Entscheidung Schwangerschaft oder Ehe

Ich weiß nicht wohin mit meinen Gefühlen, daher schreibe ich nun meine Gedanken in diesem Forum auf. Meine Situationen ist folgende ich habe fünf ganz tolle Kinder und bin nun schwanger mit Nummer 6. Mein Mann hat gerade seinen sehr gut bezahlten Job durch Insolvenz seiner Firma verloren. Er hat nun wieder neue Arbeit gefunden, die ebenfalls gut bezahlt wird und wir unsere Kosten alle selbst decken können. Mein Mann kann mit der Schwangerschaft überhaupt nicht umgehen. Er ist in Tränen ausgebrochen und ist fix und fertig. Für Ihn gibt es nur einen Weg den Abbruch. Ich muss mich nun zwischen meiner Ehe und dieser Schwangerschaft entscheiden. Ich habe das Beratungsgespräch geführt und habe einen Termin zum Abbruch gemacht. Allerdings geht es mir ziemlich beschissen. Ich möchte, dass meine Kinder einen glücklichen Vater haben und habe mich zum Wohle meiner Kinder dafür entschieden. Allerdings geht es mir ziemlich schlecht. Ich fühle mich leer und muss ständig weinen. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Für mich ist es mein Baby, auch wenn es noch ein kleiner Zellklumpen ist. Ich möchte, dass wir alle glücklich sind, weiß aber nicht, ob ich das Danach überstehen werde. Pro Familia hat angeboten, dass ich jederzeit noch einen weiteren Termin haben kann. Bin am überlegen dies in Anspruch zu nehmen. Vielleicht gibt es ein paar Gleichgesinnte hier im Netzt, die mir Mut machen können, dass es ein Danach gibt und ich nach der Trauer ganz normal weiter leben kann? Traurige Grüße Bienchen

Antworten (53)
@M

Liebe M, ich hatte bereits gestern eine Antwort geschrieben, die aber irgendwie in der Abteilung "unbeantwortete Fragen" gelangt ist, und die ich mittlerweile nicht mehr finden kann. Also nochmal! Ich kann schon irgendwie verstehen, daß Du Deinen Kindern nicht den Vater nehmen willst. Andererseits werden auch sie bemerken, daß zwischen Euch etwas nicht stimmt. Ich kann mir schwer vorstellen, daß sich eine derartige Situation wieder vollständig normalisieren kann, dazu ist die Sache zu schwerwiegend! Glaubst Du, daß du das Deinem Mann jemals wirst verzeihen können? Dazu bedarf es wirklich sehr viel Kraft. Vielleicht solltest Du mal psychiatrische Hilfe in Anspruch nehmen, Du mußt Dich wirklich nicht für Deine Situation schämen! Alles Liebe wünsch Dir Esmeralda

@Esmeralda

Liebe Esmeralda. Vielen Dank für deine Antwort. Ehrlich gesagt, kann ich dich sogar verstehen. Ich meine wie du darüber denkst. Ich hätte niemals gedacht, dass ich jemals vor so einer Situation stehen würde. Ein Schwangerschaftsabbruch war für mich immer unvorstellbar und überhaupt kein Thema. Niemals hätte ich das in Erwägung gezogen. Ich kann und ich hätte die Konsequenzen getragen, denn es ist ja schließlich unsere Schuld gewesen. Mein Mann ist da leider anders. Ein Abbruch kam für mich nie in Frage, bis zu dem Tag, als mein Mann mich vor die Wahl gestellt hat. Als wir in der Klinik waren und festgestellt wurde, dass die Schwangerschaft nicht zeitgerecht entwickelt ist, es noch extrem früh ist und man lediglich eine Hülle sehen konnte und nicht wusste, ob sich da etwas entwickelt oder nicht, war es möglich den Abbruch sofort vorzunehmen. Im Normalfall hat man ja erst ein Gespräch, muss dann 5 Tage warten (Bedenkzeit) und kann erst dann den Abbruch vornehmen lassen. Obwohl ich nicht einmal weiß, ob daraus eine gesunde und intakte Schwangerschaft geworden wäre, fühle ich mich so leer, so unendlich traurig und hasse mich dafür. Und meinen Mann. Ich ertrage kaum seinen Anblick geschweige denn seine Berührungen, denen ich so gut es geht aus dem Weg gehe. Da er dafür überhaupt kein Verständnis hat und meine Gefühle überhaupt nicht nachvollziehen kann, führte mein Verhalten ihm gegenüber natürlich zu streitereien. Ich habe nun nochmal versucht mit ihm zu reden und es ihm zu erklären. Ich hoffe, ich kann es mir und ihm irgendwann verzeihen. Für unsere Kinder. Ich liebe meine Kinder mehr als alles andere auf der Welt und versuche für sie normal zu sein und sie nichts merken zu lassen, leider ist das sehr schwer, wenn einem ständig die Tränen übers Gesicht laufen und man überhaupt keine Lebensfreude mehr empfindet. Das will wahrscheinlich niemand hören. Aber mir hilft es etwas es aufzuschreiben, da ich mit niemandem darüber reden kann, denn ich könnte das niemals meiner Familie oder meiner besten Freundin erzählen. Dafür schäme ich mich viel zu sehr dafür.

@M

Leibe M, da mich Deine Antwort echt berührt, möchte ich für Dich gerne folgendes klarstellen: Ich verurteile nicht pauschal, wenn eine Frau ungewollte schwanger wird, geschweige denn, wenn sie die Schwangerschaft unterbricht! Es ist nur so, daß mich Bienchens Geschichte richtig aufgeregt hat! Ich wollte Dich keinesfalls beleidigen, denn jede Geschichte ist anders und hat ihren eigenen Hintergrund. So, das wollte ich nur mal sagen!

@Esmaralda

Natürlich ist es auch meine Schuld, dass es zu dieser Situation gekommen ist. Ich denke jeder weiß, dass dazu immer zwei gehören. Und natürlich lag letztendlich die Entscheidung bei mir. Der Abbruch wäre nicht gemacht worden, wenn ich mein Einverständnis nicht gegeben hätte. Nichts desto trotz habe ich mich dazu gezwungen gefühlt. Ich finde, wenn man von seinem Partner vor die Wahl gestellt wird, Kind oder Ehe, hat man nicht wirklich eine freie Wahl. Nicht wenn noch andere Kinder im Spiel sind an die man denken muss. Außerdem finde ich, auch wenn man einen Abbruch vornehmen lassen hat, hat man das Recht darauf traurig darüber zu sein, sich schlecht zu fühlen und zu trauern. Ich weiß ich bin selber Schuld und trotzdem geht es mir schlecht, und trotzdem bin ich unendlich traurig

@M

Mit etwas mehr Aufmerksamkeit hättest Du sehen können, das Bienchen seit Januar nichts mehr gepostet hat! Das lag wohl, zugegeben, auch ein meinen kritischen Beiträgen, zu denen ich aber nach wie vor stehe! Mein Mitleid hält sich tatsächlich in Grenzen, auch wenn das für manche hart klingen mag. Ich kann es nur nicht ertragen, wenn jemand sich durch eigenes Mitverschulden in eine derartig katastrophale Situation bringt, und dann die Schuld nur bei allen anderen, nur nicht bei sich selbst sucht! Im übrigen gibt es genügend Anlaufstellen, die schwangeren Frauen ihre Hilfe anbieten, also wie kann sich da zur Abtreibung zwingen lassen, wenn man sein Kind wirklich von ganzem Herzen behalten möchte?

Hallo Bienchen.
Wie kommst du inzwischen mit deiner Entscheidung zurecht? Ich frage, weil ich vor kurzem ebenfalls einen von mir nicht gewollten Abbruch hatte und ehrlich gesagt, überhaupt nicht gut damit zurechtkomme. Ich frage mich jeden Tag, ob sich das ändert

Ja ich hatte das erst im Nachhinein gelesen dass der Abbruch schon erfolgt war.
Da kann ich nur alles Gute wünschen ist ja schon rum.

Der Ehemann wäre nicht mein Fall. 5 Kinder sind schon eine Menge, aber ob man 5 oder 6 hat...da hätte er nicht solch ein Ultimatum stellen sollen. Die Ansicht von ihm ist merkwürdig. Nach dem Motto: Er bleibt bei ihr solange sie NUR die 5 Kinder haben, aber beim 6. Kind ist er dann weg. Hä? Ich weiß nicht wie ich das ausdrücken soll was ich meine.

@Esteralda

Mal ganz ehrlich bitte, man muss nicht meiner Meinung sein, aber ich sehe das nunmal anders und sehe keine veranlassung, hier in das allgemeine bedauern miteinzustimmen! Da wird eine Frau zum 6. Mal Schwanger, und ihr eigener Mann zwingt sie quasi zum Abbruch, weil er eigentlich nicht Mal wirklich die 5 Kinder wollte, die bereits da sind sondern eigentlich mit 2 kindern zufrieden gewesen wäre! Ich finde so was ganz schlimm, und ich denke eben, wie kann man als Paar in eine solche Situation kommen? Und das in der Klinik keine individuelle Seelsorge erfolgen kann, ist doch wohl auch klar! Und dann schreibt
Bienchen noch, es hätte sie noch trauriger gemacht, das die andere Frauen nicht so gelitten haben, wie sie. Die Frauen wollten eben tatsächlich ihr Kind nicht, das kann man ihnen doch nicht vorwerfen! Ich bin nur ehrlich, ich verurteile Bienchen nicht! Ich kann nur nach wie vor dieses selbstgemachte Drama nicht wirklich nachvollziehen.

@esmeralda

Kannst du nicht endlich deine Klappe halten. Ist ja alles Mist, es du schreibst.

@Karina

Die Angelegenheit hat sich in sofern bereits erledigt, da der Abbruch bereits erfolgt ist! Es wäre aber doch auch keine Lösung gewesen, wenn Bienchen dann mkt 6 Kindern allein dagestanden wäre, oder !? Ich bin nach wie vor der Meinung, das da im Vorfeld schon so einiges schief gelaufen ist. Bienchen hat da eine völlig andere Sichtweise, die ich nicht nachvollziehen kann! Man muss sich doch von vornherein in einer Partnerschaft klar sein, wie viele Kinder man wirklich will und wer für die Verhütung verantwortlich ist! Dies ist jedenfalls meine Meinung und ich stehe dazu !LG Esmeralda

Warte erstmal ab

Ihr habt bereits 5 Kinder, ihr seid erfahrene Eltern, weshalb ist das 6. Kind so ein Problem? Man hat doch bereits alle Sachen da von 5 Kindern davor. Babyausstattung, Kleidung, Spielzeug.
5 Kinder ist natürlich schon eine ganze Menge. Ich denke an deiner Stelle würde Kind vor Ehemann gehen.

@Bienchen

Ist ok, wenn Du mir nicht antworten willst, ich habe damit gerechnet, das du ablehnend bzw. wütend auf mein Posting reagieren wirst !Glaub es oder glaub es nicht, ich wünsche dir, das sich alles bei dir wieder zurechtläuft. Ich persönlich habe da meine Zweifel. Ich hoffe ehrlich für dich, das ich Unrecht habe !

Mir geht es gut

Liebe Esmeralda,
ich habe keine Lust auf dein Schreiben zu antworten. Nach deinem letzten Posting hatte jemand mir anonym geschrieben: "Du hast dich gut gewehrt und ich denke/hoffe mit dem Posting von Esmeralda ist es soweit beigelegt." Ich belasse es darauf und reagiere auf dein erneut provokatives Schreiben nicht mehr.
Euch Anderen möchte ich für eure Worte danken. Ich war teilweise echt zu Tränen gerührt. Mittlerweile sind alle Hormone wieder im Normbereich und mir geht es wirklich gut. Ich habe viel geweint und mich verabschiedet. Nun schaue ich nach vorne und genieße die Zeit mit meinen Kindern ganz intensiv. Ebenfalls gehe ich wieder zur Uni um weiter an meiner Abschlussarbeit zu schreiben. Die ganze Hormonumstellung hat mir ordentlich zugesetzt, da ich in jeder Schwangerschaft eine regelrechte Heulsuse war. Ich kann aber nun wirklich sagen, dass ich es überstanden habe. Mein Mann und ich nähern uns auch wieder an. Zudem haben wir beschlossen eine Paartherapie zu machen. Der Termin für die Sterilisation steht ebenfalls. Liebe Grüße Bienchen

@Bienchen

Ein Nachtrag von mir: Auf mein kritisches Posting hast Du sehr agggressiv reagiert und ich habe mich daraufhin quasi bei Dir entschuldigt! Anscheinend bist Du aber nach wie vor der Meinung, daß Du keine Fehler in dieser Sache gemacht hast, sonst hättest Du darauf ja reagieren können! Wenn ich ganz ehrlich bin, tust Du mir zwar leid, weil Dein Mann Dich quasi zum Abbruch gezwungen hat, andererseits hast Du Dich auch zum teil selbst in diese Situation gebracht. Alle, die Dich nicht bemitleiden, sind böse. Ob das nun Dein Mann ist, das Personal in der Klinik oder die Frauen, die nicht tottraurig nach ihrem Abbruch sind, obwohl sie das nach Deiner Meinung doch gefälligst sein müssten! Ich habe den Eindruck, Du siehst diese Sache sehr einseitig. Was hat ein Ehemann im OP zu suchen, wenn seine Frau einen Schwangerschaftsabbruch hat? Und gerade er hat Dich doch in diese Situation getrieben, wozu wolltest Du ihn überhaupt dabei haben, sorry, aber das kann ich nicht nachvollziehen. Wenn Du schreibst, zu Verhütung gehören auch zwei, hast Du bestimmt nicht Unrecht, aber um in eine solche Situation zu kommen, gehören nunmal ebenfalls zwei!

@Linda

Ja, diese Geschichte ist schon ein Drama, aber was hätte Bienchen denn tun sollen? Ihr Mann hat sie quasi gezwungen, und hätte sie das Kind bekommen, hätte sie höchstwahrscheinlich früher oder später ohne Ehemann dagestanden! Auch nicht gerade toll mit dann 6 Kindern, oder? Das soll jetzt nicht heissen, das ich das Verhalten ihres Mannes billige, aber sie hat sich für ihre Ehe mit den 5 Kindern entschieden. Was hätte ihr ihr denn bei profamilia raten können, bekomme das 6. Kind, auch wenn dich dein Mann dann verlassen wird? Ich meine nur, auch diesen Institutionen sind Grenzen gesetzt, und ihr Mann hatte seine Entscheidung gefällt, da kann profamilia auch nichts mehr machen! Letztendlich hat Bienchen sich entschieden, ihrem Mann nachzugeben, ob es richtig war, bezweifle ich auch, kann aber auch verstehen, das man nicht alleinerziehend it 6 Kindern dastehen will !

Es tut mir einfach unendlich Leid

Liebes Bienchen,

als ich deinen Hilferuf hier gelesen habe „musste“ ich sofort schreiben. Nach deinem letzten Beitrag konnte ich nur mit dir weinen und hab jetzt eine Weile gebraucht um wieder „sprachfähig“ zu sein.
Ich bin immer noch wütend auf eine Organisation die sich „Pro“ Familia nennt und offensichtlich deine Not und deinen Herzenswunsch das Kind zu behalten nicht gesehen, nicht ernst genommen oder einfach ignoriert hat.
Und ich bin hilflos angesichts der Begrenzungen eines Forums, dass es nicht gelingen konnte dich vor dem zu bewahren was du jetzt durchmachst. Das alles hilft dir jetzt gar nicht. Ich bin dir trotzdem dankbar, dass du dir die Zeit genommen hast hier so ausführlich zu erzählen.
In Gedanken möchte ich einen Mantel um dich legen der dich wärmt und der deine Leere etwas erträglicher macht.
Meine Hoffnung ist, dass du dich irgendwann mit deinem Mann versöhnen kannst und wieder zu deiner Stärke zurückfindest.

Linda

@Gast

Was nützt eine noch so gute Beratung, wenn man sich gegen die Abtreibung entscheidet, und damit sein gesamtes Familienleben aufs Spiel setzt? Bienchen wollte ihr Kind behalten, hätte aber wahrscheinlich riskiert, daß ihr Mann sie mitsamt ihren 5 Kindern verlässt, auch keine wirkliche Alternative, oder? Ansonsten sollte die Beratung meiner Meinung nach in jedem Fall neutral sein!Das heißt für mich, es sollte auch keine Frau überredet werden, ein ungewolltes Kind auszutragen. Die Aufgabe solcher Institutionen ist auch nicht gerade einfach, manche Frau hat schon eine Abtreibung bereut, manche haben aber auch schon bereut, daß sie sich für das Kind entschieden haben. Es ist und bleibt ein ganz schwieriges Thema!

"pro"familia

Ja, Uschi, du hast recht. "In so einer Klinik" – da war alles aus einer Hand! In diesem Fall aus der Hand von Profamilia. Die Beraterin von profamilia übrigens hat bienchen den Ausweg aufgemacht, in letzter Sekunde noch vom Stuhl zu springen! Und in der Tat: Die Wahrscheinlichkeit, dass das dann noch gelingt, ist sehr gering (auch wenn es wohl manchen Frauen gelingen mag). So eine Vorstellung ist eher ein "Betäubungsmittel": sich im Voraus nicht alle Gedanken machen, weil man es im letzten Moment ja auch noch entscheiden kann .... Möglicherweise ist aber bereits mit der Wahl der Beratungsstelle entschieden, in welche Richtung es gehen soll. - Vielleicht muss man hier doch mal die "Neutralität" und die Bedeutung der staatlichen Anerkennung von profamilia in Augenschein nehmen. Im Thread war je eine Debatte darüber.
Beratung ist nicht gleich Beratung. Der Schein ist nicht alles – er gibt nur die Berechtigung für einen straffreien Abbruch. Ob eine Frau umfassend und neutral beraten ist, wenn ihre Not, in die sie durch die Schwangerschaft geraten ist, verstanden wird – und sie einen Schein für die Abtreibung bekommt!?

@Bienchen

So traurig Deine Geschichte klingt, aber was hast Du in so einer Klinik erwartet? Für die Ärzte und Schwestern dort ist so eine Schwangerschaftsunterbrechung ein Routineeingriff und Berufsalltag! Da kann man keine individuelle Behandlung erwarten! Natürlich darf außer dem medizinischen Personal auch kein Außenstehender mit in den OP-Raum, das ist völlig normal, weil dort absolute Sterilität herrschen muß, genauso ist es im Aufwachraum. Also durfte man Deinen Mann dort garnicht hereinlassen, das ist in jedem Krankenhaus so! Und warum belastest Du Dich auch noch damit, daß die anderen Frauen keine Trauer über ihren Eingriff zeigten? Alle Menschen sind unterschiedlich und haben unterschiedliche Geschichten! Viele Frauen nehmen so einen Eingriff nunmal nicht so schwer sondern sind einfach froh, eine ungewollte Schwangerschaft beendet zu haben. Bei Dir liegt der Fall nunmal ganz anders, vielleicht wäre es für Dich sinnvoll, psychologische Hilfe zu suchen um das alles zu verarbeiten. Gruß Uschi

Traurig

Liebes Bienchen, jetzt bin ich doch sehr erschrocken und es tut mir so leid, von ganzem Herzen. Meine Gedanken sind bei dir!
Wünsch dir viel Kraft um alles verarbeiten zu können.
Fühl dich umarmt.
Marlene

Es tut mir so leid

Liebe bienchen, es tut mir so leid für dich ... und dass ich dann gerade gestern noch gefragt habe ... tut mir nochmal leid ...
Das mit dem Vom-Stuhl-springen war gar nicht denkbar. Es ging alles so schnell. Darauf warst du nicht vorbereitet.
Es tut mir einfach so so leid ...
Ruh´dich jetzt aus und schone dich. Ich wünsche dir sehr, dass du diesen Schmerz überwinden kannst!

Abbruch war gestern

Hallo Ihr Lieben,
ich war gestern zu meinem Schwangerschaftsabbruch und muss sagen, dass es der schlimmste Tag in meinem Leben war... Ich habe den Abbruch bei Pro Familia machen lassen. Ich ging morgens nüchtern hin und musste erst einmal in einem total uberfüllten Raum warten. Dann sollte ich Bögen ausfüllen. Irgendwann wurde ich aufgerufen und in den Keller gebracht. Ich hatte meinen Mann und meine Schwester mit. Ich durfte allerdings nur eine Person mit zum Vorgespräch nehmen. Erst kam der Narkosearzt, welcher sehr nett war. Anschließend kam der Gynäkologe, der kaum deutsch sprach und man ihn kaum verstanden hat. Als dieser den Raum verließ, fragte ich meinen Mann, ob wir nicht lieber wieder fahren wollen. Er antwortete nur, wir sind nun schon hier, dann können wir auch bleiben. Ich musste andauernd weinen und habe mich so schlecht gefühlt. Als es auf den Eingriff zuging, durfte nicht einmal mein Mann mich begleiten und ich habe mich so ganz allein gefühlt. Ich wurde in den Aufwachraum geführt, indem mehrere Betten nebeneinander standen. Dort lagen auch schon einige Frauen, die den Eingriff vor mir hatten. Ich sollte mich umziehen und mich in mein Bett kuscheln, bis ich dran war. Dann wurde ich in den kleinen Operationsraum gebracht. Dort sollte ich mich auf eine Art Stuhl legen und meine Beine in die Vorrichtung legen. Ähnlich wie beim Gynäkologen nur das man liegt. Da war eine Krankenschwester und versuchte über den Bauch einen Ultraschall zu machen. Sie konnte keine Schwangerschaft finden und fragte mich, ob ich überhaupt schwanger sei. Während all dies passierte wurde ich schon auf die Narkose vorbereitet. Dann schaute der Gynäkologe per vaginalen Ultraschall und erzählte etwas von 7mm. Ich bekam nur noch mit, wie mir eine Maske vors Gesicht gehalten wurde und die Ärzte sich ganz komisch anschauten. Ich bekam dann richtige Panik und wollte Stop schreien, aber es kam nichts aus mir heraus und die Narkose setzte ein. Einige Zeit später wachte ich anschließend im Aufwachraum auf und durfte zu sehen, wie die nächsten Frauen an der Reihe waren und in regelmäßigen Abständen ins Zimmer geschoben wurden... Auch im Aufwachraum war ich ohne meinen Mann und ich hätte ihn sehr gebraucht. Die anderen Frauen sahen überhaupt nicht traurig aus und das machte mich noch trauriger. Heute geht es mir körperlich gut und Frage mich, ob es normal ist, dass ich keine Blutung habe? Andererseits fühle ich mich so leer und traurig. Wobei ich mich gut ablenken kann, wenn ich meine Kinder kuschel und mit ihnen spiele. Ich schreibe meine Erfahrung nieder, da ich anderen Frauen helfen möchte sich vielleicht doch für ihr Kind zu entscheiden. Wenn ich die Zeit zurück drehen könnte, würde ich einfach aufstehen und gehen. Nun muss ich lernen damit klarzukommen... Traurige Grüße Bienchen

Und nun?

Guten Abend bienchen,
wie ist es nun für dich? Du hast dich gut gewehrt und ich denke/hoffe mit dem posting von Esmeralda ist es soweit beigelegt. Solches Zurückschauen blockiert unnötig. Jetzt geht es darum, wie es für dich weitergeht. Mir ist immer noch nicht klar, was dein Mann eigentlich für Probleme hat. Ist es das Finanzielle? Oder wird es ihm - ausgerechnet jetzt bei diesem Kind - zu viel? Und was dann genau? Hat er denn gesagt, dass er dich verlässt, wenn du das Kind nicht abtreibst? Ich weiß nicht .. Ich bin keineswegs der Meinung, dass ein sechstes Kind einfach so mitläuft. Das weißt du selbst ganz genau, dass jedes Kind für sich Aufmerksamkeit braucht. Das war aber bisher gar nicht das Thema und daher - kann denn dieses Kind deinem Mann wirklich schaden? Der Gedanke: dieses eine für die anderen - sorry - da fällt mir nur "opfern" ein. Das war in der Beratung im Gespräch. Und du selbst würdest ja auch dich opfern. - Oder war es schon heute? Sorry, dann tut das nur noch weh, wenn ich so schreibe - das will ich nicht!
Schreibe doch wieder, wenn du noch am Überlegen bist. Und schreib´ mal, was deinen Mann so stört! Ja!?
Guten Abend!

@Bienchen

Hallo Bienchen, ich fühle mich veranlaßt, auf Dein letztes Posting doch noch zu antworten. Ich möchte unbedingt eines klarstellen: Es ging mir nicht darum, dich zu beleidigen oder in allen Einzelheiten zu erfahren, wie es zu dieser 6. Schwangerschaft kommen konnte! Ich habe den Versuch gemacht, zu hinterfragen, wie ihr in diese schlimme Situation gekommen seid. Zugegeben, es war wahrscheinlich etwas provokant, mein Posting aber gleich als unverschämt zu bezeichnen, finde ich doch etwas übertrieben! Wenn Du meine vorherigen Beiträge richtig gelesen hast, solltest Du doch wissen, daß ich im Grunde auf Deiner Seite bin! MIch hat nur gewundert, daß Du selbst geschrieben hast, Dein Mann hätte sich zwar mit 5 Kindern einverstanden erklärt, daß ihm aber im Grunde 2 Kinder gereicht hätten und daß es diese 6. Schwangerschaft nicht geben würde, hätte er sich sterilisieren lassen. Also sollte doch nach dem 5. Kind auch von Deiner Seite Schluß sein, oder habe ich das jetzt so falsch verstanden? Letztendlich bin ich außerdem der Meinung, daß es auch erlaubt sein muß, einen kritischen Gedanken niederzuschreiben! Gruß Esmeralda

Liebes Bienchen,
du brauchst dich hier wirklich nicht zu rechtfertigen und du hast natürlich auch recht. Man erfährt beim Schreiben immer nur bruchstückhaft über das Leben des „Gesprächspartners“ und niemand hat zu werten.
Deine große Angst, mit den Kindern alleine dastehen – das ist natürlich keine schöne Vorstellung. Aber hat er denn etwas in diese Richtung gesagt?

Gerade bei dir tut mir das alles jetzt so leid, denn auch dieses Mal klingen deine Zeilen unsicher. Auf der einen Seite bist du stark, weißt innerlich, dass du alles stemmen könntest, doch die Angst und Sorge, wie es mit deinem Mann, dem Papa werden würde, schwächt dich, raubt dir einfach die Zuversicht. Jedenfalls kommt es mir so vor..... Und doch kann man ja auch bei ihm nicht mit Gewissheit sagen, wie es werden wird und ob sich nicht doch euer „Kleinstes“ dann in sein Papa-Herz einschleichen würde....;-)
Und auch deine Kraft kann wieder kommen, sich bündeln, so dass du durchaus auch allen deinen geliebten Kindern gerecht werden kannst! Davon bin ich überzeugt!
Gäbe es denn für dich gedanklich eine Idee, eine Wunschvorstellung, die dir helfen würde, um auch mit dem 6. Kind zuversichtlich nach Vorne zu schauen?
Was bräuchte dein Mann denn, dass er einverstanden sein könnte? Sagt er etwas Genaueres, oder hadert er einfach nur mit sich und der Welt!?
Was bräuchtest ihr beiden, damit es funktionieren könnte? Ich mein jetzt mal von der praktischen Seite her? So dass keines deiner Kinder etwas einbüßen, leiden oder verzichten müsste?

Wäre es für ihn eine Aussicht, wenn eine Haushaltshilfe mehrere Tage in der Woche käme, auf lange Sicht gesehen? Jemand, der dich mit Haus, Küche und Wäsche entlasten könnte, der euch beiden Dinge abnimmt, auch mal die Kinder betreut und ihr zwei mehr Freiraum hättet, so dass wirklich auch Zeit für deine und seine Belange geschafft werden könnte?
Wäre es dann anders für ihn?
Gäbe es da gedanklich sonst noch Wünsche bei dir, hast du versucht, es dir mal so auszumalen?

Ich würde das alles auch nicht gegeneinander ausspielen – das eine Kleine gegen die fünf. Das war doch bisher auch nicht so.

Von Profemina hatte ich dir geschrieben.....und ich weiß, dass sie dort ein ganz spezielles Familienförderprogramm anbieten. Weil es eine private Organisation ist, können sie dir wirklich ganz tatkräftige, zusätzliche Hilfsmöglichkeiten anbieten. Magst du doch nochmal drüber nachdenken? Es wäre jedenfalls eine Chance für dich, dein Baby, für euch als Paar, als Familie, einfach für euch alle!
Ach Bienchen ich würde dir so gerne helfen, dir Mut machen, auch in diese Richtung zu blicken, denn ich habe gerade bei dir echt Sorge, ob du Herzensmama mit einer Abtreibung klar kämst.

Der „Sprung“ ist ein schöner Gedanke, aber du müsstest dann ja auch wissen, wie es weitergeht und das drückt einen ganz schön rein in den Stuhl. Tu´doch jetzt alles, was du kannst und erkundige dich. Dann kannst du dir diesen Termin sparen.
Alles Liebe, Marlene

Weiß echt nicht, was ich dazu schreiben soll...

Ich habe schon gestern überlegt, ob ich auf dein unverschämtes Posting antworte. Erst einmal gehören zum verhüten immer zwei Personen. Zweitens hast du nicht einmal den blassesten Schimmer, wie diese Panne entstanden ist und das werde ich dir auch ganz bestimmt nicht bis ins kleinste Detail erklären. Drittens wollte ich mich sterilisieren lassen und Kind Nr. 5 per Kaiserschnitt entbinden. Die Ärzte haben mir allerdings davon abgeraten den Kaiserschnitt ohne den medizinischen Grund vorzunehmen, da es eine Bauch OP ist. Mein Mann und ich haben das besprochen und er hat gesagt, dann macht er es. Das mich dies nun ein wenig sauer macht, da es so abgesprochen war, ist denke ich, nachvollziehbar... Viertens habe ich Jahrelang vor den Kindern mit der Pille verhütet und da ich ein sehr hohes Tromboserisiko mit Krampfadern an den Eierstöcken und familiär bedingten Risiko, hat mir mein Arzt verboten weiter hormonell zu verhüten. Ich denke, dass irgendwann auch der Mann sich um die Verhütung kümmern kann, vorallem dann, wenn er fertig ist und sich sicher ist, dass er keine weiteren Kinder haben möchte. Die Situation ist nun wie sie ist und deine Ratschläge sind nicht sehr hilfreich... Fünftens bekommt man übers Schreiben nie alle Infos und nur Bruchteile mit. Ein allgemeines Problem, dass man leider oft schwer zwischen den Zeilen lesen kann. Sechstens es gibt leider immer Menschen, die unangebrachte Kommentare schreiben müssen...
An alle Anderen: Ich danke euch für eure mitfühlenden Kommentare. Wenn ich mich für diese Schwangerschaft entscheide, dann hätte ich Angst, dass ich nachher alleine dastehe und das mit sechs Kindern. Ich hätte es geschafft, aber nur, wenn ich meinen Mann auf meiner Seite gehabt hätte. Ich werde nicht riskieren, dass meine tollen Kinder nachher die Leidtragenden sind. Bei Pro Familia hat die Beraterin gesagt, dass man es manchmal auch von einer anderen Seite betrachten muss. Es ist zwar ein Schritt gegen dieses Kind, aber ein Schritt für meine fünf Kinder daheim. Sie sagte auch, dass ich auch noch beim Termin in letzter Sekunde vom Stuhl springen kann... Liebe Grüße Bienchen

@Marlene

Ja, Bienchen ist schon in einem schlimmen Zweispalt, ich frage mich aber dennoch, ob sie wirklich so ganz unschuldig an ihrer Situation ist! Es ist doch so, daß sie selbst sagt, ihrem Mann wären 2 Kinder im Grunde genug gewesen, und das ihr das auch bewußt war. Sie sagt außerdem, hätte ihr Mann sich sterilisieren lassen, wären sie jetzt nicht in dieser Situation. Also hat sie sich selbst um das Thema Verhütung anscheinend keine oder nur wenige Gedanken gemacht und die alleinige Verantwortung auf ihren Mann geschoben. Entschuldigung, mir tut Bienchen auch leid, aber es hört sich auch ein bischen so an, wenn er sich nicht sterilisieren läßt, werde ich halt wieder schwanger. Es klingt nach mangelnder Kommunikation und jetzt haben sie das Elend! Das ihr Mann ihr derartig die Pistole auf die Brust setzt, finde ich allerdings auch nicht in Ordnung, man hätte sich spätestens nach dem 5. Kind zusammensetzen müssen, um zu klären, wie es jetzt mit der Familienplanung weitergehen soll.

Eigene Entscheidung treffen.....

Liebes Bienchen,
ich denke, dein Mann kann dich und deinen Schmerz gerade garnicht wahrnehmen....nicht mal durch deine vielen Tränen.
Doch auch wenn er das Thema totschweigt darfst du deine eigene Entscheidung treffen!!
Vielleicht fühlst du dich, verständlicherweise momentan so ganz ohne Widerstand?
Doch bestimmt hast du doch auch sonst schon viele Momente erlebt, wo du dich kraftlos gefühlt hast und dann doch wieder deine innere Stärke spüren konntest…..?
Bienchen horch hin, hör jetzt auf deine Mamakraft! So wie du es sicher sonst ja auch tust! Sie umgibt dein Kind schon die ganze Zeit.
Und ihr zwei, ihr gehört doch einfach zusammen!

Warum die Hoffnung aufgeben?

Liebe bienchen,
das klingt jetzt aber wirklich nicht gut! Wenn dein Mann jetzt schon deine Gefühle nicht wahrhaben will ... Da darfst gerade du nicht die Hoffnung aufgeben, dass sich für ihn nochmal was ändert! - Sag´, siehst du denn keine Möglichkeit, die Abtreibung einfach nicht zu machen!? Einfach nicht hinzugehen. „Stattfinden“ kann der Termin ja nicht ohne dich. Was würde denn passieren? Ich kann es mir in Realität gar nicht vorstellen, wie das gehen soll. - Es merkt doch auch der Arzt (oder die Beratung hat das schon gemerkt), dass du es nicht von dir aus willst. Und auf dich kommt es doch an! Immerhin sind deine Kinder doch deine Freude und im Zusammensein mit ihnen schöpfst du ja auch immer wieder neue Kraft, um für sie da zu sein. Dann kannst du doch sagen: doch ich schaffe es auch mit dem sechsten Kind und dann will ich es auch bekommen. - Fürchtest du so sehr seine "schlechte Laune"? Oder möchtest du so sehr, dass es deinem Mann gut geht? – Umgekehrt stört es ihn jetzt schon, wenn du dich gehenlässt. Ihm ist nicht so wichtig, wie es dir geht? Ich weiß nicht .... so geht es doch nicht!

Du musst das nicht tun!

Liebe Bienchen,
wenn ich diese Zeilen lese macht mich das unglaublich traurig.
Ich kann so gut verstehen, dass dir einfach die Kraft ausgeht. Du hattest diese kleine Hoffnung, dass er dir doch noch einmal entgegen kommt, und alles was du bekommst ist sein Totschweigen und die Erwartung weiter zu funktionieren. Das ist so unglaublich verletzend, es tut einfach nur weh.

Ja, er hätte sich sterilisieren lassen können und er kann es auch nach dem 6. Kind noch. Was er jetzt von dir erwartet ist wirklich nicht fair.

Konntest du darüber noch einmal mit einer Beraterin sprechen? Woher nimmst du die Hoffnung, dass du irgendwann nach der Abtreibung wieder „ganz normal weiterleben“ kannst?

Ich habe immer noch das Gefühl, dass dich die Abtreibung wesentlich mehr schwächt als ein weiteres Kind. Alles was du schreibst unterstreicht das.
Warum wird der Eingriff stattfinden, wenn alles in dir weint und du dich jetzt schon so leer fühlst?
Warum willst du deinem Mann seine Verantwortung abnehmen?
Was könnte dir helfen zu deinen eigenen Gefühlen zu stehen und zu sagen:
„Ich kann das nicht tun?“

Wenn ich irgendwie könnte, würde ich mich hinter dich stellen und einen gepanzerten Mantel um dich legen, damit du dich nicht selbst so tief verletzt.

Linda

@Bienchen

Liebes Bienchen, gerade habe ich Deine traurigen Zeilen gelesen. Du tust mir schon leid, zumal sich Dein Mann ja gerade ziemlich schlimm aufzuführen scheint. Aber eine Frage habe ich doch, warum hast Du denn nicht verhütet? Du sagst hier, wenn Dein Mann sich hätte sterilisieren lassen, wäret ihr nicht in diese Situation gekommen. Er hatte nicht die Courage dazu, warum hast Du eine weitere Schwangerschaft riskiert? Du wußtest doch, daß er eigentlich nur 2 KInde wollte!

Hoffnung aufgegeben

Hallo Ihr Lieben,
irgendwie habe ich das Gefühl, dass das Thema tot geschwiegen wird. Mein Mann ist da irgendwie eiskalt und bleibt bei seiner Entscheidung. Ich muss ständig weinen und fühle mich so leer... Ich kann die Meinung meines Mannes auch nicht nachvollziehen... Ich denke es macht keinen großen Unterschied, ob hier nun fünf oder sechs Kinder herumlaufen. Platztechnisch wird es schon eng, aber ich denke die Liebe zum Kind ist wichtiger. Er spricht überhaupt nicht darüber und er erwartet, dass ich funktioniere. Das finde ich überhaupt nicht fair. Ich denke, dass ich ein Recht habe traurig zu sein und mich gehen zu lassen und er nun einfach einmal stark sein muss. Ich bin es gerade leid immer stark zu sein. Der Eingriff wird also stattfinden und ich hoffe, dass ich irgendwie die Kraft aufbringe, mich nach meiner Trauer für meine Kinder wieder aufzurichten. Ich wollte, dass er sich nach Nr.5 sterilisieren lässt und er hat sich bis heute nicht getraut, obwohl er keine Kinder mehr haben wollte. Hätte er es getan, wären wir nicht in dieser Situation jetzt. Die Kinder sind mehr auf meinen Wunsch hin entstanden. Er war einverstanden, aber ihm hätten auch zwei Kinder gereicht. Er liebt seine Kinder aber über alles und tut auch sehr viel für sie. Ich bin eine starke Frau und werde es hoffentlich überleben... Traurige Grüße Bienchen

@Bienchen

Hallo Bienchen, ich schreibe Dir noch einmal, weil ich mich dafür interessiere, wie Du Dich entschieden hast und wie Du Dich fühlst. Du sagtest, Dein Mann fühlt sich durch die Kids oft genervt, daß hört sich für mich so an, als ob er im Grunde eigentlich nicht so viele Kinder wollte, oder ist es erst seit dem Jobwechsel? Du sagst, er ist so sensibel und Du versuchst, ihn zu unterstützen. Ich frage mich aber, wo sein eigentliches Problem denn nun liegt? Habt ihr niemals darüber gesprochen, wieviele Kinder ihr eigentlich wolltet? Ich finde es eigenartig, daß jemand, der bereits 5 Kinder hat, beim 6. Kind plötzlich austickt! Ich wünsche Dir viel Kraft bei Deiner Entscheidung, die alles andere als leicht ist, oder hast Du den Abbruch evtl. vielleicht sogar schon hinter dich gebracht? Würde mich freuen, von Dir zu hören. Mit lieben Grüßen, Esmeralda

Und du?

@tm:
Nochmal langsam dein statement: "Sie schrieb, sie konnte sich mit dem "Abbruch" anfreunden. Klar hofft sie, dass er seine Meinung ändert, wenn nicht, dann wird sie aber scheinbar abtreiben.
Pro Femina würde ihr das ausreden wollen. Und das finde ich nicht gut." - Was findest Du gut?
@bienchen: Ich sag´s mal von meiner Seite: Ich finde gut, wenn ihr einen Weg findet, du und dein Mann, mit dem es euch beiden gut geht! Ehe und Kind ist ja eigentlich was, was zusammenpasst. Und so stellst du es dir ja auch vor. Und so ging es auch bisher. - Wenn ich deine erste Nachricht hier nochmal lese (also auch nochmal langsam ;-)): Da war die Insolvenz, aber dann ein guter Übergang und keine wirkliche Einbuße, jedenfalls nicht finanziell. Was ist das Schlimme genau für deinen Mann? Du hast so schnell das mit der Abtreibung in die Wege geleitet und damit ging es dir schlecht. Dann hast du hier geschrieben. Es soll einfach euch beiden gutgehen! Hast du denn eine Sicherheit, dass für deinen Mann und für eure Ehe alles wieder im grünen Bereich ist, wenn du den Termin wahrnimmst? Mir wäre es zu vage ...

@tm

OK, wenn es sich um eine Institution handelt, die nur so tut, als würde sie die Frauen beraten, muß ich Dir Recht geben! Es gibt ja auch katholische Beratungsstellen, ich habe aber gehört, daß man da auch keinen "Schein" für einen Abbruch bekommt, sondern so bearbeitet wird, daß man nicht abtreiben soll. Wenn das stimmt, kann man sich als Betroffene den Weg dahin auch sparen! Mir tut Bienchen nur leid, weil ihr Mann sie derartig bedrängt, und sie das nur für ihn machen würde und nicht aus eigener Überzeugung. Daher fände ich es falsch, wenn sie es machen würde! LG Esmeralda

Für Esmeralda

Hallo

Sie schrieb, sie konnte sich mit dem "Abbruch" anfreunden. Klar hofft sie, dass er seine Meinung ändert, wenn nicht, dann wird sie aber scheinbar abtreiben.
Pro Femina würde ihr das ausreden wollen. Und das finde ich nicht gut.

Freundlichen Gruss

tm

"Bis dahin zum Glück noch Zeit"

Hallo Bienchen,
ich bin auch recht froh, dass du dich wieder gemeldet hast. Hatte so meine Gedanken, sie gingen immer wieder zu dir....
So wie du schreibst, ist dein Abtreibungstermin nächste Woche. Und du selbst bist sehr froh um die Zeit, welche du bis dahin noch für dich hast, vielleicht zum „Überlegen“, zum „Hinfühlen“. Und zum Reden mit deinem Mann.
Um ihn machst du dir viele Sorgen, hast deine Gedanken an ihn sogar formuliert, ihm geschrieben was dir so auf der Seele brennt. Und irgendwie doch um seinen „Beistand“ gebeten, einfach auch, weil die Abtreibung nie mehr rückgängig zu machen wäre.

Wie war denn seine Reaktion? Was sagt er denn inzwischen?

Du selbst schulterst ziemlich viel, willst ihn entlasten und ihn sogar bei seinem neuen Job unterstützen. Und weil dir dein Mann sehr wichtig ist, was so liebevoll klingt, möchtest du doppelt stark sein. Stark für die Familie. Doch wie kann es gehen, wenn du im Herzen so traurig bist....? Ich frage es mich und sag jetzt einfach mal was ich denke.
Wenn es bei dir zu einer „Herzensentscheidung“ käme, würde sich dann nicht auch deine Kraft bündeln, dir nochmal eine neue Stärke geben, und vielleicht könnte sich dann sogar dein Mann an dir wieder aufrichten? Was meinst du?
Hast du ihn mal ganz konkret gefragt, was er bräuchte, damit er ein "Ja" zu eurem Kind finden könnte?
Was würde ihn, oder euch beide denn familiär entlasten? Was könntest du dir vorstellen? Und was wurde dir denn bei der Beratung an Hilfe, an Ideen und Unterstützung angeboten?

Dir selbst bleibt ein Funken Hoffnung! Ja, gib noch nicht auf!
Ich hoffe mit dir.
Und ich wünsche dir so, dass du eine freie Entscheidung treffen kannst, eine Entscheidung mit der du als Frau und Mutter auch gut leben darfst, und jetzt nicht von Umständen und Ängsten irgendwohin getrieben wirst, wo du eigentlich nicht hin möchtest.

Meine ehrlichen Gedanken sind für dich,
beste Grüße von Marlene

@tm

Irgendwie hast Du Dich da in etwas verrannt, sorry, aber die Problematik liegt doch hier nicht darin, daß irgendeine Organisation Bienchen den Abbruch ausreden könnte! Bienchen möchte doch im Grunde ihr Kind behalten, das kann man doch aus ihren Ausführungen herauslesen. Sie ist unter Druck, weil durch diese Schwangerschaft ihre Ehe in Gefahr ist und ehrlich gesagt, kann ich ihren Mann nicht so ganz verstehen. Wenn er keine Kinder mehr wollte, hätte er ja auch verhüten können. Diese Frau will garnicht abtreiben, das ist jedenfalls mein Gefühl, und es ist nicht gerade fair von ihrem Mann, sie jetzt derartig unter Druck zu setzen. Ich sage das jetzt nicht, weil ich eine Moralapostel bin, im Gegenteil, ich bin auch dafür, daß man Straffrei abtreiben darf, aber dieser Fall ist anderes gelagert!

Vorsichtige Frage

Liebes Bienchen,
Von deiner Situation zu lesen hat mich sehr berührt und mir einen Eindruck davon gegeben, wie schwer es sein muss, so vielen Menschen gerecht werden zu wollen, obwohl man selbst mit der Entscheidung überfordert ist. Ich hoffe wirklich, dass du in diesen Tagen, die für dich bestmögliche Entscheidung treffen kannst.
Darüberhinaus möchte ich dich etwas fragen:
Darf ich von deiner Geschichte auch anderen berichten?
Ich bin auf dieses Forum gestoßen, weil ich nach Menschen gesucht habe, die bereit sind anderen von sich in der Entscheidungssituation für oder gegen einen Schwangerschaftsabbruch zu erzählen.
Der Artikel soll bei ZEIT Campus Online erscheinen und jungen Leuten Mut machen, die in einer ähnlichen Situation stecken.
Falls das für dich in Frage käme, schreib mir doch bitte: marianneruhnau@web.de. Ich würde dich gern bei deiner Entscheidungsphase aus der Ferne begleiten. Natürlich weiterhin anonym und ohne Voraussetzung.

Unabhängig von meiner Frage wünsche ich dir von ganzem Herzen, dass du die Entscheidung treffen kannst, die für dich richtig erscheint. Und dass du auch außerhalb dieses Forums mit deinen Gedanken nicht allein bist.
Ganz viel Durchhaltekraft.


Herzliche Grüße,
Marianne

Pro Femina

Hallo

Also Pro Femina ist nicht staatlich anerkannt. Einziges Ziel ist, die Frau von einer Abtreibung abzuhalten. Und das Forum ist ein Witz. Pro Femina löscht alles, was ihnen nicht passt. Das ist Zensur. Folglich trifft man auch niemanden, der Verständnis für Abtreibung hat, denn solche Mitglieder werden gelöscht.

Freundlichen Gruss

tm

Gute Idee!

Liebe Bienchen,

ich bin froh, dass du wieder geschrieben hast und noch ein bisschen Zeit bleibt...
Der Brief ist eine super Idee! – Raus aus den Streitereien und ihm Zeit zum Nachdenken geben. Was du leistest ist echt stark!
Bist für deine Kinder da und unterstützt auch noch deinen Mann wo immer du kannst.
Du hast sicher auch die richtig guten Zeiten mit ihm zusammen erlebt und willst ihn jetzt nicht überfordern.
Du bist im Moment die feste Säule in eurem Familiengefüge! Du hast eine richtig große Kraft und kannst in alle Richtungen mit-tragen.

Deshalb finde ich es auch am wichtigsten, dass DU nicht geschwächt wirst. Deine Kinder und dein Mann brauchen auch in Zukunft eine starke Mama und eine starke Ehefrau und Partnerin. Deshalb wäre für mich die Frage:

Wenn du mal einen Augenblick nur auf dich schaust: Was würde dich als Person mehr schwächen: Die Schwangerschaft und ein weiteres Kind oder
Die Abtreibung und der Hass den du bei diesem Gedanken gegen dich selbst empfindest?

Hast du nochmal einen Termin bei der Beratung?
Ich hab mir übrigens die Seite von Profemina mal angeschaut.
Das wirkt rundum sehr professionell. Die haben auch ein Forum wo andere Frauen von ihren Erfahrungen bei der Beratung berichten. Vielleicht solltest du dir tatsächlich selbst ein Bild machen.
Ich freu mich, wenn du wieder schreibst und wünsche dir ganz viel Sonne heute.

Liebe Grüße
Linda

Termin ist erst nächste Woche

Hallo Ihr,
vielen Dank für eure zahlreichen Antworten, die mir teilweise sehr Nahe gegangen sind. Mein Termin ist erst nächste Woche. Bis dahin ist zum Glück noch Zeit. Meinem Mann geht es im Moment allgemein nicht gut. Ich weiß, dass er sehr sensibel ist und der Jobwechsel ihm wirklich nicht einfach fällt. Ich habe ihm gestern per Brief meine Gefühle geschrieben, da ich keine Lust mehr auf unsere Streitereien habe. Ich habe ihn auch gebeten, dass er es sich bis zum Termin noch einmal überlegen möge, denn diesen Schritt kann man nicht mehr rückgängig machen. Ich versuche ihn bis dahin einfach zu entlasten und ihn beim neuen Job zu unterstützen, in dem ich ihn motiviere und ihm gut zu rede. Ich muss auch ehrlich gestehen, dass ich mich mit dem Abbruch ein wenig anfreunden konnte, da mir mein Mann sehr wichtig ist und wenn es ihm so schlecht geht im Moment, vielleicht auch etwas depressiv ist, dann muss ich für meine Kinder doppelt so stark sein. Dann passt diese Schwangerschaft jetzt leider nicht, auch wenn ich diesem Kind sehr gerne das Licht dieser Welt geschenkt hätte und weiß, dass alle meine Kinder es abgöttisch lieben würden. Ich mache mir meine Entscheidung wirklich nicht leicht und hoffe, dass mein Mann seine Meinung noch ändert. Es bleibt also noch ein Fünkchen Hoffnung. Ich werde euch auf dem Laufenden halten, wie es ausgegangen ist. Liebe Grüße Bienchen

Kannst du lesen?!

Hey tm, kannst du lesen? Sie überschreibt ihr zweites posting: "Entscheidung ist von ihm getroffen." Das überliest du und schreibst einfach, sie hat sich "scheinbar" entschlossen. Lies doch mal, was diese Frau wirklich schreibt!
@bienchen: Wie geht es dir? Hast du den Termin noch abgesagt und dich nochmal beraten lassen?

Ich persönlich habe nicht den Eindruck, daß sich Bienchen schon für eine Abtreibung entschieden hat, ganz im Gegenteil. Sie macht sich schon jetzt über ihr ungeborenes Kind Gedanken und zählt es schon zu ihren anderen Kindern dazu! Eine Großfamilie zu haben ist natürlich nicht so einfach, trotzdem habe ich den Eindruck, daß es für Bienchen nicht gut wäre, dieses Kind nicht auszutragen!

Entscheidung akzeptieren

Hallo

Aber scheinbar hat sie sich für eine Abtreibung entschieden, dann muss man ihr nicht eine nicht anerkannte Beratungsstelle vorschlagen, deren einziges Ziel ist, sie von einer Abtreibung fernzuhalten.
Die meisten Frauen kommen mit einer Abtreibung gut zurecht (sofern sie das wollen und nicht psychisch labil sind).

Freundlichen Gruss

tm

Ziel der Frau

Dann ist die Beratung doch genau die richtige für bienchen? Und soooo locker, wie du es ihr beschreibst, geht es wirklich nicht. Hattest du selbst schon eine Abtreibung?

@Bienchen

Hallo Biene, Deine Geschichte berührt mich sehr, auch wenn ich selbst keine Kinder habe! Was Du mit 5 Kindern alles schaffst und dazu noch eine Ausbildung, ich kann nur sagen, Hut ab, Du hast meine höchste Bewunderung. Was mich nur etwas irritiert ist, daß Dein Mann jetzt plötzlich bei der 6. Schwangerschaft so gegen das Kind ist. Kann es sein, daß er im Grunde nie so viele Kinder wollte, und das jetzt plötzlich beim ihm durchbricht Ich meine nur, wo 5 Kinder sind, da hat auch noch ein 6. Kind Platz, und Du sagtest ja auch, daß Dein Mann wieder Arbeit hätte. So wie Du es darstellst, reibst Du Dich ja völlig für Deine Familie auf und denkst wenig an Dich selbst. Geht Dein Mann Dir, trotz Berufstätigkeit, wenigstens ein wenig zu Hand? Ich bin eine Verfechterin der straffreien Abtreibung, aber in Deinem Fall habe ich das Gefühl, daß es für Dich nicht gut wäre, dieses Kind nicht zu bekommen! Du könntest u. U. ewig unter dem Gedanken leiden! Oder steckt bei Deinem Mann etwas anderes dahinter? Vielleicht ist sein neuer Job nicht wirklich sicher und er hat Angst, euch nicht mehr ernähren zu können. Die Entscheidung ist sicher sehr schwer, ich wünsche Dir wirklich alles gute. LG Kunigunde

Pro Femina

Hallo

Das einzige Ziel von Pro Femina ist, eine Frau von einer Abtreibung abzuhalten.

Freundlichen Gruss

tm

Antworten zu Deinen Fragen an mich

Hallo

Nein, Du musst keine 3 Tage im Bett liegen. Was für eine Abtreibung hast Du denn, medikamentös oder durch Absaugung?

Die meisten Frauen gehen nach einer Abtreibung nach Hause und man merkt es ihnen nicht an, einige arbeiten gleich normal weiter. Andere haben eine Abtreibung an einem Freitag und nutzen das Wochenende zur Erholung und gehen am Montag wieder zur Arbeit.

Vor einer Abtreibung wird ein Ultraschall gemacht, denn der Arzt muss wissen, in welcher Woche Du bist. Natürlich muss auch klar sein, ob die Schwangerschaft noch besteht, es ein Windei ist. Eine Eileiterschwangerschaft wird schon zuvor ausgeschlossen.

Eine Ultraschallbild kannst Du haben. Einige behalten das jahrelang und nehmen es jährlich mal wieder hervor.

Wenn Du diesen Weg gehst, wünsche ich Dir alle Kraft, es gut verarbeiten zu können.

Alles Gute Dir.

Freundlichen Gruss

tm

Was hilft euch wirklich weiter?

Liebes Bienchen,
gestern hast du hier geschrieben und deine Zeilen sagen alles aus! Du selbst weißt überhaupt nicht wohin mit deinen Gefühlen und die ganze Situation quält dich so sehr. Und ich stell mir grad vor, dass du dich vielleicht wie in einer Falle fühlst, aus der es keinen Ausweg zu geben scheint.
Einerseits weißt und spürst du jetzt schon so deutlich, dass eine Abtreibung furchtbar für dich ist, und du kannst es dir auch gar nicht vorstellen, andererseits verspürst du den Druck und die Not, die dein Mann momentan in sich trägt, da er anscheinend jetzt schon für sich am Limit ist.
Und deshalb willst du es tun, weil du Angst hast, dass es deinen Mann kaputt macht. Willst ihm und deinen geliebten Kindern nicht schaden.....doch du selbst, wo bleibst du mit deinen Gefühlen, mit deinem Leben als Mutter?
Deine Familie braucht dich sehr, und du bist eine liebevolle, feinfühlige und gut organisierte Mama, die vieles stemmt, und die sich selbst ihr 6. Kind durchaus zutrauen würde?!
Ist es da nicht auch für deine Familie am Allerwichtigsten, dass gerade du als Mama gut mit deinem Leben klar, und mit deinen Gefühlen zurechtkommen kannst, dass es in dir innerlich stimmig ist? Dann kann doch die Abtreibung nicht die gute Lösung für euch als Familie sein?!
Am liebsten würde ich jetzt ganz laut „Stop“ rufen. Denn auch wenn du im Moment denkst, dass du keine Wahl hast, möchte ich dich fragen, was du dir wünschen würdest, möchte dir so gerne was raten, was dir und vor allem auch deinem Mann Mut macht, Wege öffnet, und euch wirklich weiterhilft!
Pro Familia hatte dir ja schon einen weiteren Termin angeboten, doch so wie ich es kenne, sind sie da sehr offen für Abtreibung, (je nach Stelle und Beraterin) oder?
Es gibt ja auch sonst noch die verschiedensten Beratungsangebote, bei Caritas, oder bei der AWO, oder bei Pro Femina, (da kann man halt wirklich jederzeit anrufen, ganz ohne Termin). Schau doch mal hier: https://www.profemina.org/
Die Beraterinnen bei Pro Femina nehmen dich und deine Gefühle sehr ernst! Und sie könnten und würden dir und deinem Mann wirklich entlastende Perspektiven anbieten, denn ich denke, auch unabhängig von der ungeplanten Schwangerschaft würde es euch sicher guttun. Was meinst du? Und du hättest ja wirklich auch noch genügend Zeit um noch ein Gespräch für dich zu nutzen.

Liebes Bienchen, schreib doch wieder, was du denkst! Ich hoffe jedenfalls so sehr, dass du noch hier liest!
Herzlichen Gruß an dich,
Marlene

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