Diagnose Speiseröhrenkrebs: Gibt es noch Hoffnung?

Hallo. Mein Vater 67, hat am 1.11. die Diagnose Speiseröhrenkrebs bekommen. Der Schock sitzt immer noch tief! Ich habe unendlich viel darüber gelesen und es scheint so aussichtslos! Momentan befindet sich mein Vater in einer Strahlenchemo. Sein Allgemeinzustand ist sehr gut und auch die Schluckbeschwerden sind weg. Allerdings wurden in dem PET CT 4 Lymphknotenmetastasen festgestellt. Von OP ist erstmal keine Rede. 6Wo nach der Therapie soll erneut kontrolliert werden und dann gibt es ein Abschlussgespräch. Meine Eltern fragen zu wenig, warten einfach alles ab! Immer wieder les ich von nur noch kurzer Lebensdauer. Das kann ich mir gar nicht vorstellen, wenn ich ihn so seh! Er ist im Uniklinikum Jena in Behandlung! Kann mir jemand erfahrungsgemäß was berichten!

Antworten (2)

Ich selbst bin 2016 an Speiseröhrenkrebs erkrankt
Anfang 2017 nach Chemotherapie kam die OP
Ich muss sagen, dass war eine schwere Zeit, 5 Wochen Intensiv und 4 Wochen auf Station
Danach und bis heute geht es mir einigermaßen gut
Ich bin Arbeitsunfähig und Rentner geworden
Ich habe viele Patienten mit Speiseröhrenkrebs kennengelernt, einigen geht es gut und anderen nicht so gut

Aber soweit ich weiß, muss die OP spätestens 6 Wochen nach der Chemotherapie stattfinden. Ansonsten muss die Chemotherapie wiederholt werden.
Eine kurze Lebenszeit, nein das stimmt nicht da redet man doch noch von Jahren
Das weiß ich ganz sicher, ich habe sehr intensive Gespräche mit meinen Ärzten geführt.
Also mach dir erstmal keine Sorgen, dass wird schon wieder

Eine Bekannte hat dies bereits im Jahre 2011. Ihr Hals schwoll innerhalb kurzer Zeit so massiv an, das sie nix schlucken konnte. Bei der Untersuchung im KH viel sie ins Koma. Wurde erfolgreich operiert und lebt noch heute.

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