Kleine Glaubenskrise

Wie gesagt habe ich zur Zeit leider eine kleine Glaubenskrise. Das Problem ist das ich schon längere Zeit das Gefühl habe, dass vor allem wenn andere Menschen mir gegenüber unfreundlich sind und ich mich nicht jederzeit Ihnen gegenüber perfekt verhalte, verschiedene Situationen negativ für mich ausgehen. Also man könnte es schon eine Art "Bestrafung" nennen. Vor allem wenn ich sehe, dass denen, die rücksichtslos und unfreundlich sind und sich nur um sich selbst kümmern, nur gutes widerfährt, und vieles im Leben einfach "zufliegt". Das finde ich irgendwie nicht ganz fair. Aber ist es auch ok, diese Meinung zu haben, denn damit gehe ich ja davon aus, dass mir mehr "zustehen" sollte. Ich weiß es ist ein schwieriges Thema, ich würde mich aber über Beiträge dazu sehr freuen.

Antworten (4)

Hallo....
Ja so geht es uns Christen oft, den gottlosen Starken gelingt alles und wir sind oft die Dummen. Gott lässt das zu, den will in uns Ausdauer, Demut und Langmut bauen. Er selbst lässt ja regnen über Gerechte und Ungerechte, seine Langmut ist nahezu unendlich. Glauben Sie es, oder nicht: Manchmal müssen Christen auch für gute Taten leiden: 1 Petrus1, 17:17"Denn es ist besser, wenn der Wille Gottes es so haben will, ihr leidet für Gutestun, als für Bösestun."

VIELE GRÜSSE SIGG80

Angst

Hallo...le

Jawohl, der Glaube kann helfen, die Angst und die Furcht zu beherrschen oder ganz zu nehmen. Aber es ist ein langer Weg des Glaubens dahin zu kommen und in der Liebe vollkommen zu werden.
1. Johannes 4, 18 :Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht macht Pein; wer sich aber fürchtet, ist nicht vollkommen geworden in der Liebe.
Sie sehen, ein schneller Weg um die Ängste loszuwerden ist die Liebe nicht. Ein anderer Weg ist es, seine Sorgen und Ängste im Gebet vor dem Einschlafen, unseren himmlischen Vater zu übergeben, denn er sorgt für uns wie es ein guter Vater tut.
tschauu siggi 80

Das ist Lebensinhalt

Einmal angenommen, dass alle Menschen gut waeren.
Wozu wuerde dieses Leben nuetzen?
Wir wuerden kaum etwas lernen.
Wir waeren wie ein Koerper ohne Immunsystem.
Das Leben zeigt sich jedoch von einer anderen Seite.
Alle Menschen teilen laufend aus, aber gleichzeitig muessen sie auch einstecken, sei es im Guten wie im Schlechten. Und genau das ist es was uns weiterbringt. Zugegeben, Glueck und Leid sind manchmal gar einseitig verteilt, aus welchen Gruenden auch immer. Doch egal wieviel Schlechtes wir auf dieser Welt zu ertragen haben, es sollte uns nicht davon abhalten daraus positiv zu lernen, zu erkennen, dass eine glueckliche Gemeinschaft nur gelingt, wenn sich alle an das Gute und an das Gebot der Naechstenliebe halten.
Ruecksichtslosigkeit und Egoismus werden nie zum wahren Glueck fuehren, denn das koennen wir am eigenen Koerper, an der eigenen Seele erfahren. Wir sehen, dass solches Verhalten nur mit Leid und Schmerz verbunden ist.
Gott der uns erschaffen hat, ist gerecht und keineswegs auf den Kopf gefallen, und so wird jeder einzelne Mensch letztlich das bekommen was er verdient hat.

Demut

Liebe Fee,
vielleicht hilft es dir, wenn du dir die demütige Haltung unseres Erlösers Jeshua (1.Petr.2, 23) zu Herzen nimmst und versuchst, ihm nachzufolgen (Hebr.6, 12).

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