Betreuung ist anstrengender als gedacht

Hallo an die Opas und Omas,

ich bin ein „einjähriger Opa“ und hatte meinem Sohn die Betreuung für zwei und ein mal drei Tage die Wochen im Wechsel angeboten.

Nun merke ich, dass dies doch sehr anstrengend ist (von 6:00-17:00) und ich muss wohl oder übel zurückrudern. Was zur Folge hat, dass ich mit meinem „nicht können“ nun die schon laufende Planung umwerfen muss. Schlechtes Gewissen meldet sich natürlich prompt .

Geht es anderen Opas und Omas ähnlich? Musste auch schon jemand die Planung umwerfen und damit fertig werden?

Man will natürlich die junge Familie unterstützen, aber manchmal scheint man recht schnell an die eigenen Grenzen zu stoßen.

Mich würde einfach nur interessieren, ob es anderen Opas und Omas auch so gegangen ist. Man hält sich selbst halt gleich für ein Weichei, wenns nicht klappt.

Lieben Gruß
Opamit56

Antworten (3)
Bommelchen

Auch wir haben unsere Enkeltochter seid dem 2. Lebensjahr wirklich jedes Wochenende. und am Anfang hatten wir wirklich zu rudern. Man wächst da rein und man erzieht das Kind wie sein eigenes Kind. Mittlerweile ist die Kleine 4 und wir sind leider immer bei ihr oberste Priorität.
Wenn du aber mit der Erziehung deines Enkels überfördert bist dann rede Dringend mit den Eltern darüber!!! Ein älterer Menschen kann sich nicht mehr biegen, er würde brechen. Nimm deinen Enkel nur sooft wie du es kannst und wenn es zuviel wird dann gibt ihn wieder ab. Das ist das schöne an Enkelkindern, das darf man machen.

Danke.. fürs antworten

Das klingt nach einem Hammer-Tag, Respekt für diese Leistung!

Ich habe das Gefühl, ich komme irgendwie nicht mit der Verantwortung für so ein kostbares Menschlein klar. Bei dem eigenen Kind ist man wohl etwas robuster. Beim Enkelkind will ich wohl alles absolut richtig machen und verkrampfe. Na ja.....vielleicht legt sich das ja noch .

Ich wünsche eine schöne Zeit und weiterhin so viel Kraft!

Bin auch betreuende Oma

Ich habe eine 2-jährige Enkeltochter die ich an 3 Nachmittagen betreue.
ich selbst arbeite von 7.00-13.30 Uhr. Direkt nach der Arbeit um 14.00 Uhr hole ich meine Enkeltochter bei der Tagesmutter ab.
Ich habe außerdem noch eine demenzkranke Mutter im Altenheim, die 2 x die Woche besuche. Und ich habe außerdem eine großen Garten der gepflegt werden will.
Ich bin 55 Jahre alt und muss sagen, dass es sehr anstrengend ist die kleinen zu betreuen. ich mache es total gerne, es macht mir Spass meine Enkeltochter so nah aufwachsen zu sehen.
Aber auch ich komme ab und an an meine Grenzen.
ich habe mit meiner Tochter darüber gesprochen. Ab Sommer kommt meine Enkeltochter in den Kindergarten. Dort bleibt sie bis 16.00 Uhr.
Für mich bedeutet es, dass ich mittags in Ruhe nach Hause kommen kann, einen Kaffee trinken kann und noch Dinge in Ruhe erledigen kann. Ich hoffe es wird besser werden.

Vielleicht gibt es bei dir auch eine Lösung, die euch beiden gerecht wird.

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