Kann man theoretisch mehrmals zur Knochenmarkspende herangezogen werden?

In unserer Stadt wird gerade für ein Kind zur Knochenmarkspende aufgerufen. Ich werde das wohl machen. Dann ist man ja wohl in einer weltweiten Knochenmarkspender-Datei. Könnte es dann theoretisch passieren, dass man öfters zu so einer Spende aufgefordert wird und wie gefährlich kann das für den Spender werden?

Antworten (5)
@Juergen71

Gezwungen wird niemand, aber es ist ein Unterschied, ob man gar nicht erst in einer Kartei ist oder ob man, wenn man angeschrieben wird, dass man als Spender in Frage käme, dann sagen soll, nein, das will ich nicht.

Ich glaube, dass scotty93 sich gezielt für dieses eine Kind aus seiner Stadt hat registrieren lassen, und dass er jetzt nicht will, dass er für immer als Spender geführt wird. Er kann sich aber auch wieder aus der Datei löschen lassen. Außerdem kann ihn niemand zwingen, für jemand Knochenmark zu spenden, selbst wenn er als Spender vermerkt ist.

Da man sich nach einer Knochenmarkspende wie nach einer schweren Grippe fühlt, wird man sicher nicht beliebig oft als Spender herangezogen werden. Es gilt immer abzuwägen, wie hoch das Risiko für die eigene Gesundheit ist.

Theoretisch könnte es sein, dass ein und derselbe Spender mehr als einmal Knochenmark spenden kann. Aber die Praxis sieht so aus, dass die meisten Leute niemals als Spender in Frage kommen. Ich bin seit über 25 Jahren bei der DKMS dabei, wurde aber noch nciht ein einziges Mal angeschrieben.

Kaengi

Bei der Knochenmargspende, sowie bei jeder anderen Organ- oder auch Blutspende wird immer darauf geachtet, dass es dem Spender nicht schlechter geht, nach seiner guten Tat, also musst du dir keine sorgen machen, dass du ungewollt herangezogen wirst und deiner Gesundheit schadest, zudem sind die spenden immer freiwillig, auch wenn du in der Kartei bist.

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