Partner gibt den Alltag vor, hilft jedoch fast gar nicht mit

Hallo zusammen,
ich hoffe auf eine ehrliche Einschätzung von außen, da ich selbst zunehmend verunsichert bin.
Bei uns geht es konkret um die Nutzung von Haushaltsgeräten im Zusammenhang mit unserer Photovoltaikanlage. Mein Mann legt sehr genau fest, wann und wie Waschmaschine, Spülmaschine, E-Auto usw. genutzt werden sollen, damit es aus seiner Sicht wirtschaftlich optimal ist.
Grundsätzlich verstehe ich den Wunsch, Strom und Geld zu sparen. Das Problem ist jedoch, dass mein Alltag dadurch stark fremdbestimmt ist. Wenn ich Geräte, oder auch das Auto, außerhalb der von ihm vorgegebenen Zeiten nutze, kommt es regelmäßig zu Vorwürfen. Ich muss mich rechtfertigen und bekomme zu hören, ich würde unvernünftig oder rücksichtslos handeln.
Zusätzlich verlangt mein Mann, dass ich für einen sogenannten „Mehrverbrauch“ selbst aufkomme. Das belastet mich besonders, da ich deutlich weniger verdiene als er. Trotz meiner Teilzeittätigkeit übernehme ich außerdem den Haushalt komplett allein, inklusive der Nutzung dieser Geräte, um die es ständig Diskussionen gibt.
Ich habe dieses Thema schon sehr oft angesprochen und versucht zu erklären, wie sehr mich diese Situation emotional und finanziell belastet. Leider führt das nicht zu mehr Verständnis, sondern eher dazu, dass die Vorwürfe zunehmen oder mir vermittelt wird, ich sei zu empfindlich.
Meine Fragen an euch:
Ist das noch eine normale Regelung innerhalb einer Ehe oder geht das in Richtung Kontrolle?
Ist es fair, Mehrkosten einseitig aufzurechnen, obwohl Einkommen und Aufgabenverteilung so unterschiedlich sind?
Wie kann man mit so einer Situation umgehen, wenn Gespräche immer wieder eskalieren?
Danke fürs Lesen und für eure Meinungen.

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