Trevilor nervt!

Hallo!
Nehme seit Nov. 07 Trevilor... Seit 4 Monaten bin ich bei 225mg und ich bin nur noch genervt davon, weil ich schon 10kg zugenommen habe, seitdem ich die Dinger schlucke... Hat sonst noch jemand Probleme mit Gewichtszunahme seit der Einnahme von Trevilor??? Ich bin zwar heilfroh, dass mir das Zeug hilft aber diese Nebenwirkung war das letzte was ich mir davon erhofft hatte... Will das Trevilor so schnell wie möglich absetzen... Und dafür, dass es ein AD sein soll, merk ich wenig von der Wirkung. Aber die Panikattacken sind weg!!! Gott sei Dank.

Gruß Trevi

Antworten (8)
8 Jahre Trevilor

Hallo Claudia,
mit großem Interesse habe ich Deinen Bericht über die Einnahme von Trevilor - über 8 Jahre hinweg - gelesen. Auch ich nehme es jetzt schon
8 Jahre und bin, bis auf die Gewichtszunahme von 10 kg, sehr zufrieden.
Ich möchte jetzt sehr gern auch damit aufhören, habe aber große Angst vor Entzugserscheinungen beim Absetzen. Wie war das bei Dir? Konntest Du weiter arbeiten? Was nimmst Du jetzt als Ersatz? Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mir antworten würdest. Liebe Grüße aus Berlin

Gewichtszunahme Trevilor

Hallo, ich habe insgesamt 8 Jahre Trevilor eingenommen und in unterschiedlichen Dosen. Höchste war 250 mg, zuletzt 37, 5 mg. Habe vor einem halben Jahr ausgeschlichen über 4 Wochen und nehme Trevilor seit einem halben Jahr gar nicht mehr ein. Ich kann dich beruhigen. Während der 8 Jahre Einnahmezeit hatte ich insgesamt sogar 24 Kg zugenommen. Ich muss dazu sagen, dass ich immer einen guten Appetit hatte während der Einnahme. Seit ich abgesetzt habe, habe ich nun bereits 10 Kg abgenommen, ohne Diät u.Ä., einfach weil dieser Heißhunger weggefallen ist.

Wieso sollte ich

`Nico, wieso sollte ich es persönlich nehmen, wenn das "Gesundheitssystem ...in naher Zukunft so nicht mehr tragbar sein (wird)"? Denn das würde sich doch gar nicht gegen mich persönlich richten, sondern gegen alle Menschen in diesem Land. Wenigstens die, die noch von Gerechtigkeit und Solidarität ausgehen und sich noch gegen das Recht des Stärkeren wehren wollen (weißt schon: der Mensch ist des Menschen Wolf). Du behauptest, es gäbe in Deutschland zu wenig Geld für die Gesundheit. Wie viele Millionäre, Milliardäre und Trillionäre gibts denn hier in Deutschland? Viele machen doch Profit, indem sie die Arbeitskraft (Gesundheit) ihrer ArbeiterInnen ausnutzen. - Du schreibst, jeder müsste selbst entscheiden über sein Leben - glaubst du im Ernst, dass das möglich ist? Die ganzen Alkoholiker, Tablettensüchtigen, die Obdachlosen, Harz-4-Empfänger - glaubst du wirklich, die wären das aus freien Stücken? Warum haben die sich denn nicht dazu entschlossen, Milliardäre zu werden, dann würde es ihnen jetzt besser gehen. Aber diese Freiheit gibt es eben nicht. Du sagst, du seist "sehr liberal" und jeder sei "für sein Leben selbst verantwortlich". Das sagt sich so leicht dahin. Ich würde niemals behaupten, dass die Menschen in der Welt, die hungern müssen und an Malaria sterben, ... für ihr Schicksal selbst verantwortlich sind. Das würde mir zu weit gehen. Weißt du, ich störe mich gar nicht daran, dass du ein "Liberaler" bist. Bitte, sei doch, was du "willst". Wenn du doch wenigstens auf meinen Text eingehen würdest. Das würde mir schon reichen.

In diesem Sinne

Maki

Auf meinen Rechtsstandpunkt bist du nicht eingegangen.

Der Unterschied ist ja schon da

Das System ist ja von der Idee her sehr schön, hat früher auch geklappt, aber es funktioniert in der heutigen Zeit nicht mehr. Weil es prozentual vom Gehalt/Lohn abhängt und viel zu wenig Leute in absoluten Beträgen zu wenig zu der "Solidargemeinschaft" beisteuern. Es kann immerhin nur das Geld verteilt werden was da ist. Wenn die Leute mehr verbrauchen als da ist, dann müssen sie mehr einzahlen. Sprich, im Grunde musst du dir mal die Einkommensstruktur in diesem Land hier ansehen und dann ausrechnen, was die meisten Leute bezahlen. Das ist die Realität und dank der Globlisierung wird es hier in Deutschland sicherlich nicht besser werden mit den Einkommen der Menschen. Es kann also nur durch eine Reduzierung der Leistung finanziert werden. So sieht es aus. Und jeder ist dafür eigenverantwortlich, die Politik ist nicht für unser Leben verantwortlich, das muss jeder selbst entscheiden. Wenn es nicht genug verdient, muss er halt mehr oder länger arbeiten. In den 50/60 Jahren haben die Menschen auch 50-60 Stunden in der Woche gearbeitet. Nur heute ruhen sich alle auf ihr 40 Stunden aus. Sorry, das ist die Einstellung von vielen. Nichts machen und alles haben wollen. Ich bin sehr liberal und jeder Mensch ist für sein Leben selbst verantwortlich. Aber jetzt auch egal, das Thema gehört hier eh nicht hin. LG und nimms nicht persönlich, das jetzige Gesundheitssystem wird in naher Zukunft so nicht mehr tragbar sein.

Versicherung ist Versicherung

Tja Niko,

das hört sich ja alles recht kräftig an, was du da vertrittst. Aber ich bin in einer Versicherung, einer Krankenversicherung. Das ist eine Solidargemeinschaft von Menschen, die sich gegenseitig unterstützen, wenn einer krank wird. Und ich habe jahrelang an die gesetzl. Krankenversicherung gezahlt, auch als ich nicht krank war. Andere Leute haben davon profitiert, d.h. die Kosten, die ihre Krankheit verursacht hat, wurden davon bezahlt. Nun denke ich, es ist nur recht und billig, wenn ich fordere, dass jetzt auch, wo ich älter werde, meine Krankheitskosten von der Kasse übernommen werden und nicht hinter meinem Rücken (normalerweise weiß man ja davon gar nichts) die Ärzte gezwungen werden, nur Standardmedikamente zu verordnen.
Ich argumentiere hier also eigentlich nicht damit, dass ich etwas gut finde oder schlecht, sondern ich nehme einen Rechtsstandpunkt ein, setze mich für meine Rechte und die der übrigen Versicherten ein. Ich finde es nicht o.k., dass an mir gespart wird. Ich will die gleichen Rechte haben, wie die anderen auch. Insbesondere auch wie die Leute, die vor mir die Segnungen dieses Gesundheitssystems in Anspruch genommen und mit vollen Händen zugegriffen haben. Ich will nicht für die Versäumnisse von Politikern bestraft werden, die immer erst in letzter Minute handeln, und ich soll das dann auf meine Kappe nehmen !

Nein, Nico, ich habe ein Recht auf die Behandlung, die angemessen ist, und meine Ärzte haben das Recht, darüber zu entscheiden.

Ich sehe die Sache eben nicht so wie du, dass ich mich mit den Entscheidungen der Politik abfinde und dann meins mache. Oder "selbst zahle". Wieso denn, wenn ich versicchert bin? - Ich denke, dein Einwurf hier geht an der Realität in Deutschland reichlich vorbei. Was soll ich denn machen ohne Geld?

Dir schwebt scheinbar so ein Gesundheitssystem wie in den USA vor. Wenn das so toll ist - wieso fordern denn beide Präsidentschaftsbewerber eine Reform des Gesundheitssystems? Es soll dort doch eine Pflichtversicherung eingeführt werden.

Also, deine Meinung ist deine Meinung. Hier kommt es aber auf das Recht an, das jeder Mensch hat, insbesondere dann, wenn er krankenversichert ist. Zwei- Klassen- Medizin kannst du woanders haben.

So long, Cowboy !

Selbst zahlen?

Hi Maki,

ich habe auch eine Therapie wegen Depressionen gemacht. Bei mir ging es jedoch um die Therapie-Sitzungen. Alle Ärzte haben mich vertröstet, es sei kein Platz frei und erst in 5-6 Monaten ist es möglich. Hab ich einfach gesagt, ich zahle selbst und 2 Wochen später begann die Therapie. Kostet rund 90 Euro für 45 Minuten, wie soll eine Krankenkasse das wirtschaftlich refinanzieren? Mit DEINEN Beiträgen? Ne, jeder Mensch geht zum Friseur und nimmt andere Dienstleistungen eigenständig in Anspruch, nur bei der Gesundheit soll alles mit einem Pauschbetrag abgedeckt sein? Meiner Meinung nach dürfte es nur eine Notfall-Versicherung gesetzlich geben. Der Rest sollte von den Leuten selbst finanziert werden. Dann würden die Menschen mal sehen was es kostet was sie für so selbstverständlich halten. Es ist nicht zahlbar, UND die Ärzte kann man verstehen. Mir wurde ganz offen gesagt, das je nachdem wie das Budget ist, der Arzt unter 10E für die 45 Minuten bekommt wenn er einen gesetzlich Versicherten behandelt. Maximal kann er rund 50 E abrechnen. Kann jemand mit solchen Beträge eine Praxis unterhalten und davon leben? Sicher nicht. Also zahl es selbst, dann hast du auch keine Probleme.

Trevilor ? - Ich nehme ab !

Bei mir wirkt Trevilor umgekehrt: Ich habe nicht zu- sondern abgenommen. Ca. 5 kg bis jetzt. Obwohl Trevilor als Schlankheitsmittel weder getestet wurde noch zugelassen ist (wie's im Beipackzettel steht).
Bei meinen depressiven Verstimmungen hilft es mir gut. Macht auch irgendwie aktiver. Ich habe nur Schwierigkeiten, es verschrieben zu bekommen, weil die Ärzte so unter dem Druck der Krankenkassen stehen. Budget, Budget, Budget....
Ja, die alte Leier. Oder neue Leier? Auf jeden Fall muss man Trevilor den Ärzten rausleiern. Ist ja soooo teuer.
Ich finde es unsozial und ungerecht von der Politik, dass man das Beste nicht mehr bekommen soll, oder das, was man braucht. Ich bin doch krankenversichert. Da können mir doch nicht die komischen Kommissionen irgendwas vorschreiben, für's Verschreiben sollte doch allein der Arzt zuständig sein. Aber so weit ist es mit der Freiheit im Gesundheitswesen schon gekommen. Und uns wird immer erzählt, die Politik sei gar nicht schlecht, sie würde nur schlecht verkauft. uswuswusw. Könnte noxh lange so weiterschreibne.

Gewichtszunahme

Hi Trevi, ich habe Trevilor 11 Monate genommen, bei mir aber recht gering dosiert, also nur 75 mg pro Tag. In der Zeit habe ich auch 10-11 Kg zugenommen. Ein Freund, der mich einige Wochen nicht gesehen hat, meinte heute zu mir ob ich wieder kräftig am pumpen bin. Nuja, ich denke es wird nicht wie früher Muskulatur sondern Fett sein. Aber ok, ich seh das sportlich, durch Sport kommt man unter Leute und sorgt einem Rückfall vor ;). Sonst hat mir das Medikament super geholfen. Wünsche dir gute Besserung und lass den Kopf nicht wegen der Gewichtszunahme hängen. Es gibt schlimmeres! LG Mike

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