Grauer Star mit 30! Wann OP?

Hallo, ich hoffe ein paar Gleichgesinnte zu finden und/oder ein paar Erfahrungen von anderen zum Thema Grauer Star hier austauschen zu können.

Ich habe den grauen Star schon relativ fortgeschritten. Beim einen Auge mehr, beim andernen zieht es auch nach. Habe zwei unterschiedliche Meinungen von Ärzten. Der eine meint besser sofort operieren der andere so lange wie möglich hinauszögern, da ich noch sehr jung bin (Akkomodation, Risiken danach, Netzhautablösung etc.).

Ich hätte gerne ein paar Erfahrungen wie ihr es erlebt. Denn teilweise geht es noch relativ gut mit sehen, vor allem bei stark bewölktem Wetter und in Innenräumen mit künstlichem Licht geht es eigentlich auch relativ gut. Ganz schlimm ist es bei mir bei schönem Wetter ... Da sehe ich alles nur noch sehr blass und ohne viel Kontrast. Oder bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen, sehe ich teilweise nur noch Umrisse. Habt ihr auch solche Symptome??? Würe ich wirklich gerne wissen ...

Ich brauche meine Augen bei der Arbeit da ich am PC arbeite. Auf die Nähe geht es sonst noch relativ gut. Derzeit denke ich, das ich die OP noch etwas verschiebe. Probiere es mit alternativen, Moringa Kapsel, Reishi usw. zZ. Hat da auch jemand gute Erfahrungen gemacht alternativ etwas daran zu verbessern (Ernährung etc.)?

Freue mich über jeden Tipp und Austausch.

GLG Mona

Antworten (5)

Hallo, ich habe auch das gleiche Problem und mich würde interessieren wie du dich entschieden hast!

Hallo, habe gerade deinen Beitrag gesehen, darf ich fragen ob du dich inzwischen hast operieren lassen? Ich bin 37 und stehe vor der Entscheidung... danke

Hallo, ich habe auch gedacht ich habe noch Zeit bis zur op , habe im Januar Termin für Mai bekommen und dachte das ist ja noch lange hin und es ging gut bis mitte März dann ging es aber schnell abwärts mit den beiden Augen und musste dann bis Mai durchhalten. Ist aber bei jeden anders

Katharakt in jungen Jahren

Du mußt dir darüber im Klaren sein, das wird nicht besser sondern schlechter, und da der Star schon so früh aufgetreten ist wird es wahrscheinlich auch schnell schlechter.
Der Augenarzt kann dir klare Kriterien sagen, wann eine Op unbedingt ģemacht werden sollte, z.B. wenn du so nicht mehr Auto fahren darfst, odee wenn er beimUntersuchen deinen Augenhintergrund nicht mehr sicher einsehen kann.
Deine Augenärzte kommen in einem zum selben Ergebnis: noch ist es nicht dringend nötig.
Der eine argumentiert nur: bring es hinter dich, irgendwann wird es sowieso nötig, der andere versteht, daß du selber noch abwartend eingestellt ist und will halt unter Kontrolle abwarten und beobachten.
Beides ist richtig.
Solange du noch keine dringliche Indikation zur Op hast rate ich dir zum Abwarten, bis du spürst, daß es an der Zeit ist. Aber quäl dich auch nicht zu lange und Löß dir auch keine Angst vor der Op machen..

Wenn du noch gut zurechtkommst, kannst du auch noch warten. Du schreibst aber von bereits beträchtlichen Einschränkungen, auch sind schon beide Augen betroffen.
Bei mir wurde Katarakt auf einem Auge mit Anfang 30 diagnostiziert, und zwar so stark, dass ich dort fast nichts mehr sah: Das andere Auge hatte bis dahin den Sehverlust unbekannt kompensiert. Mir wurde das Formular zur Zustimmung zur OP in die Hand gedrückt, aber ich fühlte mich überfahren und ließ die OP nicht machen. Ich hätte mich auch nicht für eine Linse entscheiden können (monofokal? multifokal?). Über 20 Jahre habe ich so gelebt, ohne besondere Einschränkungen, allerdings bin ich kein Autofahrer und das zweite Auge ist noch nicht betroffen (dort noch 90 Prozent Sehkraft). Vor 2 Wochen ließ ich mich dann doch operieren, jetzt waren die OP-Bedingungen aber erschwert: durch starke Verhärtung der Linse infolge Zeitablaufs war größere Ultraschall-Intensität nötig, dadurch stärkere Reizung des Auges, also 3 Tage Klinikaufenthalt mit Vollnarkose (was mir persönlich entgegenkam, aber vielleicht nicht jedem zusagt). Auch wurde bei dem Eingriff die Hornhaut „zerknittert“, die sich jetzt langsam erst wieder glätten muss (hoffentlich, im Moment bin ich bei 60 Prozent Sehkraft angekommen, gegenüber 40 Prozent kurz nach OP).
Also, warten kann man schon ein bisschen, je nach persönlicher Einschränkung, aber man sollte es nicht so lange wie ich. Ich wurde damals über die OP-Risiken aufgeklärt, aber nicht über die Risiken des Abwartens.

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