Milz vergrößert - Sorgen

Hallo zusammen,

folgender Fall macht mir momentan etwas Angst.

Bei meiner Frau wurde im April 2017, bei einer MRT Untersuchung, zufällig eine leichte Vergrößerung der Milz festgestellt.

Daraufhin ist sie zum Hausarzt gegangen, dieser konnte dies durch Ultraschall bestätigen. Es wurde auch Blut genommen und sie wurde zu einem Spezialisten ins Krankenhaus überwiesen.
Dieser hat natürlich auch nochmals untersucht und ebenfalls die Blutwerte eingeschickt.
Ergebnis war damals (Sommer 2017), dass die Blutwerte nicht perfekt waren aber in einem Grenzbereich in dem man noch nichts machen müsse. Meine Frau musste daher zur Beobachtung regelmäßig (alle 2- 3 Monate) zur Kontrolle ins Krankenhaus. Mal war das Blut etwas besser, mal etwas schlechter, aber immer im Grenzbereich so, dass man keine weiteren Schritte durchführen musste.
Vor 5-6 Wochen wurde jetzt festgestellt, dass die Milz sich weiter vergrößert hat. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hat die Milz eine Größe von ca. 20cm. Der Arzt im Krankenhaus hat daraufhin entschieden, dass man etwas machen müsse, da die Milz sonst auf andere Organe drücken könne.

Es wurde vergangene Woche nochmals Blut genommen und meiner Frau gleich mitgeteilt, dass man heutzutage keine Milz Operation mehr durchführe, sondern dies mit einer Spritzenkur oder Infusionskur behandle und die Milz sich somit wieder verkleinere, aber die genaue Therapie wird nach dem Blutergebnis entschieden.
Die Blutergebnisse kamen Ende der vergangenen Woche. Meiner Frau wurde mitgeteilt, dass das Blut auch nicht perfekt ist und man nun eine Infusionstherapie mache. Sie würde da ca. ein halbes Jahr Infusionen bekommen, die erste solle wohl 3 Stunden dauern und dann mtl. einmal 30 Minuten. Nach einem halben Jahr sollte die Milz dann wieder kleiner sein. Ihr wurde schon das Zimmer usw. gezeigt wo das durchgeführt wird.
Die Ärzte gehen wohl davon aus, dass die Milz der Auslöser für das ganze ist.
Meine Frau konnte sich auch nicht alle Fachbegriffe merken, sie meinte aber, dass was mit den Lymphozyten (zu viel ?? zu wenig ???) nicht in Ordnung war und ein anderer Wert (wohl was mit Haar…, den sie zuvor noch nie gehört hat).
Ich muss dazu sagen, dass meine Frau Mitte 60 ist, aber wirklich fit ist. Läuft viel und ist viel unterwegs. Einzig was Sie bemerkt hat, dass in letzter Zeit die Milz etwas drückt und sie evtl. etwas müde ist. Aber keine anderen Anzeichen wie Fieber etc.
Die Ärzte haben immer gesagt, und sagen das auch jetzt noch, man könne nicht erkennen warum die Milz größer ist und man gehe davon aus, dass die Milz der Auslöser ist…
(Im Internet liest man natürlich wieder, dass dies sehr selten ist und meist andere Krankheiten der Auslöser sind.)

Es wird jetzt wie folgt behandelt. Da der Arzt nun eine Woche im Urlaub ist, wird in 1, 5 Wochen eine Knochenmarksprobe (oder Rückenmark? sie war sich nicht mehr sicher) entnommen, daraufhin sollte dann eben die Infusionstherapie beginnen.

Dennoch mache ich mir da schon etwas Sorgen.
Wenn man im Internet liest, stößt man ja gleich auf das Thema Leukämie (allerdings hat sich davon keine der Anzeichen wie Fieber etc.)

- Auch die Knochenmarksprobe beschäftigt mich, macht man dies nicht nur beim Verdacht auf Krebs?

- Auch mit den Lymphozyten hört sich doch irgendwie so an… aber warum wurde dann noch nie früher reagiert…. Wie gesagt, lt. Arzt waren die Werte nie so, dass man was machen hätte müssen.

- Aber dann frage ich mich, hätte man dies(Leukämie) nicht schon vor einem Jahr bemerkt bei den vielen Blutuntersuchungen? Sie wurde ja extra ins KKH geschickt und dort wurden genauere Blutbilder durchgeführt und eingeschickt.

- Wäre der Fortschritt der Krankheit (Leukämie) dann nicht schon viel weiter wenn man über 1 Jahr nichts gemacht hätte, denn sie hat ja die vergrößerte Milz schon wie gesagt seit mindestens Frühjahr 2017.

- Hätte der Arzt einen schlimmeren Verdacht, würde er dann wirklich warten bis er wieder aus dem Urlaub kommt? Würde er dann die Patientin nicht an einen Kollegen „weitergeben“?

- Können Sie mit den Therapien welche die Ärzte anwenden wollen etwas anfangen?

Als ich nach Infusionen bei vergrößerter Milz gestöbert habe, bin ich auch auf Morbus Gaucher gestoßen. Da habe ich allerdings gelesen, dass man lebenslänglich Infusionen bekomme… Daher weiß ich nicht ob das so passt…Ich weiß auch nicht ob das Blutbild dazu passt…

Ich weiß, ihr werden jetzt sagen das wir den Termin abwarten solle. Aber ich würde mich über eine Info freuen, da die Wartezeit von 2 Wochen echt lang werden kann…

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Antworten (1)
Vergrößerte Milz

Hallo Eberhart,
Leider hat ja keiner auf deine Frage geantwortet .. aber wie ist denn das ganze ausgegangen ...? Ich habe nämlich nun ein ganz ähnliches Problem. .

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