Regeln für Verbrennung von Gartenabfällen

Hallo zusammen!

Wir haben in den letzten Tagen etwas im Garten gearbeitet und haben da jetzt ziemlich viel an Ästen und Grünzeug rumliegen, was wir am liebsten selbst einfach schnell verbrennen würden. Aber darf man das eigentlich, oder braucht man dafür eine spezielle Erlaubnis? Und was müssten wir beachten? Kennt sich jemand da mit den Vorschriften aus?

Antworten (5)

Gartenabfälle verbrennen ist verboten. Aus guten Gründen: es ist Umweltsauerei und es stinkt. Gartenabfälle sind Lebensraum und Winterquartier für viele Tiere.
Und vor allem ist es völlig sinnlos und pure Zeitverschwendung: Der Haufen verrottet im Laufe eines Jahres genau so viel, wie neue Äste, Laub, Gras etc. dazukommen. D.h., der Haufen wird nie größer als nach dem großen Herbstschnitt und Laub sammeln.
Den Tag Arbeit mit einem gemieteten Häcksler vor ca. 20 Jahren hätte ich mir finanziell und vom Zeitaufwand sparen können, der Haufen ist seit 19 Jahren immer gleich groß.

Moderator

So viel ich weiß, ist es bei uns im Kreis wohl in jeder Stadt verboten, Gartenabfälle im Garten zu verbrennen. Dafür gibt es die Biotonne und wenn das nicht alles in die Biotonne passt, können Gartenabfälle wie Laub, Äste usw. kostenlos an einigen städtischen Sammelstellen abgegeben werden.

Ich weiß das es nur in bestimmten Monaten erlaubt ist.
Im Frühjahr von März bis April und im Herbst von Oktober bis November. Dann aber auch nur an den Wochenenden. Die Genehmigung vom Ordnungsamt, wie schon erwähnt wurde, braucht man allerdings immer.

Grundsätzlich ist es erlaubt. Allerdings solltet ihr aus Rücksicht auf die Nachbarn einen Tag wählen, an dem der Wind günstig steht, das kann schon ziemlich stinken. Vielleicht sagt ihr euren Nachbarn auch bescheid, damit sie ihre Fenster schließen können.
Beim Ordnungsamt beantragt man eine Genehmigung dafür.

Verbrennen im Garten

Hallo, die Unart, Müll/Reste im Garten zu verbrennen ist endlich vorbei, denn ziemlich alle Kommunen haben es verboten oder zumindest weite Abstände von Häusern vorgeschrieben. Diese furchtbar stinkenden Haufen waren immer schon eine Belästigung und umweltmäßig ein Grauen wegen schlechten Brennwerten mit hohen Co2-Anteilen. Kaufe/leihe einen Schredder und schredder und kompostiere das wertvolle Material. Schreddermaterial eignet sich hervorragend zur Bodenabdeckung. Habt ihr Grüncontainer bei euch in der Gemeinde? Dann dort abgeben. Vielleicht freut sich auch ein anderer Gartenbesitzer darüber. Ich bekomme von Nachbarn dornenloses Material, das ich dann verwerte und freue mich über solche Spenden.

Antwort schreiben

Du schreibst diese Antwort nur als Gast. Melde dich an, wenn du bereits ein Profil hast oder werde jetzt Mitglied der paradisi-Community: Kostenlos registrieren

Mehr Beiträge zum Thema