Benommenheitsschwindel seit 6 Monaten

Hallo, ich leide seit rund 6 Monaten an einer Art "Benommenheitsschwindel". Dabei habe ich jeweils das Gefühl, demnächst Ohnmächtig zu werden bzw. das es mir "schwarz vor Augen" wird (was bisher zum Glück nicht geschehen ist). Der Arzt konnte bisher keine körperlichen Probleme feststellen (war beim Hausarzt, beim Kardiologen und auch beim Neurologen). Was mich irritiert ist, dass dieser Schwindel vor 6 Monaten plötzlich ohne Ankündigung aufgetreten. Seither kommt er immer wieder - ich konnte einzig feststellen, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Schwindelattacke höher ist wenn ich z.B. in einem geschäftlichen Meeting oder beim Einkaufen bin (hatte bisher nie Probleme mit so was).

Hat jemand von euch Erfahrung mit einem ähnlichen Schwindel? Oder sonst eine Idee was ich noch versuchenn könnte? Bin mittlerweils so zu sagen offen für alles.

Vielen Dank, Vertigo

Antworten (316)

Hallo zusammen,

ich verfolge das Form seid ca.1 Jahr und habe hier viele Hilfreiche Dinge gefunden. Mir geht es wie den meisten hier, ich hatte auch Dauerschwindel und habe es mit folgenden Punkten geschafft diesen zu besiegen :-)

1) 1 Wöchiger Aufenthalte in der Schwindeambulanz (HH St.Georg)
2) Osteopathin gefunden die mit Manual Therapie, Triggerpunkten arbeitet
3) Das "MFS" von Luke Brandenburg durchgearbeitet (sehr zu empfehlen)

Ich hoffe es hilft den einem oder anderen den Punkt 1 und 3 mal auszuprobieren!
Alle eine gute Besserung .

VG aus Hamburg

Auch Schwankschwindel

Hallo ins Forum,
wie schön, dass ich es entdeckt habe.
Auch ich habe 2011 ganz plötzlich morgens beim Aufstehen einen starken Schwindel gehabt.
Erst dachte ich, es sei eine Magen-Darm Erkrankung, da ich mich auch so schlapp fühlte, aber der Schwindel war ab dem Tag mein engster Begleiter.
Ich konnte wegen der Übelkeit nicht essen, bekam Herzrasen, Schwitzen und zu guter Letzt auch Panikattacken.
Habe natürlich auch alle Ärzte durch - gerettet hat mich damals der Neurologe, der mir Citalopram verschrieben hat, da er wußte, dass dieses Medikament auch die Wahrnehmung herabsetzt und glaubte, dass der Körper sich durch nicht mehr so starke Wahrnehmung des Schwindels beruhigen und stabilisieren könnte. Dem war auch so - ich war damals unglaublich erleichtert, da ich mir trotz meines eigentlich sehr positiven und aktiven Wesens ein Leben in diesem Zustand nicht vorstellen konnte.
Die Vermutung damals war eine Entstehung des Schwindels durch einen vorhandenen Bandscheibenvorfall im HWS Bereich.
Eine Psychotherapie und auch eine psychosomatische Reha mit orthopädischen Ausrichtungen brachten mich ebensowenig weiter, wie die Behandlung durch einen Heilpraktiker, der mir glaubhaft versicherte, dass sich Erreger in meinem Innenohr eingenistet hätten, die er vertreiben würde (er verdiente nicht schlecht daran - man macht irgendwann ja alles...).

Seitdem suche ich in unterschiedlicher Intensität nach möglichen Ursachen
Inzwischen habe ich das Medikament gewechselt und nehme Amitriptylin ein.
Gerade versuche ich, es abzusetzen und bin schon von den üblichen 20 mg auf 10 mg runter - daher stieß ich auch nur auf dieses Forum.
Bin gespannt, ob der starke Schwindel und alles mit ihm wiederkommt (Sollte die HWS Theorie stimmen, wäre das ja die logische Konsequenz).
Oder kann ich doch an einen damaligen Burn Ourt als Auslöser hoffen, den dann Niemand erkannte?
Ich melde mich bestimmt in einigen Wochen wieder.
Danke für Euro Erfahrungsberichte - auch jetzt nach so langen Jahren hilft mit das und ich fühle mich nicht so alleine mit diesem Dilemma.
Aktiv bleiben (Ski, Schlittschuh und Rad Fahren etc), war mir immer wichtig.
Ganz umgekippt bin ich auch in den ganz schlechten Zeiten nie.

Bis Geld in die Runde und liebe Grüße,
Karin

Hat hier noch Niemand mal daran gedacht, dass Symptome wie Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwindel etc. typisch sind für Störungen des Nervensystems, die durch Schadstoffe verursacht werden können?

Ein sehr verdächtiger Kandidat hierfür ist z. B. Phenoxyethanol. Das ist häufig als Konservierungsstoff in Kosmetikprodukten enthalten.
Besonders phenoxyethanolhaltige Sachen, die auf der Haut bzw. dem Körper verbleiben, wie beispielsweise Körperlotions, Hautcremes, Deodorants, Haargel, Wunddesinfektionsmittel etc. sind kritisch zu beurteilen, denn Phenoxyethanol gelangt bei Hautkontakt sehr leicht in den Blutkreislauf und kann sich so schädlich auf das Nervensystem auswirken.

Neben Phenoxyethanol gibt es natürlich noch eine ganze Menge anderer Substanzen, die für diverse Befindlichkeitsstörungen verantwortlich sein können. Es müssen nicht immer nur Dinge sein, mit denen man direkten Kontakt hat, auch in geschlossenen Räumen kann die Raumluft durch ausgasende Schadstoffe aus Baustoffen, Einrichtungsgegenständen, Reinigungsmitteln, Duftstoffen etc. belastet sein.
Es lohnt in jedem Fall, mal genauer nachzuprüfen, wo und wie häufig man mit Schadstoffen in Kontakt gekommen sein könnte. Vor allem wenn bereits ärztliche Untersuchungen ergebnislos verlaufen sind, und eine körperliche Ursache ausgeschlossen wurde.

Hallo

Ich habe leider auch keine Lösung..habe Hashimoto (Diagnose Dez.18)und eine Nebennierenschwäche Stufe 2 .Cortisol erhöht..leide auch unter dem Benommenheitsschwindel. Angst u.Panikattacken z.b.beim einkaufen an der Kasse wenn es zulange dauert..Herzrasen. Ich habe kein Ärztemarathon hinter mir...die kennen sich ja noch nicht mal mit der Schilddrüse aus. Ich werde es mit Yoga..Ruhe..Spaziergänge im Wald..Meditation probieren denn ich bin mir 100% sicher das bei mir alles von Stress kommt.Nahrungsergänzungsmittel nehme ich auch reichlich. Werde berichten denn sowas dauert..kann zudem auch die Gaia App empfehlen.lg Dany

Übrigens

Falls einer von euch den Durchbruch hatte, bitte meldet euch.
Meistens sind ja nur alle hier, die Antworten suchen und die, die sie bereits haben, leben natürlich wieder ihr gewohntes Leben.
Welcher gesunde würde sich nachts in Foren mit Krankheiten beschäftigen?!
Trotzdem sind die „übriggebliebenen“ dankbar für jeden Tipp.

Ich kann es nur wiederholen: WAS FÜR EIN SCHEISS!
Ein gebrochener Finger wäre so schön, im Vergleich zu unserem Mist hier.

Krasse Sche****

Hallo an Alle,

mir geht es seit Mitte Januar genauso wie euch.
Es könnten also folgende Gründe sein:
- HWS-Syndrom / Nerv eingeklemmt
- Burn-Out / Stress / Psychosomatik
- Störung des Gleichgewichtsorgans
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Lebererkrankung / Toxine etc.
- Schilddrüsenprobleme / Hashimoto
- Derealisation / Depersonalisation - wieder Psyche / Depression
- CMD
- ?

What Else?
Es ist einfach zum kotzen und die ständige Rennerei zu den ganzen Fachärzte (-idioten) ist einfach sehr kräftezehrend.
Kein Wunder, dass sich bei den meisten von uns auch eine Angststörung entwickelt hat.
Normal ist das alles Nicht!
Vielleicht ist es auch eine okkulte Belastung aufgrund von Sünden oder Verfluchungen. Klingt komisch, is aber so.
Betet zu unserem Superstar Jesus Christus - denn er ist der beste und größte Arzt.
Gott möge euch schützen und bald heilen. Ich werde für uns alle beten.

Hallo Tanja,
habe noch ganz leichte Muskelzuckungen und hin und wieder mal diese unkontrollierten kopfbewegungen aber nur noch minimal.. das mit den kopfbewegungen war sehr krass und sichtbar damals..
denke das wird alles noch eine Weile dauern bis es endgültig weg ist, ich hätte wohl früher auf meinen Körper hören müssen. Mittlerweile seh ich es als etwas positives und mir gehts es viel besser als vorher. 😊
Ja diese Benommenheit hatte ich sehr lange.. aber es war auch auf einmal wieder weg.. wie der Schwindel auch

Wollte noch zu meinem Letzten Beitrag etwas beifügen: ich habe das mit den unkontrollierten kopfbewegungen, Schwindel, Druck im Ohr, muskelzuckungen... alles gegoogelt und da kamen die schlimmsten Sachen raus das mich noch mehr verunsicherte.. Dies war auch ein Grund warum das ganze noch viel viel schlimmer geworden ist und ich dazu Panik und Angst bekommen habe.. also auf keinen Fall googeln!! Ich werde das nie nie wieder tun..

Alles gute

Hallo Jasmin,
Schön das du dich hier wieder meldest, freut mich das es dir wieder gut geht.
Ich habe gerade mal nach deinem Beitrag geschaut, du hast geschrieben du hattest unkontrollierte Kopfbewegungen sind diese auch völlig verschwunden?
Und hattest du auch eine Art Benommenheit?
Ganz liebe Grüße Tanja

Hallo ihr lieben, ich melde mich zurück als Kern gesund! Ich habe im November letztes Jahr einen Beitrag geschrieben.. und ich weiß jetzt endlich was es war.
Habe allerdings 6 Monte gebraucht um es raus zufinden. Als erster muss ich aber sagen das es bei mir sooo schlimm war weil ich einfach so Angst davor hatte an irgendwas erkrankt zu sein. (Das ganze hat aber trotzdem eine Narbe in meinem Herzen hinterlassen, die ich nie wieder vergessen werde)
Und zwar bin ich als die Probleme angefangen haben in eine neue Wohnung und habe mich dort nie richtig wohl gefühlt zu dem konnte ich nicht richtig schlafen., ich bin ein Mensch der einfach einen wahnsinnig leichten Schlaf hat.. ich hätte NIE gedacht das dass der Grund war weil ich mich nicht mehr wohl gefühlt habe aber so war es sind jetzt in eine andere Wohnung und mir geht es wieder gut
Mein Akku war einfach leer da hat auch kein Heilpraktiker helfen können in dem man mich einrenkt und eher mehr kaputt macht als geholfen ist..
gönnt euch Ruhe und tut das was euch tut gut
Und nicht was Andere meinen, macht euch nicht verrückt ihr seit nicht krank.
Ich habe gegen meinen inneren Widerspruch gelebt
Habe zusätzlich in den letzten Monaten eine Verhaltenstherapie gemacht bzw werde diese eine Zeit lang noch weiter machen seit dem hat sich mein Leben um 180 Grad gedreht 😊

ich wünsche euch alles gute !!!!🍀
Denkt immer daran es wird ALLES wieder gut !!😊

Lg Jasmin

Hallo an alle mitleidenden
Wollte nur mal meine Geschichte teilen vielleicht hilft es jemanden...
Bei mir hat alles angefangen im letzten Jahr.habe in zwei monats abständen auf einen Schlag eine richtig starke benommenheit und schwindelgefühl bekommen. Das hat dann immer bis zum abend angehalten und war dann weg. Richtung neujahr bekam ich es jeden 2 Tag. Anfang Januar lag ich in meinem Bett und hab geschlafen, plötzlich riss es mich auf einem schlag durch die Benommenheit aus meinem Bett und ich fühlte mich wie als ob ich vor einer Alkoholvergiftung stehe. Sind dann gleich ins Krankenhaus und da fing der Artzte Marathon an.
4 Neurologen
2Hno
Mrt hws kopf
2 Osteopathen
Atlas einrenkung
War auf 2 Antidepressiva und in einer Psychatrie für 1 Woche...
Habe alle Medikamente abgesetzt und bin seid 1 Monat frei davon. Mir geht es trotz diesen komischen Angstschüben und der Benommenheit relativ gut und habe Akzeptiert das dieser Zustand nicht ich ist...
Wir können nichts dafür das es uns so geht, aber wir sollten uns trotzdem nicht zu stark in der Opfer rolle sehen weil das bringt uns nicht weiter.. ich weis es ist sehr schwer das nicht so zu sehen, weil dieser zustand so bescheuert ist.
Diese Stimme in eurem Kopf die alles ins negative zieht, dass seid nicht ihr...
Ich will nur sagen ihr seid alle solch bewundernswerte Kämpfer und ihr seid nicht allein.. Lasst uns einen Weg finden uns evtl zusammen zu treffen um uns auszutauschen ich glaube des würde uns allen helfen.

Hallo,
Hatte garnicht mit so viel antworten gerechnet deswegen habe ich lange nicht rein geschaut, war verwundert wieviele doch ihren Alltag mit all diesen Symptomen meistern müssen ohne das irgendeine Ursache gefunden wird :(
Bei mir fing alles im Februar an lag abends auf der Couch und plötzlich sah ich alles verzerrt daraufhin häuften sich die Symptome Tinnitus Nacken Becken und Rückenschmerzen, Lichtempfindlichkeit, komische Sehstörungen, Schwank und ständig dieses Benommenheitgefühl was für mich am schlimmsten ist.
Was der Auslöser dafür war ist für mich unerklärlich, habe vor 6 Monaten ein Baby bekommen und die erste zeit war etwas stressig das hat mir aber eigentlich nix ausgemacht.
Daraufhin kamen eeeextreme Schlafstörungen ich schlafe eine Stunde und dann wache ich schweißgebadet auf, innerliches zittern habe ich auch als ob mein körper vibriert.
Auf NNS bin ich auch schon gekommen da werde ich demnächst mal einen endokrinologen aufsuchen.
Habe an Untersuchungen schon alles durch hno Orthopäden mrt schädel atlaskorrektur usw morgen habe ich einen Termin beim osteophaten und am 7.5 ein Termin beim cmd Spezialisten weil ich fest mit den Zähnen nachts Presse.
Es ist als ob ich ein komplett anderes leben hätte war immer so glücklich, mein hausarzt meinte das wäre alles psychisch und überwies mich zum Psychologen, der Termin ist morgen wobei ich mir sicher bin das es nix mit der Psyche zu tun hat war immer so lebensfroh aber bei all den Symptomen und dem Schlafmangel ist es ja irgendwie klar das die Psyche irgendwann leidet :(
Wenn sich bei euch was besser dann meldet euch doch bitte zurück.... LG

Hey Eric
Ja das mit den Nahrungsergänzungsmitteln mache ich auch teilweise (auch wenn ich gar nicht weiß ob überhaupt irgendein Mangel vorliegt). Mich wundert es immer wieder dass die Psyche solche körperlichen Auswirkungen haben kann auch wenn ich immernoch nicht glaube dass es psychisch ist aber bei manchen ist es wohl tatsächlich der Fall. Berichte mal wie es beim endokrinologen war und ob etwas bei der nierentheorie rauskam das würde mich sehr interessieren obwohl deine Symptome schon etwas abweichen. Bei mir ist es mit dem Magen Darm wieder etwas besser der Schwindel und die verdammte Benommenheit sind unverändert permanent vorhanden (wobei heute wurde es auch gegen Nachmittag schlimmer). War gestern mal wieder beim Heilpraktiker der mich einrenkte und danach wurde es auch etwas besser (von weg sein konnte aber keine Rede sein). Bin immernoch irgendwie der Meinung dass irgendwas eingeklemmt ist (nerven oder Arterien). Seit heute kamen noch starke Kopfschmerzen hinzu :(. Das mit den Panikattacken und der Angst kenne ich nur zu gut aber das ist ganz einfach der Situation geschuldet dass einem niemand helfen kann...hast du schon mal über Nahrungsmittelunverträglichkeiten nachgedacht? Habe mehrere Foren durchstöbert und bei manchen traten solche Symptome offenbar auch bei einer histaminumverträgkichkeit auf...
Naja ich hoffe es wird bald besser...ist echt kein Zustand
VG

Hey Thor,

angefangen hatte es bei mir schleichend mit Kurzatmigkeit und Erschöpftheit. Obwohl ich regelmäßig Sport gemacht habe. Deswegen bin ich dann doch mal zum Arzt, weil es immer schlimmer wurde. Da dachte ich noch an so etwas einfaches wie vlt. Eisenmangel. Der sich aber nicht bestätigte. Danach kamen Verdaungsprobleme hinzu und starke diffuse Schmerzen im gesamten Bauchraum und Magenschmerzen. Daraufhin wurde ich mit Verdacht auf Magen Darmvirus wieder nach Hause geschickt. Als es nach 3 Wochen nicht besser wurde, wurde mir gesagt, dass es psychosomatisch sei und ich Stress vermeiden solle. Das mit dem Stress war zu dem Zeitpunkt tatsächlich der Fall (wollte es aber dem Arzt nicht glauben, dass es solche Auswirkungen haben soll). Auch der Kiefer ist seitdem etwas verzogen bei mir. Vermutlich Nachts zu stark angespannt. Nach längerer Zeit ohne Stress und durch autogenes Training und PME, wurde es aber auch nicht viel besser, worauf ich dann endlich ein MRT und eine Magenspieglung bekam. Bei der Magenspieglung kam eine Antrumgastritis (harmlos) heraus und MRT war ohne Auffälligkeiten. Zwischendurch hatte ich dann auch Panikattacken und eine Angsstörung (denk ich zumindest) (zittern, Nachtschweiß, Magenschmerzen mitten in der Nacht, das vegetative Nervensystem hat Nachts komplett verrückt gepielt) und extreme Schlafstörungen. Und ab dann bekam ich richtig Angst, dass es was schlimmeres ist, wodurch das ganze erst recht nicht besser sondern schlimmer wurde. Den ganzen Tag war ich dann innerlich extrem unruhig. Das mit dem Supermarkt und dem Schwindel kenn ich auch. Da reichte es nur wenn ich im supermarkt drin stand und nix extra gesucht hab. Benommenheit bzw. so ein diffuses Gefühl im Kopf, als wäre der in Watte ist ständig vorhanden. Ich schiebe das auf den schlechten Schlaf bei mir. Seitdem versuche ich Stress zu vermeiden (das beginnt vor allem bei einem selbst im Kopf), nehme etliche Nahrungsergänzungsmittel (Kräuter für die Nebenieren, Vitamkomplex und sowas), mach grad ne Darmkur und seit ein paar Tagen noch was für die Leber. Seitdem hab ich das Gefühl es wird ganz langsam mit jedem Tag estwas besser. Und das wichtigste im Kopf aufgeräumt, den meisten Stress hab ich mir vorher unbewusst selber gemacht.
Da ich das ganze schon vor einer Weile in stark abgeschwächter Form hatte, hab ich dann für mich selbst die Diagnose Burnout mit Depressionen, Angstörungen und Panikattacken gestellt. Das dann nach einer Weile aktzeptiert und versucht daimt umzgehen und etwas dagegen zu tun und ich denk es hilft. wie gesagt...sehr langsam. Vlt ist es bei dir ja auch ein sich anbannender Burnout. Der kommt ja "zum Glück" mit Ansage und nicht überraschend und wenn man das erkennt, hat man da noch die Gelegenheit gegenzusteuern. Ich wünsche es auf jeden Fall allen hier und das es nicht schlimmes organisches ist. Weil das bekommt man wieder hin, bin ich mittlerweile überzeugt :)

Hi Eric
Na das klingt doch schonmal ganz gut dass es sich durch die Ernährungsumstellung leicht bessert...welche Symptome hast du denn (mehr Benommenheit oder mehr Schwindel oder beides?)...wobei ich auch öfter das Gefühl habe es wird besser...dann kommen Tage da haut es wieder voll rein. Machst du noch etwas außer Zucker und Kaffee / Alkohol weg lassen? Bzgl Schilddrüse wurde auch nur der tsh wert gemessen ich denke ich lasse mir dann auch noch einmal eine Überweisung zum endokrinologen geben nur um sicher zu gehen. Wie hat es bei dir angefangen? Von heute auf morgen oder schleichend? Ja das es tatsächlich an dem Bildschirm liegt glaube ich auch nicht... mir geht es wie Dir auch draußen beim spazieren und so besser als in räumen. Ist es bei dir auch so dass es im Supermarkt oder so schlimmer wird? Besonders wenn man nur schlendert und nicht gezielt nach etwas sucht?
Dir auch schöne hoffentlich nicht so benommene Ostern

Hey Thor,

"(nach Monaten schließt man wie du sicherlich selbst merkst gar nichts mehr aus)"
Hehe, das kannst du laut sagen^^.

naja, ich bin durch die Symptome und Internetrecherche dann auf die Nebenieren gekommen. Neben quälender Müdigkeit, Verdauungsproblemen und den ganzen anderen Plagen sind es bei mir zusätzlich noch die geringe Stressoleranz (Zittern, Übelkeit), das Morgen und Nachmittagstief (Nach den Mahlzeiten wird es kurz besser, zwischen den Mahlzeiten ist es eher schlechter), der neg. Blutdrucktest (im Liegen Blutdruck messen, danach aufstehen und nochmal messen. Bei gesunden Menschen steigt der systolische Wert leicht an, bei Menschen mit Nebennierenschwäche (NNS) sinkt er), der Pupillentest (Auge im Dunkeln mit Taschenlampe beleuchten und Pupille beobachten: Bei gesunden Menschen kann die Kontraktion aufrecht erhalten werden. Bei NNS fängt die Pupille innerhalb 2 Minuten an zu zittern.)
Nebennierenschwäche ist soweit ich das verstanden habe auch nur der wissenschaftliche Ausdruck bzw. der organische Grund für Burnout. Der Arzt der die Nebennieren checkt ist der Endokrinologe. Die Dinger produzieren und schütten allerlei Hormone aus und sind auch wesentlich im Gehirn mit dran beteiligt, dass Serotonin, Melatonin und Dopamin gebildet werden. Das klappt dann alles nicht mehr richtig, wodurch sich dann auch die Depressionen und Schlafstörungen erklären lassen.
Das Ganze kommt gerne im Doppelpack mit einer Stoffwechselstörrung (Hashimoto). Mein Hausarzt meinte auch mit der Schilddrüse wäre alles in Ordnung, allerdings prüfen die nur den TSH-WErt und über den lässt sich nicht zu 100% sagen, ob alles i.o ist mit der Schilddrüse. Dazu müsste man noch glaub ich TS3 und TS4 mit messen. Seitdem ich die Symptome habe, trinke ich keinen Alkohol mehr. Kaffe auch nicht (pures Gift bei NNS) und vermeide Zucker wo es geht. Bei mir war der Auslöser definitiv psychischer Stress (zum Großteil selbstgemacht). Seitdem mir das bewusst ist und ich aktiv etwas dafür tue, geht es mir langsam...ganz langsam von Tag zu Tag etwas besser.
Bei dir klingt es für mich so, dass es mit angekurbelten Stoffwechsel besser ist. Hast du die beiden Schilddrüsenwerte vom Arzt checken lassen oder auch nur das TSH? Ein "Burnout" kündigt sich ja auch an, da kann man noch schnell dagegensteuern, dass es gar nicht so schlimm erst wird. Ein neuer Job ist ja auch oft mit Stress verbunden.? Bildschirm hatte ich sogar auch schon kurz im Verdacht. Sitze auch täglich vor so einer Kiste. Da gibts dieses Bildschirm-Vision Syndrom, aber ich glaub nicht so recht, dass es so schlimm werden kann. Wobei Bildschirmarbeit auch wieder eine Art Stress darstellt, wenn nicht für einen diret, dann zumindest indirekt über die Augen. Dann müssten aber die Symptome ohne Bildschirm abklingen. Das tun sie bei mir etwas, wenn ich an der frischen Luft bin. Drinnen mit oder ohne Bildschirm macht keinen großen Unterschied. Wie ist das bei dir?
Wünsch dir auch alles Gute und schonmal schöne Ostern, ohne große Beschwerden!

Hallo Eric, naja in Stress Situationen wird es eig nicht schlimmer. Die Intensität bei mir ist zwar sehr schwankend von Tag zu Tag jedoch konnte ich dies an keinen Situationen fest machen. Nur beim Autofahren und vor allem bei körperlicher Betätigung wird es besser. Sobald ich zur Ruhe komme ist es meistens voll da insbesondere bei Bildschirmarbeit und somit im Job. Bzgl der Nebennieren hab ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Wie kamst du darauf dass es daran liegen könnte? Welchen Facharzt suchst du dafür auf? Ich war gerade mal wieder bei einem Hausarzt (einem anderen als sonst) um meine Blutwerte checken zu lassen insbesondere weil mich das Schilddrüsen Thema nicht losgelassen hat...er meinte jedoch alles sei absolut top sogar besser als bei vielen anderen...er fragte auch ob ich Vegetarier bin??!! Mein Fleisch Konsum ist jedoch sehr hoch was mich wiederum nachdenklich macht... naja ich habe auch gestern mal wieder die Seite von dr weiß in Mannheim durchsucht und schließe auch nicht aus dass es vielleicht doch mit der Atmung zusammenhängen könnte (nach Monaten schließt man wie du sicherlich selbst merkst gar nichts mehr aus)...vielleicht werde ich da mal vorstellig. Bzgl den AD war ich mir auch unsicher. Ich hoffe hier nur auf etwas Besserung der Symptome in den nächsten Wochen da ich einen neuen Job angefangen habe und in der Probezeit bin (das hat natürlich wieder super gepasst nach 11 Jahren in der ersten Firma freut man sich auf den neuen Job und 4 Wochen bevor es los geht kommt von heute auf morgen dieser Mist in die Quere).
Berichte mal was bei den nebennieren raus kam und wie du darauf kommst dass es etwas damit zu tun haben könnte. Wünsche dir und allen anderen hier schnelle Genesung

Hallo Tanja und Thor,

mir geht es ähnlich seit 6 Monaten und natürlich auch einen kleinen Ärtzemarathon hinter mir ohne Besserung. Wie ist es bei euch mit den Symptomen, wenn ihr in Stress geratet? Bei mir verschlimmern sich die Symptome dann schlagartig und ich fange an innerlich zu zittern. Nach langer Eigenrecherche bin ich mir relativ sicher, dass es bei mir eine Nebennierenschwäche ist. Die Untersuchung ist aber noch ausstehend. Habt ihr die bei euch schon untersuchen lassen? Bei den Hausärtzen ist dieses Thema leider noch nicht verbreitet, so dass die wie auch bei mir es meistens auf die Psyche schieben. Deswegen solltest du (Thor) dir das lieber nochmal überlegen mit den AD.

Teil 3

Achja sobald ich etwas herausfinde das auch nur im Ansatz bessert werde ich das hier natürlich publizieren :)

Teil 2

Habe natürlich auch schon einiges an Tabletten durch...Eisen, Magnesium etc jedoch weiß ich gar nicht wie lange man so etwas nehmen muss um überhaupt etwas zu erreichen (sollte überhaupt ein Mangel vorliegen). Auf Nachfrage beim Hausarzt wie man einen Mangel an Vitaminen oder so feststellt erhielt ich als Antwort nur ein Stirnrunzeln und „glauben Sie mir sie sind gesund“.....falls jemand einen fähigen Internisten in mainz oder Umgebung kennt wäre ich um jeden Rat dankbar...auch bzgl des Themas Schilddrüse erhielt ich nur die Aussage alles ist laut ihrem Blut ok...aber da viele hier schreiben es wird nicht immer erkannt habe ich auch dahingehend noch „Hoffnung“.

Hallo Zusammen,
wie viele von euch plagen mich seit ca 3 Monaten die oft genannten Symptome...leichter schwankschwindel, extreme Benommenheit, Druck auf dem linken Ohr, Müdigkeit. War natürlich bereits mehrfach beim Hausarzt, HNO, Neurologe, Orthopäde, Chiropraktiker, Atlantotec, MRT Schädel etc. Bis auf eine schallleitungsschwerhörigkeit Links (diese Schwerhörigkeit habe jedoch schon seit Jahren) könnte jedoch nichts in Verbindung mit Schwindel und Benommenheit diagnostiziert werden. Werde nun ein AD ausprobieren (auch wenn es nur die Symptome bekämpft) und hoffe es lässt mich etwas entspannter werden. Mein Umfeld ist der Meinung es könnte psychisch bedingt sein was ich jedoch eig nicht glaube da meine Psyche erst durch diese Symptome in Mitleidenschaft gezogen wurde. Alles fing ohne ohne oder ähnliches von heute auf morgen an. Das interessante jedoch ist, dass ich ca 3-4 nachdem es los ging in der Mittagspause ein Gefühl im Kopf hatte als würden alle meine Fähigkeiten und mein normalzustand zurückkehren, in etwa wie wenn einem das Blut zurück in den Kopf schießt oder ein Nerv wieder arbeitet. Leider hielt dieser Zustand nur wenige Stunden an danach kam die Benommenheit samt Schwindel wieder. Meistens ist es jedoch so dass sich Benommenheit und Schwindel abwechseln. Auch wenige Stunden nach der Atlas Korrektur hatte ich kurzzeitig das Gefühl es wird besser was sich jedoch nicht bestätigt hat. Meine Frage an die mitleidenden: hatte auch schon mal jemand das Gefühl der schlagartigen Besserung? Irgendein Auslöser muss es dafür ja gegeben haben was mich auch immer noch an die Wirbelsäulentheorie glauben lässt. Nahrungsmittelumverträglichkeiten kann ich mir aktuell nicht so richtig vorstellen (oder kann so etwas auch von heute auf morgen ausbrechen)?
@Mortelino: Warst du vor dem Chiro auch schon mal irgendwo beim einrenken oder so? Könntest du mir bitte den Namen des Chiros aus Heidelberg nennen bei der du warst?
Vielen Dank für den Austausch hier...und bitte verzeiht meine Rechtschreibfehler.

Hallo, ich habe die gleichen Symptome ... ist hier noch jemand aktiv?
Lieselotte wie geht es dir ?

Meine Geschichte mit hoffentlich nun dauerhafter Lösung

Hallo zusammen,
verfolge jeden Forumsbeitrag seit Langem und habe nach ähnlichen Ärztemarathon, wie viele von hier, hoffentlich nun eine dauerhafte Lösung gefunden.
Zu meiner Geschichte. Ende 2015 gings los, dass urplötzlich ein Schwindel auftrat, ich hatte immer das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, dass mir schwarz vor Augen wird und ich wegkippe. Kalte schweißige Hände, Herzrasen bis hin zu Panikattacken (im späteren Verlauf) waren dann normal. Vor allem bei Betriebsversammlungen, Konzerten, in denen man stillsitzen musste, Kino usw. kamen diese Beschwerden und im Verlauf der Zeit immer häufiger und länger anhaltend.
Ärzte: Wie die meisten hier, habe ich auch einiges durch. Kardiologe, Neurologe, Orthopäde, HNO, MRT, Blutuntersuchungen, Heilpraktiker, selbst ernannte Wunderheiler (hier bestand das einzige Wunder allein aus einer extrem hohen Rechnung) usw. Zum Schluss beim Psychotherapeuten, der mich, wie alle anderen Ärzte als gesund erklärte. Höhepunkt war dann Mitte 2018. Kurz vor unserem Erlebnisurlaub in Tansania und Zanzibar, mit Safari in der Serengeti und den damit verbundenen langen Flügen im Flugzeug usw. versetzte mich mit meinen Beschwerden so in Panik, dass wir eigentlich alles stornieren wollten.
Dann kam kurz vor Abflug der Tipp, einmal zum Chiropraktiker des Vertrauens nach Heidelberg zu gehen. 2 Tage vor Abflug, als Notfalltermin und Selbstzahlen (bin „nur“ normalsterblich versichert) ab zum Chiropraktiker. Innerliche Erwartungshalten: Nächste kostenpflichtiger Enttäuschungstermin. Der Chiropraktiker redete aber dann ganz anders als alle anderen Ärzte davor mit mir. Ich schilderte die Beschwerden und der meinte nur, sowas hört er oft, das bekommen wir hin, bei deiner Größe (1, 90 m) und deiner etwas gebeugten Haltung sollten die Beschwerden von einer Kombination aus Nerveneinklemmung und Muskelverspannung über die HWS bzw. dem Atlas kommen. Zum ersten Mal legte ein Arzt nun wirklich Hand an und renkte mich ein. Es krachte innerlich, als würde mir mehrere Knochen gebrochen werden. Am Folgetag machten wir gleich nochmal einen Termin. Am darauffolgenden Flug habe ich trotz der vielversprechenden Behandlung auf etwas härteren Beruhigungstabletten zurückgegriffen. Den Urlaub konnte ich bis auf zwei Schwindeltage mit Panikattacke genießen. Danach suchte ich den Chiropraktiker regelmäßig auf und aktuell nur noch alle 8-12 Wochen. Der Schwindel ist bei mir auf wenige Ausnahmen extrem zurück gegangen. Meine Psyche fast wieder regeneriert. Die Panikattacken gehen nun gegen Null. Da ich sehr pessimistisch diesbezüglich bin, traue ich dem ganzen Frieden noch nicht, aber hoffe von ganzem Herzen diesen Zustand weiterhin beibehalten zu können. Dieses chiropraktische Einrenken nach amerikanischer Methode ist bei den Orthopäden und Physiotherapeuten sehr verpönt, da angeblich viele Mikrorisse entstehen. Habe den Chiropraktiker damit konfrontiert und der meinte nur, ja das kann passieren, wenn man bei einem schlechten Chiropraktiker ist. Genauso wie ein Arzt durch fehlende Diagnose oder fehlende Erfahrung falsche Behandlungen verordnen kann. Als eigenes Resümee muss ich sagen, dass ich diese Gefahr eingehen musste, da die Einschränkungen von meinem Schwindel viel höher waren als die Angst, vor irgendwelchen Mikrorissen beim Einrenken und alle Ärzte die mir nun ihre Bedenken äußern, konnten mir damals nicht einmal annäherungsweise weiterhelfen.

Ich hoffe ich konnte dem einen oder anderen mit diesem Beitrag helfen oder vielleicht eine weitere Perspektive zur Linderung aufzeigen. Haltet durch!
Beste Grüße

Bin langsam ratlos :(

Hallo ihr lieben, bin 25 Jahre alt und habe dauerhaftenschwindel
Bei mir ging alles vor 1 Jahr an kurze anfallsschwindel die nach 5 min wieder weg waren, die Anfälle wurden dann immer häufiger. Wahl war dass einmal in der Woche bis zum Schluss jeden Tag und ganz zum Schluss ging es gar nicht mehr weg.
Habe jetzt seit zwei Monaten dauerhaften Schwindel mit Übelkeit die sich jetzt zum Schluss auch noch dazu eingeschlichen hat. Bin jetzt seit zwei Wochen krankgeschrieben da ich einfach nicht mehr arbeiten gehen kann. MRT Befund war unauffällig sowie das Blutbild.
Allerdings hab ich immer So einen Druck auf den Ohren Lt. Hno sei auch alles in Ordnung
War jetzt mittlerweile bei so vielen Arzt nur das ist nichts rausgekommen hat jemand ähnliche Erfahrungen?
Was auch noch sehr auffällig bei mir ist das mein Kopf sich immer nach rechts und nach links wackelt und ich unkontrollierte Kopfbewegungen mache.

Lg Jasmin

Lest mal über chronische Hyperventilation! Das war es bei mir....hat 2 1/2 Jahre gedauert das rauszufinden!!!!
ALLES GUTE

An alle

Hallo zusammen,
Leider leide ich seit September an ähnlichen Symptomen.
Begonnen hat es mit Rückenschmerzen. Während der Krankengymnastik hab ich dann plötzlich gespürt, wie sich Im Schulter- und Nackenbereich alles verspannte und sich ein Druckgefühl in diesen Bereichen aufbaute. Als die Physiotherapeutin den Bereich lockeren wollte, wanderte der Deuck in den Kopf. Als ich dann von der Liege aufgestanden bin, bin ich umgekippt, weil mir do extrem schwindlig war.

Seit dem leide ich unter:
Druck im Kopf (früher nur Hinterkopf, mittlerweile überall)
Benommenheitsschwindel
Seit 2 Wochen kommen Herzrasen und unspezifische Nervosität- bzw vll sogar Angstzustände, die permanent anhalten.
Schwächegefühl im Oberkörper und Armen

Alle Symptome habe ich dauerhaft 24/7 mal stärker mal weniger. Zur Mittagszeit am schlimmsten.

Früher war liegen auf dem Bauch der einzige Zustand, wo ich beschwerdefrei war. Seit 2 Wochen nicht mehr.

Ich hab auch schon diverse Ärzte hinter mir
2 Neurologen
HNO
Hausarzt
Orthopäde
Mrt Kopf und HWS (steilstellung hws)
Großes Blitbild
Schilddrüse

alles ohne Befund

Aktuell bin ich bei einem Chiropraktiker in Behandlung

Er sieht bei mir ein Atlasverschiebung und meint es kommt daher.
Nach der ersten Behandlung waren die Beschwerden such für 3 Tage komplett weg. Kamen dann aber wieder. Nach der 2. Behandlung gestern geht es mir nicht besser. Also mal schauen.

Ich glaube immernoch, dass es von der HWS bzw Rücken kommt

Der zweite Neurologe hält das für Quatsch und meint ich bin ein Mensch der nicht „runterkommen „ kann und mein Körper zeigt mir einfach meine Grenzen. Er will mich auf Antidepressiva setzen und rät mir zu einer Verhaltenstherapie. Er hat nicht ganz Unrecht. Ich bin nicht fähig mich zu entspannen. Bin dauernd am nachdenken und meist schon beim Reden mit den Gedanken 10 Schritte weiter als mein Mund.
Ich bin aber so mein ganzes Leben. Und zu der Zeit, als es angefangen hat, hab ich kein Stress. Ich glaube noch an die HWS Theorie.

Do langsam geht es mir auf die Psyche. Ich bin praktisch nicht mehr ansprechbar, da ich alles sehr langsam realisiere. Ich hab keine Lust mehr mit meinem 20 Monate alten super süßen Sohn zu spielen. Arbeit ist gerade eher naja ne Qual. Privat leider auch. Meine Frau muss unseren Sohn gerade praktisch allein betreuen und hat noch mich an der Backe

Was ich aber merke, ist, dass es mir draußen bei Bewegung besser geht als drinnen.

Naja es macht Mut, dass ich nicht der einzige bin. Ich hoffe uns allen wird es mal besser gehen.

Hallo zusammen, ich hoffe paar Leute sind noch aktiv hier. Ich habe mir wirklich alles komplett durchgelesen und find es unfassbar, dass wir hier seit Jahren kämpfen und keiner uns hier wirklich helfen kann.
Kurz zu meine Geschichte. Ich leide seit einem Jahr an einem Dauerschwindel mit Kopfschmerzen, Augendruck und allgemeines Unwohlsein.
Etliche Untersuchungen hinter mir gebracht plus eine Gesprächstherapie. Alles ohne Erfolg. Ich war sogar in der Schwindelambulanz in Essen. Diagnose. Verstibuläre Migräne. Hab mich da mal eingelesen und finde da nicht wirklich Übereinstimmungen. Gerne könnt ihr mal schauen ob sich der eine oder andere da nicht wieder findet.
So verstrsichen die Monate und nichts tut sich. Natürlich leider da die Psyche enorm was mich letztendlich zu Depressionen getrieben hat.
Verständlich nach dem ganzen leiden.
Zurzeit mache ich meine CMD Therapie und möchte gerne mein Atlas überprüfen lassen und ggf. korrigieren lassen. Weil ich nämlich auch extreme Verspannungen spüre. (obwohl ich nicht weiß, ob diese durch den Schwindel herkommen)
Was mich aber am meisten ankozt ist, dass man von Ärzten nicht ernst genommen wird und man immer um sein Recht kämpfen muss. Man schlägt Therapie Möglichkeiten auf und die lachen nur darüber.
Mein Psychologe sagte, ich soll nicht mehr kämpfen und es einfach akzeptieren. WTF? Dann kann ich mir auch direkt die Kugel geben. Ne ne ich kämpfe weiter und suche weiter.
Den ich glaube fest daran, dass die Hauptursache einen Grund hat. Und erst wenn dieser gefunden wird, geht es bergauf. Die Psyche spielt sicherlich eine Rolle, ist aber nicht der Hauptpunkt. Und wie mein CMD Therapeut gesagt hat. Erwarte nicht, dass du mit Schwindel so lange Zeit lebst und es von jetzt auf gleich weg ist. Der Körper hat sich daran gewöhnt und muss wieder „Umprogrammiert“ werden auf Betriebseinstellung.
PS: bevor das alles bei mir anfing, hatte ich eine Sportverletzung an der Schulter. Konnte mich eine Woche nicht bewegen und zwei Wochen später fing der Spuck an.
Bevor es besser würde bin ich auch im Freibad kopfüber vom Startblock ins Wasser gesprungen. Bin raus und Schwindel da. Der ging abends wieder weg und eine Woche später war er bis heute da.
Hab aber auch meine Arbeit zu der Zeit gewechselt! Sehr ihr, wieder zwei Auslöser die es theoretisch sein könnten :-(

Sorry für den langen Text :-/

Hallo zusammen,
Ich leide auch seit 2 Jahren an einschlafproblemen, Kopfweh, Übelkeit, Gelegentlich Rückenschmerzen, Müdigkeit manchmal ist mir kalt dann total warm hab aber kein Fieber, hab auch dann immer Magen Darm Probleme ich merke es immer grummeln Durchfall und Erbrechen hab ich aber nicht. Unter Fremden Leuten fühle ich mich besonders unwohl. Im Supermarkt tritt bei mir das Gefühl auf, ich würde jeden Moment umkippen so richtig benommen, besonders im Kassenbereich, sobald ich das Geschäft verlasse geht es mir wieder gut. An allen öffentlichen Orten wo keine kenne.
Bei mir wurde nun festgestellt das ich unter Agoraphobie leide. Nun bin ich in psychologischer Behandlung. Ich hoffe mein Beitrag hilft euch.
Grüße Lisa

Eisen

Ich hatte zum Glück nur ein paar Wochen lang diesen Benommenheitsschwindel. Ich muss wegen Restless Legs Medikamente nehmen. Überall steht als mögliche Nebenwirkung „Schwindel“. Eine Kollegin erzählte mir, dass ihr Eisen geholfen hätte. Das nehme ich nun wieder seit ein paar Tagen ein. Der Schwindel ist weg!
Da Eisenmangel auch eine Ursache von RLS sein kann, wurde der Spiegel regelmäßig untersucht. War immer im Normbereich. Aber ich hab immer mal wieder Eisenpräparate genommen. Mein Hausarzt meinte neulich, dass das nicht nötig ist. Also hab ich sie weggelassen. Dann kam der Schwindel. Und nun ist er wieder weg, dank des Tipps meiner Kollegin. ;-)
Ich würde mich freuen, wenn diese einfache Lösung auch anderen helfen könnte.
Gudrun

Hallo Bavaria,
Du wolltest wissen ob ich in der Schwindelambulanz in Essen gewesen bin!
Ja, ich war dort (1 Woche lang).
Wurde dort kompl. auf den Kopf geste.
Diagnose Psychischer Schwankschwindel.
Körperlich war alles Ok.
War dann damals dort für eine Woche um Schwindeltraining usw. zumachen, jedoch ohne Besserung.
Die Untersuchungen in der Klinik waren Ok.
Lg.Lieselotte

Das gleiche hatte ich auch gehabt ein ganzes Jahr, war auch sehr verzweifelt wo es kommen würde, alle Ärzte die es gab besuchte ich, keine Feststellung und kein Erfolg bis ich eine Klinik besuchte in Freiburg und ein Neurologe feststellte dass ich unter einer Lagerungsschwindel litt, es ist nicht gefährlich und es gibt auch keine Medikamente dafür aber man kann es durch Übungen wegbekommen, und ich habe es auch wirklich durch die Übungen wegbekommen, Lagerungsschwindel heisst dass man den Gleichgewicht verloren hat, das kommt vom Ohr ...man kann es überall nachschlagen ich hab es in YouTube die Übungen geholt...

Hallo Lieselotte

Warst Du nicht in der Schwindelambulanz und Tagesklinik in Essen?
Falls ja, könntest Du darüber kurz berichten?
LG
Gisela

Hinweis

Ein Punkt der hier noch nicht angesprochen wurde, der aber zu den Symptomen Schwindel, Konzentrationsproblemen und Müdigkeit passt, ist der EBV. Eventuell mal auf eine abgelaufene EBV-Infektion überprüfen (normaler Bluttest). Bei mir wurde jedenfalls eine abgelaufenen EBV-Infektion gefunden, obwohl ich den akuten Ausbruch noch nichtmal von einer Grippe unterscheiden konnte. Das muss bei mir nicht zwingend der Grund gewesen sein, aber es ist ein guter Hinweis und das erste Resultat, nach 2 Jahren, was bei mir nicht auf "vollkommen unbedenklich gesund" endete.

Hallo ihr Lieben.

Es ist erschreckend zu lesen, dass Psychopharmaka eingeworfen werden und die Sache ist behoben. Fakt ist, Tabletten bringen dich um, früher oder später. Eine Psychotherapie hingegen ist ein guter Schritt sollte man wirklich etwas im Leben durchgemacht haben, was nie verarbeitet wurde.

Ich möchte euch gerne meine Geschichte erzählen:
Bei mir fing auch alles ganz plötzlich an, Schwindel jeden Tag, mal mehr, mal weniger, aber nie richtig weg. So bin ich vor mir hin vegetiert, monatelang, von Arzt zu Arzt. Meine Werte alle ok. Mir wurde auch der Schritt zum Psychologen geraten, aber ich habe ihn verweigert. Tabletten kommen für mich nicht in Frage, denn Chemie jeden Tag einzunehmen macht dich kaputt. DIe Natur hat bessere gesündere und intensivere Heilmittel.

Nach langem forschen meinerseits bin ich dann auf eine Histaminunverträglichkeit gestoßen.
Symptome können sein:
Starker Schwindel
Migräneartige Kopfschmerzen
Gliederschmerzen
eine getrübte Wahrnehmung

Nach einem Test hat sich dies Bewahrheitet und der Schwindel kam jeden Tag aufs neue durch jeden Kaffee am Morgen und schlechte Ernährung.

Ich habe den Kaffee auf Lupinenkaffee umgestellt und versuche mich weitesgehend von Fertigprodukten, Konserven/eingelegten Sachen und Lebensmitteln die lange reifen (Käse/Salami/abgepacktem Fleisch fern zu halten.

Dazu nehme ich seit einigen Tagen ein Pulver welches mir erlaubt auch mal zu sündigen und trozdem ohne Schwindel den Tag zu überstehen.

Was ich jedem unbedingt empfehlen würde ist eine Darmreinigung. da gibt es viele Varianten, teure günstige, aber nur wenig Gute. Also belest euch gut. Ich würde euch hier etwas hochwertiges empfehlen, aber das verstößt gegen die Richtlinien.

Also lasst euch mal auf Unverträglichkeiten testen und nehmt eure Gesundheit selbst in den Griff. Tabletten unterdrücken, aber lösen nie das Problem und zerstören deinen Körper. Der Darm ist der Sitz der Gesundheit, den solltet ihr gut pflegen. LG

Gruppe

Hatte hier schonmal geschrieben und zu einer Gruppe eingeladen, um sich besser austauschen zu können, der post wurde aber anscheinend gelöscht (?)
Ich hab das Problem auch seit 2, 5 Jahren (seit ich 15 bin) und habe hier auch früher schonmal geschrieben. Es wäre sicherlich echt nützlich eine (anonyme) Gruppe irgendwo aufzumachen um sich über Lösungen und hilfreiche Erkenntnisse auszutauschen, oder auch um Gemeinsamkeiten zu finden, die vllt einen Hinweis auf die Ursache geben könnten.
(Vorrausgesetzt meine Posts werden nicht wieder gelöscht :/)

Hallo Lieselotte

Ich habe auch eine schwere Angst und Panikstörung entwickelt.
Mittlerweile weiß ich, dass dies durch Infusionen mit MCP massiv verschärft wurde....Seitdem komme ich auch nicht mehr mit Lichtreizen klar.
Vor 2 Tagen sagte mir nun eine Tierärztin, dass MCP auch Epilepsie auslösen kann....
Mein Gefühl hat mich also nicht getäuscht.
Momentan ist es wieder richtig schlimm, ich habe Herpes an der rechten und der linken Oberlippe, rechts toben die Viren bis zum Auge, ich merke das an der Augenmotorikstörung rechts und dem Prickeln und Arbeiten im Verlauf des Trigeminus. Außerdem fällt mein Unterberger gerade wieder katastrophal aus....
Leider vertrage ich Aciclovir nicht.
Habe ich letztes Jahr genommen und bin in der MHH gelandet.
Dort haben Sie mich aber auch nicht ernst genommen.
Jetzt versuche ich es mit der Aminosäure Lysin.
Hoffentlich wirkt es!
SchwindelTraining mache ich, aber es gibt Wochen, in denen ich dazu keine Kraft habe.
Kann man hier auch privat mailen?
Dann würde ich das langsam mal vorziehen.
LG Gisela

Hab etwas vergessen,Gisela

Hast du es mal mit Schwindeltraining versucht.
Es gibt da ganz tolle Übungen gegen Schwindel und Gleichgewichtsprobleme.
Lg.Lieselotte

Hallo Gisela

Das mit dem starken Schwindel bei Dir ist echt schlimm.
Man kann nichts dagegen tun und muss versuchen das beste daraus zu machen.
Bei mir hat sich dadurch eine Angststörung entwickelt und um da wieder heraus zukommen braucht es viel Kraft und Durchhaltevermögen.
Lg.Lieselotte

Hallo Lieselotte

Nein.
Medikamente nehme ich nicht.
In der Klinik habe ich 3 unterschiedliche AD versucht, aber nicht vertragen.
Momentan ist der Schwindel nicht mehr auszuhalten.
Ich nenne das immer Bewegungsecho: ich gehe zB. gerade aus und halte an.Dann zieht es meinen Körper mit etwas Zeitverzögerung trotzdem noch vorne, so dass ich fast vorne über falle. Und bei allen anderen Bewegungen genauso.
Als ob die Gleichgewichtsorgane nicht abbremsen.
Ich bin so benommen, wehe einer fasst mir an den Kopf, dann habe ich auch immer eine rechts-links Spaltung.
Alles auf meiner linken Körperteile fühlt sich richtig an, alles auf der rechten Seite passt nicht.
Weder die Augenmotorik noch sonst irgendwas.
Ich fühle mich auch nicht mehr eins mit mir, normalerweise hat man ja ein Körpergefühl, weiß, wie man steht und belastet.
Aber ich fühle mich komplett von oben bis unten wie in Blöcken verschoben.
Furchtbar!

Liebe Gisela, ich kann dich sehr gut verstehen und die ganze Sache ist nicht einfach.Vieles was du schreibst, kommt mir sehr bekannt vor und ich kann es gut nachvollziehen.Ärzte zu finden, ist sehr schwierig und wenn man es ohne Antidepressiva versuchen möchte, ist es umso schwerer.
Deine Geschichte gleicht sich in vielen Punkten meiner.
Nimmst du Medikamente?
Lg.Lieselotte

Hallo Lieselotte

Entschuldige mein spätes Schreiben.
Mir ging es richtig schlecht und dann hatten wir mehrere Tage auch kein Internet.
Mein Schwindel ist permanent vorhanden, außer wenn ich mich ganz ruhig verhalte und still liege oder sitze.
Besonders übel wird es, wenn sich das Wetter ändert, ich sage immer, das fühlt sich so an, als ob man mir ins Hirn gesch.....hätte. Dann trete ich, wenn ich denn überhaupt die Füße voreinander setzen kann, in Luftlöcher, der Boden und die Wände wanken, keiner darf mich berühren, schon gar nicht am Kopf oder im Nacken und ich bin null belastungsfähig.
Ich bin dann auch viel vor Verzweiflung am Weinen, denn der innere Druck ist kaum auszuhalten, alles ist so anstrengend, nichts geht normal oder selbstverständlich wie früher.
An Diagnosen habe ich auch schon alles um die Ohren bekommen: beidseitiger, einseitiger Vestibularisausfall, Hirnhautentzündung, vestibuläre Migräne....phobischer Schwindel, schwere Depression
Definitiv habe ich seit gut 1, 5 Jahren eine massive Angststörung entwickelt, selbst wenn ich alleine bin komme ich kaum klar, unter Menschen aber erst recht nicht.
Selbst nicht wenn es sich um meine Familie handelt.
Eine Magenspiegelung hatte ich auch, Diagnose Zöliakie.
Aber das Weglassen von Gluten seit gut 11 Monaten hat mir außer noch mehr Gewichtsverlust auch nichts gebracht.
Da ich anscheinend auch noch auf x andere Lebensmittel mit Unverträglichkeit reagiere, die sich in noch stärkerer Benommenheit äußert, ist beim Essen der Frust groß. Und manchmal denke ich, mir fehlt auch einfach Kraft durch das unzureichende Essen.
Von Sport treiben kann ich nur träumen, und Laufen war von Jugend an mein Hobby.
Aber wenn ich mich anstrenge, reagiert mein Körper mit Nystagmus, und darauf folgt dann Benommenheit, Schwindel, Unruhe, Panik....
Ich weiß auch nicht, wie es weitergehen soll und kann.
Ich war nun zum 2.en Mal in einer Klinik, 12 Wochen tiefenpsychologisch, aber ich habe das Gefühl, ich bin offener und verletzter hinaus als hineingegangen.
Deswegen bin ich nun zuhause wohl auch hier schier zusammengebrochen.
Ich frage mich aber, ob nicht auch Hormone eine wichtige Rolle spielen.
Ist auffällig bei mir, aber einen Arzt zu finden, der diesen Weg mal mitgeht ist wie die Nadel im Heuhaufen zu finden.
Alles Liebe
Gisela

Hallo Gisela

Bei der Magenspiegelung ist herausgekommen, dass ich den Helicobacter Keim habe.
Diesen habe viele Menschen und bei mir hat er halt ziemliche Probleme gemacht.
Aber er ist nun zum guten Glück weg.
Ich mache im Moment wieder eine Verhaltenstherapie und bin wirklich für alles offen.
Bei mir hat das ganze auch zu einer generalisierten Angststörung geführt und es ist nicht einfach damit zu Leben.
Das mit den Medis habe ich auch durch und ich weiss genau was du durchmachst.
Es ist ein echter Kampf mit höhen und Tiefen.
Meine Beschwerden im Moment sind Ohrendruck auf beiden Seiten, wehe Augen, ab und zu ziemliche Kopfschmerzen im wechsel und manchmal so ne Art Benommenheit.
Im liegen geht es mir besser und abends meistens auch.
Immer so ca. ne Stunde nach dem Aufstehen geht es los und bleibt mal mehr und dann wieder weniger den ganzen lieben langen Tag.
Ich versuche damit zu Leben und es anzunehmen, aber es kostet so viel Kraft und ist an manchen Tagen wirklich schwer.
Wenn mir das mal jemand vor 10 Jahren gesagt hätte, dass ich so etwas bekomme.
Ich war immer so Lebenslustig, ........
Aber alles bringt nichts, ....es muss weiter gehen und vielleicht kommt der Tag X wo es wieder weg geht.
Wie gesagt, ich bin für alles bereit und sage nicht, es hat nichts mit der Psyche zu tun.
Aber ob es ganz alleine nur davon kommt, weis ich halt auch nicht.
Geist und Körper sind ja im Zusammenspiel, .....
Eine Einheit, .....dass eine Bedingt das andere.
Wie sind deine Symptome Gisela?
Sind sie ständig oder nur ab und zu, ....
Lg.Lieselotte

Hallo Lieselotte

Upps,
Warum ist jetzt der Beitrag aufgetaucht, der vor 3 Tagen als erstes geschrieben und vom System "geschluckt " wurde?
Seltsam......🤔
Na egal, einfach nicht groß beachten😊
LG Gisela

Hallo Lieselotte

Ich hatte mich so sehr gefreut, als Du geschrieben hattest, dass es Dir wieder gut ging..... Bei mir sind es nun knapp 2 Jahre, verbunden mit einem unglaublichen Verlust von Lebensqualität und Lebensfreude. In dieser Zeit habe ich so viele Ärzte aufgesucht, dass es bis zum Lebensende reichen sollte. Bei mir lag der Beginn in einem nicht erkannten beidseitigen Vestibularisausfall und darauf manifestierte sich eine Angst - und Panikstörung. Zugleich wurde ein extremer Eisenmangel konsequent ignoriert, ich war so am Ende, bettlägerig!

Die Arztbesuche und KH-Aufenthalte machten alles noch schlimmer, dazu dann noch Medikamente, die ich nie hätte bekommen dürfen... Bin jetzt seit 1 Woche von einem 12 - wöchigen psychosomat. Klinikaufenthalt wieder zuhause, aber es es ist unglaublich schwer, ein bißchen Normalität zu leben. Antidepressiva habe ich versucht, aber mein Körper hat so heftige Abwehrreaktionen gezeigt, dass nach dem 3.en Versuch von medizinischer Seite her keine weiteren Experimente mehr gemacht wurden. Aktuell nehme ich 1200 mg Baldrian, aber irgendwie vertrage ich das auch nicht so recht :-(

Du hattest geschrieben, dass Du Verhaltenstherapie gemacht hast - hast Du auch schon tiefenpsychologisch gearbeitet?
Und was war eigentlich das Ergebnis bei Deiner Magenspiegelung?

Vielleicht magst Du ja antworten, ich würde mich sehr freuen!

LG
Bavaria

Ich nochmal

Hab ganz vergessen zu erwähnen, meinen Magen usw. geht es jetzt gut, ....keine Übelkeit usw. mehr.
Meine Beschwerden im Moment noch, .....leichter Ohrendruck, Kopfschmerzen Phasenweise, schlechteres Sehen ab und zu, besonders in Supermärkten wird es schlimmer und so ne Art Benommenheit.
Ich bin aber nicht Müde, kann 10 km joggen und schlafe nachts sehr gut.
Die Symptome schränken mich ein, oder besser gesagt, ....ich lasse mich durch die Symptome einschränken.
Deswegen mache ich nun nochmals eine Verhaltenstherapie.
Der Körper ist mit der Seele eins und umgekehrt auch.
Es hängt alles zusammen.
Lg.Liselotte

Hallo Gisela

Hab eigentlich gar nicht gedacht, dass jemand großartig meine Einträge hier liest.
Das freut mich aber.
Eine Magen und Darmspiegelung habe ich gehabt und es wurde ein Helicobacter Bakterium diagnostiziert mit Magenschleimhautentzündungen.
Dieses Bakterium haben ja sehr viele Menschen und so lange es keine Probleme macht, geht es ja auch noch.
Jedoch habe ich immer Übelkeit usw.gegabt.
War dann erst bei einem Heilpraktiker und habe versucht diesen weg zu bekommen, aber hat leider nichts gebracht.
Habe dann 10 Tage ein Triple Therapie mit Antibiotika gemacht und nun nach 7 Wochen einen Atemtest gemacht.
Ich hoffe er ist nun weg, vom Gefühl her würde ich sagen ja.
Aber das Ergebniss bekomme ich nun diese Woche.
Vom Heilraktiker wurde auch eine Glutenunverträglichkeit festgestellt, jedoch habe ich durch das weglassen von Gluten auch keine Verbesserung gemerkt.
Also esse ich es nun wieder.
Habe nun noch einmal eine Verhaltenstherapie begonnen, für psychosomatische Beschwerden.
Ich versuche wirklich alles um wieder ins Lot zu kommen.
Medikamente nehme ich keine mehr.
Auch ich will nur wieder normal Leben, ich verstehe dich so gut Gisela.
Gesundheit ist das wichtigste Gut auf Erden.
Lg.Lieselotte

Hallo Lieselotte

Es tut mir so leid für Dich! Ich habe immer gerne Deine Einträge gelesen, weil sie Mut gemacht haben. Bei mir sind nun knapp 2 Jahre ins Land gegangen-und der Verlust an Lebensfreude und Lebensqualität ist so unermeßlich groß.
Bei mir hatte es mit einem nicht erkannten beidseitigen Gleichgewichtsausfall begonnen.
Viele Arztbesuche, KH Aufenthaltes etc haben alles in Kombination mit Medikamenten, auf die ich allergisch reagierte, noch viel viel schlimmer gemacht.Dazu ein Eisenmangel, der von mindestens 7 Ärzten konsequent ignoriert wurde...Ich konnte gar nicht mehr, wollte mich am liebsten....naja, reden wir nicht weiter darüber.
Hast Du auch tiefenpsychologisch gearbeitet?
Und was ist das Ergebnis Deiner Magenspiegelung? Hast Du Unverträglichkeiten?
Vielleicht magst Du ja schreiben.
VG
Gisela

Hallo an alle,...

Wollte mich mal wieder kurz melden, ...
Leider habe ich meine Symptome immer noch mehr und dann mal wieder weniger.
Es sind nun schon über 6 Jahre, wo ich damit rum mache.
Es ist echt ein Kampf, ...
Habe schon alles durch und versuche damit zu Leben und das beste daraus zu machen.
Im Moment habe ich wieder mit einer Psychotherapie begonnen, gegen psychosomatische Beschwerden und Angst.
Medikamente nehme ich keine und versuche alles ganz normal irgendwie zu machen.
Jeder Tag ist ein Kampf und eine Herausforderung.
Aber es muss irgendwie weiter gehen.
Ich hoffe für euch alle hier, dass ihr einen Weg findet und es euch bald wieder besser geht.
Ob es bei mir jemals wieder weg geht?
Ich glaube fast nicht mehr daran.
Ist jetzt schon soooooo lange.
Gesundheit ist das wichtigste gut auf Erden, ....
Lg.Lieselotte

Hallo ihr Lieben,

wie so viele von euch, leide auch ich an Benommenheitsschwindel. Obwohl es bei mir erst 2 Monate sind, setzt mir das ganze psychisch total zu (ich bin erst 25 und möchte so nicht mein Leben verbringen). Ich möchte nicht mehr rausgehen, kann durch den Schwindel nicht mehr zur Arbeit und habe das Gefühl in eine Depression zu rutschen aus der Angst heraus, dass eben nichts gefunden wird. Auch ich erkenne mich in vielem wieder was hier geschrieben wurde:
Es ist ein Gefühl, als wäre ich nicht ich selbst, meine Beine zittern und ich fühle mich wie betrunken. Das ganze ist mal besser, mal schlechter. Im Auto habe ich als einziges kaum Probleme, bei allem was mit Stress in irgendeiner Art verbunden ist wird es schlimmer. Und es kommt immer erst einige Zeit nach dem Aufstehen.
Auch ich habe schon diverse Fachärzte hinter mir: großes Blutbild, HNO, Neurologe, Augenarzt, Orthopäde, MRT. Natürlich alles ohne Befund.
Ich war wirklich am verzweifeln. Natürlich wurde es auch bei mir sofort auf die Psyche geschoben, dabei war ich bis zu Beginn des Schwindels psychisch wirklich sehr stabil und nicht gestresst.

Ja das alles war bis vor kurzem so, aber ich habe eine Lösung gefunden, und das ist der Grund, warum ich hier reinschreibe. Ähnlich wie Lieselotte ärgert es mich, dass man zwar überall liest, wenn es Leuten schlecht geht, aber nicht mehr, wie sie es dann bessern konnten, dann hält es offenbar niemand mehr für nötig den Anderen mit seiner Diagnose vielleicht helfen zu können.
Deshalb finde ich das wirklich großartig von dir, Lieselotte, dass du hier weiter so aktiv bist und die Anderen unterstützt! :)

Also: Wie ihr alle wisst kann Schwindel sehr viele Ursachen haben (natürlich auch die Psyche, nur wird es von den Ärzten oftmals viel zu schnell darauf geschoben). Deshalb muss es natürlich nicht sein, dass es bei euch das Gleiche ist wie bei mir, und vielleicht habt ihr das alle ja auch schon abchecken lassen, dann ignoriert mich gerne einfach. Aber vielleicht kann ich ja dem ein oder anderen (auch stillen) Mitleser noch einen Tipp geben.

Ich habe das "Glück", dass mein Vater ein halbes Jahr vor mir auch Probleme mit Schwindel hatte (bei ihm aber ganz anders: Schwindel direkt nach dem wach werden, Drehschwindel etc.) Auch er hatte alle Ärzte durch, auch nichts gefunden. Auf Empfehlung ist er dann zu einem Allgemeinmediziner/Ostheopath gegangen, der bei ihm in der Gegend (PLZ 58...) schon vielen Patienten mit Schwindel helfen konnte. Und bei ihm war es der Atlaswirbel.
Ich war also vor kurzem da und der Arzt hat einige Verrenkungen mit meinem Kopf angestellt und siehe da: Seitdem geht es mir wieder gut! Auch bei mir lag es am Atlaswirbel, ausgelöst durch Verspannungen im Nacken (die ich selbst gar nicht gemerkt habe, ich habe keine Schmerzen o.Ä.).
Er hat gesagt, dass das von vielen Ärzten leider nicht erkannt wird und man damit am besten wenn nicht zu ihm zu einem Chiropraktiker geht.

Es waren bei mir nur 2 Monate, aber hätte ich diesen Arzt nicht gefunden, wer weiß wie lange sich das hingezogen hätte, bis das ein anderer Arzt erkennt.
Wie ihr habe auch ich die Erfahrung machen müssen, dass man von den Ärzten ziemlich schnell aufgegeben wird.

Euch allen hier wünsche ich ganz ganz viel Kraft! Und Mut, nicht aufzugeben. Es gibt mit Sicherheit immer eine Ursache, sie muss nur gefunden werden.
Vielleicht hilft mein Bericht ja einigen von euch.

Ich drücke euch alle!
Yuki

Benommenheitsschwindel

Hallo :-)

Habe auch seit mehreren Monaten einen Benommenheitsschwindel und hab eigentlich (fast) alles abklären lassen. HNO, MRT Hals, Blutbild, .... usw.
Ich bin schon ziemlich verzweifelt, weil ich bin Leistungssportler und wenn die Wahrnehmung beeinträchtigt ist, ist das natürlich nicht förderlich. Vl hat jemand einen Tipp für mich. Also mache natürlich viel Sport und es ist auch besser nach dem Sport. Bin ein sehr positiver Mensch und denke nicht dass das von der Psyche kommen. Es zieht des öfteren von der Nase in den Kopf und dann ist der Schwindel auch stärker. Begonnen hat alles mit einem Infekt und ich am nächsten Tag trotzdem trainiert habe. Aber der ist jetzt ein halbes Jahr her und denke nicht dass das von dem kommt. Vl vom Kiefer, Zähnen, ??? Hab auch schon APM probiert. Tut mir gut aber geheilt bin ich leider nicht. Vielleicht hat das jemand von euch schon in den Griff bekommen und kann mir antworten. Wäre wirklich sehr dankbar.
Lg

Augen vernebelte Sicht

Hallo, habe jeden einzelnen Beitrag gelesen und es kann sein, dass der Körper bei Manchen vergiftet sein könnte.

Ich bin 23 und hatte im Juni starke Kopfschmerzen bekommen. Aus diesen schmerzen (stechenendes Gefühl) hatte sich ein Druck Entwicklelt und wie alle hier schon berichtet haben, kam dieses Gefühl "betäubt" zu sein (Benommenheit) dazu, was das schlimmste war .
Nun ich habe lange Damit herumgekämoft, alles untersuchen lassen, doch niemand konnte mir helfen .
Na ja, ich bin fast nach Wochen Geduld, Ernährungsumstellung, viel mehr Entspannung, tagumstellung, Symptomfrei .
Das einzige Problem was ich nur noch habe , ist das "komische " Gefühl beim sehen, so als sei die Sicht vernebelt. Ich war schon beim Augenarzt, wurde aber nichts gefunden. Habe auch manchmal Druck Gefühl an den Augen. Vlt Migräne ?
Kennt das jemand? Ach ja im warmen wird es alles wieder schlimmer .
Darum mag ich den Winter sehr .

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