Ich kann beim Streckentauchen schlecht die Luft anhalten

Hi,
ich gehe in die 10 Klasse eines Sportgymnasium und wir gehen im Sportunterricht gerade schwimmen. Unter anderem müssen wir auch Streckentauchen und als eigentlich guter Schwimmer habe ich da aber Probleme.
Ich kann einfach nicht so lange die Luft anhalten und um die volle Punktanzahl zu erreichen, muss ich 30m weit tauchen. Ich war jetzt schon zweimal üben, aber knapp vor der Wende, also bei etwas weniger wie 25m war immer Ende.
Wie kann ich trainieren, länger die Luft anzuhalten?
Tobias

Antworten (6)

Aber nu mal wirklich ehrlich, für 15 oder 16 jährige sollten 30m Tauchen aber wirklich kein Problem sein, jung, dynamisch, Nichtraucher, das geht schon. Okay, Mäckes geschädigt, Couchpotato und einzige Bewegung macht der Daumen, da wirds eng, aber die haben dann auch Probleme ne Treppe hochzukommen.
Liebe Grüße von Ayumi, die schon jüngere gesehen hat, die weitere Strecken tauchen

Also ganz ehrlich, 30 Meter tauchen finde ich schon ziemlich heftig für 10. Klasse. Mit eurem Lehrer würde ich mich gern mal unterhalten!

Hört sich vielleicht blöd an, aber wenn dir die Puste nicht ausreicht, dann musst du eben schneller schwimmen, damit du in kürzerer Zeit die 30 m schaffst.

Luft anhalten kann man üben

Üb doch einfach außerhalb des Schwimmunterrichts das Luft anhalten. Die Lungenkapazität erhöht sich durch ständiges Üben. Aber übertreibe nicht dabei.

Atme erst mal ganz ruhig und tief ein und aus. Dann atme tief ein und lasse etwas Luft wieder raus - und dann tauche. Das geht besser, als wenn du wie ein Irrer Luft holst und dann mit geschwellter Brust versuchst zu tauchen.

Luftanhalten

Bewusst atmen vor dem Tauchen. Also nicht mal eben Luft rein, Luft raus, fertig, sondern auf die eigene Atmung achten. Am einfachsten geht das erstmal, wenn die Zeit, die zum Ausatmen gebraucht wird, mindestens doppelt so lang ist wie die Zeit, die man zum Einatmen braucht. Man muss sich also auf die Atmung konzentrieren, und es hat den wichtigen Nebeneffekt, das der Puls runtergeht. Ist eben so, das die Herzfrequenz während des Ausatmens fällt. Zum Beispiel etwa 10 Sekunden langsam einatmen und dann 20 Sekunden langsam ausatmen.
Dann erst in den Bauch hinein atmen, also mit dem Zwerchfell atmen und dann erst in die Brust, beim Ausatmen auch, erst den „Bauch“ leer machen, dann die Brust.
Beim Tauchen mach dich dann "Strömungsgünstig", also am besten nicht hinkucken, wohin du tauchst, das heben des Kopfes erhöht nur den Wasserwiderstand und verbraucht durch die Muskulatur, die dafür gebraucht wird, nur unnötig Sauerstoff. Also Kopf nach unten, auf den Beckenboden schauen, wohin du tauchst, siehst du ja im Bad an den Fliesen.

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