Streik der Bahn - Für was mehr Geld?

Der Streik der Bahn ist eine Frechheit der Bevölkerung gegenüber. Andere Menschen wollen und müssen unter schlechten Bedingungen arbeiten. Nicht nur das die Bahn es nicht so genau mit der Pünktlichkeit nimmt, jetzt wird wieder einmal gestreikt. Für was bekommen diese Leute überhaupt Geld? Mit der Höflichkeit hat das Services Personal der Bahn ja auch so manche Probleme. Würde man hier mal ein Bewertungssystem und ein Erreichen der vorgegeben Ziel für die Bewertung des Gehalts festlegen, würde so mancher am Ende des Monats schon überrascht sein wie wenig in der Lohntüte ist.

Antworten (30)
Dies und das

Ich auch hab versucht, die Bahn als Alternative zu nehmen und das hat nicht funktioniert. Hoffe, müss ich nicht schreiben, warum? Seit einiger Zeit gibt es Fernbusse, das ist auch eine alternative zur Bahn oder Autofahren. Sie kündigen immer mehr Verbindungen an, auch internationale.

STREIK Verdi und Regierung

Ihr sollen alle überlegen warum STREIK und für was, Verdi und Regierung ist unter einem Hut. Ihr bekommen Erhöhung zb. 1, 00Euro pro St. und müssen höhere Steuersatz zahlen im Endefekt bleib wieder nichts in der Tasche da für freut sich der Stadt. Der deutsche Stadt ist so reich das normaler Arbeiter mit bis zu 2800E /monatlich brauch keinen Steuer zu bezahlen. Wenn Ihr schon STREITEN dann um Steuer weg zu schaffen dann hab ihr mehr davon.

GDL Streik

Erst nach Bekanntgabe der Bezüge/Arbeitsbedingungen/ Altersversorgung usw.(vor dem Streik) sollte der Normalbürger entscheiden!
Sreik OK, oder Nein

Mein Beitrag zum Streik... als Song

Die werden natürlich von der Bahn ausgebeutet, die machen es nicht nur aus Spaß... aber es ist dennoch eine Unverschämtheit.

https://www.youtube.com/watch?v=wdDrNEZU6IE

Recht hast du!!!!!

Hier ist der Punkt voll getroffen, , , , , , , ,
das ist eine Frechheit was die GDL hier macht, , , , Hier geht es nur um Macht, Macht und noch mehr Macht die Angestellten snd den doch gerade schei, , , , , egal
Hauptsache sie bekommen noch mehr Mitglieder um etwas anderes geht es doch gar nicht, denn Sie hätte ja mehr Geld bekommen, Sie hätte nur auf das Streikrecht als Lokführer verzichten müssen, was nicht heißt das sie nicht streiken dürfen, sondern nur als Bahnmitarbeiter streiken dürfen und wenn es der GDL doch nur um die Gehaltserhöhung ginge, dann hätten Sie den Vertrag doch unterschreiben können................

Dieser Streik sollte beendet werden.

Ich 60 Jahre alt langjähriges ÖTV - VERDI Mietglied habe durch diesen Streik viel Glauben an Gewerkschaften verloren. Das ist für mich kein Streik mehr das ist Erpressung. Zum Glück brauche ich nicht mit einem Zug zufahren. Da ja sowieso keiner weiß wann ein Zug fährt denke ich die Bahn sollte unter diesen Vorraussetzungen den Zugverkehr komplett einstellen und allen Mitarbeitern eine unbezahlte Ruhepause gönnen. Die GDL hat ja volle Streikkassen und den den betroffenen Kollegen doch mit Sicherheit unter die Arme greifen. Wollen dann mal sehen wie lange es dann unter den Kollegen friedlich bleibt. Als Alternative könnte man auch darüber nachdenken solche Art von Gewerkschaften schlichtweg zu verbieten. Wenn Kollegen und Kolleginnen für mehr Geld, Urlaub oder sonstige Verbesserungen streiken ist und wahr das für mich OK. Aber hier wird weit, weit am Ziel vorbei geschossen. Ich bedanke mich aber trtzdem bei der GDL das soviele Pendler, Mütter Väter nicht zur Arbeit kommen, unter Umständen ihren Job verlieren.

D A N K E G D L
Schämt euch !

Moderator
@ 90Rafa

Das hast du schon recht, nur ging es bei den bisherigen Verhandlungen wohl noch kein einziges mal um die Lohnerhöhung, wie ich es mitbekommen habe, was so in den Medien berichtet wird.
Es ging der GDL, besonders Herrn Weselsky, bisher immer nur darum, das er sämtliche Bahnmitarbeiter vertreten darf, auch wenn nur eine kleine Minderheit dieser Bahnmitarbeiter in der GDL ist.

Außerdem macht die Bahn nicht mehr jedes Jahr höhere Gewinne, die Fernbusse haben da der Bahn viele Kunden weggenommen, da sie viel günstiger sind und dazu auch pünktlicher sind als die DB.
Durch diesen Streik wird es wohl noch mehr DB Kunden geben, die auch nach dem Streik auf Fernbusse oder andere Verkehrsmittel ausweichen werden, was zu einem weiteren Gewinnrückgang bei der DB führen wird.
Dazu kommt dann noch die Preiserhöhung bei den Ticktet Preisen, da die DB garantiert die zusätzlichen Kosten an ihre Kunden weiter geben wird. Das könnte dann dazu führen, das noch weniger Menschen die DB nutzen werden. Was dann wieder dazu führen könnte, dass das Streckennetz der DB ausgedünnt wird und weniger Lokfüher und andere DB Mitarbeiter benötigt werden.
Damit "streikt" sich dann die GDL ein „paar“ Arbeitsplätze ihrer Mitglieder und auch Nichtmitgliedern weg!

Diese Antwort wurde von einem Moderator bearbeitet.

Die Arbeitnehmer haben das Recht am Erfolg des Unternehmens zu partizipieren und die DB hat jedes einen höheren Gewinn als im Vorjahr. Es ist demnach mehr als nur gerecht, dass auch die Mitarbeiter davon profitieren. Aus diesem Grund gibt es regelmäßige Tarifverhandlungen und wenn man sich nicht einigen kann, dann ruft man eben zum Streik auf.

Für unseren Streikfreund Bruno:

@Bruno:

Schön, daß du offensichtlich nicht auf den Bahnverkehr angewiesen bist.
Dir wünsche ich mal einen dringenden Notfall zu einer Zeit, in der der Notdienst mal streikt.

Rechte hin, Pflichten her...

Tja, da zahlt man in eine Gewerkschaft, und die muß natürlich was für ihr Geld vorweisen können. Also rufen wir MAL WIEDER zum Streik auf. Wir müssen unseren Mitgliedern ja das Gefühl geben, ihre Beitragskosten sind nicht völlig sinnlos. Finde es eine bodenlose Frechheit. Schön, wie die Bahnangestellten ihren Hals nicht vollkriegen, weil sie ja alle sooo schlecht verdienen, vor allem in einer Zeit, in der die meisten anderen für weitaus geringere Löhne und schlechteren Arbeitsbedingungen ihr Brot verdienen müssen. Irgendwo tragen die Bahnbeamten auch eine Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit. Hätte ich bei der Bahn das Sagen, ich würde durch entsprechende Versetzungen für "freiwillige" Kündigungen sorgen, auf der Straße sitzen genug qualifizierte Arbeitslose, die sich für Lohn und Arbeitsbedingung bei der Bahn gerne krumm machen würden.

Arbeitnehmerrechte

Also was man hier teilweise an Meinungen liest ist doch sehr Fragwürdig.
Es ist korrekt, dass jeder Arbeitnehmer der DB einen Arbeitsvertrag unterschrieben hat, in dem seine Rechte und Pflichten stehen. Grundlegend hat der AN allerdings noch einiges mehr an Rechten. Nähmlich Arbeitnehmerrechte. Laut diesen hat er das Recht sich in Gewerkschaften zu organisieren und daraus resultierend, auch das Streikrecht. Der derzeitige Streik hat also rechtlich seine Grundlage.
Der Streik bleibt das letzte Mittel einer Gewerkschaft, die Interessen ihrer Mitglieder gebührend zu vertreten. In anbetracht dessen, dass die Verhandlungen über den derzeitige Tarifkonflikt schon seit anfang des Jahres laufen, ist, denke ich, doch ausreichend Zeit vergangen.
Der Kernkonflikt bei diesem Konflikt liegt, wenn man sich mal etwas tiefgreifender damit beschäftigt und nicht nur stumpfe Meinungsmache betreibt, nicht in den Uneinigkeiten bezüglich Tariferhöhungen und Arbeitszeitreduktion, sondern in dem begründeten Anspruch der GDL, auch die Zugbegleiter ggü. der Bahn zu vertreten. Diese werden allerdings bisher von der transnet vertreten, welche Augenscheinliche Querverbindungen zur DB pflegt. (Und das kann doch wohl nicht der Anspruch einer Gewerkschaft sein, wenn man Arbeitnehmer vertreten soll). Diese Tarifhoheit stellt die DB allerdings nicht zur Diskusion. Das die Forderungen der GDL von 5% mehr Lohn und gleichzeitig geringere Arbeitszeiten utopisch sind, ist jedem klar, der mal Tarifverhandlungen verfolgt hat. Das ist zu Anfang immer so (sind ja schließlich verhandlungen) und beläuft sich nachher auf 1-2% und evtl ne Stunde weniger.
Gewerkschaften sind dafür da, den AN ggü. dem AG zu vertreten und dafür zu sorgen, dass er angemessen an den Unternehmensgewinnen beteiligt wird. Hier wären wir bei dem Punkt leben und leben lassen. Nahezu alle großen Deutschen Konzerne haben in den letzten Jahren hohe Gewinne eingefahren und die AN nur sehr zögerlich an diesen beteiligt. Immer mit der Argumentation der schwierigen Marktsituation. Dieses Argument wird immer kommen, egal wie gut die Marktlage wirklich ist. Zugleich machen die Unternehmen (u.a. die DB) gern Gebrauch von ihrem Recht, die Preise an die aktuelle Teuerungsrate anzupassen. Dies passiert unabhängig davon, ob die eigenen AN mehr Geld bekommen oder nicht. Die Preise für Bahntickets werden also steigen. Unabhängig vom Ausgang des derzeitigen Tarifkonflikts, nur hat die Bahn aktuell jemanden, dem sie den schwarzen Peter zu schieben kann.
Gewerkschaften vertreten uns gegenüber dem Arbeitgeber und haben dadurch schon viele Annehmlichkeiten, wie bezahlten Urlaub, Kündigungsschutz, erweiterten Kündigungsschutz für Schwangere und so weiter, durchgesetzt. Es gibt Branchen, in denen Gewerkschaften präsenter sind und einige, in denen dies nicht der Fall ist. Es ist allerdings zu erkennen, dass, in den Bereichen, in denen Gewerkschaften aktiv sind, die Arbeitsbedingungen und das Lohnniveau deutlich höher liegt. Gewerkschaftsarbeit funktioniert also anscheinend und das sind Bereiche, in denen die nternehmen keineswegs an der Existenzgrenze arbeiten, sondern teils horende Gewinne einfahren.
Nur weil sich in anderen Bereichen (noch) keine Gewerkschaftskultur durchgesetzt hat und die Arbeitgeber Schalten und Walten können wie sie wollen und die Arbeitsverträge mit jedem AN neu aushandeln können, wodurch sie effektiv Mitarbeiter gegeneinander ausspielen können, heißt dies doch nicht, dass die gut funktionierenden Gewerkschaften ihre Arbeit einstellen müssen/sollen. So nach dem Motto: "Weils mir schlecht geht, darf es dir nicht besser gehen." Das ist Neid Gesellschaft pur. Es führt nunmal dazu, dass das Mittel einer Eisenbahner-gewerkschaft, die Bestreikung des Bahnverkehrs in allen Bereichen ist. Das ist natürlich Öffentlichkeitswirksamer, als die Bestreikung eines Metallverarbeitenden betriebs. Aber soll man deswegen nicht für eine angemessene Gewinnbeteiligung streiken?
Zum Thema Arbeitsbedingungen bei der DB kann ich nur sagen, das diese Leute das ganze Jahr hindurch Arbeiten. Ohne Sonn- und Feiertag. Hinzu kommen Nacht- und Überführungsdienste. All dies hat nicht unerhebliche Einschränkungen im Privatleben und auch gesundheitliche Belastungen (Schlafstörung, Folgen der Sitzenden Arbeit, psychische Belastungen aus schweren Erreignissen, etc.) zur Folge. Soll man dafür nicht auch angemessen entlohnt werden?! Und natürlich gibt es auch andere Leute, die ähnliche Arbeitsbedingungen haben und weniger verdienen. Das macht doch aber die Situation der Bahner nicht besser, sondern nur die der Anderen schlimmer...
Das ist eine Argumentationsweise, die Arbeitgeber gern anbringen, um der Forderung nach angemessener Bezahlung zu entgegnen. Dies wird aber auf Dauer dazu führen, dass das Lohnniveau insgesamt sinkt und die Unternehmensgewinne, respektive die Löhne einiger weniger, weiter steigen, wie es schon zu Beginn der Industriealisierung der Fall war. Mit derartiger Argumentation wird die Spanne zwischen Arm und Reich nur noch größer. Natürlich geht es uns aktuell nicht schlecht, aber es geht uns schleichend schlechter und die Aufgabe von Gewerkschaften ist es, dem entgegen zu wirken, was die GDL aktuell tut.
Gewerkschaften sind eine Errungenschaft der Arbeitnehmer, wie auch Betriebsräte und Arbeitnehmervertretungen, und wir sollten zusehen, dass diese Eruungenschaften nicht von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinteressen unterwandert werden, so wie es derzeit schon bei einigen "Hausgewerkschaften" der Fall ist.

Natürlich ist es ärgerlich, wenn man von so einem Streik betroffen ist, aber verzeiht mir, wenn ich den Unmut einer Freischaffenden (keinen Arbeitsvertrag, mit allen konsequenzen, und sich freiwillig dazu entschieden, auf Arbeitnehmerrechte zu verzichten), die von zuhause arbeitet und laut eigener Aussage nur sehr sehr selten am ÖPNV teilnimmt, nicht ganz für Voll und Begründet auffassen kann.

Hier wollte mal jemand seinen Beitrag zu einer offenen Diskusion leisten, der täglich 160km mit der DB fährt (im großen und ganzen recht zufrieden, denn die Verspätungen sind, im Gegensatz zum PKW doch sehr überschaubar) und in der Zeitarbeit unterwegs ist, die zwar teils gewerkschaftlich organisiert ist, aber am Ende doch bedeutet: "Mache bitte die selbe Arbeit für weniger Geld".
Ach ja. Falls jetzt das Argument kommt... Nein ich bin nicht mitglied einer Gewerkschaft.

Moderator
@ Bruno

Die DB sollte mit dem Geld das sie haben erst mal ihre Bahnstrecken und viele Züge sanieren. Wie es hier schon Ralf geschrieben hat, ist es oft eine Zumutung mit den Zügen der DB zu fahren. Dazu kommen noch die vielen Verspätungen, die durch "Langsamfahrten" an nicht sanierten Teilstrecken zu Stande kommen. Weiterhin sind bei vielen Zügen Türen defekt, wo durch das Ein- und Aussteigen länger als nötig dauert und es so zu weiteren Verspätungen kommt.

Durch die 5% ige Lohnerhöhung bei kürzeren Arbeitszeiten kommen "extreme" Zusatzkosten auf die DB zu und die werden dann an die Bahnkunden weiter gegeben. Viele dieser Bahnkunden, bekommen viel weniger Geld als die Lokführer und können von solchen Lohnerhöhungen nur träumen. Irgend wann könnte es dann sein, das wegen der immer höheren Kosten, viele Bahnkunden aus andere, günstigere Verkehrsmittel ausweichen müssen und die GDL es so schafft, das einige (viele) ihrer Lokfüher dann ihren Job verlieren könnte und natürlich auch Lokfüher, die nicht in der GDL Mitglied sind.
Man sieht es ja schon jetzt im Fernverkehr, das immer mehr Leute die viel günstigeren Fernbusse nutzen.

Wenn ich dann auch noch lesen muss, das der GDL Vorsitzende eigentlich gar nicht mit der DB verhandeln will, so lange nicht auf alle seiner Forderungen vollständig eingegangen wird, wird mir ganz schlecht. Was heißt denn Verhandlungen? Das heißt doch wohl, das beide Seite Zugeständnisse machen und sich irgendwo „in der Mitte“ trifft und Alle sind mehr oder weniger zufrieden. Wenn man aber sagt, ich Verhandle nur, wenn auf alle meine Forderungen eingegangen wird, was soll man den da dann noch verhandeln? Dann steht das Ergebnis doch schon fest und weitere Verhandlungen sind überflüssig, dann muss das nur noch „abgenickt“ werden.

@Bruno

Ich habe das starke gefühl das du mir deine meinung aufdrängen willst - schade !
ich sehe absolut keinen (!!!) grund dazu den konzern zu verdammen, denn ich gehe fest davon aus das jeder einzelne der streikenden die arbeitsverträge arbeitsverträge freiwillig und ohne zwang oder nötigung unterschrieben haben. salopp gesagt: "wer A sagt muß auch B sagen !"
ich sehe außerdem keinen einzigen grund auf auch nur einzige forderung einzugehen! die streikenden sind die, welche sich betriebsschädigend verhalten, nicht das management, ich muß mich leider wiederholen: das ist in meinen augen ein 100% er fristloser kündigungsgrund.
ich hoffe und wünsche sehr das die bahn konsequent bleibt und sich nicht von dem menschenverachtenden streikpersonal erpressen läßt.
rücksichtslosigkeit und härte muß bestraft werden !
übrigens - höhere löhne bedeuten höhere preise, daß heißt mit anderen worten das die bahnkunden mehr bezahlen sollen. dafür kann ich beim besten willen kein verständnis aufbringen !!!
ich sage immer: "leben und leben lassen", aber hier will nur eine seite leben, und das verurteile ich aufs schärfste !

@Leila

Ganz kurz: dann verdamme nicht die Streikenden, sondern den Konzern, das er nicht auf die Forderung eingeht, die haben das Geld und rücken nichts davon raus. Vor kurzem konnte noch nachgelesen werden, das die Bahn durch Fehlplanungen bis zu einem dreistelligen Millionenbetrag in den Sand gesetzt haben.

@Bruno

Ich habe niemals behauptet, bzw. gefordert das alle streikenden ihren job kündigen, und hartz 4 beantrage sollen !
ich gehe aber davon aus das sie einen arbeitsvertrag unterschrieben haben in dem ihre rechte und pflichten stehen, und daran haben sie sich zu halten! wenn sie mit etwas nicht einverstanden sind, dann haben sie vielleicht (?) sogar das recht zu streiken, das sehe ich persönlich jedoch als extrem betriebsschädigend und rechtfertigt in meinen augen 100 %ig eine fristlose kündigung !!!
NIEMAND muß für diesen lohn arbeiten wenn er/sie der meinung ist das es zu wenig ist, JEDER hat das recht zu kündigen und staatliche hilfe zu beantragen.
auch das sind rechte die eine arbeitnehmer hat, NICHT nur streik !
ich sehe diesen streik als nötigung aller bahnkunde, und wenn ich mich nicht irre ist nötigung eine straftat - also ein weiterer grund zur fristlosen kündigung.

übrigens, ich bin freiberuflerin, muß zum glück ganz selten mit der bahn fahren, ABER es geht nicht um mich alleine sondern um die menschen welche darauf angewiesen sind.
ich selbst halte mich für tolerant, aber meine toleranz hört auf wenn anderen durch egoismus nachteile oder sogar verluste entstehen.

Für schlechten Service immer mehr Geld bezahlen

Für den Service den die Bahn bietet bezahlen wir so wie so zu viel Geld. Wir sollten die Bahn bestreiken. Entweder bezahlen wir alle nicht oder es fährt keiner mit der Bahn (so in etwa einen Monat lehre Züge). Auf dem normalen Arbeitsmarkt kann keiner Streiken man verdient nicht mal seinen eigenen Lebensunterhalt oder gerade mal ein paar Prozente über den Hartz IV-Satz. Habt ihr schon vom Streik der Reinigungskräfte, Gärtner oder anderen Handwerkern gehört? Wen der Winterdienst ansteht wird noch nicht mal Bereitschaftsgeld bezahlt. Die Winterdienstleute sollten mal deswegen Streiken! Der Lokführerstreik sollte beendet werden!

@Leila

@Leila- also wenn es nach dir geht, alle Streikenden sollen ihren Job kündigen und Hartz 4 beantragen?! "Super"!!! Das heißt, die Bahn fährt trotzdem nicht. Echt Clever! Frag mal deine Eltern und Großeltern wie es früher war und die Arbeiter für ihre Rechte auf die Straße gingen und streikten und damals waren es die Gewerkschaften die es geschafft haben das wir heute die ganzen Annehmlichkeiten wie Urlaub, Krankengeld, geringere Arbeitszeit usw. haben. Aber wir sind ja auf dem besten Wege alles wieder zu verlieren, weil jeder nur an sich denkt. Und ich gehöre nicht zu den Großverdienern und in meinen Betrieb wird auch rationalisiert oder wie Unternehmer es nennen "Optimiert" da ist es auch mit Überstunden und Sonn- und Feiertagsarbeit nicht allein getan, sondern muss immer erreichbar sein. Aber was soll's, ich bleib dabei, der Streik ist gerechtfertigt und als " Bahnkunde" muss ich mir halt eine Alternative suchen, wie wäre es mit " fliegen" - upps die streiken auch bald;-)
@Leila - du musst nicht Bahn fahren, such dir doch einen Job in deinem Ort, ansonsten bleib zu Haus und kassier die staatliche Unterstützung

Es ist einfach nur unverschämt

Ich pendele seit 11 Jahren jede Woche von Berlin nach Frankfurt /Main, kann mir also ein Urteil über das "Produkt Bahn" erlauben. Die ICE sind veraltet, ständig gibt es technische Ausfälle (Schäden am Triebkopf, kaputte Toiletten, Heizungen und Klimaanlagen). Die ständigen Verspätungen nerven, das Zugbegleitpersonal ist unfreundlich. Ich, als Kunde muss dafür eine Bahncard Gebühr von 4100 EURO bezahlen und muss jetzt im Streikfall noch Urlaub nehmen. Was die GDL verlangt ist unverschämt und vollkommen unreal in der heutigen Zeit. 5 Prozent Lohnerhöhung und noch kürzere Wochenarbeitszeit? Wofür denn? Sie sitzen in einer vollklimatisierten Kabine und drücken alle 2 Minuten die Sifa. Alle anderen Entscheidungen werden vom Fahrdienstleiter in der Zentrale abgenommen. Dafür bekommen sie einen guten Lohn und auch weitere Vergünstigungen (Freifahrten für ihre Familie in der 1.Klasse usw. ).
Schämt Euch, Ihr bereichert Euch an den Menschen, die auf diese Bahn angewiesen sind. (Ich habe eine 50 Stunden Woche, sehe meine Familie 2 Tage in der Woche und habe 1, 1 % Lohnerhöhung bekommen )

@Bruno & sven

Ich finde es auch eine frechheit das sich das management, egal welcher branche, in "schöner" regelmäßigkeit die gehälter erhöht, während die "kleinen leute" hart arbeiten müssen !
ABER - ich finde es ganz genau so eine frechheit das "kleine leute wie du und ich" dafür mißbraucht und zu geiseln gemacht werden um lohnerhöhungen durchzusetzen !!!
warum werden denn nicht leute aus dem management persönlich (!) zur verantwortung gezogen?
ich habe es hier schon an anderer stelle geschrieben: niemand MUß für dieses geld arbeiten, jeder hat das recht zu kündigen und staatliche unterstützung zu beantragen.
ein streik auf kosten hilf - und wehrloser bahnkunden ist in meinen augen einfach feige und billig, oder entschuldigt bitte den ausdruck - zum kotzen !

Armes Deutschland 2

Sehe ich auch so, zudem wenn sich das Management extreme Gehaltserhöhungen genehmigt wird nur der Kopf geschüttelt. Man sollte jedes mal streiken, wenn sich das Management eine 10% Erhöhung genehmigt, dann würde aber leider in Deutschland teilweise 5 Monate nichts mehr gehen. Außerdem ist doch der Streik immer das letzte Mittel, davor sind doch einige Gespräche und erst wenn sich keine Seite etwas annähernd wird über ein Streik abgestimmt. Das aber die Bevölkerung von Deutschland Kollegen anprangert, weil Sie versuchen ihr Recht durchzusetzten, da kann ich nur sagen das die Unternehmenspolitik sehr gute Arbeit leistet.

Armes Deutschland.....

Wenn gestreikt wird sind alle am meckern und argumentieren mit Verspätung und fehlende Freunlichkeit beim Personal und dann noch der Neid wieviel die Lokführer verdienen. Ich kann es nicht mehr hören, aber wenn Arbeitsplätze wegrationalisiert werden, wie jetzt aktuell bei Telefonica Deutschland (1600 Arbeitsplätze in München und in Düsseldorf) da ist man vielleicht nicht selbst betroffen, aber man liest es und nimmt es hin. Ich unterstütze diesen Streik, man sollte mal so streiken wie in Frankreich wo dann garnichts mehr läuft. und nebenbei nächste Woche wird wieder gestreikt bei German Wings und das Geheule geht von vorne los, da die Piloten zuviel verdienen. Die deutsche Wirtschaft macht Millionen Gewinne Und die Gehälter werden nicht erhöht. Warum nicht? Armes Deutschland!

Das ist Erpressung

Egal ob die ÖTV STREIKT, die Busse und Bahnen die Kitas etc
Es ist Erpressung
Wir alle müssen die Zeche zahlen und die Gewerkschaften machen f
genau das was strafbar ist
So nach dem Motto
Entweder Ihr zahlt mehr Lohn oder wir arbeiten nicht

Eine unheimliche Frechheit ist das
Jeder der mit den Bahnen fahren muss sollte es auch so machen
Entweder Ihr werdet billiger oder wir fahren alle schwarz
Einfach das Zahlen bestreiken

Die Bahn gehört endlich verstaatlicht!

Meiner Meinung nach wäre eine Verstaatlichung der Bahn die beste Lösung. Immerhin hat die Bahn eine hoheitliche Aufgabe, und sowas gehört nicht in private Hände. So ganz nebenbei gäbe es dann freundliche Arbeitszeit- und Pensionsregelungen. Und dass sie dann kein Streikreicht hätten, wäre ein angenehmer Nebeneffekt.

Ich selber wohne in einem Vorort von München, der nur mit der S-Bahn erreichbar ist. Da ich daheim arbeite, brauche ich nur selten die S-Bahn. Aber genau bei den letzten 2 Streiks hats mich getroffen. Letzte Woche hatte ich einen seit 2 Monaten vereinbarten Arzttermin in München, den ich absagen musste. Tja, und für den 15.10. hatten mein Mann und ich 2 Musicalkarten. Daraus wurde dann nix. Mein Mann ist mit dem Auto in die Arbeit gefahren, aber ich konnte nicht in die Stadt reinfahren. Somit haben wir 150 Euro in den Sand gesetzt.

Abgesehen davon kann es doch nicht sein, dass ein paar Tausend Lokführer ein ganzes Land lahmlegen können. Wenn sie die Wirtschaft treffen wollen, sollen sie den Güterverkehr bestreiken, aber nicht die normalen Bürger zu Geißeln machen.

Aber am besten wäre, wie schon zu Anfang erwähnt, eine Verstaatlichung der Bahn.

@markus

Im prinzip gebe ich dir völlig recht !
ABER - warum sollte man denn die streikenden in eine zeitarbeitsfirma stecken? wäre es nicht viel besser diesen leuten wegen betriebsschädigenden verhaltens fristlos zu kündigen ???
NIEMAND muß für dieses geld arbeiten, jeder hat das recht zu kündigen und kann staatliche unterstützung zu beantragen.
mich ärgert sehr das hier unschuldige menschen für die interessen anderer herhalten müssen, daß sehe ich persönlich als nötigung und sollte unbedingt bestraft werden !!!
übrigens: höherer löhne bedeuten höhere preise. wer dafür verständnis hat, da kann ich nur sagen: nur die dümmsten schafe wählen ihre schlächter selbst.
ich bin einfach wütend !!!

Streik was soll das

Man sollte die alle in eine zeitarbeits firma stecken dann wäre ich mal gespannt ob die noch streiken würden???? jeder sollte fair bezahlt werden.doch die lokführer bzw. bahn angestellte sollten froh sein das die so gut verdienen.und was die überstunden angeht sollten die eher streiken damit die bahn mehr personal einstellt.man regt mich das auf

Die Bahn

Schon mehrfach habe ich versucht, die Bahn als Alternative zum Autofahren ernst zu nehmen - nie hat das funktioniert! Die Verspätungen, wie sie täglich vorkommen sind in Häufigkeit und Umfang für ein Unternehmen, welches am freien Markt agiert geradezu absurd! Derzeit habe ich das große Pech mit der Bahn (und hierbei meine ich ausdrücklich die Bahn als ganzes!) wieder auseinandersetzen zu müssen, da meine Frau jeden Morgen mit dem Zug zur Arbeit fährt. Nach nunmehr 3 Monaten kommen wir nicht umhin, uns nach Alternativen umzusehen, um den Arbeitsplatz meiner Frau nicht ernsthaft zu gefährden. Von Streik habe ich bis hierhin noch garnicht gesprochen...
Die GDL scheint ernsthaft der Meinung zu sein dass die abgelieferte "Qualität" deren Mitglieder eine Lohnerhöhung wert sei. Ich halte es für nicht ausgeschlossen, dass es hierbei vielleicht doch nur um Großmannssucht oder die Profilneurose des Gewerkschaftsvorstands geht. Dennoch möchte ich nicht nur schimpfen sondern habe auch einen Verbesserungsvorschlag. Mit vollständiger Automatisierung der Infrastruktur der Bahn könne man 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen : Die durch Unzulänglichkeiten des Personals verursachten Verspätungen wären abgeschafft und eine Gewerkschaft braucht es auch nicht mehr. Dann hätten die Kollegen aus dem Fahrdienst auch wieder richtig viel Freizeit.

Unerhört

Genau wie Unpünktlichkeit der Bahn scheinen die Streiks in Mode zu kommen, wenn man nur mal beobachtet wie kurz die Zeitabstände zwischen den Streiks liegen. Meist bleiben die Forderungen nach mehr Geld ergebnislos und der Kunde ist der Leidtragende!

Langsam reichts ! Den Geldhahn zudrehen

Ich fahre jetzt schon seit fast 10 Jahren täglich mit der Bahn zur Arbeit und langsam bekomme ich bei den ständigen Streiks einen dicken Hals. Ich arbeite im Verkauf bekomme weit weniger Lohn als ein Lokführer arbeite Samstags teilweise zu besonderen anlässen Sonn und Feiertags und habe deshalb auch kaum verständnis für deren Forderung. Was mich dabei aber am meisten stört ist weiterhin das noch ein weiterer Aspekt mitschwingt der mir nicht passt FAHRPREIS ERHÖHUNG im Dezember die 10te erhöhung die ich selbst miterlebe sollen die doch mal das Geld was jedes Jahr dazu kommt ihrem Personal zugute kommen lassen und nicht in Projekte stecken die keinen Sinn ergeben .

Bahn

Die GDL macht schon das richtige. Warum sollen die Kollegen aus dem Fahrdienst immer weniger verdienen und noch mehr ihrer Freizeit opfern?
Lohnerhöhungen der Bahnmitarbeiter haben auch nicht im geringsten etwas damit zu tun, das die Fahrkosten bei der Bahn immer mehr steigen. Das macht die Bahn von sich aus. Die Bahn, wie sie noch vor Jahren ihren Bestand hatte, ist Geschichte und irgendwann wird es sie sowieso nicht mehr geben, denn Logistik ist das Ziel der DB.

Ich weiß gar nicht, wieviel so ein Bediensteter der Bahn so verdient. Streiken nur die Lokführer oder auch Kontrolleure etc?
Bevor man hier alle verurteilt, sollte man schon genaue Infos haben. Und alle über einen Kamm scheren geht ja nicht. Ich hab durchaus auch schon oft nette Kontrolleure gehabt.

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