Wann sollte ein Kind frühestens in eine Kinderkrippe gehen?

Unser Kleiner ist jetzt fast zwei Jahre alt und ein aufgewecktes Kerlchen. Er ist allerdings sehr anhänglich und "fremdelt" bei fremden Leuten und auch Kindern. Da ich bald wieder arbeiten möchte, wollen wir ihn in eine Kinderkrippe geben. Ab welchem ALter könnte denn ein Kind der Aufenthalt in einer Kinderkrippe zugemutet werden? Wer hat da Erfahrungen gesammelt und könnte mir Infos dazu geben? Danke schon mal vorab. Gruß, Karo

Antworten (9)
Moderator
@ Eli

Naja, beleidigt hat "Antonia9" wohl hier Keinen, aber mit ihrem Post unterstellt sie wohl jedem Menschen, der nicht in einer Kita war, das er nie richtig gefördert wurde und keine soziale Kompetenz hätte. Wenn das so wäre, dürften wohl viele Millionen Menschen in Deutschland und auch in vielen anderen Menschen, nicht die geringste soziale Kompetenz haben. Es soll doch tatsächlich, besonders vor "einigen" Jahren, so gewesen sein, das nicht jedes Kind in einer Kita war.

So ist das wohl auch nicht, man kann natürlich auch ohne in einer Kita gewesen zu sein, gefördert worden sein und natürlich auch genug soziale Kompetenz haben.

Soweit ich das verstehe, hat Antonia9 niemanden beleidigt, sondern lediglich herausgestellt, dass eine Kita auch als eine Chance für ein Kind gesehen werden kann.

Beleidigungen sehen anders aus und man muss nicht alles persönlich nehmen.

An Antonia9

Sag mal, weißt du eigentlich, dass du damit den größten Teil meiner Generation beleidigst? Wir sind normalerweise in Familien mit vielen Kindern aufgewachsen und waren zu Hause, bis wir in die Schule gingen. Glaubst du im Ernst, wir seien sozial inkompetent?

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie einige Eltern über andere Eltern urteilen, nur weil diese vllt einen anderen Lebensentwurf, andere Ansichten oder sonstwas haben. Herzlos, unverantwortlich, zu früh, aber das Beste: Warum setzt ihr überhaupt Kinder in die Welt? Ich glaub es hakt. Nur, weil man sich nicht einig ist, muss man nicht gleich so ausfallend werden. Eine arbeitende Mutter ist tausendmal besser als eine, die einem Kind ihre Vorurteile und miese Charakterzüge "vererbt". Aber jeder redet von Toleranz und Akzeptanz.

Ich selbst arbeite als Erzieherin. Wir nehmen Kinder von 8 Monaten auf, aber unsere Jüngsten waren letztens Jahr ein Jahr und noch ein paar Gequetschte. Und die Kinder entwickeln sich super. Vor allem die Kleinsten lernen sehr viel von den Großen und bekommen viel Liebe und Aufmerksamkeit. Einige haben schon ihre großen Vorbilder auserkoren oder genießen es, wenn ihre großen Geschwister und deren Freunde sie betüddeln. Kinder werden so früh an Regeln und Strukturen rangeführt und es gibt tolle Angebote. Nicht umsonst heißt es, dass Erzieher einen BILDUNGSauftrag haben.
Und was das "mit fremden alleine lassen" angeht - jede mittelmäßig gute Kita wird großen Wert auf eine sensible Phase der Eingewöhnung legen, in der man sich langsam näher kommt und kennen lernt. So fassen die Kleinen Vertrauen und lernen ihre neue Umgebung zusammen mit den Eltern und den Erziehern kennen. Natürlich werden die Eltern nicht bereits am ersten Tag weggeschickt und das Kind soll das gucken, wo es bleibt... Alles richtet sich im Tempo des Kindes und nach seinen Beduerfnissen.
Und Eltern sollten die letzten sein, die über andere richten, sitzen doch alle im selben Boot und wollen nur das Beste fuer ihre Kinder. Wenn man nichts Nettes zu sagen hat, dann sollte man es auch nicht.

Und btw, U3 Kinder haben es oft viel einfacher bei der Eingewöhnung als Kinder, die 3 und älter sind - die können sich oftmals gar nicht lösen, weil ihnen die vielen Kids und die Trennung einfach zu viel sind.

Also keine Sorge und kein schlechtes Gewissen - natürlich sind nicht alle Erzieher 1A, aber die meisten kriegen das schon hin, selbst ein klammerndes Kind sensibel und behutsam in den Kita-Alltag einzufügen, natürlich in Zusammenarbeit mit den Eltern. :)

Man muss auch daran denken, dass Kinder, die zu Hause groß werden, nie so gefördert werden, wie es ausgebildete Erzieherinnen können. Diesen Kindern fehlt später die soziale Kompetenz. Deshalb sollten alle Kinder die Chance einer frühkindlichen Bildung erhalten.

Barisxx, ich finde es auch nicht gut, wenn man die Kinder so früh weggibt, aber viele Familien können es sich finanziell überhaupt nicht leisten, dass die Frau jahrelang zu Hause bleibt und nicht voll arbeiten geht.

@Rolf1995

Das kannst du laut sagen! Wozu wollen diese Frauen eigentlich Kinder in die Welt setzen, wenn sie dann nicht für sie da sind? Wie man so kleine Würmchen einfach fremden Personen anvertrauen kann, geht nicht in meinen Kopf.

Ziemlich "cool" von nicky - um nicht zu sagen herzlos.

Mit zwei Jahren alt genug für die Kinderkrippe

Hi karo13, wie sollen wir Frauen den Wiedereinstieg in den Beruf denn jemals schaffen, wenn wir die Kinder nicht rechtzeitig in eine Kinderkrippe geben? Mit zwei Jahren ist dein Junge auch wirklich dazu in der Lage. Ihr holt ihn ja schließlich jeden Tag auch wieder ab.

Antwort schreiben

Du schreibst diese Antwort nur als Gast. Melde dich an, wenn du bereits ein Profil hast oder werde jetzt Mitglied der paradisi-Community: Kostenlos registrieren