Einfluss der Eltern auf die Vorhaut

In wie weit haben eure Eltern Einfluss auf euch und euer Geschlechtsteil genommen? Wurdet ihr auf Wunsch der Eltern beschnitten oder musstet ihr wie ich die Vorhaut zurückgezogen tragen ?Gab es Vorschriften?

Antworten (107)

Ich würde als Kleinkind (mit 3) sehr low & tight beschnitten. Ansonsten haben meine Eltern meinen Penis in Ruhe gelassen. Warum ich damals Beschnitten wurde, weiß ich nicht mehr, aber im Nachhinein finde ich es gut, und besonders auch in dem Stil. Ich habe quasi keine innere Vorhaut mehr.
Sehr Low&Tight kann ich für eine junge Beschneidung sehr empfehlen, genauso wie dass es vor dem Kindergarten durchgeführt wird. Das is so die Phase in der Kinder ihre Körper entdecken und alles mögliche ausprobieren, da ist es gut wenn die Beschneidung dann schon durch ist. Low&tight ist das robusteste, da kann am wenigsten mehr passieren.

Von meinen Eltern gab es keinen Einfluss darauf. Mein Vater erklärte mir mal dass man die Vorhaut beim duschen und waschen immer zurückziehen soll, kontrolliert hat er das nie. Meine Mutter auch nicht. Ich konnte die Vorhaut auch erst relativ spät über die Eichel zurückziehen, so mit 12-13 etwa, und da es beim waschen unangenehm war habe ich mich nicht sehr oft unter der Vorhaut gewaschen, zum Glück ohne Probleme. Erst ab 18 oder 20 bin ich dann zum täglichen waschen des Penis übergegangen und habe die Eichel dann auch öfter freiliegend getragen.

Ehrlich gesagt kann ich mich daran garnicht mehr so recht erinnern. Es wurde nur mal geschaut, daß man sich dort auch wäscht. Ich kann mich aber daran erinnern, daß ich mit der Pubertät dort unten auch Smegma hatte. Und dafür brauchte es in der Regel mindestens drei, vier Tage. Als ich dann 14 war, hatte ich einen Kumpel und wir haben zusammen masturbiert. Ich war fasziniert von seiner Eichel, weil sie vollständig freilag. Bei mir war die Vorhaut am Eichelrand verklebt, wie angewachsen. Das habe ich dann über Wochen, mit viel Geduld selbst gelöst. Darüber mit den Eltern sprechen-das wollte ich nicht, obwohl wir ein sehr natürliches Verhältnis zur Nacktheit hatten.
Zehn Jahre später, ich war also schon 24 Jahre alt und sexuell aktiv, entstand in mir der Wunsch, die Eichel frei zu tragen. Das klappte nicht, weil die Vorhaut sehr lang war. Diesen Wunsch trug ich jahrelang mit mir herum, ließ mich dann später radikal beschneiden und Jahre später noch einmal richtig stramm nachbeschneiden, sodaß eine weitere Beschneidung (und der Gedanke daran, ob da noch was weg kann) unmöglich ist und wirklich absolut keine Vorhaut oder auch nur etwas überschüssige Haut zur Verfügung stünde. Ich vermute, daß das eine Art Verarbeitung der Pubertätserfahrungen ist. Ich weiß es nicht. Ich bin sehr glücklich und zufrieden mit der Nachbeschneidung und mein Körpergefühl wurde positiv beeinflußt.
Als mein Sohn eine beginnende Phimose entwickelte (ich war schon beschnitten), ging ich mit ihm sofort zu Kinderarzt. Mit einer Salbentherapie konnte das Problem behoben werden. Ich habe regelrecht darum gekämpft, ihn "intakt" zu halten. Ich hätte meine eigenen Erfahrungen einer Beschneidung niemals auf ihn übertragen, also ohne medizinischen Grund eine Beschneidung vornehmen zu lassen.
Ich konnte mir meine Beschneidung, auch von Stil her, aussuchen. Und das ist dann auch eine absolut vernünftig Sache, wenn man es aus freier Entscheidung für sich selbst festlegt.
Also man sollte als Eltern schon eine gewisse Kontrolle, oder besser, Übersicht habe, ob der Sohn sich vernünftig wäscht. Das kann man ihm aber auch erklären, ohne Drohungen. Einen Kontrollzwang sollte man nicht entwickeln. Es ist doch letztendlich genau wie mit dem Zähneputzen-harte Erziehungsarbeit.

Lieber Uwe,
vielen Dank für Deine differenzierte und zutreffende Antwort. Genau der Aspekt des Erfahrungswissens über die Vorteile der Beschneidung sind einfach ein zentraler, aber häufig unterschlagener Punkt in der Debatte. Ich denke deshalb auch, dass Eltern diese Entscheidung nach besten Wissen und Gewissen fällen und nicht auf den pubertierenden Jungen abgewälzt werden sollten.
Liebe Grüße,
Tanya

Ist es wirklich eine unabhägige Entscheidung, wenn sich ein 16jähriger für oder gegen eine Beschneidung entscheidet? Wer noch nicht beschnitten ist, kann die Entscheidung nur auf der Grundlage der Erfahrungen Anderer treffenen. Man kann sich ja nicht probeweise beschneiden lassen, um für eine gewisse Zeit zu testen, wie sich das anfühlt. Die anscheinend freie Entscheidung mit 16 Jahren wird daher in der Regel auch maßgeblich von denr Meinung der Eltern geprägt sein.

Meine Eltern haben lediglich darauf geachtet, dass ich regelmäßig das Smegma entferne. Ich hatte eine lange Vorhaut, ein kurzes Frenulum und wiederkehrende Entzündungen. Meine Eichel war so empfindlich, dass jede Berührung sehr unangenehm war. Ich konnte mir mit 16 überhaupt nicht vorstellen, auch nur eine großzügige Teilbeschneidung machen zu lassen, bei der die Eichel immer noch zum größten Teil bedeckt gewesen wäre. Ich habe mich dann erst im Erwachsenenalter wirklich mit der Möglichkeit einer Beschneidung auseinander gesetzt und mich mehr und mehr dafür interessiert. Nach sehr langem Zögern war ich dann bereit, eine radikale und straffe Beschneidung machen zu lassen. Ohne Unterstüzung von nahe stehenden Personen war das ein langer Weg, insbesondere um mir klar zu werden, dass ich es statt des überstehenden Rüssels künftig wirklich straff sein sollte. Positive Erfahrungen von meinen Eltern hätten mir sicher geholfen, mich mit dieser Entscheidung nicht so schwer zu tun.

Mittlerweile bin ich von den Vorzügen überzeugt und mit dem Ergebnis zufrieden, und meine Erfarungen sind auch positiv. Ich bedaure es, dass ich es viel nicht früher gemacht habe. So ab dem Vorschulalter sehe ich da kein Problem. Wären meine Eltern damals aktiv geworden, wäre ich sicher im Nachhinein dankbar gewesen.

Die Entscheidung kann auch im Alter von 16 Jahren auch noch nicht wirklich souverän getroffen werden. Wenn es damals ein Thema gewesen wäre, wäre ich mit Sicherheit den Argumenten meiner Eltern gefolgt, weil mein eigener Erfahrungshorizont nicht ausgereicht hätte. Das macht eigentlich wenig Unterschied zu einer Beschneidung, die ausschließlich auf Wunsch der Eltern bereits in früherem Alter erfolgt. Aus heutiger Sicht wäre es für mich vollkommen in Ordnung, wenn meine Eltern die Beschneidung hätten bereits im Kindesalter durchführen lassen. Ich kann schon nachvollziehen, dass Eltern, die positive Efahrungen mit der Besschnittensein haben, auch ihre Söhne bescheiden lassen möchten. Der Eingriff wird in Deutschland unter sterilen Bedingungen von einem Arzt ausgeführt In den allermeistenn Fällen gibt es keine Komplikationen.
Unter diesen Aspekten finde ich es nicht verwerflich, wenn Eltern entscheiden, ihre Söhne beschneiden zu lassen. Wer bis zum 16. Lebensjahr wartet, schiebt ledglich die Verantwortung auf den pubertierenden Sohn. Ich glabe nicht, dass das zu einer besseren, fundiertren Entscheidung führt. Es gibt doch nur zwei Möglicheiten: Entweder wird aufgrund fehlendner Erfahrungen derr Vorschlag der Eltern respektvoll akzeptiert oder der Vorschlag wird von einem pubertierenden Jugendlichen prinzipell und ohne rationale Gründe total abgelehnt. Beides sind keine wirklich guten Entscheidungen. Dann finde ich eine Entscheidung der Eltern, die auf eigenen, guten Erfahrungen beruht, am Ende doch besser!

Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich finde, die Söhne sollten etwa ab dem 16. Lebensjahr selbst entscheiden, ob sie beschnitten sein wollen oder nicht. Das "Wir haben beschlossen, unsere Söhne beschneiden zu lassen", ohne dass ein medizinischer Grund vorliegt, kann ich nicht nachvollziehen.

Liebe Cymberline,
ich kann mich Dir aus eigener Erfahrung nur anschließen. Ich habe durch meinen jetzigen Lebensgefährten die Vorteile eines beschnittenen Glieds kennengelernt und mich danach dann auch beschlossen, meine beiden Söhne beschneiden zu lassen. Ein beschnittenes Glied sieht nicht nur deutlich besser und männlicher aus, es ist auch hygienischer, gesünder und der Mann ist damit sexuell leistungsfähiger. Ich denke, Du würdest Deinem Sohn einen großen Gefallen tun, wenn Du ihn beschneiden lassen würdest.
Und als Mutter hat man natürlich ein großes Interesse daran, dass der eigene Sohn zu einem erfolgreichen Mann heranwächst. Dass dazu nicht nur eine umfassende Bildung und Erziehung, sondern auch eine gute gesundheitliche und körperliche und damit eben auch sexuelle Entwicklung gehört, ist einfach ein Fakt, dessen man sich bewußt sein sollte. Wer sich früh darüber Gedanken macht, der handelt meiner Ansicht nach besonders verantwortungsvoll.
Liebe Grüße,
Tanya

Liebe Cymberline
Wie du weißt tausche ich gerne meine Gedanken mit dir aus weil es mir sehr viel gibt. Deine Ansichten gefallen mir und ich bin sehr wissbegierig. Ich habe viel von dir gelernt vor allem den Sex aus Sicht einer Frau zu betrachten und so Zusammenhänge zu verstehen. Es stimmt das ich nie an oder wegen meiner Beschneidung gelitten habe. Es waren eher die Umstände die mir psychische Probleme bereitet haben. Es war auch nicht alles schlecht was mir meine Mum mit auf den Weg geben hat. Soweit ich weiß hat meine Beschneidung nicht ihren Wünschen entsprochen, mein Vater wurde nach ihren Wünschen straff beschnitten. Bei mir hat es sich noch ganz gut verwachsen. Ich denke dein Kind bekommt nicht nur deine Veranlagung mit auf den Weg sondern auch deine Erfahrungen und dein Wissen. Alles zusammen ist eine sehr gute Kombination vor allem um glücklich zu sein das ist wichtig.

LG Leo

Lieber Uwe,

recht herzlichen Dank für Deine Einschätzung. Mich würde auch interessieren was Leo dazu zu sagen hat. Meine Antworten sind auch an Dich lieber Leo adressiert.

LG
Cym

Du machst Dir gute Gedanken

Ich finde es gut wenn sich angehende Eltern frühzeitig Gedanken um die Zukunft ihrer Kinder machen. Da ich selbst studiert habe, weiß ich, dass eine gute Bildung eine wichtige Voraussetzung für späteren Erfolg ist. Die Grundlagen werden im Elternhaus gelegt. Da ist es gut, wenn man plant, wie man sein Kind aufwachsen lassen möchte. Gute Eltern machen sich rundum Gedanken um das körperliche und geistig Wohlbefinden ihres Nachwuchses.
Es ist schon interessant, dass sich Eltern mit höherem Bildungsgrad eher für eine Beschneidung ihrer Söhne entscheiden als bildungsferne Schichten. Wenn sich der Eingriff einordnet in die ganzheitliche Sorge um das Kind, ist sicher nichts dagegen einzuwenden, und Euer Sohn wird es später zu schätzen wissen.

Hallo Uwe,

ich kenne Leo schon lange aus diesem Forum und ich habe auch schon viel von ihm gelesen. Schon lange habe ich erkannt, daß Leo nicht von seiner Beschneidung her leidet, sondern am dem früheren Umgang von seiner Mutter. Ich hatte es aber nie so ganz durchblicken lassen um Leo nicht, wie soll ich sagen, daran zu erinnern. Die Tatsachen die daran liegen weiß er sowieso am besten. Schließlich bin ich den Weg gegangen Leo zur Sexualität zu ermutigen und ihn darin zu stärken. Ich weiß insgeheim, daß er von mir dazu sehr viel mitgenommen hat und es ihm etwas geholfen hat die Sexualität freier auszuleben. Ich denke das war sehr wichtig für ihn. Die eigentliche Beschneidung ist somit nie der Grund für Leos Probleme gewesen.

Ganz herzlich,
Cym

Genau so ist Es, das Häutchen komplett entfernen und gut ist's. Währe der Missbrauch nicht gewesen mit dem ständigen rumgefummle hätte ich auch mit der Teilbeschneidung leben können. Auf jeden Fall ist eine Beschneidung an sich nichts verwerfliches egal aus welchem Grund.

LG Leo

Hallo ihr Beiden...

...außerdem soll mein Sohn ein erfolgreicher Mann werden. Deshalb möchte ich auch nichts dem Zufall überlassen. Er soll sowohl später auch geeignet gute Schulen besuchen als auch eine gute Ausbildung absolvieren. Ich denke er wird auch sehr viel von meinen Eigenschaften mitbekommen, auch auf sexueller Ebene. Eine ausgeprägte sexuelle Leidenschaft ist schließlich auch nicht abträglich. Die meisten Frauen, so wie auch seine Mutter, ziehen in ihrer Leidenschaft einen beschnittenen Mann vor. Mein Sohn soll deshalb auch von dieser Leidenschaft profitieren, die er ja teilweise von seiner Mutter mitbekommen hat. Er wird sich später bestimmt nicht fragen ob eine Vorhaut vielleicht besser wäre. Warum auch. Unabhängig von seiner hoffentlich guten Bildung wird er sich vielmehr später stärker in seiner Sexualität bewusst werden und sich auch dort als Mann behaupten können. Ich denke da würde ich nichts falsch machen.

VG
Cym

Wenn man ein Kind beschneiden lässt, dann sollte es aus meiner Sicht eine vollständige Beschneidung sein. Und dann ist das Thema damit durch. Man muss dann am Geschlechtsteil des Kindes nicht mehr manipulieren, und schon gar nicht regelmäßig. Ich könnte mir vorstellen, dass das Dein Empfinden der Demütigung eher daraus resultiert. Was Du nach Deiner Teilbeschneidung an sexuellem Missbrauch erleben musstest, ist nicht akzeptabel und hat sicher zum Erlebnis der Demütigung beigetragen.
Ist der beschnittene Penis akzeptiert und auch der Vater beschnitten, kann ich mir nicht vorstellen, dass sich ein Kind gedemütigt fühlt.

Ja genau so sehe ich das und vor allem muss man offen darüber reden und es dem Kind erklären. Ich möchte jedenfalls um nichts in der Welt meine Vorhaut zurückbekommen und ich vermisse auch nichts. Eigentlich ist es ja auch nur eine Schönheitsoperation.
LG Leo

Rundum positiv

Ich empfinde es durchweg positiv. Die lange Vorhaut und das kurze Frenulum waren eher störend. Es ist auch gut, dass die Hyperempfindlichkeit der Eichel etwas nachgelassen hat. Außerdem war es peinlich wegen einer Entzündung mal nicht zu können...
Interessant ist die Frage nach den ästhetischen Empfinden. Als ich als Kind zum ersten Mal einen beschnittenen Penis sah, fand ich es erschreckend. Ich hatte damals eine hyperempfindliche Eichel und konnte mir eine dauerhafte Freilegung überhaupt nicht vorstellen. Das ästhetische Empfinden hat sich mit der Zeit immer mehr zugunsten des beschnittenen Penis verschoben. Mittlerweile finde ich die klare Kontur des straff beschnittenen Penis viel ästhetischer als so eine labberige Vorhaut. Und es ist einfach immer sauber ohne Smegma. Mittlerweile erscheint mir ein unbeschnittener oder nur teilbeschnittener Penis sogar etwas ekelig.

Hallo Leo,

danke für Deine ehrliche Stellungnahme. Aus Deiner Antwort höre ich auch eher mehr das pro zu einer Beschneidung heraus, als das kontra - solange es in der frühkindlichen Phase durchgeführt wird. Das hätte würde ich, falls ich mich dazu entscheiden sollte, auch möglichst früh vornehmen lassen. So als ob mein Sohn dazu geboren worden wäre.

VG
Cym

Ich finde eine Beschneidung vorteilhaft und ratsam.
Allerdings weiss ich nicht wie dein Kind das sieht, wenn du ihm diese Entscheidung abnimmst. Ich zum Beispiel habe es lange Zeit als willkürliche Demütigung empfunden weil ich die Zusammenhänge nicht verstanden habe und war meiner Mum nicht unbedingt dankbar. Andererseits war es schon schön die Vorteile zu genießen und auch die Blicke. Hätte man es bei mir so früh wie möglich gemacht wäre es für mich einfacher gewesen, praktisch so als wäre ich so geboren.

LG Leo

Hallo Uwe,

so wie Du es schilderst, oder so ähnlich schildern es die meisten Männer hier im Forum als positiv, unabhängig davon ob sie als Kind beschnitten worden sind oder sich erst viel später dazu entschlossen haben. Du siehst in Deinem Fall schließlich die Beschneidung auch als positiv. Hat sich Deine Beschneidung auch für Dein ästhetisches Empfinden und oder auch auf das sexuelle Erleben positiv ausgewirkt? Oder gibt es diesbezüglich sogar Nachteile aus Deiner Sicht?

LG
Cym

Aber das ist individuell sehr verschieden. Die Entscheidung kann man Dir wohl nicht wirklich abnehmen.

Überhaupt war das Zurückziehen der Vorhaut im Kindesalter immer eine unangenehme, anstrengende Prozedur.
Als ich dann radikal beschnitten war, habe ich gemerkt, dass die frei liegende Eichel überhaupt nicht mehr unangenehm ist und dass die Probleme, die ich hatte wirklich gelöst sind. Ich hätte mir eigentlich gewünscht, dass meine Eltern schon im Kindesalter aktiv geworden wären.

Ich halte es für eine sehr individuelle Entscheidung.

Vom rechtlichen Aspekt steht Dir eine solche Entscheidung auf alle Fälle zu. Du musst Dir allerdings im Klaren sein, dass die Operation vielleicht unnötig ist und dass Du einem nicht entscheidungsfähigen Kind die Möglichkeit nimmst, später selbst über seinen Körper zu entscheiden.
Wenn ich von mir selbst ausgehe, wäre es wohl besser gewesen, meine Eltern hätten frühzeitig so entschieden. Ich hab's leider erst im Erwachsenenalter machen lassen. Ich hatte eine überstehende Rüsselvorhaut, unter der sich bereits ab und an Entzündungen entwickelten und zudem ein kurzes Bändchen.

Hallo Leo,

wahrscheinlich werde ich die nächste Zeit auch Mutter werden, ganz entschlossen habe ich mich aber dazu noch nicht.
Nachdem ich jetzt viel über die Beschneidung hier im Forum, aus erster Hand sozusagen, gelesen habe und mir persönlich, wie auch sehr vielen anderen Frauen auch, ein beschittenes Geschlechtsteil bei Männern nicht nur besser gefällt, und mir auch in der Funktionsweise nun mehr einleuchtend praktischer erscheint, würde ich zumindest, nach ausreichend medizinischer Beratung beim Arzt in Betracht ziehen, meinen Sohn so früh wie möglich beschneiden zu lassen. Ich denke als Mutter kann ich, speziell nach ausreichender Beratung wohl schon entscheiden, was für meinen Sohn das richtige ist. Ich beurteile daher nicht, obwohl mein persönlicher Geschmack auch eine Rolle spielt, wie mein Sohn am Geschlechtsteil auszusehen hat, sondern nach guten Wissen und Gewissen. Leo und alle anderen Männer, wie denkt ihr jetzt über meine eventuelle Entscheidung, falls sie dann in Zukunft zur Debatte stünde?

Alles liebe,
Cym

@ jjan3480

Eine sehr interressant Betrachtung wie ich finde. Bei mir war sie von Natur aus sehr lang mit einem Rüssel. Wasserlassen im stehen war ein grosses Problem weil der Strahl unkontrolliert in alle Richtungen ging. Die Vorhaut zurückziehen gelang mir selbst auch nicht obwohl es meiner Mum schon erfolgreich gelungen ist. Sie wurde mir wenig später gekürzt so das die Eichel ein kleines bisschen heraus schaute. Von da an war es wie bei dir...

So lang ich denken kann haben unsere Eltern mich und meinen jüngeren Bruder dazu angehalten die Vorhaut zurückzuziehen. Das war etwa nach dem Toilettengang, beim Schwimmen oder vorm Schlafengehen der Fall, was zur Folge hatte, dass bei mir etwa mit 7 und bei ihm noch früher die Eichel eigentlich immer freilag. Mit 11 hatte sich sein Vorhautbändchen leider so weit verkürzt dass es operativ entfernt werden musste, was meine Eltern zum Anlass nahmen, ihn low&tight beschneiden zu lassen. Bei mir hingegen hatte sich die Vorhaut schon so zurückgebildet, dass nur noch ein kleiner beweglicher Rest übrig blieb. Man sieht heute nahezu keinen Unterschied mehr und könnte denken, wir seien beide beschnitten. Das ist freilich nur ein Einzelfall und schon fast 30 Jahre her.

Inzwischen bin ich selber Vater eines Sohnes geworden, bei dem sich diese Frage gar nicht mehr gestellt hat. Schon mit drei bedeckte seine Vorhaut die Eichel nur noch halb, und jetzt mit 6 ist sie so kurz, dass er aussieht, als wäre er seit Geburt beschnitten.

Ich denke dass die Länge der Vorhaut überwiegend erblich ist und wir in unserer nahezu keimfreien Welt in ein paar Jahrzehnten gar keine Vorhaut mehr brauchen. Sozusagen Evolution im Schnelldurchlauf - ähnlich wie bei unseren Weisheitszähnen. Schon jetzt macht dieses Überbleibsel bei vielen Probleme, sei es durch Entzündungen, Verengung oder Keime.

Meine Eltern haben sich nie darum gekümmert. Erst mit 14 hat uns unser Vater mal gefragt, ob wir denn die Vorhaut schon zurückziehen können, denn bei ihm hat das wohl sehr lange gedauert bis es ging und er wurde dabei vom Arzt mit einer Salbe behandelt. Wir haben ihm dann gesagt "ja, es geht" und damit war er zufrieden.

Ja, das wurde ich.

@Bernd43

Hi
Wurdest du komplett beschnitten?

Bis zu einem gewissen Alter ist es normal, dass man von den Eltern natürlich auch im Intimbereich gewaschen wird. Die Vorhaut ist die ersten Lebensjahre ohnehin mit der Eichel verklebt und ein zurückziehen sollte tunlichst vermieden werden um Verletzungen und Mikrorisse zu vermeiden. Ab einem bestimmten Alter sollte ich mich dann unter Beaufsichtigung meiner Mutter dort selbst eigenständig reinigen. Da meine Vorhaut jedoch eng blieb und da eine Phimose bei uns in der Familie liegt veranlassten meine Eltern eine Beschneidung. Ich denke sie haben in meinem Sinne damals für mich richtig entschieden.

@ Erich50

Ich habe auch den Eindruck das es in FKK Familien auch sonst was die Intimsphäre betrifft wesentlich freizügiger ist. Als Kind prägt das natürlich und man empfindet es als normal wenn die Eichel frei liegt auch wenn man eine Vorhaut hat. Irgendwann empfindet man es als unangenehm wenn die Eichel bedeck ist. Bei mir wurde trotz meiner Teilbeschneidung immer wieder zurückgezogen ohne zu fragen was ich davon halte.

LG Leo

Also bei uns wurde schon drauf geachtet

Bei mir wurde ebenso wie bei meinem Bruder (knapp 6 Jahre älter als ich) schon drauf geschaut, dass die Vh viel zurück war, schon, weil ich zur Verengung neigte!? :-(
Das begann mit knapp 5 als die Vh in der Badewanne das erste Mal ganz zurückging, ab da hatte ich sie meist zurück, auch weil ich Zuhaus viel nackt unterwegs war (meist freiwillig!) und so eben gerne auch meine Vh zurück trug.
War dem mal nicht so, dann ermahnte mich meine Mutter dazu und manchmal schob sie, sie halt dann zurück insbes. wenn ich mal wieder zur Verengung neigte, wohl auf Grund des Wachstums.

So vergingen die Jahre in denen ich eben Zuhaus viel nackt war und so sich meine Vh dran gewöhnen konnte mehr oder weniger oft zurück zu sein. Mit 12 wurde dann konsequenter drauf geschaut, auch weil ich einen Wachstumsschub hatte und so eine etwas "ärgere" Phimose, die mittels dem Zurückziehen und Kreme eben daran gehindert wurde wirklich akut zu werden! So wuchs mein Penis und die Vh blieb da etwas zurück, wie bei meinem Bruder auch in dem Alter, sodass sie mit 13 nur noch 2/3 der Eichel bedeckte, wenn sie denn mal drüber war! Ab da hatte ich weniger Phimosen-Probleme und trug meine Vh noch mehr zurück, jetzt auch meist angezogen, soweit es dabei blieb, aber nach jedem Klogang war sie sowieso so wie heute auch noch wieder zurückgezogen ...
Seit ich 15 war trug ich sie dann mehr oder weniger auf Dauer zurück, sehr zur Freude meiner Mutter und der Ärzte, was bis heute so ist!

Bis 12 hatte ich meine Vh wie erwähnt eben Zuhause meist zurück, weil eh meist nackt und sonst zumindest des Nachts, wo ich ja immer schon nackt schlief bzw. zumindest unten ohne, worauf auch meine Mutter achtete.
Ich hab's immer als angenehm empfunden und hatte auch Dank FKK immer ein offenes Verhältnis zu meiner Mutter und das bis zu ihrem Ableben 2006!

So störte es mich nie, dass sie ab und an meine Vorhaut zurückschob insbes. am Morgen vorm Aufstehen oder so, so gewöhnte ich mich dran eben meine Vh zurück zu tragen und find's super!
Eine Beschneidung kam nie in Frage, so gravierend waren die Probleme nie und ich finde, dass dann was Fehlen würde. Auch meine Frau damals fand's schön, wenn ich die Vh zurück hatte, was eben Dank FKK meist der Fall war bis zur Scheidung 2007. Ihre Nachfolgerin findet's schön, allerdings, auch wenn meine Vh drüber ist, da sie eh nur 2/3 der Eichel bedeckt, sie mag nur überstehende Vorhaut nicht ...

Auch bei meinem Sohn dann wurde von mir & meiner Frau früh auf die Vorhaut geachtet, da er wohl das Phimosen-Problem von mir "geerbt" hatte und eben wieder Dank FKK wurde da kein wirkliches Problem draus und so war seine Vh mit 4 zurück und ab da eben immer mehr bis sie mit 13 / 14 eben auch mehr oder weniger von selbst zurückblieb, woran sich bis Heute nix geändert hat, ja er seine Vh eigentlich eher noch als ich ständig zurückträgt!
Wobei wir weniger Hand angelegt hatten als meine Mutter bei mir, er brav von selbst seine Vh immer wieder zurückzog und meinte, dass es sich gut anfühle so mit "nackter Eichel".

Ich konnte "beobachten" dass gerade in der FKK Szene eher noch auf die Vorhaut geachtet wird als in der "normalen" Menschheit, so haben offenbar eher FKK'ler Buben ihre Vh zurück als Andere, wie besonders in der Sauna oder so wahrzunehmen ist, wo doch meist gemischtes Publikum ist und regen so nicht selten auch andere Buben dazu an ihre Vh zurückzuziehen, was gerade in der Sauna meiner Meinung nach hygienischer ist und auch der Phimose noch besser vorbeugt, Dank Wärme & Feuchtigkeit welche die Haut ja aufweicht!
Nicht selten lassen dann die Kinder auch ihre Vh zurück, selbst beim Anziehen dann, oft zur Verwunderung der Eltern.

So tragen auch Kinder untereinander dazu bei, dass die Beschneidung weniger wird bzw. die Phimose!
"Handanlegen" ist in der heutigen Zeit ohnehin problematisch, da sollte es wohl wirklich bei der Erinnerung zum Zurückziehen bleiben und der Erklärung, dass man eben die Vh auch zurücktragen kann, wenn man das mag, insbes. eben bei der FKK oder so!

Zwang wie er früher ausgeübt wurde, ist kein Weg, lieber drüber sprechen und wenn's die Gelegenheit erlaubt halt mal einen prüfenden Blick auf den Penis des Sohnemann's werfen, z.B. beim Schlafengehen oder auch Aufstehen oder so!

135790

Meine Eltern haben so gut wie nie einfluss auf meine Vorhaut gehabt, lediglich meine Oma, bei der ist größtenteils aufgewachsen bin hat mich mit 11 oder so gefragt, ob alles in Ordnung ist und ich sie zurückschieben kann. Ich sagte ja und damit war das Thema vom Tisch.

Ich selbst wurde als Kind mit 5 oder 6 Jahren beschnitten, da ich eine Vorhautverengung / Phimose hatte. Der Arzt hatte das damals so festgestellt und ich wurde operiert ohne das ich oder meine Eltern gross gefragt wurden. Die Probleme und meine Vorhautentzündungen waren danach weg und ich bin mit der Optik und der Funktion meines Penises bis heute sehr zufrieden und meine Frau wohl auch. Als unser 1. Sohn als Kind ebenfalls wegen seiner verklebten und verwachsenen Vorhaut Probleme bekam haben wir ihn beschneiden lassen, wenn er dann aussieht wie der Papa ist ja alles prima. Er hatte aber nach der OP noch sehr lange Schmerzen und musste nochmals nachbeschnitten werden. Als wir dann unseren 2. Sohn bekommen hatten zeigte sich, dass er keinerlei Vorhautprobleme hatte doch unser Kinderarzt empfahl auch bei ihm eine Beschneidung, damit beide Jungs so wie auch ich einheitlich beschnitten sind. Aufgrund des Leidens, und der Schmerzen die die Beschneidung unseres 1. Sohnes ausgelöst hatte entschieden meine Frau und ich uns dann aber gegen die Beschneidung unseres 2. Sohnes. Und was ich damit sagen will, ist dass es die Eltern sehr wohl in der Hand haben, was mit der Vorhaut ihres Sohnes passiert.
Wir haben beiden erklärt, warum einer beschnitten ist und der andere nicht und wenn der Kleine später unbedingt auch beschnitten sein will, so darf er es gern machen lassen.

Als ich so im kindergarten war hat mir meine mutter begonnen bei jedem klogang oder im schlafanzug die vorhaut zurückzuzihen. sie meinte es ist sauberer und ein großer junge braucht keine vorhaut. mit acht wurden ich und mein älterer bruder dann beschnitten und da lag die eichel eigentlich schon immer frei.

Bei mir hatt es Mum nur indirekt gemacht...
Als ich meine Hand sehr oft unten hatte
meite zu mir und mein größeren Bruder als wir zusammen
Duschen wollte er sollte mal schauen ao alles ok ist.
Er hat mir dann bei Duschen die Vorhaut zurück geschoben
und ich habe meinen gesäubert...
die VH spannte doch sehr die erste Zeit bei zurück ziehen.
Mun hatt uns nach den Duschen gefragt ob alles ok sei
wir haben ja wahr nur schmutzig.

@ Rice

Bei uns Männern ist die Eichel ja auch das Lusrzentrum. Manchmal Frage ich mich wie es gewesen wäre mit intakter Vorhaut aufzuwachsen, wie empfindlich meine Eichel heute wäre. Ich kanns mir nicht vorstellen wie das ist beim Liebesspiel liebevoll die Eichel freigelegt zu bekommen. Erfahrungen die ich nie machen werde, die mir absichtlch genommen wurden. Aber ich bin ja gerade dabei zu lernen das Hier und Jetzt zu genießen, aus dem was ist das Beste zu machen und das bekommt mir sehr gut.

LG Leo

@Leo

Die Klitorisvorhaut ist bei uns ein Schutz für unser Lustzentrum. Verkleben kann sie auch, allerdings ist das entweder krankheitsbedingt oder durch mangelnde Hygiene. Auch kommen (selten) Verengungen vor. Diese Fälle müssen dann vom Arzt behandelt werden, bei der Verklebung ist ein operativer Eingriff selten notwendig. Die Meisten Eingriffe zu Verkleinerung/Entfernung der Vorhaut haben einen rein kosmetischen Effekt. Bei Mädchen ist eher auf die Harnwege zu achten. Unser Harnröhre ist ja wesentlich kürzer als die der Männer und so können Keime schneller aufsteigen und Infekte auslösen. Da unser Intimbereich ja dem Anus sehr nahe liegt ist da auf Hygiene zu achten. Insbesondere bei Babys muss man da sehr sorgsam sein da sie ja noch in die Windel machen. Aber auch bei heranwachsenden Mädchen reicht es ihnen frühzeitig beizubringen wie man sich nach der Toilette sauber macht und wie man sich wäscht ohne, dass man da selbst noch zupacken muss.

@Andy7011

Das freut mich zu lesen. Auf jeden Fall wirst du bei deinen eigenen eventuellem Sohn sensibler reagieren und ihn ernst nehmen. Ich bin ja nun eigentlich kein Freund von voreiligen Beschneidungen, aber wenn mein Sohn mit solch einem Problem zu mir kommen würde dann würde ich ihn ernst nehmen, mit ihm zum Arzt gehen und seine Wünsche berücksichtigen.

Hab das alles überstanden und auch keine Probleme mehr damit
Sollte ich noch einen Jungen bekommen und er ist bei Oma, meiner Mutter, hat sie absolutes Verbot seine Vorhaut zu berühren. Wenn sie zu eng sein sollte wird er beschnitten und das komplett so das er gar nicht erst solche Komplikationen bekommen kann

Gedanken...

Ich bin ja dabei diese unklaren Dinge in meiner Kindheit aufzuarbeiten und stand vor der Frage warum es so unangenehm war wenn Hand an meine Vorhaut gelegt wurde auch als Mum sie bereits gelöst hatte. Natürlicherweise löst sich die Vorhautverklebung nicht von allein sondern dadurch das der Penis beginnt Vorhautsekret zu produzieren welches zwischen Eichel und Vorhaut schmierend wirkt und die Verklebung löst. Wenn die Vorhaut gewaltsam oder mit anderen Mitteln vorzeitig gelöst wird fehlt danach diese Schmierung was nicht nur unangenehm ist sondern auch Verletzungen und Narben in der Vorhaut verursacht die zu Phimose führen. Übrigens kommt dieses Sekret auch nach der Beschneidung aus der Eichel und vertrocknet direkt an der Harnröhrenöffnung oder in der Unterwäsche. Mit dem vorzeitigen Lösen hat man mir und all den Anderen also keinen Gefallen getan sondern ganz sicher ein Problem bereitet.
Wie ist das eigentlich bei Mädchen mit der Klitoris Vorhaut? Es macht ja Sinn die Eichel zu schützen solange sie noch nicht ihrem Zweck entsprechend benötigt wird.

LG Leo

@Andy7011

Finde das Verhalten deiner Mutter echt traurig. Unnötig an dir rumfummeln und deine Intimsphäre verletzen, aber dann nicht reagieren wenn du ihr von deinen Problemen berichtest. Klar, dass sie es bis heute nicht wahr haben will, dass du eine Phimose hattest. Dann müsste sie ja zugeben, dass sie einen Fehler gemacht hat. Ist echt arm, dass Eltern nicht mal in der Lage sind sich ihre Fehler einzugestehen und die Größe besitzen sich dafür wenigstens bei ihren Kindern zu entschuldigen. Hoffe du hast ihr Verhalten dir gegenüber gut verkraftet.

Eltern

Meine Ma glaubt heute noch nicht das ich eine sehr ausgeprägte Phimose hatte und das sie alles richtig gemacht hatte. Ihrer Meinung nach habe ich mir das nur eingebildet und wenn es halt etwas weh tut beim zurück ziehen dann ist das so. Selbst das der Kinderarzt die Vorhaut zwei oder drei mal wieder zurück über die Eichel holen musste ... es gibt keine Op .... beim letzten mal Paraphimose war ich 13 ...
Hatte das dann nochmal nach der teilbeschneidung diese Paraphimose, das tat höllisch weh und da war dann endgültig klar das alles beschnitten wird

Es ist völlig ausreichend wenn das Kind selbst an seiner Vorhaut spielt es wird nur das tun was ihm gut tut. Alles was man sehen möchte kann man sich zeigen lassen.

Na bravo. Wieder eine Mutter mehr die unnötig am Intimbereich ihres Kindes rumfuhrwerkt und dann trotzdem nicht reagiert wenn wirklich eine Phimose vorliegt. Das zeigt ja wieder den Nutzen dieser Übergriffe. Man lasst die Finger vom Penis eures Sohnes und hört lieber hin wenn sie von Problemen erzählen und nehmt diese ernst!

Meine Ma hat bei mir früher regelmäßig die Vorhaut zurück geschoben und das schon so lange ich mich erinnern kann, so ca mit 4
Sie war der Meinung das sie nicht zu eng ist und ich mich nicht so haben soll. Meine Vorhaut war sehr eng und es tat schon im schlaffen Zustand weh. Sie hat es gemacht bis ich so ca 13-14 war ..... da ging die Vorhaut dann schon sehr schwer wieder nach vorn zurück, halt einfach zu eng.
Beschneidung kam für sie nicht in Frage da es ja irgendwie geht .
Hab dann bis ich 18 war die Vorhaut nur selten komplett zurück geschoben. Mit etwas über 18 erfolgte dann eine Teilbeschneidung da der Urologe der Meinung war das reicht ...... hab mich dann später radikal inclusive Bändchen beschneiden lassen und bin sehr zufrieden damit

@Leo

Ich finde, dass es doch auch etwas mit Empathie und Zivilcourage zu tun hat wenn bei Fällen wie deinem nicht wegsieht. Meiner Meinung nach sollte da jeder unterstützend mitwirken um Betroffenen wie dir zu helfen dieses Trauma zu überwinden. Ich muss ehrlich sagen, dass ich erschrocken bin wie wenig User hier Anteil daran nehmen und nicht einen einzigen unterstützenden Beitrag dazu abgeben um dich aufzubauen. Ist denn das wirklich so schwer? Es ist echt schlimm wie viele Menschen wegsehen wenn andere Hilfe brauchen. Ich könnte das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren. Man sollte Menschen wie dir wirklich mehr Beachtung schenken und dir Respekt für deinen Mut zollen. Nur doch Schilderungen von Betroffenen wie dir ist es überhaupt möglich einen Wandel im Verhalten von Eltern gegenüber ihrer Söhne zu vollziehen. Ich habe auf jeden Fall größten Respekt vor dir.

@ Rice & ando

Schön das es Menschen wie euch gibt die bereit sind darüber zu sprechen und helfen zu erkennen das da etwas nicht stimmt. Allein ist es manchmal unmöglich solch ein Trauma zu überwinden. Scheinbar ist das gar nicht so selten das Mütter ihren Söhnen an den Penis gehen oder sogar besitzergreifend sind. Teilwei mag das nicht schlecht gemeint sein, ist es aber.

@ando

Ich danke dir sehr, dass du deine Geschichte mit uns teilst. Durch die Schilderungen von Männern wie dir kann aufgeklärt werden. Ich finde es verständlich, dass du dich von deiner Vorhaut getrennt hast. Sie war für dich die Erinnerung an diese Übergriffe und du konntest gar kein "normales" Verhältnis zu diesem Körperteil von dir aufbauen. Ähnlich wie bei "Leo".

Ich hoffe, dass durch diese Schilderungen Eltern endlich kapieren, dass sie ihren Söhnen keinen Gefallen tun wenn sie an ihrem Penis manipulieren. Dadurch lassen sich zum Einen Vorhautverengungen nicht verhindern und zum Anderen stört ihr die Entwicklung und Sexualität eurer Söhne. Alles braucht seine Zeit, so auch das Lösen der Verklebung der Vorhaut. Gebt ihnen diese Zeit. Zudem wird der Zustand des Penis bei Kindern ausreichend vom Kinderarzt begutachtet, da sind Manipulationen seitens der Eltern unnötig. Zudem löst sich die Verklebung oftmals erst zu Beginn der Pubertät und dann erforschen die Jungs ihren Körper selbst. Gebt ihnen die Möglichkeit das zu tun und nehmt ihnen diese Erfahrungen nicht. Schafft lieber ein Vertrauensverhältnis zu ihnen das ihnen ermöglicht mit Fragen und Problemen zu euch zu kommen. Das werden sie aber kaum tun wenn man sie bedrängt und übergriffig wird. Mit solchen Übergriffen traumatisiert ihr eure Jungs.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich entsetzt bin wie viele Eltern und gerade Mütter sich das Recht rausnehmen so mit den Geschlechtsorganen ihrer Söhne umzugehen und ich bin traurig über die Konsequenzen die das mit sich bringt.

Ich finde es wirklich stark und mutig, dass es hier Männer gibt die von ihren Erlebnissen berichten und so zur Aufklärung beitragen. Diesen Männern wünsche ich ganz viel Kraft und Selbstbestimmung für den Rest ihres Lebens.

Zu rice und leo

Eure debatte habe ich ja gerne gelesen... rice, du bist reflektiert und vertrittst für mich gut nachvollziehbare positionen. und leo, ich hab aus deinen ganzen früheren wortmeldungen herausgelesen, daß du dich am thema beschneidung ganz intensiv abarbeitest und auch eine mixtur von positionen vertreten hast: nämlich die deiner mutter und deine eigentlich eigene. offenbar ist dir da was in hohem maße übergriffiges passiert...

sich um die 'pillermänner' ihrer söhne zu kümmern, scheint für viele mütter ein großes Thema bzw faszinosum zu sein. ich hab mal ne untersuchung gelesen, daß jungs, deren mütter sich besonders darum sorgen, eine beschneidung zu vermeiden, im erwachsenenalter überdurchschnittlich oft beschnitten sind. wobei mir unklar blieb, ob die mütter das veranlaßt haben, oder die betroffenen selbst.
bei mir war es so, daß mein vater die beschneidung wollte und meine mutter nicht. sie war dann in sorge, daß es evtl doch nötig werden würde, da meine vorhaut recht lange festgeklebt war und sich später auch immer mal erneut festklebte. jedenfalls gabs da zunächst durch sie selbst und später aufgefordertermaßen durch mich bei jedem waschen und baden manipulationen: immer wieder der versuch, die vorhaut zurückzuziehen, pülverchen gegens wiederfestkleben draufmachen etc. schließlich auch noch der gang zu einem urologen, der mit einem brutalen und ultraschmerzhaften ruck die mal wieder nicht lösbare vorhaut zurückgerissen hat. so habe ich angefangen, meine vorhaut nicht zu mögen, sie war ja (vermeintlich) verantwortlich für die ganzen schamgrenz-übertretungen. und ich habe irgendwann bemerkt, daß ich beschnittene schwänze hochattraktiv finde. sie haben für mich wohl unbewußt die sorte penisse symbolisiert, an denen nicht ständig durch fremde personen rumgefummelt werden muß.
nach sehr langen überlegungen hab ich mich dann im erwachsenenalter von dem körperteil getrennt, das diese unangenehmen übergriffe ausgelöst hat. im prinzip finde ich es ja irrsinnig, sich wegen psychoprägungen irgendwelche körperteile abschneiden zu lassen - aber ich habe es selbst entschieden & finde es jetzt gut so. jede art von sex fühlt sich jetzt deutlich besser an - dieses störende und lustbremsende häutchen ist nicht mehr im weg. wenn es aber diese übergriffe im kindesalter nicht gegeben hätte, wär ich bestimmt nicht auf die idee gekommen, daß eine beschneidung ein besseres sexleben bringen könnte.

Meine Mum hat bei meinem Bruder und mir eigentlich immer nur beim Baden darauf geachtet, das wir die Vorhaut kurz zurück ziehen, um uns darunter zu waschen. Das war so im Alter von etwa 6 bis 8/9 Jahren. Danach haben wir das dann selber gemacht und es musste nicht mehr weiter darauf hingewiesen werden.
Sicherlich ist in diesem Alter eine regelmäßige Hygiene unter der Vorhaut noch nicht notwendig, da Smegma erst später anfängt sich dort einzunisten. Dennoch empfand ich diese Maßnahme seitens der Mum nicht problematisch, da ich es als einen Teil der Hygieneerziehung kleiner heranwachsender Kinder sehe. Von allein lernt sich vieles im Leben nunmal nicht.

Meine existierende Vorhautverengung konnte aber auch dadurch nicht schon im Kindesalter entdeckt werden, da diese nur bei erigiertem Penis existierte.

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