Autistischer Sohn - Fragen über Fragen und doch allein

Hallo...

mein Sohn 5 jahre frühkindlicher autismus diagnose bestätigt.
ich habe das gefühl das mein zwerg kaum schmerzempfinden hat, wenn er fällt und sich die knie aufhaut, oder sich mal den kopf stösst passiert nichts... kein weinen oder jammern... einfach nichts... ist das normal?

und er will von keinem grossartig was wissen, mit seinem vater und seinem onkel tobt er gern, aber eine bindung hat er nicht wirklich zu ihnen. da ist es bei mir anders ich darf nicht mal den raum verlassen da fliessen richtig dicke kullertränen oder schlafen in seinem bett? nein kommt nicht in frage sobald ich sein zimmer verlasse folgt er mir. ist das normal? er schläft nur bei mir... da ist mit ein wenig zweisamkeit nichts mehr... was auch unser familienleben strapaziert...

corey hat zwei ältere geschwister, die oft zurückstecken müssen was mir so ewig leid tut...

oder essen... das ist eine sache für sich, nie mit uns am tisch erst wenn wir fertig sind setzt er sich und isst, oder oft isst er garnichts, da bin ich froh über jede art von nahrungsaufnahme...

sauberkeit... hmm er läuft zuhause immer nakig rum, und geht auf die toilette aber für sein grösseres geschäft such er förmlich windeln... er ist 5, warum kann er nicht ganz normal zur toilette?
oder zähneputzen... jeden tag ein ewiger kampf mit treten kratzen und schreien... er hat schon karies, aber lässt niemanden (zahnarzt oder sonstige ärzte oder therapeuten) an sich ran... wie schaff ich das...??? hat jemand gute tips für mich?

er geht in die kita aber das klappt nur 3 max 4 h dann muss ich ihn abholen... völliges desinteresse, es sein denn seine gruppe macht musik... er liebt musik... was ich nicht verstehe, er singt alle lieder mit aber sprechen kann er nicht wirklich nur vereinzelte wörter... oder einfach nur lass corey in ruhe... mehr nicht... wie geht das? er versteht aber was wir ihm sagen, wie komm auf die toilette, oder komm schuhe anziehen usw... wenn er alles versteht warum kann er nicht mit uns reden...

tut mir aber es gibt fragen üder fragen.... und im moment fühle ich mich ein wenig allein damit...

ich hoffe das jemand ein paar tips und anregungen für mich hat...

liebe grüsse

Antworten (1)
Autisten in Ruhe lassen

Hallo. Sie stellen hier einen relativ langen Text zum Thema ein, was sagt einem das? Mir sagt es dass der betreffende Autist das Problem seinerseits schweigend löst. Er ist zwar erst 5 aber es heißt ja er versteht alles, redet wenig aber singt im Kindergarten mit. Das sagt doch schon alles, oder? Der Bub fühlt sich wohl wenn in Gemeinschaft gesungen wird, aber die Litanei zuhause interessiert ihn nicht. Vielleicht sollten sie in der Family kleine Rituale einführen wie dass sie kleine Melodien erfinden die bestimmte Funktionen erfüllen, eine zum Mittagessen kommen, eine für Schuhe anziehen usw. Wenn die Mama die schrägen Töne singt ist sie ärgerlich, fröhlich bei den heiteren usw. Man kann es beliebig ausbauen. Ich sehe das Problem eindeutig nicht beim Autisten, schon gar nicht wenn er noch so klein ist. Er tut wenig und ihr wollt mehr von ihm. Ihr selbst tut viel und wollt noch mehr tun und ihm ist wahrscheinlich schon das Wenige zu viel, falsch dazu. Ich würde in seinem Fall hier zu 100% auf Qualität statt Quantität setzen in jeglicher Hinsicht, vor allem aber kommunikativ nur Qualität kommunizieren, es nervt ihn sonst um einiges mehr als ihr euch vorstellen könnt. Ihr seid für ihn sowieso quasi behindert was er aus Höflichkeit nie sagen wird. Nehmt seine Hilfestellungen an und haltet euch auf Abstand wenn er nicht selbst kommt. Wenn er nicht will lasst ihn in Ruhe. Ich selbst habe die Diagnose nicht aber es ist mit meiner eng verwandt und ich hatte auch Arbeitskollegen mit Asperger mit dem ich mit deutlich besser verstand, der verhielt sich stets wie oben von Le Chefin beschrieben und die Beschreibung erinnerte mich auch an meine Kinderzeit, wo die Eltern ein großes Problem waren die ihrerseits das Problem bei mir verorteten bis ich über die Kompetenzen verfügte den Spieß ein wenig umzudrehen. Zumindest bei meinen Eltern stellte es sich heraus dass die als gesund geltenden es oft nur zeitlebens geschickt vermeiden sich in die unmittelbare Nähe von Fachleuten zu begeben die mit ihrer Expertise schnell Klarheit schaffen würden, ob der Junior die Zuwendung braucht oder doch das elterliche Gespann.

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