Wieviel Kilometer läuft man bei einer Lauftherapie gegen Depressionen?

Ich leide an leichten Depressionen und will unbedingt was dagegen ohne Tabletten tun. Jetzt habe ich von einer Lauftherapie gehört, die auch bei Depressionen helfen soll. Wie läuft so was ab und wieviel Kilometer läuft man dann so? Hat jemand Erfahrungen damit gesammelt und könnte mir entsprechende Infos dazu geben? Danke schon mal vorab. Gruß, Anna

Antworten (2)

Vielleicht ist das so was ähnliches, wie man es vom Pilgern kennt: Also gehen (oder eben laufen) und singen oder beten (bzw. sich mit einem Therapeuten unterhalten).
Das könnte ich mir schon vorstellen, denn wenn der Körper sich bewegt, verlieren auch die Gedanken ihre starre Unbeweglichkeit und geraten mehr ins Fließen. Deshalb fällt es ja auch vielen Leuten leichter, etwas zu sagen, wenn sie dabei umhergehen können.

Kommt nicht auf die Kilometerzahl an

Laufen wie auch andere sportliche Betätigung ist wirklich eine Hilfe im Kampf gegen depressive Verstimmungen. (Falls du eine klinische Depression hast, bist du doch wohl in ärztlicher Behandlung, oder? )Das liegt einmal an der besseren Durchblutung - auch des Gehirns! -, zum anderen aber auch an der tieferen Atmung, die alle Zellen optimal mit Sauerstoff versorgt.
Und nicht zuletzt sind die Laufpartner eine zusätzliche Therapie, und auch die sich allmählich einstellenden Verbesserungen der sportlichen Leistungsfähigkeit. All das hilft gegen schlechte Stimmung, und daher kommt es nicht so sehr auf die Kilometer an, die du läufst, sondern darauf, dass du es überhaupt tust und regelmäßig tust.

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