Osteoporose-Therapie - was kann ich noch tun?

Was kann ich tun? Mit 39 Jahren wurde bei mir Osteoporose festgestellt, als ich Oberarmkopffraktur hatte! Ein Jahr später hatte ich die erste Wirbelkörperfraktur. Jetzt bin ich 59 und habe 6 Wirbelkörperfrakturen. Zurzeit nehme ich Protelos 2 G und Calcimagon D3 ein und davor Actonel. Bei den letzten beiden Wirbelkörperfrakturen wurde eine Kyplastie gemacht. Inzwischen habe ich schon wieder Schmerzen und weiß nicht mehr, was ich tun soll! Wer kann mir weiterhelfen? Gibt es noch eine Therapie, die ich machen kann? Kann mir jemand einen guten Arzt in Rheinland-Pfalz oder Hessen empfehlen?

Antworten (9)
Forsteo

Hallo Agnes,
-Kann ich Forsteo absetzen ?- diese frage wird dir hier keiner beantworten können und wollen. Als Ergänzung empfehle ich die eine Magnetfeldtehrapie.
Frage doch in deinem Umfeld nach, ob soetwas vorhanden ist.

Forsteo

Ich nehme seit Juni 2014 Forsteo. Ich hatte ganz viele Brüche , aber nach 6 Monaten hatte ich schon wieder einen Beckenbruch .Vor 9 Monaten konnte ich einigermaßen ohne Stock laufen. Aber jetzt hat sich das in den Monaten total verschlechtert das ich nur unter starken Schmerzen laufen kann besonders im Rücke das kann ich kaum aushalten. Meine Frage : Kann ich Forsteo absetzen ?

Knochendichtemessung abwarten

Mai 2009 bis Mai 2012 wäre 3 Jahre? Ich nehme mal an, du meintest seit 2010. Studien haben ergeben, das nach Forsteo Bisphosphonate eine bessere Wirkung erzielen. Vielleicht sollte man es noch einmal damit versuchen, allerdings mit einer anderen Darreichungsform als letztes Mal. Alternativ wäre noch das Denosumab zu nennen, eventuell auch das Protelos. Hat sich die Knochendichte allerdings schon gut gebessert, könnte man mit den "heftigeren" Sachen auch aussetzen und es beim (hochdosierten) Vitamin D und Kalzium belassen.

Was kommt nach Forsteo?

Ein freundliches Hallo an alle Osteoporose geschädigten.
Ja, Forstep wende ich nun seit Mai 2009 an und im Mai 2012 ist die 24 monatige
Therapie beendet. Was dann.....
Die normale Osteoporosbehandlung habe ich nicht vertragen, resultat die Knochenschmerzen wurde dadurch noch verstärkt. Bei Forsteo passierte genau das Gegenteil, aber es darf nicht länger als 24 Monate eingesetzt werden.
Wer hat hier evtl. Erfahrungswerte, was kommt danach!?

Kopf hoch

Hallo Rosi,
ich bin Jahrgang 56 und auch an Osteoporose erkrankt. Vor ungefähr 10 Jahren stellte man bei mir einen T-Score von - 2, 4 fest und behandelte diesen mit Actonel.
Dieses Mittel schlägt jedoch nach einigen Anwendungsjahren genau in das Gegenteil um und fördert die Krankheit. So sitze ich heute mit einem T-Score von - 4.9 und auch div. Wirbeleinbrüchen da und klammere mich an die Aussagen meines Arztes. Teriparatide von Forsteo. Meine Behandlung dauert noch bis April nächsten Jahres. Die Nebenwirkungen dieses Medikamentes waren am Anfang wie in den Beipackzetteln beschrieben, habe mich aber mittlerweile gut damit arangiert. Das etwas mit den Knochen passiert kann ich bestätigen, nur nicht was es ist. Die Betreuung durch Forsteo klappt gut, die durch die Ärzte nicht, da es eher die Ausnahme ist Forsteo verschrieben zu bekommen und hier gewisse Grunvoraussetzungen vorliegen müssen.
Mich würde interessieren, wie du mit dieser Krankeit im Alltag umgehst. Ich werde da wohl täglich dran erinnert, und auch meine Leistungsfähigkeit allgemein hat stark abgenommen.
Das soll fürs erste genügen.

LG Bubi

Nachtrag

Noch was zu den Wirbelbrüchen speziell nach einer Kyphoplastie. Die Kyphoplastie ist zur Aufrichtung und Stabilisierung der Wirbelkörper zwar eine feine Sache, aber es geht die natürliche Elastizität der Wirbel verloren. Das müssen dann die benachbarten Wirbel mit übernehmen und dadurch werden diese dann natürlich auch stärker belastet.

Wirbelbrüche

Wenn erst einmal ein Wirbel gebrochen ist, lassen weitere meistens nicht lange auf sich warten. Das passiert, wenn die Knochendichte schon ziemlich weit runter war, auch immer mal wieder bei verbesserten Werten. Traurig aber wahr. Da hilft im Grunde nur strikte Vermeidung aller Sachen die zum Wirbelbruch führen könnten. Aber das ist in der Praxis ja so gut wie nicht machbar. Denn andererseits ist ja Belastung für den Knochen extrem wichtig. Deshalb auf keinen Fall weniger Bewegen!! Auch wenns Schwer fällt. Da kommt man schnell in eine Abwärtsspirale, die alles nur noch schlimmer macht. Es gibt in vielen Orten Osteoporose-Selbsthilfegruppen, wo man sich auch in Sachen Osteoporosegerechte Bewegung und -Sport Hilfe und Anleitung holen kann.

Zur Medikamentösen Behandlung: Nach mehreren Jahren Actonel ist es angebracht, was anderes zu nehmen und da ist das Protelos nach Studienlage ein gutes Mittel. Alternativ könnte man noch das Parathormon Teriparatid (z.B. Forsteo) nehmen. Das wird täglich gespritzt. Aber wie schon gesagt, gerade nach einer Bisphosphonattherapie hat man auch gute Erfahrungen mit dem Protelos gemacht, so das ich das erst einmal weiter nehmen würde. Eventuell wäre noch Vitamin D zusätzlich sinnvoll, da das in den Kalziumtabletten meisten nicht ausreichend ist.

Knochendichte

Knochendichte wurde im April gemessen. Angeblich hat es sich gebessert. Aber im Juni hatte ich schon wieder eine Wirbelkörperfraktur. Das Actonel wurde abgesetzt, weil ich das schon so viele Jahre einnehme. Langsam weiß ich nicht mehr weiter.

Gut

Die Therapie ist eigentlich gut. Aber wieso wurde das Actonel abgesetzt? Bisphosphonate haben normalerweise eine bessere Wirkung als das Protelos. Wann wurde das letzte Mal die Knochendichte gemessen?

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