidend ist, dass sich die verschiedenen Seiten zunächst ihrer eigenen und der Bedürfnisse der anderen bewußt sind und die der anderen wie ihre eigenen Bedürfnisse gleich ernst nehmen.

Ich vermute, deine Bedürfnisse in der gegebenen Situation sind *zum Wohl eines Menschen beitragen, *die Wiederholung von frustrierenden Erlebnissen vermeiden und *etwas unternehmen.

Auf Seiten deines Sohnes vermute ich die Bedürfnisse nach *Unversehrtheit, *Selbstbestimmung und *Abwarten (und eventuell: *weitere Informationen einholen).

Ob du und dein Sohn sich in den genannten Bedürfnissen wiederfinden bzw. ausreichend gehört fühlen, so dass Interesse daran besteht, nach einer Lösung zu suchen, die alle beteiligten Bedürfnisse berücksichtigt?

Andreas

Na ja
Wenn dein Sohn seine Persönliche Meinung über sein Körperliches Wohl stell und diese entscheiden ist nun ja !
Oh man wo stehen wir denn Heute.... zb. der Sohn hat ein Med Problem Er entscheidet ich will diese Operation nicht !
Ich finde es ist Ihn nicht bewusst was für Probleme noch kommen können und werden
Spätestens nach den ersten S- Kontakt wird Er es merken.
Es bleibt nur noch zu Hoffen das es in einer Not-Operation gemacht werden muss !
Das klingt jetzt brutal aber ich glaube nicht das dein Sohn einlenkt !

andredrei

@Uwe

Also erstmal nichts weiter machen und hoffen das er bald selber die Einsicht entwickelt?

@Andredrei
Er ist ja schon 12 also zählt seine Nein-Stimme beim Arzt. Ich kann da nichts mehr machen außer ihn versuchen auf Ja umzustimmen.

@Andreas-S

Deswegen dehnen wir intervallmäßig seit 4 Jahren. Außerdem zählt seine Stimme beim Arzt, also können wir ihn eh nicht „zwingen.“ Triple Incision lehnt er auch ab. War zuerst die Idee nachdem das reine Dehnen keinen Erfolg gezeigt hat. Das wäre mir auch lieber als ganz ab, aber die Ärzte sehen da ein hohes Risiko das es wieder verengt und der gewünschte Erfolg nur kurze Zeit anhält.

Hallo Renate,

ich vermute, die Gründe, warum sich dein Sohn nicht beschneiden lassen möchte, kommen daher, dass er das Bedürfnis hat, selber über seinen Körper zu bestimmen und weil ihm körperliche Unversehrtheit wichtig ist.

Ich selbst wurde im Alter von 5 oder 6 Jahren beschnitten - ohne dass ich gefragt worden wäre.
Und habe in meiner ganzen Kindheit und Jugend wie wahnsinnig unter dem Stigma des Anders-Sein gelitten.
Mit vierzig Jahren kamen dann Schmerzen an der Eichel (aufgrund des direkten Kontaktes mit der Unterwäsche) hinzu.
Diese Schmerzen behandle ich bis heute - so wie viele andere, die die "einfache" medizinische Lösung ablehnen, eine Creme aufzutragen, die die Eichel unempfindlich gegen (alle!) Reize macht - durch Anbringen eines Pflasters, das die Vorhaut über der Eichel verschliesst.

Ich habe Jahrzehnte gebraucht, um meinen Eltern nicht mehr zu grollen, dass sie mich nicht selbst haben entscheiden lassen und einen Eingriff an mir vollziehen ließen, der - wie ich heute weiß - medizinisch einfach zu umgehen gewesen wäre.

Weißt du beispielsweise von der "Triple Incision"?
Das ist eine Operations-Methode, die sowohl die Vorhautverengung aufhebt, als auch die Vorhaut vollständig erhält.
Weiteres beispielsweise unter:
https://forum.paradisi.de/thema/phimose-beschneidung-zirkumzision-triple-inzision-186896/

Und kannst du dir vorstellen, deinem Sohn diese beiden Worte "Triple Incision" zu nennen und ihn zu fragen, ob er sich im Internet mal darüber schlau machen möchte?

Hallo Renate81
Ich kann Dir und dein Sohn empfehel es möglich schnell nachen zu lassen.
Ich kenne das auch aus unseren Bekannten Kreis bei der Junge hatte ähnliche Probleme
er wurde beschnitten aber ein bisschen der Vorhaut wahr durch die Entzündungen mit der Glanz verwachsen , da durch ist das Ergebniss nicht ganz so schön !
Ich denke mal das ist auch nicht Ideeal , wenn der Urologe auch Beschneidungen durch führt , bei der nächsten Entzündung es zu machen ...
Quasie deine Sohn vor vollendeten Tatsachen zu stellen !
und direkt die Beschneidung durch zu führen.
Er wird zwa erst mal wütend und nicht begeistert sein aber er wird sehr bald merken das es doch besser ist

gruss
Andredrei

@Renate81

Wenn Ihr vier Jahre gedehnt habt, hat er auch vier Jahre das Ziel gehabt, nicht beschnitten zu werden. Das ist für einen Zwölfjährigen eine verdammt lange Zeit. Es ist eine Zeit wo das eigene Verhalten noch stark und unreflektiert durch das Verhalten der Eltern geprägt wird, weil das eigene rationale Urteilsvermögen noch nicht ausreichend entwickelt ist. Vielleicht hat er so diese irrationale Haltung aufgebaut. Ich weiß selbst, dass ich als Kind einen beschnittenen Penis auch schrecklich fand. das hat sich später geändert. Es gibt hier auch viele Beiträge von Frauen, die offen erklären, dass sie beschnittene Männer bevorzugen. Spätestens dann wird er überlegen, ob eine verengte, entzündete Vorhaut wirklich besser ist.
Frühzeitig zurück ziehen konnte ich meine Vorhaut auch. Aber sie war sehr lang und das Bändchen war sehr kurz. Das war meinen Eltern nicht aufgefallen. Auch diese Probleme waren mit der Beschneidung gelöst.
Für den Bruder gilt natürlich, dass es ohne medizinische Indiaktion nur auf erwiesenen eigenen Wunsch gemacht werden darf.

@Uwe

Aufgeklärt ist er ja. Jeder Arzt hat ja sein bestes versucht ihm die Angst zu nehmen.
Den einen Tag hab ich ihn gefragt ob er weiß das sein Feund x beschnitten ist. Er meinte darauf das er es weiß und das die freie Eichel total seltsam und hässlich aussieht.
Ich hab ihm dann erklärt das Schönheit im Auge des Betrachters liegt und eine freie Eichel überhaupt nicht schlimm sei. Seine Meinung hat er trotzdem nicht geändert. Aber ich hab einen "Grund" gegen die Beschneidung herausgefunden.

Sein großer Bruder hatte nie ein Problem mit der Vorhaut. Er konnte sie mit 6 schon zurückziehen. Ich hab ich aber mal mit ihm hingesetzt und gefragt was er denn von einer Beschneidung halten würde. An sich findet er das optisch okay, will es aber selbst nicht. Aber ohne Grund würde ich ihn eh nie beschneiden lassen.

Ja, 19% Beschneidungsquote sind in diesem Portal festgestellt. Die Zahl beruht auf Selbstauskünften der Jugendlichen. Aber das ist der Durchschnitt im Deutsch-sprachigen Raum. Das kann in einzelnen Gruppen nach oben und unten variieren. Faktoren für eine höhere Quote sind, ob man in der ehemaligen amerikanische Besatzungszone lebt und wie hoch der muslimisch geprägte Bewölkerungsanteil ist. Ein höheres Bildungsniveau scheint ebenso mit einer höheren Beschneidungsquote zu korrelieren. Dabei spielt sicher auch höhere Aufmerksamkeit für hygienische und kosmetische Aspekte eine Rolle.

Für die konkrete Wahrnehmung eines Zwölfjährigen ist natürlich das direkte Umfeld maßgeblich, wo es auch wiederum zufällige Schwankungen gibt. Ich will sagen, wenn er sicht verweigert, habt Ihr es schwer, in seinem Umfeld Vorbilder zu suchen. Vermutlich ist es ihm auch peinlich, in einer Sache, die er ohnehin ablehnt, mit einem Gleichaltrigen das Gespräch zu suchen.

Wenn ich von mir ausgehe - ich hatte das Entzündungsproblem ja auch - ich hatte die meiste Angst vor der Berührungsempfindlichkeit der dann ständig frei liegenden Eichel und vor der Peinlichkeit, wenn Andere die Veränderung wahrnehmen. Habt Ihr ihm alles richtig erklärt? Das Problem der übermäßigen Empfindlichkeit gibt sich schnell, weil sich eine dickere Hornschicht ausbildet. Dann ist es wirklich nicht mehr unangenehm. Da ist es auch völlig in Ordnung, wenn es straff gemacht wird, so dass die Eichel auch im nicht erigierten Zustand völlig frei liegt. Dann liegt auch die Narbe außen am Schaft, was der Heilung zuträglich ist, weil sie nicht von Resthaut bedeckt ist. Die OP ist heutzutage unter örtlicher Betäubung völlig schmerzfrei. Mit Auskleiden, Ankleiden und Anästhesie war alles innerhalb einer halben Stunde erledigt. Bei mir haben sich die Fäden bereits nach einer Woche aufgelöst. Nach zwei Wochen war die Sache bei mir ausgestanden - unproblematisch und unkompliziert. Vielleicht erwähnst Du, dass doch sicher einige seiner Freunde beschnitten sind und erkärst ihm, dass man wirklich keine Angst haben muss. Irgedwann wirst Du ihn vielleicht doch erreichen.

Wie ist es bei seinem Bruder? So eine Veranlagung ist manchmal auch erblich. Habt Ihr mit ihm mal gesprochen? Hier im Forum gibt es einen Tread von Marion "Ein Sohn muss beschnitten werden, anderen Sohn auch gleich beschneiden lasssen?". Bemerkenswert finde ich Marions Beitrag vom 17.02.2017, wo der Bruder recht entschlossen den Wunsch äußerte, auch beschnitten zu werden. Das muss natürlich nicht in jedem Falle so sein. Sollte das bei Euch auch der Fall sein, würde das dem Jüngeren sicher einige Ängste nehmen.

Wie schnell man operieren soll, ist so eine Gewissensfrage. Wer alle Möglichkeiten ohne OP ausschöpt, nimmt seine Verantwortung gewiss ernst und macht es sich sicher nicht einfach. Wenn ich mir überlege, wie lange ich mit meinen Entzündungen gezögert habe, um dann festzustellen, dass die kleine OP schnell und unkompliziert alle Probleme gelöst hat, dass meine Ängst und Befürchtungen letztlich unbegründet waren, kann ich mir das auch frühzeitig und sogar präventiv vorstellen. Da muss sich wohl jeder selbst seine Meinung bilden.

Heute möchte ich es nicht mehr anders haben. Keine Entzündungen, gute Hygiene. Und mittleweile finde ich auch, dass meine freie Eichel und der glatte Schaft sehr gut aussehen, besser als jede "Nudel" mit Vorhaut. Deswegen stört es mich nicht, wenn es jemand sieht. Aber der Weg im Kopf war auch bei mir langwierig. Und das geht vielen Teenagern auch so. Da gibt es den Tread "Vorhaut kürzer geworden" von Dian123. Man erlebt die Gedankenwelt eines Teenagers, der sich zumächst überhaupt keine Beschneidung vorstellen kann und versucht, sich seiner Mutter mit allen Mitteln zu widersetzen, der absolut keine "OP am Schwanz" will. Er setzt sich mit einer möglichen Beschneidung über lange Zeit auseinander. Er sucht Argumente dagegen, findet aber auch welche, die dafür sprechen und lockert seine harnäckige Abwehrhaltung. Nach einiger Zeit kann er sich eine Beschneidung trotz immmer noch bestehender Zweifel doch irgendwie vorstellen. Er lässt seine Vorurteile fallen und versucht die alles sehr objektiv zu bewerten. Er öffnet sich dann mehr und mehr den Vorzügen einer Beschneidung und entscheidet sich dann doch sehr selbstbewusst für eine radikale Beschneidung. Am Ende ist er stolz, dass diesen Weg gegangen ist, um fortan auch bechnitten zu sein. Vielleicht hilft Euch das, Euch in die Gedankenwelt eines Teenagers etwas hinein zu versetzen. Ihr erfahrt viele Bedenken und Befürchtungen und Ängste, die ein Teenager hat, wenn es um seine Beschneidung geht. Vielleicht könnt Ihr mit diesem Wissen besser auf Euren Sohn eingehen.

Renate81
Irgendwann wird er es nicht mehr aushalten und wird kein Wasser mehr lassen können und wird um eine Op nicht herum kommen.
Bei meinem Sohn war mit 14 das Vorhautbändchen zu kurz er hatte sehr starke schmerzen. Die Ärztin meinte Damals das seine Vorhaut auch schon zu eng wäre und es zu einer Verenung kommen kann.
So entschied sich mein Sohn nach dem Gespräch für eine Beschneidung da sein Kumpel das auch hat und er es schon kennt vom aussehn her.
Alles ist gut Verheilt und er ist sehr zufrieden damit ist jetzt ca.3 Jahre her.
Die Vorhaut wurde komplett Entfernt und das Bändchen auch.
So hat und wird er da nie wieder Probleme haben.
Gruß Birgit

@Boogaloo

So hoch ist mittlerweile die Quote? Das heißt in seiner Klasse müssten ungefahr 2-3 andere beschnitten sein. In einem Sportverein ist er nicht, da fehlt ihm also der Vergleich.

@Uwe65527

Genau davor hab ich Angst. Das irgendwann eine Not-OP anstehen muss.
Ich verstehe auch nicht warum er lieber 3 mal im Jahr eine Entzündung hat, statt sich Operieren zu lassen. Ich kann mir vorstellen das eine Beschneidung zwar auch nicht besonders toll ist, aber lieber einmal schmerzen als andauerd. Wir schleppen das Thema auch schon 4 Jahre vor uns her und verbessert hat sich da nichts.

Ich hab mich auch mal mit ein paar Müttern seiner Freunde unterhalten, und aus seinem Freundeskreis sind 3 beschnitten. Vielleicht kann er ja mit ihnen über seine bedenken reden.
Eine Mutter meinte es sei ein Fehler gewesen mit der OP zu warten. Wir hätten ihn gleich beschneiden lassen sollen ohne versuch zu dehnen. Meint ihr sie hatte recht? Klar hätte es viele Arzttermine und entzündungen gespart, doch so voreilig zu Operieren wäre auch nicht das gelbe vom Ei oder?

@Boogaloo

Deine Argumente sind für einen Erwachsenen nachvollziehbar, aber ich befürchte er wird diese Argumente nicht an sich ran lassen. Wenn 19% der Jungen beschnitten sind, heißt das auch, dass es Gruppen gibt, wo weniger beschnitten sind, Außerdem gibt es regionale Unterschiede. Ein Zwölfjähriger orientiert sich natürlich an seinem pesönlichen Umfeld. Wenn da niemand beschnitten ist, ist es natürlich schwer.

Man wird ihm wohl klar machen müssen, dass er es irgendwann machen muss. Entweder es verschlechtert sich bis es so akut ist, dass eine Notoperation erfordelich wird, oder die Entzündungen nehmen zu, und er wird im Erwachsenenalter keine Kinder zeugen können. Eigentlich müsste er Interessse haben, keine Entzündungen mehr zu haben. Ich weiß wovon ich rede. Die entzündeten Stellen schmerzen und sondern ein Sekret ab, was die Vorhaut mit der Unterwäsche verklebt und auch noch unangenehm riecht. Auf Dauer wird das niemand mögen. Ich habe auch lange gezögert und konnte mir nicht vorstellen, eine OP zu machen. Mittlerweile schätze ich es, radikal beschnitten zu sein.
Wenn nicht jetzt, dann wird ihm sicher im Laufe der Pubertät klar, dass eine frei liegende Eichel attraktiver ist als eine entzündete Vorhaut. Aber ich denke, er muss das irgendwie selbst verstehen. Vielleicht bei der nächsten Entzündung noch mal fragen, ob da nicht doch dauerhaft Abhilfe geschaffen werden soll.
Aber bei einer eindeutigen Indikation sollte es schon gemacht werden. Abwarten macht die Sache nicht besser.

Auf einer Seite für Jungsfragen wird eine Beschneidungsrate von 19% angegeben, also praktisch jeder Fünfte. Es sind daher nicht gerade wenige, die so „anders“ sind, wahrscheinlich auch einige seiner Kameraden, nur dass er es nicht weiß.
In manchen Klassen oder Sportmannschaften gilt es unter Jungs als Privileg, beschnitten zu sein und manche lassen sich freiwillig beschneiden, weil es besser aussieht.

@zwyzwa danke für deine Antwort

Das einzige Argument war, das er nicht anders aussehen will. Ich hab ihm erklärt das es ist nicht schlimm sei, anders zu sein. Aber naja, gebracht hat es nicht viel. Wir haben ihn auch schon gefragt ob/ wovor er Angst habe, aber eine wirkliche Antwort hat er uns nicht gegeben.
Vielleicht könnte diese Idee klappen. Doch sagt man nicht: "desdo später, desto schlimmer"?

Hat er auch Argumente dafür oder sagt er einfach, er will nicht?
Gegen die Angst kann man ja eventuell was machen, wenn er aber andere Argumente hat, würde ich die ernst nehmen und eventuell mit professioneller Hilfe dagegen angehen.
Ich denke mal, dass sich das Problem erst dann zeigen wird, wenn er die ersten Mädchen kennenlernt oder bei anderen Burschen (Sport,...) sieht, dass bei ihm etwas anders ist.
Mein Neffe hatte abstehende Ohren und hat sich immer geweigert sich operieren zu lassen. Mit 15 ist er dann von sich aus gekommen und hat gesagt, jetzt möchte ich mich operieren lassen. Davor hat er es nicht für nötig gehalten. Hat da immer stark mit seinem Charakter gegen Schmähungen reagiert und das hat nichts ausgemacht.
Also vielleicht kann man ihn ja noch die Zeit geben und dann will er es von sich aus.

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