Ist eine Sterbegeldversicherung eine sinnvolle Absicherung?

Im Bekanntenkreis war gerade ein Sterbefall. Es war überhaupt keine Vorsorge für den Sterbefall getroffen worden und entsprechen auch kein Geld vorhanden. Das möchte ich meinen Nachkommen nicht zumuten und möchte so eine Art Sterbegeldversicherung abschließen. Kann sowas sinnvoll sein, ist dadurch eine würdige Bestattung möglich und bleibt dabei eventuell auch noch Geld für die Nachkommen übrig oder sollte man andere Vorsorgemaßnahmen ergreifen? Wer kann mir dazu hilfreiche Tipps geben? Danke vielmals. Gruß, Iris

Antworten (2)
Moderator
Hallo Iris!

Eine Beedrdigung ist tatsächlich leider ein teures "Vergnügen"... Wenn du nicht sowieso eine Lebensversicherung hast - bei der dann sicher das Geld für die Beerdigung mit "rausspringt" - ist eine Sterbegeldversicherung eine gute Alternative. Sie ist billig, weil sie nur den Todesfall versichert und keine Ansparung für einen Elrebensfall ansammelt, und bei der Sterbegeldversicherung werden normalerweise keine Gesundheitsragen gestellt. In den ersten 3 oder 5 Jahren bekommt man allerdings nicht die Versicherungssumme (außer bei Unfalltod) sondern nur die eingezahlten Beiträge zurück.

Je früher man das abschließt, umso billiger ist das. Die 4, 40 bei 2500 Versicherungssumme wie Robinson es geschrieben hat, da hat seine Mutter das (wahrscheinlich) schon mit spätestens 30 abgeschlossen. Bei 45-jährigen sinds schon so um die 9 EUR.

Du kannst das bei allen Versicherungsgesllschaften abschließen, könntest dir aber auch einen "Versicherungsverein" oder "Bestattungsverein" oder ähnliches suchen. Das sind im Grunde Versicherungsgesllschaften, die sich an das gleiche Reglement und die gleichen gesetzlichen Vorgaben halten muss, wie die z. B. die große Allianz. Aber das sind regionale Vereine, die parallel ein Bestattungsunternehmen betreiben. Und die bieten im Rahmen ihrer Mitgliedschaft auch Sterbegeldversicerungen an. Klar, auch die müssen wirtschaftlich arbeiten, aber ich habe damit irgendwie ein besseres Gefühl, nicht den geweblichen Bestattungsgeiern ausgeliefert zu sein...

In unserer Kleinstadt mit 15000 Einwohnern gibt es gleich 2 solche Vereine, die die gleichen Leistungen bieten. Und vom Beitrag macht es auch keinen großen Unterschied, ob Verein oder große Gesellschaft, denn bei diesen Versicherungssummen spielt etwas mehr oder etwas weniger Rendite kaum eine Rolle. Ich habe meine Sterbegeldversciherung auch beim kleinen Versicherungsverein am Ort - obwohl ich als Versicherungsfachmann für eine Gesellschaft tätig bin...

Viele Grüße und langes Leben!
Kermit

Risikolebensversicherung

Meine Mutter hat so eine Versicherung, rein um die Beerdigungskosten abzudecken. Ich weis gar nicht, wieviel die Versicherungssumme beträgt aber es sind min. 2500€. Sie zahlt dafür monatlich 4, 40 €. Je höher die Versicherungssumme, destso höher eben auch die monatlichen Beiträge.

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