Stehe noch ganz am Anfang mit dem Meditieren :-) Wer hat Anregungen für mich?

Hallo

Zuerst einmal eine großes Hallo an alle.

Ich habe gestern mit dem Meditieren angefangen anhand mit dem Atem verbinden. Versuche es im Augenblick alleine zu Hause vor dem Kamin.

Ist schon krass an was man alles denkt, wo man doch eigentlich gar nichts denken soll ;-)

Ich würde mich über Anregungen freuen :-)

LG

Antworten (12)
Hallo Mikele

Ich finde meditieren lernen ist gar nicht so leicht und oftmals braucht es viele Anläufe bis es einigermaßen funktioniert.. Aber wenn man mal den Dreh raus hat geht es..

Hallo Stefan88

Ich arbeite an dem freien Bewusstsein :-) aber das geht nicht von heute auf morgen. An sich bin ich zufrieden mit meinem Leben. Habe schon viel erreicht und auf das was ich erreicht habe, kann und bin ich stolz. :-)

Hallo Mikele,
auch wenn es dir jetzt besser geht als in der Burn-Out-Phase, so scheinst du doch nicht zufrieden zu sein.
Gibt es denn keinen möglichen Ausweg für ein freies Bewusstsein?
Unsere Umstände determinieren unser Leben oft zu vehement.
LG

Hallo Stefan88

Die Burn-Out Phase habe ich an sich schon überwunden. Problem Arbeit besteht jedoch immer noch und grenzt leider schon an Mobbing von Seiten des Chefs der KITA. Da die Kinder mir aber viel geben ohne zu wissen dass sie es tun, schaffe ich meinen Arbeitstag von Tag zu Tag. Auch die Meditation hilft mir viel dabei die nötige Kraft für den täglichen Kampf aufzubringen. Denke ohne wäre ich längst wieder auf Medikamente und innerlich nervös. Sie unterstützt das Erlernte aus der Therapie.

LG

Hallo Mikele,
ich hoffe Du hast diese Phase hinter Dir!
Ich kritisiere schon lange an dieser gesellschaftlichen Merntalität und die ganze damiteinhergehende Systematik rum. Da ist es sehr erschreckend zu realisieren, dass man an solchen Phänomene nicht vorbei leben kann und man davon schon selber befangen ist.
Meditation ist daher für mich nicht nur physische Entspannung, sondern ein psychischer Prozess, der die Weltsicht ändert bezoehungsweise ändern kann.
LG

Hallo Stefan88

Genau so sehe ich das auch. Anfang des Jahres war ich am Burn Out mit Depressionen erkrankt an habe während des Jahres gemerkt, dass mich das immer wieder einholt. Durch das Meditieren fühle ich mich besser

In der heutigen kapitalistischen Gesellschaft sind wir natürlich auch so getrimmt, dass wir immer an irgendetwas denken sollen. Es herrscht vorwiegend die Mentalität, du bist, was du leistest beziehungsweise du bist nur wenn du leistest. Möglicherweise ist genau das eine Menatlität, die uns in der Verwirklichung krank macht. Daher müssen wir beispielsweise meditieren, um einfach mal für ein paar Augenblicke diesem druck zu entkommen.

Hallo Ihr Lieben

Ja warum tut es einem so gut an nichts zu denken (oder es wenigstens zu versuchen)? Den ganzen Tag stürmen so viele Dinge und Eindrücke auf unser Gehirn ein, dass es richtig ermüden kann. Durch das 'Du-hast-Pause' und auch mal du mein liebes Gehirn, entspannt es einen und entspannen tut doch immer gut oder?
Ja schwierig ist das am Anfang schon, da unser Gehirn darin trainiert wurde immer zu arbeiten. Es muss einfach wieder erlernen auch mal Pause zu machen.

In meiner Yogastunde üben wir uns auch immer in Meditation. Ist ganz schön schwierig teilweise!

Hallo Mikele und Helga!
Ich hoffe es ist oke, wenn ich mich in eure Kommunikation einreihe. Ich habe nur wenig Erfahrung in Bereich der Meditation, bin aber der Meinung, dass die Meditation ein sehr spanndender, psychischer sowie physischer Prozess ist. Seidem ich manchmal Versuche zu meditieren, frage ich mich, warum entspannt es uns an nichts zu denken und warum fällt es uns so schwer an nichts zu denken?
Liebe Grüße
Stefan

Hallo Helga

Danke für deine Antwort :-)

Ich genieße einfach die Wärme die vom Kamin ausstrahlt. Es klappt schon ganz gut. Ich habe gelesen man könnte sich auch Stärkungssätze sagen wie: ich bin entspannt oder ein anderes Gefühl das man bestärken will. Ich merke währenddessen wie sich meine Körperhaltung aufrichtet und ein leichtes Lächeln auf meinen Lippen liegt. Sehr schönes Gefühl :-)

LG

Hallo Mikele,

wichtig ist am Anfang das Umfeld, vor dem Kamin ist es schon gut, da sollte es sehr bequem sein. Dann kannst du dich erstmal auf das Knistern des Feuers konzentrieren. Die Gedanken, falls welche kommen, "runterdrücken" -- denk an nichts...sage ich mir dann immer...dann gehen sie bei mir recht schnell weg. Der Anfang ist wirklich recht schwer. Aber man macht schnell Fortschritte.

Viel Erfolg

Helga

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