Wie soll man sich zu Krebspatienten verhalten? - Umgang bei Krebspatienten

Es ist niederschmetternd, wenn ein Familienmitglied an Krebs erkrankt. Man weiß nie, wie man sich gegenüber dem Erkankten verhalten soll. Viele Krebspatienten wissen ja selber auch nicht, wie sie sich verhalten sollen und "schotten sich von ihren Mitmenschen ab". Ich würde gerne wissen, wie man am besten mit Krebspatienten umgeht? Ich würde gerne irgendwie helfen.

Antworten (3)
Denjenigen direkt fragen ist immer gut und Daumendrücken auch

Hallo Lola23,

zuerst einmal vielen Dank, dass du fragst, darüber freue ich mich als Betroffene.

Wie es hier auch schon gesagt wurde, tut es mir auch immer gut wenn mich jemand einfach fragt wie das ist und mich auch ehrlich antworten lässt. Es tut nicht so gut wenn mir jemand, der nicht betroffen ist, mein Leben mit dem Krebs erklärt und mich als Betroffene nicht zu Wort kommen lässt. Wenn mich jemand fragt und meine Antwort gerne annimmt, hilft mir das immer sehr. Auch ist es gut wenn jemand Interesse am Thema Krebs zeigt, denn es ist zwar kein schönes Thema, aber trotzdem interessant.

Wie ihr sicherlich schon gemerkt habt, gehe ich offen damit um. Und ich möchte auch gerne darüber sprechen dürfen.

Wer sonst wenn nicht wir Betroffenen?...

Und das klingt für manche vielleicht etwas seltsam, aber Humor wirkt auch bei Krebs Wunder. Das schätze ich auch bei Medizinern sehr wenn sie selbst bei Krebs auf meinen Humor eingeben.

Euch allen alles Gute!

Eigene erfahrung

Aus eigener erfahrung kann ich sage das ich es angenehm fand wenn man vlt mal kurz fragt wie es den im moment ist mit dem krebs es war und ist für mich immer noch schwirig iber dieses thema offen zu reden da man sich selber schon oft die frage stellt wisso man sollte ihnen einfach zeigen das man sie unterstützt und sie wie somst auch immer behandeln

Mut machen

Was ich so gehört habe, so wollen die wenigsten Krebspatienten Mitleid. Am besten ist, wenn man ihnen Mut gibt und bei dem schwierigen Weg helfen. Zudem sollte die gesamte Familie darüber Bescheid wissen. Es ist glaub ich genau der falsche Weg, wenn man sie wirklich merken lässt, dass sie Krebs haben. Lieber so tun, als sei alles normal, auch wenn es manchmal schwierig ist.

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