Seit Mai immer wieder Schwindelanfälle

Moin zusammen,

Erst mal zu meiner Person, 31 Jahre alt, 88 Kilo schwer, mäßig sportlich. Seit knapp sieben Jahren mit einer Autoimmunerkrankung zugange, wegen der ich täglich mal mehr und mal weniger Prednisolon nehme.

Im Mai diesen Jahres hatte ich erstmalig eine heftige Schwindelattacke, waren nur ein paar Sekunden, aber ich hatte das Gefühl die Schwerkraft ist weg. Danach war ich den ganzen Tag groggy, abends habe ich beim Blick in den Spiegel gesehen, dass meine Pupillen unterschiedlich groß sind. Long story short, paar Stunden später lag ich auf der Stroke Unit vom Klinikum und die haben die nächsten paar Tage das volle neurologische Programm abgefahren, CT, Kernspin, Liquorpunktion etc.... ohne Ergebnis. Bin dann mit der Diagnose "Migräneaura ohne Kopfschmerzen" entlassen worden.

Vor drei Wochen, gleiches Spiel... erst ein harter Drehschwindel für ein paar Sekunden, dann groggy und schwummerig... als das nach drei Tagen noch nicht besser geworden ist, bin ich zum niedergelassenen Neurologen, der hat auch Migräneaura ohne Kopfweh verkündet und mir Sumatriptan mitgegeben. Das hilft nur nicht gegen den Schwindel. Gegen Kopfweh (wenn ich Kopfweh habe) auch nicht... insofern habe ich im Hinblick auf die Migränetheorie so meine Zweifel.

So richtig rund geht's jetzt seid dieser Woche... Montag Schwindel, Dienstag nicht, heute schon den ganzen Tag. Ich fühle mich grade so hilflos... mir ist schwummerig, ich bin todmüde, ich kann in der Arbeit grade eben so die Fassade wahren. Das kann doch so nicht weiter gehen... aber ich weiß nicht was ich machen soll. Im Klinikum sagen sie Migräne, der Neurologe, bei dem mir mein Hausarzt kurzfristig einen Termin besorgt hat sagt das gleiche und bei einem anderen Neurologen bekomme ich ohne Vermittlung in 4 bis 6 Monaten einen Termin.

Ich bin grade echt am Verzweifeln... irgendwas ist in meinem Kopf offbeat und ich bekomme keine Hilfe. Habt ihr irgendeinen Rat für mich?

Antworten (1)
Hallo Felix

Falls Du noch aktiv bist, wollte ich nachfragen, ob sich bei Dir etwas verändert hat.
Nimmst Du jetzt Medikamente gegen die Migräne?
Und nimmst Du immer noch Kortison?
Wie viel?
Gisela

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