Organspenderegeln

Ich bin der Meinung, dass jeder, der keinen Organspendeausweis ausgefüllt hat, auch kein Spenderorgan erhalten sollte. Dafür sollte auch eine Kopie mit Datum und Unterschrift auf dem Ausweis bei der Krankenkasse hinterlegt werden, um zu verhindern, dass jemand im Ernstfall schnell noch zum Spender wird um ein Orgen zu bekommen.

Antworten (3)
Moderator
@gisi

Organspenden ist eine selbstlose Tat, das steht außer Frage, aber es würde keinen Sinn machen, wenn nur Organspender an Organspender Organe spenden würden, wo bleibt dann der größte Teil der Bevölkerung. Organspender retten Leben, und ich finde es ist egal, ob es das Leben von jemandem ist der selbst so einen Ausweis hat, oder eben jemand der keinen hat.

Freiwilligkeit löst das Problem nicht

Bei Straßeneinsätzen zum Aufruf zur Blutspende trafen wir oft auf Ablehnung. Allerdings war die Erwartung, beim eigenen Bedarfsfall Blut zu bekommen, selbstverständlich. Diese Haltung findet sich auch bei der Organspende. Deshalb spreche ich mich für einen Organerhalt nur für Spendebereite aus.

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@gisi

Das heißt, du möchtest die Leute praktisch "Zwingen".
Mittlerweile gibt es ja eine neue Regelung.
Jeder Bürger ab 16 Jahren wird künftig regelmäßig per Brief aufgefordert, eine Erklärung über seine Bereitschaft zur Organspende abzugeben, aber das wichtigste finde ich, dass die Entscheidung freiwillig bleibt .

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