Seit über 3 Monaten merkwürdigen Schwindel, Tinnitus und Nackenschmerzen

Hallo liebes Forum,

ich habe jetzt seit über 3 Monaten mit Schwindel und Kopfschmerzen zu kämpfen, keiner findet was. Ich bin langsam echt verzweifelt und vielleicht kann einer Licht ins Dunkel bringen...

Ich schieß mal los:
Ich fahre am Tag 3 Stunden Auto, meine Tätigkeit besteht zu 95% aus stehen und gehen.
Irgendwann war ich ziemlich platt in der Arbeit obwohl kein Stress war. Dann kam der Schwindel - immer nur wenn ich etwas länger stehe oder laufe.
Dann ab zum Arzt, der zieht mich aus dem Verkehr und schreibt mich eine Woche krank. Keine Besserung. Ich bin übrigens jetzt seit 07.02 Krankgeschrieben.

Ich hatte Sex, nach dem Sex war mit plötzlich übel und ich hatte Schweißausbrüche, samt Schwindel. Ich hab schon seit Jahren einen Tinnitus, der ist auch lauter geworden. Über Nacht ziemlich hoch Fieber bekommen. Beim Husten am Hinterkopf an einer bestimmten Stelle immer einen sehr heftigen Schmerz verspürt. Irgendwann nach einer Woche war das Fieber weg - der Schwindel und die Kopfschmerzen blieben.
Wenn ich auf dem Rücken liege und das Kopfkissen drückt auf den Hinterkopf, dann fühlt sich das sehr unangenehm an an dieser Stelle. Mittlerweile ist der stechende Schmerz beim Husten am Hinterkopf zwar weg, aber wenn ich direkt drauf liege dann merk ich diese Stelle schon noch ein klein wenig.


Also bin ich wieder zum Arzt, der verschreibt mir 6x Manuelle Therapie gegen Verspannungen. Hat nix gebracht. Zwischenzeitlich war ich beim HNO (geschaut ob ich einen Lagerungsschwindel hab, Druck im Ohr wurde gemessen - alles super), beim Chiropraktiker (Beckenschiefstand korrigiert und Wirbel eingerenkt), beim Heilpraktiker, bei der Physiotherapie (6xMT), beim Neurologe (Hirnströme gemessen und die Halsschlagadern wurden auf Verengungen untersucht, alles super), beim Psychologen (alles Super) und beim Radiologen zum MRT (alles super, ausser am rechten Hals sehr stark geschwollene Lymphknoten). Dann beim Hausarzt noch Langzeit Blutdruck gemessen und ein EKG - alles super. Im Krankenhaus wurde Blut abgenommen - alles Super.

Vor 2 Wochen war ich beim ersten Osteopathen - der hat nicht wirklich was gemacht und 85, 10€ kassiert.
Dann war ich beim Orthopäden, da ich das Gefühl hab, es kommt von der Halswirbelsäule, der schaut sich das MRT Bild an und kann nix gravierendes Feststellen, ausser das meine HWS SEHR gerade nach oben geht.

Am Dienstag war ich nochmal bei einem anderen Osteopathen der mich eine Stunde lang behandelt hat, danach ging es mir eigentlich besser - gestern aber zum ersten mal heftigen Schwindel gehabt. Sonst ist der Schwindel eher leicht und nicht immer da, er kommt nur phasenweise - das aber täglich.

Meine Symptome: ab und an Benommenheit/Drehschwindel (hauptsächlich nach längerem stehen oder gehen), ich bin sehr müde, manchmal hab ich das Gefühl schlecht zu sehen (kann aber auch Einbildung sein), beim liegen/sitzen Schmerzen in der Brust und an den Rippen an einer bestimmten Stelle hinten (aber auch nicht immer), schlafen funktioniert nicht so richtig da ich einen sehr leichten schlaf habe und öfter Nachts aufwache und auch nicht lange schlafen kann und eben der Tinnitus der lauter geworden ist (die Frequenz vom Tinnitus kann ich aber verändern, wenn ich den Kopf weit nach links oder rechts drehe). Wenn ich den Kopf nach links oder rechts neige, dann fühlt es sich an, als würde was knacken oder reiben im Bereich von der Halswirbelsäule am Nacken. Wenn ich meinen Unterkiefer nach vorne schiebe, dann kann ich ebenfalls die Frequenz vom Tinnitus verändern (er wird dann intensiver). Ich hab auch irgendwie so einen Druck in den Ohren... ganz merkwürdig. Teilweise hab ich das Gefühl, ich "höre" wie das Blut in meinen Ohren fließt?! Morgens nach dem Aufstehen fehlt mir übrigens (bis auf den Tinnitus) nichts, da verspüre ich keinen Schwindel. Selten das ich nach dem Aufstehen beim Zähneputzen (wie Heute morgen erst wieder) Schwindel verspüre.

Das Thema Stress kann ich wirklich komplett ausschließen, da ich seit 3 Monaten krankgeschrieben bin und ich auch sonst keine Probleme habe und immer noch ein sehr Lebenslustiger und froher Mensch bin.

Ich bin echt sehr verzweifelt mittlerweile, da die Ärzte wenn sie nichts finden es auf den Stress schieben. Ich habe aber keinen Stress, dass einzige das mich Stresst ist das mir niemand helfen kann.

Ich hatte keinen (Auto)Unfall, keinen Sturz oder sonst was.

Hat von euch noch jemand eine Idee?!

Danke schon mal an alle die sich das ganze durchgelesen haben und mir helfen möchten :-)

Schwindelige Grüße
Daniel

Antworten (1)

Ich hab meine eigentliche Frage vergessen: Ich habe gelesen das eine zu gerade HWS genau meine Symptome ausmachen kann. So wie ich das Lese kann ich das alles auf mich übertragen. Hat jemand von euch schon damit Erfahrungen machen können? Oder kennt sich jemand damit aus?

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