Magen-Speiseröhrenkrebs im Endstadium

Hallo! Mein Vater hat lt. Ärzteaussage Magen-Speiseröhrenkrebs im Endstadium. Nun habe ich in verschiedenen foren gelesen, dass diese patienten kaum oder gar keinen appetit haben und häufig unter starken schmerzen leiden. mein vater ernährt sich fast ausschliesslich inzwischen von mon cherie und zartbitter-trüffeln und hat auch keine starken schmerzen. seine speiseröhre wurde allerdings operativ an den dünndarm angebracht. eine chemotherapie erhält er nicht mehr. ansonsten geht es ihm eigentlich gut, so dass bei uns zweifel aufkommen, ob er tatsächlich so krank ist, wie diagnostiziert wurde. man sagte uns, dass sein gesamteindruck trügerisch sein kann. aber so trügerisch???? man hatte ihm eine lebenserwartung von ca. sechs bis neun monaten mitgeteilt. inzwischen lebt er acht monate ohne weitere behandlungen und schmerzmitteln. kann das sein???

Antworten (14)
Mein Papa hat die OP gut überstanden

An Wolfgang aus Salzburg und andere Betroffene
Mein Vater ist ebenfalls an speiseröhrenkrebs erkrankt. Die Diagnose bekam er letztes Jahr im Juni. Es war 5 vor 12. Gott sei dank noch keine Streuung. Durch die Chemo ist der Tumor tatsächlich so klein geworden, dass er operiert werden konnte. Die OP fand im November statt und dauerte 8 Stunden. Leider hatte die Naht nicht gleich gehalten. Mein Papa musste daher 7 Wochen in der Uniklinik in Jena bleiben und wurde über einen Schlauch ernährt. Für ihn war es eine Tortur. Aber es hat sich alles gelohnt.Weihnachten durfte er nach Hause. Anschließend noch eine Chemo, die es in sich hatte. Schlimmer als die vor der OP! Er hat alles tapfer ertragen. Es waren für unsere Familie ganz schlimme Monate. Heute geht es ihm super gut. Wir sind sehr dankbar für die geschenkte Zeit und das Glück, welches wir haben!!! Das Team in Jena kann ich wirklich empfehlen! Für unsere vielen Fragen war immer Zeit. Unglaublich, was heute so alles möglich ist. Wir sind sehr dankbar und glücklich! Mein Vater ist 75 Jahre und hat hoffentlich noch viele gesunde Jahre vor sich!

Mein Mann hatte auch Speiseröhrenkrebs

Letztes Jahr zu Ostern hat mein Mann die Diagnose Speiseröhrenkrebs bekommen. Wir waren geschockt. Er wurde auch Operiert und unendlich viele Chemos. Jetzt am 26.08.2019 ist er für immer eingeschlafen. Leider hatte er Metastasen in Leber und Lunge. Wir haben so gehofft das alles gut wird. Er fehlt mir so...

An Wolfgang aus Salzburg

Hallo Wolfgang,
mein Mann hatte die Op. Man erholt sich davon sehr gut, es wird jeden Tag besser. Nur Mut!
Liebe Grüsse
Susi

AEG II Tumor uT2, uN-, cM0

Hallo zusammen, bei mir wurde im April 2019 ein AEGII Tumor uT2, uN-, cM0 Her2 negativ diagnostiziert. Hab jetzt meine 4. Chemotherapie nach FLOT Schema relativ gut überstanden der Tumor ist sogar zur Gänze verschwunden. Hab jetzt einen Termin zur OP am 13.08.2019 bekommen bei dem ein Magenhochzug gemacht wird. Ich hab Riesen Angst vor dieser OP da der Bauchraum geöffnet wird und auch zwischen den Rippen hindurch die Speiseröhre gekürzt wird dabei wird die Lunge zusammenfallen.
Ich bin 60 meine Hobbys sind Tauchen und Fliegen (hab den PPL und fliege mit Einmotorigen Flugzeugen). Kann mir jemand sagen wie es nach der OP weiter geht, wie sind die ersten Tage, Monate und Jahre nach der OP? Kann ich jemals wieder meine Hobbys ausüben?
LG aus Salzburg
Wolfgang

Ich habe seit August Diagnose Speiseröhrenkrebs, erst war 4 mal chemo (Flotte) dann 20 November Operation, dann 2 Monate später noch mal 4 mal chemo, die zweite chemo hat mir nix gebracht außer das ich 3 Stadium gehabt und jetzt habe 4, habe bekommen zwei neue Tumor und metastasen gesteuert im Bauchfell. Seit vier Tagen kommt ständig Übelkeit, kein kraft, 15 kg abgenommen. Wenn jemand will mit mir tauschen Erfahrung, gebe ich gerne meine Telefonnummer. Lg an alle und viel Kraft und Geduld

Hallo Conny. Es wäre sehr lieb wenn du dich mal wieder melden könntest. Meine OP ist nun ein halbes Jahr her und ich habe null schmerzen mehr davon. Die chemo ist jetzt auch durch und nun Folgen die nachuntersuchungen. Insgesamt habe ich über 30kg abgenommen und bin nur noch haut und Knochen. Aber jetzt halte ich mein Gewicht wenigstens. Essen kann ich jeden Tag anders ab. Mal kann ich gut Gemüse essen und den nächsten Tag geht das wieder absolut nicht sondern nur Kartoffelbrei.Mit dem Essen das kann man ja wirklich nur selbst heraus finden und selbst dabei irrt man sich gewaltig.ich soll jetzt anstatt in eine reha in eine Bio krebsklinik zum Aufbau. Die sollen super Erfahrungsberichte haben und ich muss sagen ich freue mich auch schon darauf.

Liebe conny

Ich würde mich gerne mit dir austauschen, ich bräuchte gute, praktische Ratschläge. Mein Mann ist 67 Jahre alt, hat auch Speiseröhrenkrebs. Heute ist das 1. Chemo im Krankenhaus insg.4x, und danach OP und anschliessend wieder chemo. Ich würde gerne dich hören wie und was soll ich kochen, wie kann ich ihm helfen.Ich hoffe sehr, dass es dir gut geht. Liebe Grüsse böbe

Lieber maxipuh

Hallo maxipuh
Ich konnte auch schokolade essen ohne probleme aber alles andere ist wieder retoure gekommen. Die ärzte im kh haben mir jedoch davon abgeraten da schokolade oder alles andere zuckerhaltige garnicht okay ist weil sich der krebs davon ernährt oder wieder kommt. deshalb lasse ich es ganz weg. Die Überlebenszeit können Ärzte nur schätzen. Sie gehen nach stadium und statistik. Ich hatte vor der Op einen Tumor stadium 3 vor mageneingang ende speiseröhre. Hätte ich mich nicht operieren lassen, hätte ich 8 Monate gehabt. Eine Wahl hat man also nicht wirklich. Jetzt nach der Op und mit Folge chemo erhöht sich die Lebenszeit aus 5 Jahre. Auch dieses ist jedoch rein statistisch gesehen. Jeder Mensch reagiert auch anders auf die Folgechemo usw. Dann kommt es auch auf die genaue Diagnose an und ob noch andere Organe befallen sind. Deinem Vater wünsche ich alles Gute und er soll niemals aufgeben und immer weiter kämpfen.

Liebe conny.
Ich habe die Op nun hinter mir gebracht. Laut Aussage des chefarztes ist sie sehr gut verlaufen. Die Op hat ganze 10 Std gedauert und ich lag 7 Tage lang auf Intensiv und danach noch 9 Tage auf Station. Mir wurde auch der magen Hochgezogen und rechts Rippen brustteil aufgemacht. Es wurden noch insgesamt 45 Lmpfknoten entfernt. Leider waren 14 davon befallen aber der Wächterknoten war Tumorfrei. Mein einer Lungenflügel lag auch während der p draussen (mag man sich kaum vorstellen). Dadurch hatte ich arge luft und atmungsprobleme nach der op. Die Atmung ist jedoch durch Übungen sehr gut geworden. Was bis jetzt geblieben ist, ist der qüählende Reizhusten. Der soll jedoch nach und nach auch weg gehen .Bin jetzt seit Donnerstag zuhause und habe leider groe Schwierigkeiten mit dem Essen. Egal ob dünne Suppen, weiches weißbrot, Getränke....Es kommt alles wieder heraus. Das bringt mich zum verzweifeln zumal ich auch noch heftige Schmerzen an der Brustkorbseite habe. Morgen muss ich zur Portbesprechung wieder ins krankenhaus Rotenburg. Ich bekomme noch 6 Monate eine Flot chemo damit der krebs nicht wieder kommt. Die ärzte meinten das das mit dem Essen während der Chemo besser werden sollte. Bin mal gespannt ob es stimmt. Habe nun seitdem ich zuhause bin in den paar Tagen 6 Kilo verloren. Wie ist es denn bei dir mit dem trinken? Geht das auch so schlecht wie mit dem Essen bei dir? Ich habe immerzu einen riesen durst und kann wenn überhaupt nur schluckweise wasser (stilles) hinunter bekommen und wenn ich glück hab, bleibt es auch drinne. Wie lange hast du solche schmerzen an der Brustseite gehbat und bleibt das alles so dick oder geht das zurück? Mein Bauchschnitt damit bin ich sehr zufrieden. Wäre toll wenn man sich austauschen kann. Liebe Grüße und alles gute für dich liebe conny

Hallo Conny, wie ist es dir dann weiter ergangen? Bei meinem Mann (62 J.) wurde vor 6 Wochen auch Speiseröhrenkrebs (Adenokarzinom) diagnostiziert. Morgen bekommt er die 3. Chemo zur Vorbereitung für die OP. Welches Stadium hatte bei dir der Tumor?
Ja, es wird alles gut!

Susi

Liebe Sun
Die Op die du jetzt vor dir hast, habe seit Juni 2015 hinter mir.
Bei mir war es so das ich nichts mehr essen konnte , nur ne klare Suppe, oder Tüten Suppen die ich noch verdünnen musste.
Panische angst vor dieser magenspiegelung, das ich sogar vorher mit einem Arzt verbunden werden musste, hätte es wohl sonst nicht gemacht.
Nach der Untersuchung die zwei Stunden gedauert hat, kam die Diagnose speisenröhren krebs auch unten.
In dem Moment gab es für mich nur 2 Seiten, entweder ich hab noch was auf der Erde zu erledigen, oder es ist Zeit zu gehen so hab ich es gesehen aber nicht meine Familie die war fix und fertig .
Nun der Tumor war sehr gross und es musste erst eine Chemotherapie ran damit es sich verkleinert, was es auch tatsächlich.
Die op 8 stunden, also Schnitt quer über den Magen, und ein senkrechter Schnitt, an der Brust auch, der rechte lungenflügel wurde lahmgelegt damit mal an die speiseröhre kommt.
Es wurde die Gallenblase entfernt, der Magen wurde zum schlauch geformt, und an die speiseröhre ran gemacht, der pförtner wurde auch entfernt.
Danach zwei Tage intensiv, danach aufs Zimmer.
Da ich so viel abgenommen habe sollte ich die tollsten Sachen essen, so zu sagen ausprobieren was imschlauch passt und was nicht.
Das ist natürlich eine lange Geschichte, wenn es dich interessiert oder einem anderen , wir können uns gerne austauschen.
Ich bin conny 58 Jahre.
Es wird alles gut.

Es ist ein "stiller Krebs"

Hallo an alle.
Ich habe vor zwei Wochen die Diagnose Speiseröhrenkrebs erhalten. Bin mit Schluckbeschwerden ins Krankenhaus gekommen da der HNO nichts gefunden hatte. Ich bin 47 Jahre. Als sie mir die Diagnose sagten war ich wie gelähmt. Wie kann einem sowas passieren in meinem Alter? Mir wurde erklärt das ich über Jahre Reflux gehabt haben muss. In meiner Familie gibt es keinen Krebs und ich habe immer gesund gelebt. Das einzigste was war ich hatte es nie leicht im Leben und musste sehr viel psychisch schlucken. Nun werde ich am 7. 8. operiert. Die OP macht mir riesen Angst da es die ganz große sein wird wo der Bauch und an den Rippen geschnitten wird und aufgeklappt. Der Tumor und die nahenliegenden Lympfknoten wwerden entfernd. Ein Stück vom magen ebenfalls da der Tumor Ende Speiseröhre sitzt/ Anfang Magen. Der Magen wird geformt und als schlauch quasi hoch gezogen und an dem Rest der Speiseröhre gemacht. Ich habe bis jetzt fast 20 Kg abgenommen und es wird noch nach der Op mindestens 20 kg folgen da man quasi das Essen erneut lernen muss und danach auch 8 kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt essen muss. Es wird ein verdammt langer Weg den ich jedoch beschlossen habe zu gehen da es meine einzigste Chance ist.Was nach so einer Diagnose in einem vor geht kann man nicht beschreiben. Das schlimmste war es, es meiner Familie zu sagen.Leider kommen die Symthome wie schluckbeschwerden und erbrechen erst wenn der Krebs schon da ist. Also Leute passt auf euch auf und geht regelmässig zur Magenspiegelung wenn ihr Sodbrennen habt sofort behandeln lassen. Drückt mir die Daumen bei der OP. Alles Gute für Gleichgesinnte und deren Familien. Das wichtigste ist, seid füreinander da. Kämpft, kämpft, kämpft.

Magen- und Speiseröhrenkrebs

Hallo
Mein Mann, 55 Jahre, hat im Februar 2016 diese Diagnose bekommen.
Das hat uns alle sehr getroffen, weil er alle Vorsorgeuntersuchungen gemacht hat,
da Krebs in der Familie sehr häufig auftritt.
Die Chemotherapie, die schwere OP, die anschließende Chemotherapie eine
unendliche Quälerei. Am 26 Januar 2017 ist er verstorben. Ich habe ihn in der ganzen Zeit begleitet und werde diese Bilder wohl nie vergessen.
Liebe Grüße u

Speiseröhrenkrebs

Hallo auch mein vater hat speiseröhrenkrebs am anfang nahm er auch unmengen an schockolade zu sich das macht er nicht mehr .
meinem vater geht es eigentlich ganz gut chemo wird nicht weiter gemacht seit letzte woche doch gestern kam das gespräch mit einem arzt und er sagte zwichen 3 und 6 monate lebensdauer hat er noch der boden wurde mir unter den füßen weg gerissen warum er warum nur wir brauchen ihn doch so sehr

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