Depressionen nach einer Profisportlerkarriere sind keine Seltenheit

Habe bei einer Selbsthilfegruppe für depressive Menschen eine junge Frau kennengelernt, die ihre Tanzkarriere aufgeben musste. Seitdem ist sie depressiv und neigt zu dem Zwang ihren Körper täglich zu trainieren, damit sie Glücksgefühle empfinden kann. Ohne Sport schüttet ihr Körper anscheinend nicht genügend Glückshormone aus. Kennt ihr dieses Phänomen? Ich habe oft schon gehört, dass Profisportler nach ihrer Karriere an Depressionen leiden. Was kann ich dieser jungen Frau raten?

Antworten (1)
Nach Ende des Leistungssports Depressionen möglich

Jeder Sportler, der seinen Sport nicht mehr ausüben kann (also nicht nur Profisportler) kann ein ein seelisches tiefes Loch fallen. Besonders wenn der Abschied von sportlicher Aktivität nicht freiwillig, sondern zum Beispiel verletzungsbedingt gewesen ist. Da ist dringend eine sportpsychologische Beratung erforderlich.

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