Suche ehemalige Heimkinder

Hallo Ihr,

ich schreibe gerade meine Dissertation über ehemalige Heimkinder.
Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ehemalige mir schreiben könnten, wie sie die Heimerziehung erlebt haben und welche Erfolge sie für sich aus der Heimerziehung mitgenommen haben.
Ich danke Euch im Voraus!
LG Sabrina

Antworten (82)

Hatte gerade einen Bericht reingesetzt, hatte aber vergessen mitzuteilen, in welchem Kinderheim ich untergebracht war. Es handelte sich um das evangelische Kinderheim Hagen-Haspe. Das Heim wurde geschlossen, vielleicht wegen der ganzen Misshandlungen, ich weiß es leider nicht, aber es war für mich die Hölle, kam direkt nach meiner Geburt in dieses Heim und musste bis zu meinem 15 Geburtstag dort bleiben.

Ehemaliges Heimkind

Hallo, ich bin auch ein Heimkind gewesen, wurde gefoltert, geschlagen und misshandelt und alles im Namen der evangelischen Kirche. Also nicht nur die katholische Kirche hat Kinder misshandelt, sondern auch evangelische. Sie dürfen mich gerne kontaktieren für weitere Details. Aber was ich dann erzählen kann, wird Ihnen mit Sicherheit für einige Zeit den Schlaf rauben. Was mich am meisten ärgert, dass ich bis heute keinerlei Entschädigung erhalten habe.

@Jutta - Weisenheim am Sand

Hallo Jutta,
ich war zur gleichen Zeit da,
und würde mich freuen von dir zu hören!

Hallo ich kann auch nur sagen , wenn man unehelich geboren wird, wird man bestraft.Das meine Mutter von dem Adoptivvater missbraucht wurde und ich entstand, hat man versucht meine Mutter mundtot zu machen.Ich würde meiner Mutter entrissen und musste bei meinem Opa und Oma leben.Meine Oma hat mich immer geschlagen und ins Zimmer eingeschlossen.Das Jugendamt ging bei uns ein und aus und will von all dem nichts mitbekommen haben.Bin später noch zu zwei andere Pflegeeltern gekommen.Keine wirkliche Zuneigung.Dann in zwei Heime.Das letzte Heim ging, aber es war zu spät für mich.Bin unwiederbringlich geprägt.Ich vertraue niemanden mehr, habe selbstzerstörerische Gedanken und muss jeden Tag aufs neue Kämpfen das mich die Schlimme Brutale Vergangenheit mich nicht eines Tages besiegt und mich doch umbringt. Das was man als Kind erlebt hat bekommt man nicht mehr gelöscht.

Heim

Wie ich sehe habt Ihr auch schlechte Erfahrung machen müssen. Im Heimen. Bei mir war es genauso. Zwangasarbeit. Missbrauch, Schläge mit den Handfeger. Das war meine Kindheit. Die Heime versuchen alles zu vertuschen. Keine Rente eingezahlt vom Arbeitzamt Gelder einbehalten.

Also Kinderheim bis zu einem gewissen punkt war es eine schöne zeit wenn man es als Kind nicht anders kennt.und dann gab es eine zeit da hätt ich mir gewünscht ich könnte so manche leute .z.b. gerade den Heimleiter noch nachträglich anzeigen, wegen seelischer Grausamkeit von Schutzbefohlenen nur leider ist das schon verjährt , echt schade.

Heimkinder

Ich War auch im Heime das War die Hölle fuhr mich das mann als Versuchskaninchen War und die Heime daran Geld verdient haben und mir meine Gesundheit kaputt gemacht haben

Heimerziehung

Hallo Sabrina,
wenn man über die Heimerziehung schreiben will, bzw. eine Dissertation schreibt, sollte man sich erst einmal überlegen, welche Zeit man sich aussuchen möchte. Es ist ein Unterscheid ob man in den 50gern-70igern im Heim war, oder später. Ich weiss nicht ob Du dabon gehört hast, dass es einen Runden Tisch gab, der sich mit der Heimerziehung der früheren Jahre beschäftigt hat, die man durchaus das Zeitalter der schwarzen Pädagogikbezeichnen kann. Sicherlich nicht mehr mit heute vergleichbar, aber es wäre durchaus interessant zu vergleichen was damals anders war als heute und ob die Veränderungen zu heute poitive Auswirkungen auf jene Menschen hat, die andere Bedingungen heute haben. Ich bin schon in einem Heim geboren (Säuglingsheim( später Kinderheim, zwischendurch einige Jahre bei meiner Mutter gewesen, später in einem Erziehungsheim gekommen. Ich kenne also alle drei Formen der früheren Heime. Aber auch hier ist es schwierig nun genau zu eruieren was nun die Auswirkungen der Heime war und dann die Auswirkungen vom Elternhaus. Ich finde das Thema ist sehr komplex und will man nun ausschließlich die Heimauswirkungen analysieren, müßte man dann auch Leute finden, die in Heimen aufgewachsen sind, denn war man zwischendurch woanders, Zuhause, oder bei Pflegeeltern konfundiert das mit dem was dann letztlich herauskommt. Wenn Du mir schreiben magst: ertko@freenet.de. Du kannst auch googeln, Runder Tisch Heimerziehung, da findest Du auch interessante Artikel, die einen guten Überblick über die frühe Heimthematik geben.

Kinderheim

Ich war von kein an in kinderheim.meine kindheit war nicht gut.es wurde an mich gewald ausgeübt.arbeiten musten wir.jeden samstag war badezeit.wir musten uns nackt auziehen.musten dann in die wanne.weiter will ich nicht schreiben.das war in hetendorf lobetal.das heim wurde aufgelöst.danach nach lobetal celle untergebracht.heute bin ich 63 verbessen kann ich nicht.

Heimkinder

Hallo ...,

Sie können gern mit mir in Kontakt
treten, sofern Ihr Anliegen noch aktuell
ist.

Gruß optimist.

Heimkinder

Hallo sabrina die meisten die meinen jetzt zu wort zu kommen wiessen nicht was in die heime abging jetzt kommt die kriche zahlt eine entschätigung, der stadt auch das mann seinen mund hält was mann uns heimkinder angetan hat kann mann nicht mit diesen geld bezahlen die menschen die jetzt zu wort kommen sollen erst das dursch machen was wier kinder erlebt haben.

VEH e.V.

Vielleicht dem Verein ehemaliger Heimkinder e.V. eine Kopie übersenden

Heimerziehung/ Doktorarbeit

Liebe Sabrina,
durch Zufall lese ich diesen Eintrag von 2008. Das ist mit Sicherheit ein sensibles, komplexes sowie ein herausforderndes Thema. (Mittlerweile, so denke ich, ist die Doktorarbeit abgeschlossen.)
Ich denke mal, wenn hier betroffene Personen ihren Heimalltag schildern, wird kein Bericht sein wie der andere.
Ich selbst habe die ersten und wichtigsten Jahre von 1949-1952 im Kinderheim verbracht, und meine Seele hat dem entsprechend gelitten.
Mittlerweile bin ich 65. Jahre alt, und habe, auch bedingt durch eine Adoption so aller erleben müssen.
Viele Jahre habe ich an meinen Wurzeln gesucht, 2008 ein Resuemmee darüber verfasst.
Natürlich würde ich dieses gegen eine Schutzgebühr für Sie und für andere per E-Mail zur Verfügung stellen.
Lieben Gruß an Sie und für alle die diesen Eintrag lesen.
Christa

Mein heim leben

Ich war drei jahre alt wo ich ins heim kam und es hat in mir sehr viel traurigkeit ausgelösst immer heimlich geweint und alpträume gehapt ständig von meiner mutter geträumt und ständig mit panick aufgewacht und oft habe ich dann bei meinen erzihern geschlafen..dann fing ich an ins bett zu machen tapeten abzureißen und auszurasten wenn ich mich zu unrecht behadelt gefühlt hab...bin mit sechs jahren dann wieder zu meiner mutter und das dann vom schönen lande in die abgefuc... schäl sick von kölle ..ich wurde zu kleinen assi und hab vor niemanden respekt..hab mit schüler geschlagen und danach tat es mir leid immer , , , , ich bin jetzt 26 und kann sagen das mich das zertört hat und mir dann auch meine zukunft irgendwie immer schwer fällt..der rest ist noch schlimmer aber privat:)

....

Akten werden nach 30 Jahren vernichtet, weil das gesetzlich so geregelt ist!

Wie bei allen Themen im Forum, sind auch hier LEIDER eine Menge "einsame Menschen", die halt eine Geschichte ins Inet stellen und so auf Aufmerksamkeit hoffen. Um das mal freundlich auszudrücken.

ABER, es gibt grad für mißhandelte Heimkinder so viele Anlaufstellen, die unabhängig sind und eure Interessen vertreten. Nur ... wie immer im Leben, ihr müsst euch bei denen melden.
Sich hier die Lebensgeschichte von der Seele schreiben ist das eine, aber nach dem jammern sollte eben auch der nächste Schritt getan werden.

Also an die paar echten Heimkinder hier, wendet euch an Hilfsverbände wie z.B. HKV (Heimkinderverband) und wehrt euch!

Warum keine Heimnamen?

Warum schreiben die Leser nicht den Heimnamen dabei? Es ist doch keien Denunzierung, wenn ich das Kind beim Namen nenne. Von dem Bremer Jugendamt ist z.B. nichts mehr zu erfahren, wenn die Akten älter als 30 Jahre sind. Wurden alle schön brav gelöscht. Absichtlich?

Missbraucht in Kinderheim

Hallo Sabrina, war auch in Kinderheim, habe das Heim 89 kurz vor der wende verlassen müssen da meine Mutter einen Ausreiseantrag nach 7 Jahren bekommen hat. War sehr froh das Loch zu verlassen können. Als Junge der da aufgewachsen ist habe ich nur negatives zu berichten, wurde zu jeder Zeit massiv missbraucht und das schlimme ist keiner glaubte mir. Ich hasse alle Betreuer und Männliche Personen die mich zur Zeit von 81 bis 89 betreut haben.
Und alle kommen ungeschoren davon. Wenn ich nur mal die Möglichkeit bekommen würde, ich bin jetzt 37, wüsste nicht was ich mir der Person tuen würde.

Die Heimleitung und teils eingelieferte Jungs und Männer schauten einfach weg.

LG Frank

Heimkind 1981-1982

Ich war 1981-82 ein heimkind und leide heute noch darunter
ich war in mehreren heimen wurde hin und her geworfen
ich habe viele erlebnisse tief in mir vergraben
wenn man misshandelt wurtde , wurde es als lüge abgetan und unter den tisch gekehrt oder mann wurde für einige zeit in die jugensychiatrie gebracht
nachdem man versucht hatte sich das leben zu nehmen weil man mit allem nicht mehr fertig wurde
ich wurde mit 15 jahren schwanger und das jugendamt und die heimleitung haben über meinen kopf über eine abtreibung entschieden und das wurde nie in meiner akte vermerkt.
du wurdest von erziehern geschlagen und es wurde unter den tisch gekehrt als heimkind hattest du keine chance.

Mein leben wie ich ins heim kam...

Hallo, meine name ist Jennifer(19) ich kam auf diese seite, weil ich mit meiner kleineren schwester grad noch telefoniert hatte und wir wieder über unsere vergangenheit sprachen..ich wurde auch oft geschlagen von meiner mutter als kind , sogar blutig geschlagen und eine entschuldigung kam nie oder ein schlechtes gewissen=, ( Sie hatte keinen mann bzw. keinen freund...und wollte auch nie einen ...Selbstverständlich tat sie mir jedesmal damit weh wenn sie mich mal wieder geschlagen hatte aber vorallem tat es mir weh wenn sie meine kleinere schwester schlug.Nach einer gewissen zeit hatte sie einen freund und sie begannen beide an alkohol zu trinken.Sie hatte ein paar jahre davor schon ein alkohol problem und wir kinder wurden ihr weggenommen.Nun nach einer gewissen zeit schlug er meine mutter und das nich nur einmal oder nich nur eine ohrfeige sondern so stark das, dass wohnzimmer voller blut war. Es fing schon morgens mit 2 kisten bier an und ja den rest des tages ja auch und sie hatte sich schon geeckelt wenn wir morgens am küchentisch saßen und frühstücken wollten.Wir wurden aus der schule gelassen nur damit wir uns dort nicht verplappern..also habe ich ziehmlich viel lernstoff verpasst...was sich heute bei mir ziehmlich bemerktbar macht.Nach einiger zeit kamen wir mal wieder alle ins heim bis auf meine kleinere schwester.Und da begann mein leben richtig kaputt zu gehen.Meine Mutter lebte noch mit ihrem lebensgefährten und meiner kleineren schwester zusammen während meine ältere schwester und ich in getrennten heimen gesteckt wurden.er drohte ihr regelmäßig sie umzubringen vor unseren augen , er hielt auch meiner kleineren schwester ein messer an die kehle.und mir tat das so weh egal was sie mir antat oder meinen anderen geschwistern ich wusste nicht was ich machen sollte , das Jugendamt wusste bescheid , hatten meine kleine schwester aber nicht rausgeholt.Bis zu dem tag als wir vor dem Familiengericht standen, und ein glück konnte meine kleinere schwester bei meiner cousine aufgenommen werden, denn in einem heim wäre sie kaputt gegangen.Nachdem ich einige zeit in dieser wohngruppe war kam weder ein anruf von meiner mutter noch ein brief.Noch nicht einmal zum geburtstag kam ein anruf o.ä. Ich begann also zu machen was ich wollte war sehr depressiv und fing an mich selbst zu verletzten , alkohol in übermaßen zu konsumieren, im alter von gerade 13 jahren.weil ich mir jedesmal die schuld daran gab was mit meiner mutter geschah .jedesmal denke ich daran ich hätte doch was machen konnen bzw.eher eingreifen können.ich habe heute noch sehr starke depressionen. Meine

Ein ehemaliges Heimkind klagt an

Liebe Sabrina
Ich selbst bin in über 12 verschiedenen Heimen in ganz Deutschland aufgewachsen. Was ich dort erlebt habe ist an Menschenverachtung kaum zu überbieten...

Liebe sbrina

also ich habe nur horror in heimen erlebt. zB. mißhandlungen von erziehren, mißhandlungen von großen kinder gegen kleine kinder, von kinder die sich umgebracht haben weil sie das net mehr ausgehalten haben und ich der jetzt paranoide schizophrenie und ein sucht problem hat.

"Mein Käfig" Ein Heimkind rechnet ab....

Hallo sabrina,

ich habe hier etwas für dich, schau mal bitte auf meiner Seite!!

www.meinkaefig.de

Ich freue mich von dir zu hören.



Viele Grüße

Oliver Steffen

Heime ????

Außer einer Rechtschreibschwäche und Prügel mitnehmen was ????? wie der Kollege schon erwähnte scheinste nicht viel zu wissen Heime Damals u Heute sind nicht im geringsten vergleichbar. Deine 10 Jahre sind nichts wert wenn du das mit den 50-60 Gern vergleichen willst machst du dich lächerlich. Also vorsicht. Vergleiche nicht Äpfel mit Birnen Wenn du nicht 100% aus dieser Zeit nachweisen kannst würde ich die Ansprache ändern sonst Läufste gegen Beton : Heimkinder sind nicht dumm. Gruß Frank

Hartes Heim Leben

Hallo, ich war vor 35 jahren im Heim! Es war wohl das BESTE was da war für Jugendliche mit denen man nicht klar kam. Die INSASSEN haben sich selbst und ihre Mitbewohner gleich mit ERZOGEN, der Stärkste hat gewonnen. Will nicht sagen das es mir geschadet hat, aber es hat geprägt. Gefühle zu zeigen in einer Welt die Dir bei gebracht hat keine zu haben. Kein Vergleich zu dem "Wir haben uns alle lieb" von heute !

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Hallo, Ich bin nun Schwede aber in De geboren und von Maerz 1952-Juli 1958 mit meinen Geschwistern ins Kinderheim St.Josefshaus Wettringen bei Rheine gewesen .Ich habe die schlimste Zeit meines Lebens dort verbracht und noch heute mit 73 tiefe Erinnerungen die wohl keiner entfernen kann.
Ich bin im Moment dabei alle Akten ueber meinen Fall zu bekommen um eine Klage einzureichen.Ich warte auf weitere Antworten von den betreffenden Behoerden.Ich kann wohl sagen es gab kaum eine schlechtere Zeit als gerade die, wo ich gezwungen wurde im Heim zu sein von 1952 an .Schlaege, wenig zu Essen, Arbeit in sehr fruehen Morgenstunden, Ausnutzung und Sexuelle Belaestigungen waren meine Zeitgenossen und mir staendig nahe.Wenn Sie mehr wissen moechten bin ich gerne bereit wenn auch Sie mir weiterhelfen wuerden um meine Klage zu staerken.

Elidora

Bitte lest meinen Bericht, steht unter Googl Schwester Elidora es ist ein kleiner einblick von dem was ich im Heim mit gemacht habe.Wenn ihr mehr wissen wollt dann schreibt mir. Meine mail adresse, ****.Es grüßt Marion

***Kontaktdaten gelöscht, Verstoß gegen die Forenregeln. (Kermit)***

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Lebensborn Heimkind

Hallo
Habe gerade versucht einige Beiträge zu lesen, musste aufhören weil mir die Tränen herunterkollerten und meine Frau sagte ich soll aufhören das zu lesen, ich hätte selber genug mitgemacht als heimkind.Ich komme gerade von München vom Bayerischen Landtag zurück dort war eine Anhörung ehemaliger Heimkinder von hier aus 960km.Ich wurde als Lebensbornkind geboren.Landete in reitenbuch bei Augsburg unter Nonnen.Dort wollten sie mir den teufel austreiben der angeblich in mir sas weil ich plötzlich kein Missionspater mehr werden wollte.Meine Story ist lang und traurig und doch habe ich es geschafft aus meinem Leben was zu machen -denn "wies drinnen aussieht geht keinem was an " war meine deviese.Grüße Erwin

Moderator
@Wolfgang

Nachdem Sabrinas Beitrag schon dreieinhalb Jahre alt ist, braucht sie das sicher nicht mehr. Andererseits geben wohl dennoch manche gerne ihre Erfahrungen weiter. Was ja durchaus im Sinne eines Forum ist...

Viele Grüße
Kermit

Kath. heimkind

Möchte mal fragen wofür Sabrina alle artikel braucht. Mfg.Bauer

Heime

Hallo sabrina, Auch ich war in einem Heim. 1962 bis 1968. Es ging mir gut dort, ich denke gerne an die Zeit zurueck.

Biografie eines "Zöglings"

Es gibt eine Biografie, dieich kürzlich fertiggestellt habe.
Sie handelt von der Heimerziehung 1953 - 1969
Sie beschreibt die Ereignisse so, wie sie sich zugetragen haben.
Sie läßt weder die Tiefen - noch die Höhen aus.
Vielleicht hilft sie ihnen weiter.
Gruß, James Henry

Ehemalige Heimkinder

Liebe Sabrina,
ich war auch für etwa 2 Jahre im Heim. Im anfang war es für mich nicht leicht dahin zu gehen, aber ich hatte ja keine ander wahl.
Nach einiger Zeit wurde es erträglicher. Meine erzieher haben sich so viel mühe gegeben mit mir, was aber eher negativ für mich war. Ich konnte damals nicht ahnen was ich mir alles damit kaputt gemacht habe. Ich wünschte ich könnte die Zeit noch einmal zurück drehen. Ich würde mich auf den Hosenboden setzen, als das was ich daraus gemacht habe.
Zum einen möchte ich sagen das die erzieher nicht den mut verlieren, denn es gibt viele Kinder für die es sich wirklich lohnt diesen aufwand zu betreiben. Und zu den Heimen, naja es gibt gute, weniger gute und eben auch Heime über die man besser nicht spricht.

Also laß dich nicht unterkriegen bei deiner arbeit.
Falls du noch fragen hast, ich kann dir noch so einiges erzählen.

LG
Juliane

Heimerziehung ab den 60ern

Hallo Sabrina,
wenn es um Heimerziehung geht, bin ich wohl der richtige Ansprechpartner. Ich bin heute 51 jahre alt und meine "Heimkarriere" begann in den 60ern. Ab meinem 4 Lebensjahr war ich in der Obhut von katholischen, von Nonnen geleiteten Kinder- und Jugendheimen in Bayern. Mit christlichen Heimen verbindet man ja eigentlich Güte, Fürsorge und Liebe! Doch nichts von alledem war Bestandteil meiner Kindheit. "Glauben" wurde einem auch Notfalls mit Gewalt beigebracht. Dieser Rahmen würde aber gesprengt werden, wenn ich all dieses Unrecht sowie physische und psychische Gewalt aufzählen müßte. Allgemein heißt es ja, in der Erinnerung bleibt nur das schöne im Gedächnis. Das kann ich leider von mir nicht behaupten! Meine Erinnerung sind durchwegs negativ! Nur ein Beispiel: Meine früheste Erinnerung setzt ein, als ich ca. 3-4 Jhre alt war. Vor meinem ersten Heimaufenthalt, war ich bei einer Pflegefamilie. Der Pflegevater hatte 2 Stallhasen, die in seinem Garten lebten. Eines Tages lagen beide Tiere tot in Ihren Ställen und sofort war klar, dass ich dafür verantwortlich sein mußte. Die Folge davon war, ich mußte 2 Tage von Morgens bis Abends wenn der mann von der Arbeit kam, vor diesen Ställen stehen. Im Sommer, ohne Essen und Trinken! Um so entäuschter war ich dann, über die Behandlung in den verschiedenen Heimen. Meine Heimkariere endete mit meinem 18 Geburtstag. Diese Zeit hat mich für immer geprägt und ich muß auch heute noch psychologische Hilfe in Anspruch nehmen.
LG Georg PS.: Meine Tochter heißt auch Sabrina und ist heute 12 Jahre alt

An Hans

Sehr geehrter Herr Hans,

dieses Forum ist seriös, wenn dies nicht der Fall wäre, wäre es schon längst gelöscht.
Sie müssen ja nichts hier rein schreiben, keiner wird gezwungen.
Allerdings möchte ich nicht dass sie mir unterstellen, dass ich Ehemalige benutze, weil das würde ich niemals machen und keiner ist gezwungen hier etwas zu schreiben, deshalb bitte ich Sie solche Äußerungen zu unterlassen.

Mit freundlichen Grüßen Sabrina

Heimkinder

Sehe ich bereits der Webseite an, dass diese komischen Fragen nichts mit einer seriösen Umfrage zu tun hat. Heimkinder zu benutzen, für euer hinterhältiges Ansinnen ist schlicht gesagt kriminell. Oder du bist einfach zu dumm dem richtigen Herrn zu dienen

Frau hatt kind im heim und sorgt sich

Also es geht nicht direkt um meine persohn^^!
Meine Frau hatt einen Sohn, der ist 9 jahre alt.
er ist momentan in einem Heim in Ostfriesland untergebracht.
Nur langsam glauben sie und ich, das da irgendwas nicht ganz gerade läuft .
Einmal wo ihr Sohn sich nicht (Regelgerecht) benommen hatte.
Hatte geweint und so, als sie ihren besuchstermin hatte. wurdee er in seinem Zimmer eingeschlossen, wo er noch mehrere minuten lang geweint hatte. was uns sehr bedrükt hatte.
Da man Uns ja nicht zugehört hatte und meinte, das das regelgerechte massnahmen seien.
Das soll auch laut kindesangaben öfter passiert sein!
Meine Frau bekommt auch nur 1 Besuchstermin im monat vür 3 stunden!
Meiner meinung nach könnte man jetzt langsamm Mal mit heimwochenenden anfangen!
Dazu sollte ich sagen, das ihr Sohn schon 4 Jahre dort untergebracht ist1
Und die jetzt auch erst anfangen ihn (Trocken zu bekommen)
Der Anwalt den wir momentan haben macht auch nicht gerade den eindruck, als ob er uns helfen wolle !
Ich frage daher in diesem Forum mal nach ob uns da hingegen einer eine Anlaufstelle geben könnte ausser der Erzihungsstelle?
Ausserdem ist meine Frau schon Kurz davor Dieses Heim (Kinderhaus) öffentlich zu Nennen in Öffentlichen foren und anderen medien.
Da auch meiner meinung nach dieses Heim nicht geeignet ist vür eine derarte Erzihung .
Es ist zwar ein Heim vür (Behinderte menschen) aber dort sind auch meistens nur tagsüber 2-3 Betreuer vür ca.: 30 Kinder und jugentlichen .
meiner meinung sind die Betreuer dort Überfordert und handeln daher mit einsperren und anderen massnahmen!

L.G.:Gerd C.

Heimkinder

Hallo Sabrina,
ich war " Heimkind" und könnte Dir gerne näheres darüber berichten. Falls Interesse besteht, kannst Du Dich gerne melden. ich war 5 jahre in einem Kinderheim, von 1987-1992 und habe selbst Erzieherin gelernt
Liebe Grüße, Monika

Moderator
Moderator
Mitteilung vom Moderator

E-Mail-Adressen, Messenger-Nummern, Handynummern oder sonstige Kontaktdaten gehören hier nicht rein, das kannst Du in den Forenregeln nachlesen!

Ehmaliges Heimkind

Endschuldige bitte, ich habe Dich Sabine genannt. Ich meine natürlich Sabrina!!!!!!!! L.G. von Heinz

Ehmaliges heimkind

Hallo Sabine! Ich heiße Heinz und war 10 Jahre in verschiedenen Heimen untergebracht. Es war vom Februar 1970 bis Juli 1980. Wenn du mehr von meiner Heimzeit wissen möchtest, dann schreibe mir einfach. Es wird für Dich besimmt sehr lehrreich sein. Meine E-Mail Adresse lautet:****** L.G. von Heinz

Wie sieht HEIMKINDER-ENTSCHÄDIGUNG im Vaterland aus?

.
Wie sieht HEIMKINDER-ENTSCHÄDIGUNG im Vaterland aus? – What kind of COMPENSATION can CHILDREN ABUSED WHILST IN INSTITUTIONAL CARE expect in Germany?

DEUTSCH

So sieht „Heimkinder-Entschädigung“ im Vaterland aus!

Fakt ist: DIES WURDE ENTSCHIEDEN UND BESTIMMT (alles andere ist eine Lüge !)

In der Bundesrepublik Deutschland wurde kürzlich entschieden: Ehemalige Heimkinder, die damals während ihrer 'HEIMERZIEHUNG' keine erzwungenen „sexuellen Dienstleistungen“ erbracht haben, sondern in den damaligen Heimen "nur" auf physische und psychische Weise misshandelt wurden und "nur" gezwungen wurden, unentlohnte ZWANGSARBEIT zu leisten, haben keinen Anspruch auf Entschädigung und werden nicht entschädigt werden. Die Organisationen der Täter und Schädiger aus Staat und Kirchen haben in dieser Sache den maßgebenden Einfluß genommen und bekommen. Ihre Entscheidung ist endgültig und nicht anfechtbar.
Was damalige erzwungene „sexuelle Dienstleistungen“ betrifft: In den USA werden Kindsopfer „sexualisierter Gewalt“ durchschnittlich mit Summen in Höhe von 5 Millionen Dollars entschädigt. In der Bundesrepublik Deutschland bestimmen KIRCHE und STAAT maximal 5 Tausend Euros zu zahlen - genau 0, 1% dessen was ein Opfer in den USA an Entschädigung bekommt (wenn wir einfach mal, für diese Zwecke, die verschiedenen Währungen als gleichwertig betrachten ).

Das nennt sich 'Entschädigung Made in Germany' / 'Entschädigung im germanischen Stil' / 'Entschädigung Deutschland-Stil' / 'Entschädigung im Über-Alles-Stil'.

Formuliert von dem in 1946 geborenen Ehemaligen Heimkind Martin Mitchell - Australien 2011.


ENGLISCH

That is what "Heimkinder-Compensation" looks like in the Fatherland!

Fact is: THIS WAS DECIDED AND DECREED (everything else is a lie !)

In the Federal Republic of Germany it was recently decided and decreed: Former children and youth who whilst undergoing [ non-court imposed ] 'INSTITUTIONAL CORRECTIONAL PAEDAGOGY' were not compelled to perform "sexual services" but who were "simply" physically and psychologically abused and "simply" compelled to perform unpaid FORCED LABOUR, have no right to claim damages and will not be compensated. The perpetrators, ie. those having committed the abuse and caused the damage are the only ones entitled to determine the outcome of all these matters of complaint. Their determination is final and not subject to review.
In cases of institutionalised children and youth having been compelled to perform "sexual services" whilst undergoing such institutionalisation: In the US the average payout of compensation to victims of "child sexual abuse" is 5 Million Dollars. In the Federal Republic of Germany CHURCH and STATE themselves determine and decree that in all such cases of "child sexual abuse" compensation shall be limited to 5 Thousand Euros - exactly 0.1% of that what victims of all such "child sexual abuse" are being paid in compensation in the US (if we simply, for this purpose, consider the various currencies to be of equal value ).

That is called 'Compensation Made in Germany' / 'Compensation German-style'.

Formulated by the in 1946 born former institutionalised child/youth Martin Mitchell - Australia 2011.


DIESBETREFFEND fragt der ev.Pfarrer i.R. Dierk Schäfer, 26.08.2011 in seinem Blog, dem DIERK SCHAEFERS BLOG: „Für wen ist die Beschämung größer, für die Politiker, für die Kirchen oder für die deutsche Öffentlichkeit, die sich abwendet?“

Danke für Euer Vertrauen!

Hallo ihr Alle,

ich möchte Euch erstmal Danke sagen, für Euer Vertrauen! Ihr schreibt hier alle sehr offen und ehrlich. Ich bin immer wieder schokiert einzelne Lebensgeschichten zu hören und zu lesen. Ihr habt alle viel durchgemacht, auch diejenigen die die Heimerziehung als teilweise positiv beschreiben. Ihr seit dadurch alle starke Menschen geworden und ihr habt soviel erreicht, was andere niemals schaffen werden. Und darauf könnt ihr stolz sein!

Ich kann Euch versprechen, dass ich meinen Kindern Geborgenheit und Wärme mitgebe, natürlich kann ich dass niemals so wie die eigene Familie, aber jedenfalls dass was geht.

Ich schreibe meine dissertation dafür, dass sich die Heimerziehung verbessert, damit Heimkinder es mal einfacher im Leben haben können und dafür brauche ich Eure Beiträge Erfolge wie natürlich auch schreckliche Erfahrungen. Ich weiß dass es die Hölle sein kann und deshalb heb ich meinen Hut vor euch, dass ihr das mir auch schreibt. Ich kämpfe dafür, dass soetwas nicht mehr passiert! auch wenn ich nicht überall sein kann oder es kontrollieren kann.

Wenn ihr persönliche Fragen habt oder einfach persönlich schreiben wollt, könnt ihr das gerne machen: *********

Eure sabrina

Diese Antwort wurde von einem Moderator bearbeitet.

12 Jahre Heimaufenthalt

Hallo Sabrina
Ich war von 1964 - 1977 im Kinderheim St. Josef in Münchn.
Es war meine schönste Zeit, die ich je erleben durfte.
Habe viele Mitbewohner kennengelernt, Freundschaften geschlossen, war lange Ministrant.
Seit 35 Jahren hatte ich keinen Kontakt mehr, bis auf letzte woche.
Ich bin nach München gefahren, und bin mit offenen Armen empfangen worden. Was ich früher erlebt habe, habe ich jetzt wieder erfahren.
Die Freundlichkeit

gruss Karl

Heimkinder

Hallo,
meine Name ist Nicole werde am 3.2. 28 Jahre und ich war vor 21 Jahren im Kinderheim ***** und davor in ***** und ich kann mich noch genau an die Zeit erinnern es waren insgesamt 5 Jahre und als Kind fand ich es da gar nicht so schlimm wir konnten Spielen und hatten mit anderen Bewohnenrn immer viel Spass.Also ich habe keine schlechten Erfahrungen gemacht ich hatte ja auch mein kleinen Bruder dabei als ich 9 Jahre war durften wir wieder zurück nach hause das war auch klasse :-) Ich suche auch immer noch auch nach 20 Jahren Menschen mit denen ich vieleicht damals befreundet was im Kinderheim ***** damals war es in der *****strasse. P.S.ich denke noch heute an diese zeit und weiß noch genau wie es aussah.Ich war vor 4-5 Jahren noch mal da aber es war schon geschlossen leider.und wo ich da so stand kammen die Erinnerrungen wieder hoch.
wenn du etwas hören solltest aus diesen heim würde ich mich freuen wenn du mir eine mail schicken würdest danke M.F.G Nicole

Heimkind

Hallo
Mein Name ist jutta und ich war in 2 kinderheime 1. in der Pfalz und 2. in ba Wü.
Nr. 2 war das schlimmste es war EV.
Meine Leidenszeit kann man nachlesen in. *****

Viel Spass
P.S. Ich suche vom 1.sten Heim noch leidensgenossen, Weisenheim am Sand von 1970-1973.
Das 2.te war 1973.1980. Gruß jutta

Verdient

In einem Gespräch mit einem heute älteren Mann, sagte mir dieser: "Wenn wir Heimkinder prügel bekommen haben, dann hatten wir sie auch verdient."

So isses.

Sry

Jetzt habe ich herausgefunden, wie man ein thema eröffnet. also wer mir antworten möchte.

nochmal entschuldigung!!!

Mein Freund kommt aus dem Heim

Hallo alle zusammen

ich hoffe ihr seit nicht allzu sauer, dass ich in euer thema schreibe, aber ich habe mal eine Frage:
Ich bin 16 jahre alt und mein Freund kommt aus dem Heim. Diese Woche besuche ich ihn zum ersten Mal dort, doch ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll.

Mir ist es "egal" das mein Freund aus dem Heim kommt, ich liebe ihn trotzdem, dennoch weiß ich nicht wie ich auf das alles reagieren soll.
Vielleicht mache ich mir zu viele Gedanken, aber ich würde mich über antworten freuen.

Viele liebe Grüße

Alisa

PS. Noch mal entschuldingung das ich jetzt einfach mit einem neuen Thema herein schneie:))

.

Ich bin 17 Jahre alt, gebürtiger Han-Chinese und obdachlos...

Diese Antwort wurde von einem Moderator bearbeitet.

Heimerziehung?!

Einfach da mal reinschauen:

www.hephata-ehemalige.de

Das ist meine private Page. Ich war 24 Jahre im Heim.

Gruß Thomas Hasper

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