Wie geht man mit postoperativen Depressionen um?

Vor fast zwei Jahren wurde bei meiner Tante der Dickdarm entfernt. Die Operation ist zum Glück einigermaßen gut verlaufen. Nun leidet meine Tante unter einer postoperativen Depression, das heißt sie verlässt kaum noch das Haus, läuft hauptsächlich im Bademantel rum, isst nicht viel und schläft die meiste Zeit. Dies geht schon fast ein halbes Jahr so. Sollte sie zu einem Therapeuten gehen oder meint ihr es legt sich mit der Zeit? Hattet ihr oder kennt ihr vielleicht jemanden mit einer postoperativen Depression?

Antworten (3)

Depressionen sollten unbedingt behandelt werden. Als Angehöriger kann man da nur wenig tun außer sich um Hilfe bemühen.

Depressionen

Als Angehöriger sollte man darauf achten, wenn sich im Kreis eine Person mit Depressionen befindet. Einen Arzt sollte man aufsuchen. Ist der Erkrankte nicht dieser Meinung hilft es auch den sozialpsychatrischen dienst zu beauftragen. Immerhin ist eine Depression auch lebensgefährlich.

Hallo, ich denke deine Tante sollte sich definitiv Hilfe suchen.
2 Jahre sind schon eine ziemlich lange Zeit und ich denke nicht, dass die Depression jetzt noch von alleine wieder verfliegt.
lg

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