Jugendliche haben Probleme mit der deutschen Sprache

Hey,

es wird ja immer behauptet das es Ausländern sehr schwer fällt deutsch zu lernen, weil unsere Sprache in ihrer Struktur ziemlich kompliziert ist. Aber wenn ich mir die deutschen Jugendlichen anschaue, scheinen die Deutsch auch nicht so richtig zu beherrschen. Ich befürchte das liegt an den Medien und dem ganzen Mist der da gezeigt wird. Was denkt ihr zu dem Sprachproblem unserer nächsten Generation?

Antworten (11)

Hallo,
ich bin Johannes und ich komme aus Griechenand. Ich lerne 3 Jahren Deutsch und ich finde es nicht sehr schwer. Wenn man Interesse hat, finde man die Sprache nicht schwer, meine ich. Die Ausläder sagen, dass Deutsch schwer sind. Wenn man arbeitet, sagt nie "schwer, , .

Vorschnelle Urteile

Naja, Phantasie, das denke ich allerdings nicht. Vielleicht fallen Dir nur besonders die mit schlechtem Wortschatz sprechenden Jugendlichen auf; es gibt aber durchaus eine große Menge von wohlgebildeten, wortgewandten jungen Leuten. Die fallen einem in der Regel aber nicht negativ auf, wodurch es den Anschein hat, dass alle Jugendlichen dem Sprachverfall ergeben wären. Du musst etwas aufmerksamer beobachten und nicht direkt alle über einen Kamm scheren.
Alles Gute & etwas mehr Toleranz wünsche ich Dir.

Na gut ...

"Du kannst auch Deine Kindheit nicht unbedingt als Vergleich heranziehen;"

ich hab halt nur diese eine Kindheit gehabt, also dann eben nicht, evtl. melden sich ja noch welche mit einer Ideal-08/15-Kindheit.

Und zum Rest deiner Ausführungen, mei ist doch nur ein Forum! Also reg dich ab und all the best.

Merkst Du eigentlich gar nicht...

...was für ein negatives, destruktives Bild Du hier seit Wochen abgibst?

Ich hab Deine Beiträge früher interessiert gelesen, aber Du scheinst Dir das Forum inzwischen als Dein persönliches Feindbild ausgewählt zu haben; warum, das weißt wahrscheinlich nur Du selbst.

Du kannst auch Deine Kindheit nicht unbedingt als Vergleich heranziehen; in Deinem Fall ging es wahrscheinlich oft um "Leben und Tod", das beeinflusst eine Eltern-Kind-Beziehung noch mal ganz anders als eine 08/15-Kindheit.

Meine Haltung zu Dir hat mit einem Feinbild nichts zu tun; lies Dir doch einfach mal durch, was Du so schreibst (wenn es nicht direkt zu einem Thema ist, wo es ja manchmal recht vernünftig klingt) und frag Dich wie es bei dem anderen ankommen muss...

Aber Ignorieren von Kritik ist ja sehr bequem, da muss man an sich nichts ändern. Thomasius ist auch diesen Weg gegangen, nur dass er schon ein wenig älter ist und man ihm dass schon als Altersstarrsinn durchgehen lassen könnte...

...

"nur von Deinen völlig negativen und missgünstigen lakonischen Kommentaren gegen mich und viele andere runtergezogen und angepisst."

Danke für das Lob, werde mich bemühen dir/euch auch weiterhin als Feindbild zu dienen, so Wünsche erfülle ich mega gern

"...Aber wollt Ihr Jungen das? Immer mit Zwang und "Du musst" und "Du darfst nicht"?"
Nein wollen wir nicht und Zwang ist immer ein armseliges Mittel. Aber meine Eltern haben es auch geschafft gegen Smartphone und Co zu gewinnen. Ja ich hatte auch als Kind INet, PC, Handy, Playstation usw, aber trotzdem waren mir meine Eltern halt auch immer wichtiger, sie haben mich nicht aufgegeben und ich bin nicht auf die "gehirnwelleninduzierten Psycho-Traumreise" gegangen.
Aber ich seh schon, gleich was ich schreibe, du fühlst dich angepisst und ich will dich da in deinem Zustand nicht stören. Jedem seinen Lebensinhalt! Deshalb spare ich mir das texten zu deinen Themen.

alles gute für deine kids

Vom Opilein

Beleidigt bin ich nicht, nur von Deinen völlig negativen und missgünstigen lakonischen Kommentaren gegen mich und viele andere runtergezogen und angepisst.

Du redest Dich leicht. Na ja, vielleicht bist Du ja in 10, 15 Jahren auch in meiner Situation und musst dann auch gegen 4D-Kino, Stundentrips ins Weltall oder die coolen gehirnwelleninduzierten Psycho-Traumreisen ankämpfen, in denen sich Deine Kiddies dann ergehen. Mal kucken, wie "wichtig" Du dann in ihren Augen sein wirst, abgesehen von der Eigenschaft als Pizzalieferant und Müllräumdienst.

Ich habe nicht resigniert, aber man wird mit zunehmendem Alter einfach "müder", immer wieder gegen Windmühlenflügel anzukämpfen. Wir haben mal, vor etwa einem Jahr, rigoros für ein halbes Jahr "den Stecker gezogen", d.h. Computerverbot für beide Kids, worauf sich die Schulleistungen doch - o Wunder - tatsächlich erholt und um bis zu zwei Notenstufen verbessert hatten. Aber wollt Ihr Jungen das? Immer mit Zwang und "Du musst" und "Du darfst nicht"?

Ich habe nur die Hoffnung, dass irgendwann die Kiddies wieder auf den Boden der Vernunft zurückkehren, wenn sie merken, dass man durch das erreichen eines Highscores auf dem Tablet nicht auch im echten Leben der "Überflieger" wird...

Und bevor Du mich kritisierst, mach doch mal einen konstruktiven Vorschlag, wie sich da was ändern kann, oder was Du in meiner Lage tun würdest. Da ich nicht auf einer Insel lebe, sondern mit vielen Eltern in Austausch stehe, weiß ich, dass ich mit meinen Problemen nicht alleine dastehe, und dass sie auch nicht alle "hausgemacht" sind, sondern ein Produkt der heutigen Zeit generell...

@marsupi

Na komm Opilein jetzt mach mal nicht einen auf Thomasius und fühl dich von jedem Beitrag von mir beleidigt. Das wird auf dauer auch öde.

Aber es ist doch nun einmal so das die Jugend von "euch" erzogen und geformt wird. Oder überlasst ihr eure Kids sich selbst und wartet was daraus wird? Ok, das gibts auch, oder aber man gibt sie in der Schule ab und die sollen alles erledigen. Aber auch dort sind es Erwachsenen die sich um die Kids kümmern.

Und "Alles zählt doch heute mehr als die Ermahnungen der Eltern: ..." dann müssen die Eltern halt alles tun um wichtiger als das Smartphone zu sein.

Aber deine Aussagen klingen nach Resignation. Und sorry, aber das finde ich einfach nur traurig und zum Glück für kommende Generationen sehen es halt die wenigstens so wie du.

@Rainbow14

Jetzt hast Du's uns Alten aber gegeben! Aber das mit der bösen, unfähigen Jugend hast Du gesagt, ich hab die Jugend selbst mit keinem Wort beschuldigt, sondern nur nach Ursachen gesucht (Schule, Medienumgang...).

Du solltest ja aus Deiner noch frischen Jugenderfahrung selbst wissen, dass die Kontrolle über die eigenen Kinder in der heutigen Zeit recht beschränkt ist, jedenfalls viel mehr als noch vor 10 oder 20 Jahren.

Alles zählt doch heute mehr als die Ermahnungen der Eltern: Freunde, Freizeit, Computer, Smartphones, ... Ablenkungsmöglichkeiten gibt es doch heute mehr als genug. Und auch die Schulen versuchen nur noch irgendwie die Schüler durchs G8 durchzuschleusen.

Wir Eltern können in diesem Umfeld nicht viel anderes tun als die Kinder trotzdem lieb zu haben und ihnen ein gutes Beispiel zu sein. Aber das wird halt oft nicht angenommen. Der soziale Druck der Peer Groups ist halt zu groß. Wenn es als uncool gilt, als Junge gute Noten in der Klasse zu haben, dann lernt man halt lieber ein wenig weniger...

...

Tja die böse, unfähige Jugend!!! Nur von wem wird die Jugend geformt, erzogen usw.? Also ihr Eltern, Lehrer a.s.o. denkt mal drüber nach!

Das mag sein,

Aber man sollte nicht unbedingt die Ausdrucksweise in Foren, Chats oder bei SMS zur Beurteilung der Deutschkenntnisse von Jugendlichen heranziehen.

Ursache dafür kann nämlich auch eine gewisse "Wurschtigkeit" beim Schreiben sein, weil es ohnehin nur für einen flüchtigen, kurzfristigen Zweck gedacht ist und nicht für die "Ewigkeit" in Stein gemeißelt. Kann auch sein, dass sich viele Jugendliche dem Sprachniveau ihrer ausländischen Freunde anpassen. Das merkt man ja auch in der Umgangssprache von Kiddies aller Länder in bestimmten Stadtteilen...

Außerdem wurde unserer Generation in der Schule auch noch viel mehr "formales" Zeug beigebracht, das man penibel einzuhalten hatte, also z.B. eine einwandfreie Heftführung, die Benutzung von Lineal beim Unterstreichen und bei Bruchstrichen usw. Wenn ich mir die Schulhefte (vor allem von den Jungs in der Klasse meines fast 13-j. Sohnes) heute ansehe, wird mir manchmal schlecht... Wahrscheinlich sind die Lehrer schon froh, wenn die Schüler überhaupt irgendwelche Hausaufgaben in die Schule mitbringen...

Es gibt auch heute viel mehr Zettelwirtschaft im Unterricht, Arbeitsblätter, Übungsblätter, ... und kaum etwas davon wird wirklich mal auf Dauer eingeklebt oder abgeheftet, sondern nach der Verwendung im Unterricht weggeschmissen. Auch darin liegt m. E. eine gewisse Flüchtigkeit begründet, die sich in Sprache und Schrift niederschlägt.

Sprachverfall

Hallo Mareike,
da hast Du allerdings recht. Dieses Phänomen habe ich leider auch schon beobachten müssen. Ich denke, das ist einerseits dem Fernsehkonsum geschuldet, andererseits dem Fakt, dass kaum jemand noch Bücher liest oder wert auf eine fundierte Bildung legt. Das ist kein Problem von Ausländern oder Inländern, sondern meiner Meinung nach von ganzen Generationen.

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