Was habt ihr letzte Nacht geträumt?

Manchmal träumt man ja total krasses Zeug, das man besser für sich behält. Aber wer mag, kann hier ja mal berichten...

Antworten (38)

Hey,
Träume im Moment echt komische Sachen, heute zum Beispiel vor allem über Schule und einfach zusammengesetzte Sachen die keinen Sinn ergeben (oder gewisserweise will mir mein Unterbewusstsein dadurch etwas vermitteln wollen), was so Sinn machen würde.

Albträume hab ich zum Glück nicht so oft, aber ich habe gemerkt dass ich eigentlich recht 'gerne' grade sehr mysteriöse und gruselige Sachen träume, weil man in dem Moment meist aufwacht und merkt das man sozusagen lebt (Achtung, hat depressive Hintergründe).

Ansonsten ist das Träumen an sich schon sehr eine Art 'escape' für mich, weil man in seiner Welt schwebt , in der eigenen Fantasie und sozusagen einfach 'woanders' ist. Aber wie gesagt leider einfach die Ansicht durch depressive Gründe , aber andererseits ist es ne Ansicht die ja auch irgendwie stimmt, ach egal xD -

Träume fast nie. Letzte Nacht nur Müll. Ohne Zusammenhang... mal hier mal da... dann lieber garnichts.

Also ich hab letztens was ganz komisches geträumt. Da war ich mit dem Rad auf einer Landstraße unterwegs, der Himmel war nachtschwarz, aber ringsum am Horizont ein Lichtstreif, also Lichtverhältnisse, die es so gar nicht gibt. Ich wollte irgendwie nach Hause oder so, wusste aber nur, dass in der Nähe irgendwo eine Großstadt sein musste, wovon aber nichts zu ausgeschildert war. Da erschienen am Himmel große, leuchtende Objekte, Ufos oder so was, die sich gegenseitig gigantische Gefechte lieferten. Ich strampelte, was meine Beine hergaben, und da sah ich am Horizont überall Atompilze, ich strampelte um mein Leben und wurde wach…

Verrückt was man so alles träumt. Ich für meinen Teil träume sehr oft davon, dass ich irgendwo am Strand liege. Das könnte natürlich auch der aktuellen Situation geschuldet sein. Lach.

Während ich in einem Hotel Urlaub gemacht habe, wo Prinzessin Diana gerade als Dozentin eines Häkelkurses tätig war, war ich damit beauftragt, für Squidward eine Brücke zu entwerfen. Warum das so war, weiß ich nicht, doch um mir Anregungen zu holen, verzichtete ich auf den Häkelkurs von Lady Di und unternahm einen Spaziergang. Es war wohl ein Wintersportort, denn dort gab es eine Sprungschanze, aber jetzt war gerade Sommer. Ich stand oben auf dem Berg und schaute die Sprungschanze runter ins Tal, wo das Hotel stand. Ich traute mich aber nicht die Sprungschanze runter und nahm lieber eine Abkürzung durch den Wald, wo ich einen jungen Tapir fand. Erst dachte ich ja, es wär ein Wildschweinfrischling, aber es war wirklich ein Tapirkind. Es war ganz lieb und ließ sich auf den Arm nehmen, aber da kamen zwei Burschen, die mir das Tapirkind wegnehmen wollten. Sie sagten auch, das wäre gar kein Tapirkind, sondern nur ein Stück altes Holz. Ich wollte den Burschen das Gegenteil beweisen, packte die Nase des Tapirkindes und drehte sie. Aber was nun passierte, war ganz abartig, denn die Tapirnase zerbröckelte wirklich wie morsches Holz. Da wurde ich wach…

Träumerle
Bei mir gabs mal ne krasse Zeit der Schlangen und Züge. Auch von einem Auto, ein Käfer, wobei ich anmerke, daś ich sitzend und lenkend aufwachte 😃 lG.

Eine Cartoonfigur aus Ungarn (Vízipók-Csodapók) war durch einen Zufall materialisiert und in unsere Welt gelangt. Fliederfarben und so groß wie ein Mensch irrte er umher, und weil Vízipók bei uns praktisch niemand kennt und keiner seine Sprache als ungarisch identifizieren konnte, hielt man ihn für einen Außerirdischen, wozu unter anderem auch seine acht Augen und die vielen Beine beitrugen. Glücklicherweise trug sich das alles mitten in der Nacht zu, denn tagsüber wäre wohl eine Massenpanik im Ort ausgebrochen. Trotzdem war die Polizei hinter Vízipók her, und verzweifelt versuchte er, die durchfahrenden Autos anzuhalten, was für zusätzliche Verwirrung sorgte. Irgendwann jedoch verschwand Vízipók in so einer Art Blase, welche mit einem lauten Knall zerplatzte und dem Spuk ein Ende bereitete.

Verrücktes Zeug

Ich habe geträumt, dass mein Hund als Wahlhelfer gearbeitet hat und die Stimmen gezählt hat... (wie hat er das ohne Finger geschafft?)
Das war wohl doch etwas zu viel mit der US-Wahl vor einigen Tagen...

Vermasselten Vorstellungsgespräch 

Es war so ein komischer Traum im Traum. Ich war auf einmal am Telefon und das Vorstellungsgespräch ging nicht gerade gut und ich durfte mir anhören wie schlecht ich für die Position wäre und sehr viele andere Sachen. Eine sehr unprofessionelle Erfahrung, die so real wirkte. 

Ich habe letzte Nacht geträumt, dass ich mit Sherlock Holmes Fälle gelöst habe. Wir haben zusammen einen Mord aufgedeckt. Ich konnte alles nachvollziehen was er gesagt hat und war genau so schlau wie er. Es hat sich echt real angefühlt und super viel Spaß gemacht, dinge zu kombinieren und zu lösen. Am Ende haben wir dann in seinem Haus einen Cafe getrunken und haben unseren Bericht in der Zeitung gelesen. - Toller Traum, gerne wieder

War froh, als ich wach wurde

Ich habe vor kurzem geträumt, mir wäre übel geworden und ich hätte meine eigenen Eingeweide ins Klo gekotzt. Voll das blutige, pulsierende Gedärm, baaah, da war ich echt froh, als ich wach wurde!

Schon eher ein Alptraum

Ich war ein Angestellter in einer Firma bei Herrn Wellencity, die im Logo einen bunten Wellensittich mit einem schwarzen Bären als Flügel hatte. Wie die Firma hieß, hab ich vergessen, aber Herr Wellencity war Professor und hatte Modelle von den Köpfen all seiner Angestellten anfertigen lassen, damit ihr Aussehen nach seinen Versuchen mit ihnen operativ rekonstruiert werden konnte. Es war gerade in der Zeit, in welcher sich die Kusimansen zu ihrem jährlichen Zug in den Süden versammelten, als der Mond bedenklich nahe an die Erde herangekommen war und mit ihr zu kollidieren drohte. Herrn Wellencitys Berechnungen hatten ergeben, dass der Mond dringend mit einer Schutzschicht überzogen werden musste, und zwar in meine Leber. Ja, richtig gelesen, Herr Wellencity wollte mich meiner Leber berauben, um mit dieser die Mondoberfläche zu versiegeln. Er meinte, dass die Schwanzmuschel wieder aktiv sei, uns ich müsste ja wissen, dass die Schwanzmuschel fliegen kann, bei den Wellensittichen in die Käfige eindringt und ihnen die Schwanzfedern ausreißt, was ja ganz schlimm für die armen Wellensittiche ist. Viele Wellensittiche glauben nämlich ganz fest an die Existenz der Schwanzmuschel, und man muss wissen, dass sie damit richtig liegen. Die einzige Möglichkeit, die Schwanzmuschel von ihrem üblen Treiben abzuhalten, wäre das Blaupapier der Marke Bubiknarp, nach dessen Genuss jeder Wellensittich vor dem Angriff der Schwanzmuschel gefeit ist. Doch aufgrund der schrecklichen, weltumspannenden Krise war der Bubiknarp-Konzern der Pleite nahe und konnte an keinen Geflügelwerkhof der Welt auch nur einen Bogen Blaupapier mehr ausliefern. Doch gerade das Blaupapier der Marke Bubiknarp wäre überdies zur Umhüllung des Mondes bestens geeignet gewesen. Meinen Einwand, dass meine Leber dafür doch zu klein sei, ignorierte Herr Wellencity. Er erklärte mir, meine Leber durch Dehnung entsprechend zu weiten, und er begann bellende Laute auszustoßen - schließlich brauchte er verwirrte und verunsicherte Angestellte, mit denen er seine wahnsinnigen Pläne realisieren konnte. Denn sogar die unglückseligen Deutschen ignorierten den zunehmenden Zerfall des Erdtrabanten. Bedrückt und schwermütig trat ich die Reise nach Namibia an, wo mir zunächst neue Augäpfel implantiert wurden. Herr Wellencity brauchte glatte, unverbrauchte und schön getönte Leber, und meine neuen Augäpfel ließen das UV-Licht ungefiltert in meinen Körper dringen, worauf meine Leber jene gewünschten Eigenschaften annahm. Glücklicherweise war die unsterbliche Schwanzmuschel etwas nachlässig, da gerade keine Schwanzfedern verfügbar waren und sie mir auch nicht nach der Leber trachtete. Achtundvierzig namibische Dollar waren alles, was mir in die Hand gedrückt wurde, und schweren Herzens watete ich durch eine Schlammlandschaft, jenem Segelschiff entgegen, welches mich zurück zu Herrn Wellencity bringen sollte. Der Handel war besiegelt, und da es mir nicht gelang, mich dem grausamen Zugriff von Herrn Wellencity zu entziehen, wachte ich schließlich auf.

Henndrick

Meistens wenn ich träume und dann wach werde habe ich sie meistens schon wieder vergessen, wenn ich wirklich mal einen Traum in die Wirklichkeit mitnehme dann erzähle ich das höchstens mal meinen Mann.

Ja, was man so alles träumt…

Weil ich privat Stab- und Gespenstschrecken züchte, hatte ich natürlich auch im Traum damit zu tun. Aber da hielt ich die Tiere nicht in den üblichen Terrarien, sondern die verschiedenen Arten in einer Art Voliere, die vergitterte Wände hatte und zu betreten war. Darin hatte ich Büsche und Bäume stehen, auf welchen die Gespenstschrecken lebten. Und die waren riesig, teilweise über ein Meter lang. Aber das fand ich im Traum ganz normal, so als würde ich es gar nicht anders kennen. Die Voliere stand übrigens in einer Art tropischem Garten, es könnte auch eine riesige Tropenhalle gewesen sein. Ja, was man so alles träumt…

Die meisten Träume vergesse ich sicherlich ehe ich erwache. Nur wenn ich durch den Traum wach werde kann ich mich gut daran erinnern. Meistens sind das feuchte Träume die ich öfters mal habe.
Ich finde das nicht schlimm, man kann es ohnehin kaum verhindern.

LG Leo

Hatte eine Freundin

Ich hatte im Traum eine neue Freundin. Ich weiß sogar noch wie sie hieß, sie hieß Tamara, war superheiß und voll sexy. Als es dann zur Sache gehen sollte und sie den BH auszog, sah ich, dass ihre Brüste Krötenköpfe waren.

Mein Träumchen:

Also, sie Welt war irgendwie total kaputt, vielleicht Corona oder so, kann schon sein, und die Menschen mussten massenhaft die Erde verlassen. Zusammen mit einem befreundeten Pärchen hatte ich ein kleines Raumschiff ergattert, das hieß Vineta. Außen war es schwarz und wie verkohlt, aber drin war alles aus Holz, finster und total verwinkelt. Solche Raumschiffe waren absoluter Schrott, aber immer noch besser als gar nix, und für Ausbauarbeiten fehlte es an Zeit und Geld. Die meisten Menschen waren ja eh schon fort von der Erde und irgendwo im All verstreut. Nachdem wir gestartet waren, musste ich feststellen, dass sich auf der Erde ein Einzelhandel mit an Bord geschmuggelt hatte, den wir mit allen Mitteln loswerden mussten. Ausgerechnet ein Einzelhandel, wer denkt denn an so was!? Irgendwie war das wie in den alten Alien-Filmen, aber besonders arg traf es mich natürlich, weil ich wohl irgendwas Unanständiges gemacht hatte, was den Einzelhandel besonders gefährlich machte. Ja, da steckte Intelligenz und Plan hinter, so viel war klar, aber das Unglaubliche gelang mir, den Einzelhandel in einen absperrbaren Bereich der Vineta zu locken. Allerdings schaffte ich es nicht, ihn total aus dem Raumschiff zu verbannen, die Gefahr war also noch da, und als wir auch noch zwei Weltraumschiffbrüchige aufnahmen, war das Chaos perfekt. Die beiden waren schon im All geboren worden und kannten die Erde nur noch von Erzählungen. So kam es auch, dass ihnen mein Hartweizengrieß total gruselig war, denn sie hatten so was noch nie in ihrem Leben gesehen. Ich fand es unverständlich, wie sich jemand so vor einem harmlosen, kleinen Hartweizengrieß fürchten kann. Verständlicher war, dass es unsere beiden Mitreisenden entsetzlich fanden, sich das Raumschiff mit einem Einzelhandel zu teilen. Sie gerieten in Panik, und der eine löste irgendwas aus, was die Vineta manövrierunfähig machte, ich weiß auch nicht mehr, aber irgendwie ging das alles sehr schnell und wir donnerten irgendwo gegen…

War sehr verstörend

In meinem letzten Traum hatte mich mein chinesischer Kumpel zu sich nach Markkleeberg eingeladen. Ich sollte endlich seine Freundin kennenlernen, eine zierliche Asiatin, die keinerlei Deutsch konnte. Im Asia-Restaurant ganz in seiner Nähe gingen wir gemeinsam essen. Interessanterweise waren die Tischplatten des gesamten Lokals aus den Überresten mumifizierter Mammuts gefertigt worden, welche man im Permafrostboden gefunden hatten. Wir drei hatten das besondere Glück, einen Tisch zu erwischen, dessen Platte ein komprimierter Mammutkopf war, was zwar etwas befremdlich aussah, bei uns jedoch für allerlei Erheiterung sorgte. Das Essen schmeckte übrigens fabelhaft. Anschließend begaben wir uns in seine Wohnung, in der es wegen des neuerlichen Einzuges seiner Freundin noch recht chaotisch aussah. Die Kleine pennte in der Stube auf der Couch, und für mich hatte er eine Ersatzmatratze schräg neben der Couch zurechtgemacht. Er selbst schlief in seinem eigenen Bett im Zimmer nebenan. Er vertraute mir total und wusste, dass ich mich an seiner Freundin nicht vergreifen würde, weil mein Beuteschema eher blond ist. Die Nacht war schrecklich, ich kotzte Sojasprossen so dick wie Spargelstangen, und auch aus der Nase kam einiges von dem Zeugs raus, der Teppich war total versaut. Vielleicht war das Essen ja doch nicht ganz so gut gewesen. Naja, am frühen Morgen merkte ich dann, dass die kleine Asiatin von der Couch heruntergerutscht war und nun leichenblass neben meiner Kotze auf dem Teppich lag. Ich wollte sie wecken, aber da sah ich, dass ihr Mund wie zum Schrei weit aufgerissen war und ihre eingefallenen Augen tot ins Leere starrten. Lebte sie noch? Oder war sie vielleicht an den Dämpfen meiner Kotze gestorben? Klar war, jetzt musste ich handeln! Aber wie sollte ich sie wiederbeleben. Mund-zu-Mund-Beatmung schied aus, denn mir war kotzübel, und ich wollte ihr nichts von den spargeldicken Sojasprossen in den Mund würgen. In meiner Verzweiflung griff ich einen herumstehenden Besen und rammte der Kleinen den Stiel in den weit aufgerissenen Mund. Immer und immer wieder, stampfte wie ein Wahnsinniger minuten- vielleicht gar stundenlang. Irgendwann musste sie doch aufwachen, oder? Aber sie wachte nicht auf. Stattdessen kam mein Kumpel zur Tür herein und fragte, was ich da am frühen Morgen für einen Krach mache. Ich wollte ihm zeigen, was passiert war, aber seine Freundin war nicht mehr da - ich hatte sie mit dem Besenstiel komplett in den Teppich hineingestampft und nur ein kleines Loch war noch zu sehen. (Ganz nebenbei hat dieser extrem verstörende Traum hat nichts mit der Realität zu tun, denn im wirklichen Leben war ich noch niemals in Markkleeberg und habe auch keinen chinesischen Kumpel, der dort wohnt.)

Es regnet Coronaviren

War mit meinen Eltern gerade wieder mal für ein paar Tage in Berlutsk. Dort war es bisher immer sehr schon gewesen, ein richtig netter Ort, wo man viel unternehmen kann und die Leute voll nett sind. Spät am Abend zog ich noch etwas um die Häuser, wo ich schließlich den Spessart kennenlernte. Der sah voll aus wie ein Alien und wies zum nächtlichen Himmel herauf, wo ich etwas zum Fürchten erblickte. Da war am Himmel ein riesiger, orange leuchtender Wasserkäfer zu sehen, zumindest sah es aus wie ein Wasserkäfer, hatte aber die Ausmaße eines gigantischen Raumschiffes, wenn nicht die Größe eines Kleinplaneten. Zusehends schwanden die komplexen Strukturen des Wasserkäfers, und das Objekt nahm die Form eines simplen Goldbroilers an. Aus seinem Hinterteil, wenigstens glaube ich, dass es hinten war, löste sich ein mächtiger Gemütskranz, welcher bedenklich wabernd am Himmel schwebte, während das orange leuchtende Objekt mit Irrsinnstempo ins All abzischte. Da hing er nun über dem Spessart und mir, der mächtige, wie goldener Nebel leuchtende Gemütskranz, aus dessen Inneren feiner, glitzernder auf den Spessart und mich herniederrieselte. Das sind die Coronaviren, sagte der Spessart. Da sauste mir voll die Muffe, es juckte auf einmal überall, und dann wurde ich wach. Den Ort Berlutsk, welcher mir im Traum so lieb und vertraut war, gibt es in Wirklichkeit übrigens gar nicht.

War ein Auto

Ich konnte jede beliebige Form annehmen, die ich wollte. Weil ich dunkle Kleidung trug, verwandelte ich mich in eine schwarze Katze, aber das war nicht so das richtige für mich. Und weil ich mich eh schon auf allen vieren bewegte, wollte ich ein Auto werden, und zwar was edles. Da wurden meine Pfoten langsam zu Rädern, und ich wuchs und war schließlich ein Rolls Royce. Schwarze Karosse und mordsmäßig PS unter der Haube. Natürlich gab es keinen Fahrer oder so, weil ich ja selber das Auto war, das mit hysterischem (oder vielleicht sogar historischem) Gelächter durch die Bonner Innenstadt raste. Verkehrsregeln kannte ich nicht, denn meine Fähigkeit körperlicher Veränderung hatte mich wahnsinnig werden lassen. Die Leute schauten mich entgeistert an, wobei ich fast einen fahrradfahrenden Inder mit orangefarbigem Turban über den Haufen fuhr. Schließlich wollte ich mich zurückverwandeln, was aber nur gegangen wäre, wenn ich die Form eines Lebewesens angenommen hätte. Aber ich war ein Auto und kein Lebewesen mehr, auch wenn ich noch immer Bewusstsein und einen eigenen Willen hatte. Das war mein Traum, der so endete.

Muss oft umziehen

Also ganz so krasse Träume wie andere hier schreiben habe ich nicht, aber ich träume regelmäßig davon, ich müsste irgendwie aus meiner geliebten Wohnung ausziehen und mir was anderes suchen. Dabei bin ich oft sehr unglücklich und froh darüber, wenn ich wach werde...

Musste mich als Clyxie verdingen

Es war ganz schön viel Betrieb im Wasserwerk, seit der Personalspiegel etwas angehoben worden war. Aber die Arbeitsbedingungen hatten sich nicht wesentlich gebessert, und die hygienischen Verhältnisse waren, gelinde gesagt, katastrophal. Denn die Pforten waren dichtgemacht worden, keiner durfte das Betriebsgelände betreten oder verlassen. Schuld daran war die sogenannte Weißblütigkeit, eine Epidemie, welche das Hämoglobin zersetzte und dem Blut eine milchig-weiße Färbung verlieh. Heilmittel gab es keines und Nahrung wurde nur sporadisch geliefert, und so geschah irgendwann das, was geschehen musste. Ein Kollege war irgendwie umgekommen und von anderen gegessen worden – der erste Fall von Kannibalismus in unserem Betrieb. Umgehend wurde eine Versammlung zur Ermittlung der Täter und weiterführender Verfahren eingeleitet. Und so kam man überein, dass ein besonders fähiger Mitarbeiter als Clyxie (was auch immer das sein mag) zur Rettung der Situation einspringen sollte. Sich als Clyxie zu verdingen war ein Job auf Lebenszeit und eine besonders hohe Ehre, wie uns gesagt wurde. Außerdem hieß es, dass es von Vorteil ist, als Clyxie gut singen zu können. Aber keiner wollte Clyxie werden, denn es war auch ein Job ohne Wiederkehr, und Panik brach aus. Jeder versuchte sich irgendwie dem Zugriff zu entziehen, und das Heizhaus schien der sicherste Ort zu sein. Im Getümmel stieß mich ein Balken an, der irgendwie von oben bewegt wurde, und schob mich in einen hohen, schmalen Raum mit leicht transparenten Wänden. Ich wollte sofort wieder heraus, aber hinter mir wurde der Raum gerade mit einem mächtigen, weißen Bauteil verschlossen – und ich war gefangen. Selbst wenn ich schnell genug gewesen wäre, wäre ich von dem mächtigen, weißen Bauteil eingeklemmt und schwer verletzt worden. Ach, wenn dies nur geschehen wäre, doch ich war völlig unverletzt geblieben und somit als Clyxie auserwählt worden. Diese Ehre wäre mir wahrlich gern erspart geblieben! Es war eine Art Kunststoffcontainer, in dem ich mich befand und aus dem es kein Entrinnen gab. Der Container wurde von irgendwelchen Mechanismen bewegt, in unermessliche Höhe gehoben und mehrfach gekippt, es war einfach grauenhaft. Nirgendwo an den glatten Wänden gab es etwas zum Festhalten, und was draußen vor sich ging, war durch die halb-transparenten Wände so gut wie gar nicht zu erkennen. Sichtbar waren lediglich Riemen und seltsame Greifer, mit denen der Container bewegt und schließlich in eine Art Schacht hineingeschoben wurde, wo qualvolle Hitze und Finsternis herrschten. Ständiges Dröhnen, Rumoren und Geruckel ließen mich nicht zur Ruhe kommen, doch wenigstens dörrte die Hitze meine Exkremente rasch aus, was den Geruch etwas minderte. Ich erinnerte mich daran, dass ich möglicherweise singen sollte und gewöhnte mir an, laut vor mich hin zu trällern, wenngleich mich auch niemand hören konnte und ich beträchtlichen Zweifel am Nutzen hatte. Nach einer gefühlten Ewigkeit wurde der Container wieder ans Tageslicht gehoben, was mich grausam blendete. An dem mächtigen, weißen Bauteil, welches sich nun etwa sechs Meter über mir befand, öffnete sich eine Klappe, welche einen frischen Luftzug hereinließ – ein Hauch von Freiheit! Plötzlich fiel auf mich eine nasse, orangefarbene und bröcklige Masse herab, die man durch die Öffnung hineingeschüttet hatte, welche danach unverzüglich wieder mit einem lauten Knall verschlossen wurde. Dann wurde der Container wieder in der schwarzen Tiefe versenkt. Als ich wieder etwas zur Ruhe kam, stellte ich fest, dass die Masse essbar war und gar nicht mal so schlecht schmeckte. Ja, es war Nahrung, die man mir zum Lebenserhalt gegeben hatte und von der ich mehrere Tage lang zehren konnte. Leider verwandelte sie sich in der Hitze irgendwann in eine harte, ungenießbare Masse, doch glücklicherweise trocknete sie längst nicht so schnell wie meine Exkremente. In größeren Zeitabständen wiederholte sich der Prozess der Nahrungsversorgung, man hatte mich also nicht vergessen. Ich weiß nicht, ob es Monate oder bereits Jahre waren, die ich nun schon im Container als Clyxie zugebracht hatte, die Reste der Nahrung hatten sich jedenfalls im Laufe der Zeit untrennbar mit den Resten meiner Exkremente verbunden. Zum Singen fehlte es mit inzwischen sowohl an Motivation als auch an Kraft. Ja, ich war sehr schwach geworden, denn die Abstände der Fütterungen schienen von Mal zu Mal länger zu werden, Hunger und Durst hatten sich bis zur Unerträglichkeit gesteigert, und ich glaube, es war wohl die pure Verzweiflung, welche diesem schrecklichen Alptraum schließlich ein Ende bereitete.

Ein Tag mit Frau Merkel

Ich träumte, ich wäre wieder in meiner ehemaligen WG, und der politisch interessierte Kai hatte bei einem Preisausschreiben einen Tag mit Frau Merkel gewonnen. Kai konnte sein Glück kaum fassen und auch wir waren ziemlich neugierig. Als der Tag da war und die Limousine von Frau Merkel vor dem Haus hielt, hatten wir uns alle vor der Tür versammelt, um die Kanzlerin willkommen zu heißen. Von den sie begleitenden Herren wurde uns noch mitgeteilt, dass sie Frau Merkel gegen sieben Uhr abends wohlbehalten wieder abholen wollten. Die Verantwortung hatte man uns übertragen. Wir führten Frau Merkel also durch das Treppenhaus rauf in unsere Bude, wo sie sich auf die Couch setzte und wir ihr Erdnussflips zum Knabbern anboten. Natürlich wollte sich auch jeder mit ihr fotografieren lassen, wobei Stefanie Frau Merkels Mundwinkel von hinten mit den Zeigefingern etwas heraufzog, was ihren grantigen Gesichtsausdruck etwas abmilderte. Überhaupt hatte die Kanzlerin mal einen netten Tag verdient, weshalb ihr Stefanie mit Lippenstift einen roten Punkt auf die Nase und ein Herzchen auf die Wange malte. Nun wollten wir aber auch alle mit Frau Merkel um die Häuser ziehen und das Plattenbaugebiet unsicher machen. Wir hatten alle Anoraks, nur Frau Merkel nicht, doch glücklicherweise vermochte Stefanie in irgendeinem Schrank noch ein altes Eisbärenkostüm mit Reisverschluss aufzutreiben, welches wir Frau Merkel überstreiften, damit sie nicht frieren musste. Dann konnte es losgehen. Zuerst ging es zum Italiener um die Ecke. Dort glaubte uns keiner, dass es die echte Frau Angela Merkel war, auch nach einigen Grappa nicht. Dabei gab es doch gar nichts Besseres als Frau Merkel in einem Eisbärenkostüm, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen, aber das schien hier keinen zu interessieren. Wir also nichts wie raus. Im Vorraum stand ein Bollerwagen mit Stroh und so Plastikhühnern zur Dekoration, dazu die italienische Flagge aus Papier. Wir schmissen die Hühner raus, setzten Frau Merkel in den Bollerwagen und gaben ihr das Papierfähnchen in die Hand. Dann gings wieder raus an die Luft, und abwechselnd zogen wir Frau Merkel die Bürgersteige entlang durch das Plattenbaugebiet, bis wir am Spielplatz ankamen. Dort waren einige Kinder, die Ball spielten, und die glaubten uns wenigstens, dass es die echte Frau Merkel war. Während diese in ihrem Bollerwagen saß und uns beim Ballspielen zuschaute, zog ihr ein fremder Junge die Bärchenkapuze vom Kopf und warf Dreck hinein. Außerdem hatte er ihr Papierfähnchen zerrissen. Was waren wir böse, so mit unserer Kanzlerin umzugehen, aber der Lausebengel rannte schnell weg und war auch nicht mehr zu finden. Außerdem wurde es langsam dunkel, und schließlich sollte Frau Merkel ja gegen sieben abgeholt werden. Also mussten wir wohl aufbrechen, sagten tschüss zu den Kindern und fuhren Frau Merkel mit ihrem Bollerwagen vor unsere Haustür. Es war mühsam, ihr aus ihrem hölzernen Gefährt wieder auf die Beine zu helfen, aber da wir zu fünft waren, ging das schon. Leider allerdings war ihr schickes Bärchenkostüm durch unseren Ausflug ganz schmutzig geworden und überall hing Stroh im Fell, das schon gar nicht mehr weiß war. Im Treppenhaus bemerkte Kai, der hinter ihr lief, einen braunen Fleck, welcher an Frau Merkels Po durch den Plüsch ihres Bärchenkostüms durchsickerte. Als wir in unserer Bude Frau Merkel schließlich aus dem Kostüm raushalfen, hatten wir Gewissheit, dass sie eingekackt hatte. Windeln für Erwachsene hatten wir keine im Haus, auch wenn der Andy in der Seniorenpflege arbeitete. So ein Mist, wer denkt denn an so was? Wir also einige Handtücher auf der Couch ausgebreitet, damit Frau Merkel sich setzen konnte. Und weil noch etwas Zeit war, bis Frau Merkel abgeholt wurde, las ihr Stefanie noch die kleine Raupe Nimmersatt vor, was sie sehr schön machte. Dann klingelte es, und die Herren standen vor der Tür, welche Frau Merkel im Empfang nahmen. Sie waren nicht böse auf uns, dass Frau Merkel eingekackt hatte und auch dementsprechend roch, sondern meinten nur, so was könne doch jedem passieren. Vom Balkon aus sahen wir, wie Frau Merkel in die Limousine verfrachtet wurde. Im Grunde war es doch ein recht schöner Tag gewesen, speziell für Frau Merkel und den politisch interessierten Kai. Weniger glücklich musste wohl nur Stefanie sein, welche die Handtücher und das Eisbärenkostüm irgendwie sauberbekommen musste…

Urlaub auf Malta

In Wirklichkeit kenne ich Malta gar nicht, aber im Traum habe ich mit meiner Freundin, die ich Rehlein nenne, dort Urlaub gemacht. Wir hielten uns wegen der irrsinnigen Hitze an einem schattigen Fleckchen in der Hotelanlage auf, als ich Rehlein gerade den Rücken einrieb. Sorgsam hütete ich mich davor, dabei ihr Bikinioberteil zu öffnen, denn das durfte man hier nur sonntags, und es war gerade ein Mittwoch. Um uns herum schlichen einige Katzen, die hier in der Anlage neben einigen Königspythons die Nagetiere in Schach halten sollten und ganz merkwürdige Laute ausstießen, die sich beinah wie eine menschliche Sprache anhörten. Rehlein sagte, die Katzen würden aramäisch sprechen, was von den Schmerzen des Planeten Jupiter herrühre. Ich verstand nicht, was sie meinte, also stand sie auf, begab sich zu einer dichtbewachsenen Ecke und schob die Palmwedel herüber. Dahinter versteckt stand ein Fernseher, wo gerade irgendein internationaler Nachrichtensender lief. Dort wurde berichtet, dass Titanen einer fremden Galaxie unser für ihre Begriffe winziges Sonnensystem besucht hatten, um auf Riesenplaneten Jupiter Gehversuche zu starten. Sie wussten allerdings nicht, dass Jupiter ein lebendiger Gasplanet ist, der nun von einem Fußabdruck gigantischen Ausmaßes entstellt worden war und in seinen beispiellosen Qualen Schwingungen über unser gesamtes Sonnensystem aussandte, weswegen es auf der Erde so heiß geworden war und die Katzen die aramäische Sprache angenommen hatten. Außerdem drohte der Mond zu zerbröseln. Und das war erst der Anfang! Ich musste die Menschen unten am Strand warnen, und auch wenn mich Rehlein davon abzuhalten versuchte, so vermochte sie es doch nicht. Ich griff viel mehr eine Pythonschlange und wand sie mir turbanartig um den Kopf, damit sie mich mit ihrem kühlen Körper vor dem Hitzetod schützte, um mich unverzüglich auf den Weg zu machen. Die Hotelanlage war durch eine breite Autobahn vom Strand getrennt, unter welcher eine Art Tunnelbau hindurchführte, der allerdings zu einer Krankenstation umfunktioniert worden war. Alles war voller Menschen, kleine Kinder weinten, alte Menschen voller Geschwüre wurden auf provisorischen Pritschen von verzweifelten Krankenschwestern versorgt, überall war Dreck, Staub, Hitze und Elend. Da sah ich an der weißgetünchten Wand eine außerordentlich große Stechmücke sitzen, welche ich unbedingt töten wollte, doch befand sie sich etwas weit oben und ich musste weiter. Schließlich erreichte ich den Strand, wo mich gleißend helles Licht blendete. Der Strand war menschenleer und anstatt des Meerwassers gab es nur Salzkrusten. Hier gab es nichts zu tun für mich. Ich machte also kehrt und wollte in die Anlage zurück, musste mich allerdings abermals durch den entsetzlichen Tunnel quälen. Und abermals fiel mir die große Mücke an der weißgetünchten Wand auf. Jetzt aber musste ich sie wirklich töten. Ein fetter Mann, dem ein seltsamer Stummel aus dem Gesicht wuchs, rieb gerade seiner dickleibigen Frau die narbenbedeckte Schwarte ein. Ich fand es rücksichtslos den hiesigen Sitten gegenüber, dass er dabei ihren Büstenhalter geöffnet hatte, wo es heute doch Mittwoch war. Aber das war jetzt eher Nebensache, schließlich wollte ich unbedingt die Mücke zerdrücken, kletterte auf einen Mauervorsprung und zerquetschte das pralle Stechinsekt, wobei an der weißen Wand ein mächtiger Blutfleck zurückblieb. Auch an meinen Fingern klebte Blut, also reinigte ich mir die Hände im Sand am Boden, an welchem jeder Ameisenlöwe seine reinste Freude gehabt hätte. Allerdings hatte mich der fette Mann mit dem Stummel im Gesicht dabei beobachtet, und was er gesehen hatte, gefiel ihm ganz und gar nicht. Denn mit dem Zerquetschen der Mücke war ich selbst hochinfektiös geworden, der Mann schrie etwas davon, den Typen mit Schlange auf dem Kopf auf keinen Fall entkommen zu lassen. Voller Panik quälte ich mich durch die Menschenmassen, verschwitzte Leiber, Blut, Gedärm und Ratten überall, hinter mir der keuchende Atem meiner Häscher. Zumal der sandige Untergrund jedes Vorankommen zusätzlich erschwerte. Ich muss doch zu Rehlein! schrie ich unentwegt, doch eine Krankenschwester, die der Schauspielerin Whoopie Goldberg zum Verwechseln ähnlich sah, bekam mich knapp vor dem Ende des Tunnels hinten an der Badehose zu fassen, worauf ich zu Fall kam. Das war das Ende meines Traumes…

Henndrick

Träume sind nicht nur Schäume wie wache Stunden auch. Ich denke da an den Film Matrix wo die These aufgestellt wird " Ist das was wir denken zu träumen unser wahres Leben oder wo wir denken das unser wahres Leben nur ein Traum ist ". Wer kann das schon sagen...

War weder ein Traum geschweige denn ein Albtraum

Neulich sah ich vor einem Discounter einen jungen Typen Anfang 20, der dort für eine Zeitschrift warb. Aus seinem weissen TShirt erblickte ich seine kräftigen Oberarme, die mir echt gut gefielen. Ich sagte zu ihm, dass ich seine Oberarme echt geil fände und drückte ihm einige Euro in die Hand.

Ich habe vom Abendessen gestern geträumt. Das war aber auch lecker..

Hab im Traum aus meinem Pyjama einen Kuckuck gemacht, das Oberteil in die Hose reingezogen und steckt im Kopf der Gummi drum. Und das war Schmelzi, der Kuckuck, der den Schmelzkäse erfunden hat. Er hatte eine Kapuze, eine richtige Kuckuckskapuze, und darauf war er mächtig stolz, weil sie gelb war. Und weil Schmelzi aus meinem Pyjama gemacht war, war ich selber nackig und tanzte. Nachbars kamen ins Bad und beschmierten die Wände mit A-A. Und an der Frottee-Gardine haben sie sich die A-Hände abgewischt. Schlimme Sache das. Und weil ich mal musste und mich kommen hörten, sind sie zum Fenster hinaus in die Nacht gesprungen, wo die Grillen zirpten. Nur einer von ihnen war auf die Eberesche geklettert und schaut sich die Gegend an. Dabei singt er ein Liedchen, weil es die Heimat ist. Aber Schmelzi, der Erretter ist da, und jagte den Übeltäter vom Baum. Dafür hatte er sich viele schöne Tage Urlaub verdient, doch die Frage war, wer denn nun den ganzen Schmelzkäse machte, um die Weltbevölkerung damit zu ernähren. Keine Frage, das war ich, weil der Schmelzi-Kuckuck schließlich aus meinem Pyjama gemacht war. Meine Mutti wurde furchtbar böse, als sie mich nackig auf der Kellertreppe vorfand, und als ich ihr erzählte, wo mein Pyjama war, wurde sie noch böser und schickte mich zum Töpferkurs, wo ich Clowns und Fruchtbarkeitssymbole töpfern musste. Da traf ich auch die Nachbars wieder, und wieder mit dreckigen Händen. Aber ich war ja nackig, da konnten sie sich nicht die Hände bei mir abwischen. Und den Schmelzi-Kuckuck konnte ich auch nicht rufen, weil die Fenster zu waren und er im Urlaub war. Dabei musste ich doch Schmelzkäse machen. Es war schrecklich, so einsam und allein, dass ich weinen musste, und als ich mitten in der Nacht auf wachte, war alles gut und ich hatte meinen Pyjama an.

War echt ekelig

Ich habe eine Stadt bereist, wo scheußliche Häuser standen. Weil sie waren nicht aus Stein gebaut, sondern die Mauern bestanden aus zusammengepressten Toten. Und zwar alle Bauwerke, sogar die Kirche. Das war echt ekelig, aber die Leute, die in diesen Häusern wohnten, fanden nix dabei, auch wenn deutlich zu sehen war, dass es gepresste, mumifizierte Menschen waren, weil es keine Tapete gab. Auch die Straßen waren, glaub ich, so gemacht.

Auf Gitarre geritten

Ich bin auf einer großen Gitarre geritten, hab mich am Hals festegehalten und los gings übers weite Land. Die Gitarre war echt groß, und ich saß da wirklich weit oben und hatte voll den Überblick über die ganzen Nilpferde und Gazellen unter mir. Aber die Gitarre schien immer größer zu werden, weil ich immer höher kam, und da merkte ich, dass die Gitarre schwebte, weil sie aus Gummi und mit Luft oder Helium gefüllt sein musste. Und da sah ich überall Sachen aus Gummi schweben, Frösche, Donuts, Flamingos, Dinos, Einhörner und so, und alle riesengroß. Na, und an allen waren überall so Sachen für Kinder zum Schulanfang rangebunden, Schultüten und Teddybären und so. Nur an meiner Gitarre war nichts dran und ich fragte mich, warum. Da fiel mir ein, dass ich selber an meiner Gitarre dran hing und das Geschenk werden sollte. Ein schreck und ich war wach.

War ein Pils

Ich war ein Pils, fühlte mich wohl in meiner Flasche und wollte getrunken werden. Aber weil ich alkoholfrei war, wollte mich keiner, und ich wurde schal...

Im Fischfluss

Mitten im Fischfluss befand sich auf einer Insel, die über eine Brücke erreichbar war, ein Fischgeschäft. Der Betreiber war Onkel Fisch, ein mannshoher Koi, der wie bei Spongebob auf der Schwanzflosse gehen konnte und das Zigarettenrauchen noch nicht aufgegeben hatte. Dank ihrer Kugelgelenke waren Onkel Fischs Brustflossen so beweglich, dass er sie wie Hände benutzen und mit ihnen sogar Wäsche waschen konnte. Aber weil er Textilien jeder Art hasste, tat er das nie. Viel wichtiger war ihm sein Fischgeschäft, das er von Herrn Urlaub übernommen hatte und wo es wirklich alles rund um den Fisch gab, sogar sündhaft teures Schuppenglanzmittel für eitle, verwöhnte Goldfische der High Society. Aber es gab auch schwere Sättel für Seepferdchen, die bös drückten, und natürlich Fischkonserven, selbst wenn Onkel Fisch letzteres nicht wirklich guthieß. Und er hasste den Kaviar, denn es war ihm zuwider, ungeborenes Leben kommerziell zu nutzen. Schließlich kann auch Entendreck hässliche Flecken machen, und es gab eine ganze Kollektion von Angelhaken, die man den in Fischfluss gefangenen Fischen herausgerissen hatte, eine schlimme Sache. Ach, wie viele von ihnen hatten übel zugerichtete Lippen davon, teilweise arge Geschwüre. Aber für Fische, die für die Lebensmittelindustrie sterben mussten, hatte Onkel Fisch stets ein Herz. Mit Mühe und Not hatte er extra ganz viele verbogene Gestelle für sie besorgt, welche er Spreizdübel nannte und die es für verschiedene Fischgrößen gab. Die größten waren für die Tunfische. Auf den Fischkonserven sind tatsächlich manchmal so Bildchen aufgedruckt, wie so ein Fisch auf dem Spreizdübel liegt. Die Miesmuscheln klapperten zwar schon ganz nervös mit ihren Schalen, doch wurde das ignoriert, weil sie Meeresfrüchte und keine Fische waren. Aber die Heringe, die armen, armen Heringe! In Reih und Glied lagen sie auf ihren Spreizdübeln und weinten sich die Seele aus dem Leib. Onkel Fisch meinte, das müsse man ihnen schon eingestehen, schließlich sollten sie zu Fisch- und Fischnebenerzeugnissen weiterverarbeitet werden. Und wer an seinem Leben hängt, muss Gelegenheit haben, sich von ihm verabschieden zu können. Gleich recht wenn man zu den Matjesheringen gehört, welche unschuldige Mädchen sind, die noch nicht mal abgelaicht haben. Das jedenfalls war die Meinung von Onkel Fisch, welcher ich ohne jede Einschränkung zustimmen musste. Ein einziges Heringsmädchen indes lächelte selig, weil es bereits frühzeitig abgelaicht hatte und dem Tod daher gelassen ins Auge blickte. Die Sardellen waren allerdings unzufrieden mit der Beleuchtung, und angsterfüllt rutschten die Welse über die Fliesen, auch wenn ihnen das Leben im Trocknen mittlerweile nichts mehr ausmachte. Repariere nichts, was nicht kaputt ist, schärfte mir Onkel Fisch daher immer wieder ein, denn die Aalräucherei war um keinen Deut besser. In der Mittagspause freundete ich mich mit Kollegin Frau Rösler an. Sie war eine junge Schmerle und ganz allerliebst anzuschauen, wie sie so neben mir auf der Bank im Hinterhof lag. Ich aß ein Fischbrötchen und wunderte mich, dass es so eine feste Kruste hatte. Da schaute ich genauer hin und stellte fest, dass ich in eine Schildkröte gebissen hatte und mir fiel ein, was Onkel Fisch immer wieder zu mir gesagt hatte. Nämlich, dass alles, was Fische frisst, bös ist, sogar der Eisvogel aus Brehms Tierleben. Weil eine Schildkröte aber kein Fisch ist, durfte ich sie bedenkenlos essen, wollte dies aber nicht und warf das angebissene Reptil in weitem Bogen weg. Ein richtiges Fischbrötchen hätte ich jetzt lieber gehabt, aber das durfte Onkel Fisch nie erfahren. Leider hatte ich über meinen Schreck ganz vergessen, dass auch Frau Rösler ein Fisch war und ihr die Sonne nicht gut tat. Ihre Flossen waren schon ganz rot und klebten am Holz der Bank. Ich streichelte sie zärtlich und merkte, wie unsagbar trocken ihr Rücken geworden war, so trocken wie noch nie zuvor in ihrem Leben. Und im ganzen Hinterhof gab es keinen Tropfen Wasser, nur heiße Mittagssonne. Ich also nix wie rein in das Geschäft und etwas von dem sündhaft teuren Schuppenglanzmittel geholt. Damit cremte ich meiner Schmerlenfreundin den Rücken ein, hmmm, das tat Frau Rösler so gut. Dann gingen wir wieder nach drinnen und die Arbeit ging weiter. Aus dem Fischfluss war nämlich gerade eine Lieferung Karpfen und Schleien hereingekommen. Am Fischfluss, das darf nicht unerwähnt bleiben, wohnt nämlich gar nicht weit vom Ufer entfernt der böse Wasserkacker, der wie ein rot-gelber Halbmond aussieht und ein satanisch böses Lächeln hat. Seine schwarzen Beine sind so dünn, dass er vier zusätzliche Ständer hat, nur um nicht umzufallen. Der böse Wasserkacker ist ein schlimmer Umweltsünder, und er hat es geschafft, dass sich der Fischfluss innerhalb kürzester Zeit in ein stinkendes Rinnsal verwandelt hat. Außerdem terrorisierte er das Pfadfinderlager. Die bunte Muschel, im Fischfluss wohnhaft, hat zwar schon lange vor den Betriebsferien Beschwerde beim Umweltamt eingereicht, aber gegen den bösen Wasserkacker ist sie machtlos. Was will man schon gegen jemanden unternehmen, der seine Kindheit in einer Jauchegrube verbrachte und nicht einmal ein Monchhichi zum Spielen hatte. Die Karpfen und Schleien, ganz kapitale Burschen, kamen daher in Onkel Fischs Fischgeschäft erst einmal in ein großes Metallbecken mit sauberem Wasser zur Erholung. Im Ausfluss des Beckens steckte ein dickes Metallrohr als Stöpsel. Weil aber gerade auf die heiße Herdplatte ein Plastik-Wellensittich gefallen war, so einer, wie man ihn im Tierhandel bekommt, qualmte es mörderisch, und irgendwie war ich in dem Tumult an das Metallrohr rangestoßen, so dass das Becken auslief. Alle Schleien und Karpfen waren zusammen mit dem Wasser verschwunden, durch eine Öffnung, die keine sechs Zentimeter maß. Onkel Fisch war furchtbar bös, ließ mich allein zurück und machte Feierabend. Ich geriet in Panik. Wie sollte ich das Geschäft allein weiterführen, völlig ohne Onkel Fischs Unterstützung? Und dann kam auch noch Kundschaft, und das war niemand anders als Catwoman. Wie schön sie war! Sie gedachte, den bestellten Seeteufel abzuholen. Verdammt, woher sollte ich denn jetzt einen Seeteufel herbekommen? Vielleicht lag ja irgendwo noch einer auf seinem Spreizdübel? Aber nein, das waren ausnahmslos Heringe. Jetzt kam auch noch der böse Wasserkacker ins Geschäft hinein und wollte Candirú-Fische kaufen. So laut ich konnte, schrie ich nach Onkel Fisch, immer und immer wieder, bis ich mich wohlbehalten in meinem Bett wiederfand.

Kasematten-Expedition geplant

Also ich war im Traum mit meiner Mutter und meiner Cousine Maria in irgendeinem Hotel im Österreich. Ich hatte mir extra eine ultracoole Stirnlampe besorgt, weil es unter dem Hotel Kasematten gab, die frei betretbar waren und die ich mit Maria zusammen erforschen wollte. Maria war aber irgendwie außer Haus unterwegs, da kam ich mit einem etwa zwölfjährigen Jungen ins Gespräch, der Alessio hieß und mich anstatt meiner Cousine Maria in die Kasematten begleiten wollte. Dass ich ein fremdes Kind mit dort runter nehmen wollte, gefiel meiner Mutter nicht, aber Alessio war ganz Feuer und Flamme. Er interessierte sich speziell für Insekten und erhoffte sich da unten in den Kasematten Funde seltener Kakerlaken, Spinnenasseln und Höhlengrillen. Irgendwann abends war im Hotel eine Tanzveranstaltung, da war auch meine Cousine Maria wieder da, und sie plädierte absolut dafür, dass Alessio mit auf die Expedition in die Kasematten kommen sollte, doch seine Eltern waren dagegen. Während sie also diskutierten, forderte mich eine wildfremde Dame zum Tanz auf. Sie war einiges älter als ich und nicht wirklich mein Typ. Ich meinte, ich kann gar nicht tanzen, aber die Dame, die sich als Vroni vorstellte, duldete keine Widerrede und meinte, dass sie es mir zeigen werde. Das gefiel mir, und so tanzten wir miteinander, was auch recht gut klappte. Aber ich musste ja noch in die Kasematten, und während meine Mutter, Maria und Alessio sowie dessen Eltern weiter miteinander diskutierten, merkten sie gar nicht, dass Vroni die ganze Zeit mit mir tanzte, wir beide uns immer weiter von den anderen entfernten und sie mich gar nicht zu Wort kommen ließ. Provokativ setzte ich meine Stirnlampe auf und schaltete sie ein. Vroni lächelte und schaltete sie wieder aus. Darauf sagte sie: „Wenn ich dich in die Kasematten begleite, wirst du noch viel heller strahlen!“ Da wachte ich auf und dachte daran, wie schön es doch wäre, einer Frau zu begegnen, die so die Initiative ergreift. Aber das gibt es, denk ich, nur im Traum…

Musste massenhaft Pillen schlucken

Also im Traum letzter Nacht hat mich meine Tochter in ein Seniorenheim abgeschoben. So weit ich mich besinne, hatte ich mich ganz gut dort eingelebt und war auch recht selbständig, so dass ich ohne Hilfe im Speisesaal essen konnte. Medizin brauchte ich auch keine. Aber ein Sturz am Hauseingang fesselte mich an den Rollstuhl und ich musste auf Station bleiben, wo die Schwestern mich fütterten. Dazu gab es eine Kompottschüssel randvoll mit Tabletten, Kapseln und Pillen, die ich einnehmen musste. Ich weigerte mich vehement, zumal ich ja nicht wusste, mit welchem Zeugs die mich da vollstopfen wollten. Aber die Schwestern ließen nicht locker, meinten, ich müsste mich von nun an daran gewöhnen, weil ich ja nicht mehr fit war. Irgendwann gab ich nach, und es war mir scheißegal, ob ich draufging. Von mir aus sollten diese bekloppten Schwestern doch dran schuld sein, wenn ich abkratzte. Also stopfte ich mir die Unmassen an Arzneimitteln in den Mund und versuchte, alles auf einmal runterzuschlucken. Dabei wachte ich mitten in der Nacht auf und stellte fest, dass ich gottseidank bloß geträumt hatte. Allerdings hatte ich einen sehr trockenen Mund…

...musste einen Schauspieler ersäufen

Bei mir war es so, dass ich in einer öffentlichen Toilette war, wo viele Klos ohne Trennwand nebeneinander standen. In der Hand hielt ich eine kleine Nagelschere, von der ich wusste, dass es der Schauspieler Uwe K. war. Ich habe nichts gegen ihn, er ist mir ehrlichgesagt ziemlich egal, aber das große weiße Kaninchen, das links auf dem Klo neben mir saß, sagte mir immer und immer wieder, ich solle die Nagelschere ins Klo schmeißen und kräftig spülen, damit sie in Venedig wieder ans Tageslicht kommt. Ich wollte Uwe K. allerdings nicht im Klo ersäufen und sagte das auch, aber das Kaninchen fing an, mit den Vorderpfoten das ganze Klopapier abzurollen, um erst damit aufzuhören, wenn ich Uwe K. ins Klo geschmissen habe. Ich tat ihm diesen Gefallen, zog die Spülung und weg war die Nagelschere…

Mein Traum:

Es klopft an meiner Tür. Es ist eine hübsche junge Dame mit einem Fächer in der Hand. Sie ist ganz durcheinander, fühlt sich zu elend zum Gehen und sagt, wirklich gutes Wasser sei bereits sehr teuer geworden, und die kleinen Larven sollen doch verwöhnt werden. Sie will das Leben aller unschuldigen Kreaturen retten. Allerdings nimmt ihr das Korsett die Luft zum Atmen und das Sprechen fällt ihr derart schwer, so dass ich ihre mühsam hervorgebrachten Worte nicht glauben kann, nicht glauben will, und die Ärmste wutentbrannt in die Grube hinabwerfe. Dabei wollte ich ihr gar nicht so sehr weh tun, denn just zur gleichen Zeit, sagen wir mal, zieht ein Sturm herauf, und schon bange ich um das junge Unternehmen, wenngleich mir bewusst ist, dort abgelehnt zu werden. Sie hat also die Wahrheit gesprochen, das hübsche Fräulein, und die geringe Größe von meinem Penis ist völlig unschuldig am Misslingen dieses Vorhabens. Ich wünschte, die junge Dame mit dem Fächer würde mir vergeben, aber ich muss mich für die nächsten Monate gedulden, so sagt man. Und während das Mittagessen auseinander genommen wird, liegen alle meine Träume von einem eigenen Gestüt in Schutt und Asche. Wasser überall, der Orkan braust grauenhaft. Aber nur weil sich die scharfe Spirale mehr und mehr beschleunigt, gerate ich immer und immer wieder in solch verdächtige Transaktionen. Der organisierte Schlepplift fordert mich zum Spielen auf, aber die junge Dame, das Objekt meiner Begierde, habe ich nie wieder gesehen.

Mir träumte,

...dass es in meiner WG ziemlichen Trubel gab, weil ein Affe, der Frank hieß, immer wieder durch das Fenster reinkam und Blödsinn machte. Als er sich schließlich an meinen Gummikrokodilen vergriff, packte ich ihn und warf ihn zum Fenster heraus. Leider fuhr unten gerade ein Polizeiauto vorbei, und mein Schreck, gegen das Tierschutzgesetz verstoßen zu haben, war so schlimm, dass ich wach wurde davon.

War frühstücken

Also da kann ich beitragen , dass ich letzte Nacht im Traum von einer Woche zum Frühstück eingeladen wurde. Aber es war keine Siebentagewoche, denn ihr Gesicht glich einer Vier. Die Woche bot mir einen sauer eingelegten Hundefötus an, den ich aber nicht essen wollte. Als ich ihn dann doch mit der Gabel anstach, um ihn mir auf das Butterbrötchen zu legen, verzog das rosa Ding das Gesicht. Es schmeckte übrigens gut. Die Tischplatte war übrigens aus feinstem Wurzelholz gefertigt, aber leider hatte ich meinen Zahnarzttermin verbummelt, vor dem ich solche Angst hatte, dass ich aufweckte.

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