Die Eltern meiner Freundin beten vor dem Essen - komme nicht darauf klar

Hallo Leute. Ich brauche eure Hilfe und vllt ein paar Ratschläge. Meine Freundin ist christlich (evangelisch). Eigentlich habe ich nie Probleme mit so etwas gehabt-im Gegenteil. Es ist ja gut wenn man an etwas glaubt. Mein Problem ist nur das sie mit ihren Eltern vorm essen betet. Das ist für mich extrem unangenehm und wir haben auch schon oft drüber geredet. Ich hab es jetzt schon so oft versucht aber irgendwie komme ich damit nicht klar... Ich weiß selbst nicht warum. Ich habe keine Ahnung wie ich damit umegehen soll aber anscheinend versteht sie mich auch nicht. Das ist so ein Gefühl was ich auch schlecht in Worte fassen kann.

Antworten (7)
Bitte gerne!!

Ich drück dir die Daumen bei den sicher schwierigen Verhandlungen.
Alles Gute und liebe Grüße!
Thomasius

Hoffen wirs

Danke lieber Thomasius.
ich hoffe das wir zu einer Lösung kommen werden und das ich damit leben kann auch wenn es mir schwer fällt.

Na dann ist alles klar!

Mit "harten" Verhandlungen wird sich sicher auch in einer lesbischen Beziehung ein Kompromiss aushandeln lassen.
Die Kinderzahl mindestens auf die Eins reduzieren und das erst in einigen Jahren, wenn die finanziellen Verhältnisse es zulassen, könnte so ein Weg sein.
Auch bei der Hochzeit gäbe es einige Varianten, in der nicht gleich alles an die große Glocke gehängt wird.
Deine Freundin hat sich auf eine gleichgeschlechtliche Beziehungen eingelassen und daß ist für ein Mädchen aus diesem religiösem Umfeld, schon eine beachtliche Leistung. Dieser Punkt sollte bei den Verhandlungen nicht unter dem Tisch gekehrt werden.
Hut ab vor deiner Liebschaft!
Alles Gute wünsch' ich euch und möge der "Zukuftsstreit" zu einem vernünftigen Ergebnis führen.
Thomasius

Will sie

Dazu muss ich erstmal sagen das wir zwei Frauen sind. Dagegen haben die Eltern auch nichts. Aber meine Freundin will Kinder und heiraten. Darüber haben wir schon oft geredet. Aber schon bei den Kindern fängt es an... Dabei ist alles was ich will ein bisschen Verständnis mir gegenüber.

Wird schon schiefgehen !

Die Töchter eines Pfarrers müssen nicht unbedingt die gleiche Meinung vertreten wie der gottgläubige Vater.
Gerade wegen der strengen Erziehung könnten sie sich innerlich vom Vater distanziert haben, getrauen sich aber nicht, das öffentlich zu zeigen.
Mit Gesprächen läßt sich das schon herausfinden, wieweit der Einfluß des Kirchenmannes noch vorhanden ist und welche Vorstellungen deine Freundin zum Thema Familie hat.
Wenn sie Spaß hat am -"Sex vor der Ehe", dann ist das schon mal ein gutes Zeichen ;-)!
LG Thomasius

Es bleibt wohl nix anderes übrig

Ja so mache ich das bisher auch. Ich stelle mir nur grad die Frage ob ich in zukunft so leben möchte und ob es überhaupt funktioniert mit zwei unterschiedlichen Einstellungen. Ich möchte später nicht kirchlich heiraten oder meine Kinder so erziehen. Ich möchte eig kar keine Kinder. Ihr Vater ist Pfarrer und die große Schwester ist bereits verheiratet und hat zwei Kinder. An Weihnachten und Co läuft also das volle Programm ab.

Ohje!

Die Glaubensgemeinschaft will durch das Tischgebet alle Beteiligten mit einbinden und auch eventuell begutachten, wer sich etwas zögerlich verhält, oder den Mund zuwenig bewegt.
Der "Vorbeter" wußte dann genau Bescheid, wen er nachträglich in "Gebet nehmen" sollte.
Für den Außenstehenden ist das immer eine komische Gefühl, denn man will ja keinen Stress mit der Tischgesellschaft haben, sondern nur den lieben Gast spielen.
Habe auch so einen frommen Mann in der Familie und wenn wir den Herrn im Kloster besuchen, steht auch meistens ein gemeinsames Essen, samt Tischgebet auf dem Programm.
Diskretes Schweigen meinerseits hat sich am besten bewährt, denn auch Mönche wollen lieber gemütlich Essen, als notorische Zweifler zu maßregeln.
Mein Rat, eine Pokerface-Mine aufsetzen und beharrlich schweigen!
LG Thomasius

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