Gute Krankenversorgung bald nur noch für Besserverdienende?

Ich bin in der gesetzlichen Krankenkasse und da ich noch nie ernsthaft krank war, habe ich natürlich noch nichts negatives feststellen können. Nur wie es der Zufall wollte, sind zwei Bekannte ins Krankenhaus eingeliefert worden und habe sie gestern besucht. Aber welch ein Unterschied: Der Eine hatte ein schönes, nahezu wohnliches Zimmer mit allen Angenehmlichkeiten, der Andere mit drei anderen Patienten in einem häßlichen Raum. Der Erste war allerdings Privatversichert, aber darf der Unterschied zu Kassenpatienten so heftig sein, ganz abgesehen von der wahrscheinlich unterschiedlichen medizinischen Versorgung? Wenn nur besser Verdienende so gut versorgt werden, dann haben wir doch schon eine Zweiklassengesellschaft im Krankenbereich, oder? Was meint ihr? Danke für euere Beiträge. Gruß, Coolness

Antworten (2)

Im Krankenhaus bemerkt man den Unterschied der Zweiklassenmedizin noch mehr.

Bei vielen Fachärzten bekommt man als Kassenpatient erst nach Monaten einen Termin. Das ist sicher nicht korrekt. Aber man kann sich als Kassenpatient auch an die kassenärztliche Vereinigung wenden und dort die Erfahrungen mitteilen, die man eventuell mit einem Facharzt hatte. Viele Patienten wissen sich auch nicht mehr zu helfen und gehen in das nächst gelegene Krankenhaus, um die Versorgung zu bekommen, die sie benötigen.

Privatpatienten bekommen zwar schneller einen Termin, aber letztlich sind die Leistungen alle gleich, die ein niedergelassener Arzt anbieten kann.

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