Gedanken über den Tod

Ich habe mir schon oft Gedanken gemacht über den Tod. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich total Angst davor. Die Angst das das eigene Leben endet oder die Angst das man einen geliebten Menschen verliert...Ich höre oft, das ein Elternteil oder der beste Freund/Freundin gestorben ist und mich macht das selbst sehr traurig, obwohl ich diese Menschen gar nicht kenne. Und danach werde ich auch sehr nachdenklich. Was passiert wohl nach dem Tod? Wie wird es sein wenn man gerade im sterben liegt? Wie werden das die Angehörigen verkraften? Wo kommt man hin? Bekommt man noch irgendwas mit? Leider kann man keine Toten befragen, den es würde mich sehr interessieren. Vielleicht könnt ihr ein paar eigene Gedanken hier reinschreiben oder Erfahrungen. Danke schon mal im Vorraus

Lg Honigbienchen16

Antworten (14)
Man muß keine Angst vor dem Tod haben!

Hallo an alle hier.Ich heiße Carsten und bin 42Jahre alt und Alleinerziehender Vater eines 11Jährigen Sohnes.Bei mir wurde lezten

Hey..

Ich habe schon viele menschen verlohren .... autoumfall ..usw. aber. man denkt nicht immer dran und man lernt auch neue menschen kennen .. und denk nicht an sowas ..

chrissi4
Leben + Tod

@LadyLissy94

Naja, ich bezweifle, dass man ein Leben nach dem Tode jemals wissenschaftlich beweisen kann. Leute wie Elisabeth Kübler-Ross haben zwar "Nahtoderfahrungen" untersucht, aber wie aussagekräftig das Ganze ist, kann man nicht ermitteln. Ich denke, der Tod wird immer eine große dunkle Unsicherheit bleiben, die einen ängstigen, aber auch wachrütteln kann. Ich persönlich finde es sogar ganz tröstlich, dass es einen Bereich gibt, der von all unserer Vernunft nicht durchdrungen werden kann und vor dem niemand, wie reich, mächtig und bedeutend er auch sein mag, fliehen kann.

@Kinokasse

Niemand weiß aber, wann er sterben wird, und man kann sich nicht wirklich auf den Tod vorbereiten. Es ist doch ganz normal, dass man mit seinen Mitmenschen und meinetwegen auch mit Gott nicht ständig "im Reinen sein" kann und dann trotzdem in einem "ungünstigen" Moment stirbt. Ich würde eher sagen, man muss dem Leben vertrauen, dass sich immer ein Weg öffnet, auch dort, wo man keinen sehen kann.

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Etwas zum Nachdenken (aus dem Judentum): Es entstehen Menschen aus dem Nichts, die noch nie zuvor auf der Welt waren. Warum sollten dann nicht die wiederkehren, die schon einmal gelebt haben?

Angst vor dem Tod

Also wenn Du an Gott glaubst und zu Ihm redest (Gebet) ist der Tod nicht sehr schlimm.Ein Liedermacher Manfred Siebald hat mal dazu.ein Lied geschrieben.Da hat erim ersten Vers folgendes geschrieben. Und sollte Morgen die Welt untergehn, pflanzte ich Heute noch ein Bäumchen ein , bezahlte Schulden da wo sie bestehen und wollt mit Gott und der Welt im reinen sein.Das Lied will sagen das wenn Du mit Deinen Mitmenschen und Gott im reinen bist Du keine Angst vor dem Tod haben brauchst.Es gibt ein Leben nach dem Tod.Wenn Du an Gott glaubst wird Dir nichts passieren und Du wirst in den Himmel kommen.

Hallo nochmal !!!

Ich habe mal in Galileo Mystery sowas gesehen wie es nach den Tod weiter gehen soll.Und das wurde auch wissentschaftlich bewiesen das es nach den tod weiter geht.Christine Stein die ein nahtoterlebniss hate hat selbst davon berichtet und ein buch darüber gschrieben..........
ich glaub daran das das leben nach den tod weite geht

Moderator
@ Honigbienchen16

Ja, das ist ja eigentlich normal, das man sich über den Tod Gedanken macht, besonders, wenn jemand gestorben ist, den man gut gut kannte.
Gestern habe ich ich auch über den Tod nachgedacht, nachdem mir gestern Mittag meine Mom gesagt hatte, das eine Tante in der letzten Woche einen Schlaganfall hatte, und gestorben wäre, wenn sie alleine zu Hause gewesen wäre. Zum Glück hatte sie aber Besuch von einer Freundin, die dann gleich den Notarzt gerufen hatte.
Ich "musste" in letzter Zeit auch oft über den Tod nachdenken, erst ist ein guter Freund gestorben, dann der Opa eines Freundes, 2 Nachbarn, dann war der 1. Todestag meines Freundes.
Da denkt man immer, warum musste das passieren, ein paar Tage vorher ging es denen doch noch so gut ?? Wie geht es jetzt weiter, was kommt nach dem Tod, wie können jetzt Freunde/Angehörige weiterleben ??
Aber irgendwie muss das Leben ja weitergehen, und wie es Rainbow14 schon geschrieben hat "Bleibt also nur das maximale aus dem bissle Leben machen", so gut wie es eben geht.

@Rainbow14

Ja natürlich gehört der Tod zum leben, da gebe ich dir vollkommen recht. es sollte jetzt auch nicht so rüber kommen das ich ständig an den tod denke. es ist wirklich nur ganz selten so. man macht sich halt eben so seine gedanken. ich liebe mein leben und möchte es auch lange genießen, so wie jeder mensch denke ich mal. wie gesagt es soll nciht rüber kommen, das ich jede einzelene minute daran denke.

Ich wünsche dir trotzdem viel glück auf deinem weg! :)

@Honigbienchen16

Jemand hat mir mal gesagt "der Tod gehört zum Leben", klingt zwar komisch, aber wenn man drüber nachdenkt, stimmt es schon. Denn jeder, ohne Ausnahme, geht halt irgendwann diesen Weg. Deshalb ist es ja auch ok, wenn man über das Ende nachdenkt. NUR man darf es eben nicht übertreiben (Thema Todessehnsucht). Verstehst?

Und ist mir auch klar, das nicht jeder so "locker" mit dem Thema umgehen kann. Ich bin da relativ abgeklärt.
Aber wie gesagt, das heißt nicht, das ich nicht gern lebe.

Mein Schicksal, na ja ... es ist - wie es ist. Hat so bissle was von ner scheiß endlosen Achterbahnfahrt. Und klar, hätte ich das nicht erlebt, würde ich sicher auch anders über das Thema Tod denken.

Bleibt also nur das maximale aus dem bissle Leben machen!

Danke an alle :)

Erst einmal großen Dank das so schnell schon ein paar Beiträge zusammen gekommen sind.

@Rainbow14
Naja warum mache ich mir Gedanken über den Tod? Bevor ich jemanden kennen gelernt habe, hab ich noch nie darüber nachgedacht und dann hat mich diese Person dazu gebracht darüber nachzudenken. Es ist ja nicht so, dass ich ständig darüber nachdenke aber manchmal wenn ich etwas lese das eine geliebte Person gestorben ist mache ich mir Gedanken darüber. Natürlich lebe und liebe ich mein leben! Aber manchmal denke ich auch darüber nach, weil es momente im Leben gibt bei mir wo ich nicht hier sein will. Das ist vielleicht auch noch ein Grund. Aber dann wird mir auch klar das ich meine Freunde und Familie nicht verlassen kann und will. Aber das gehört hier nicht ganz hin. Ich wollte einfach nur mal wissen wie andere darüber denken.
Und Rainbow14 ich habe von deinem Schicksal gelesen und es tut mir sehr leid. Auch alles gute an dich und ich wünsche dir ein sehr langes Leben.

Lg Honigbienchen16

@Honigbienchen16

Hi

warum denkst du oft über den Tod nach? Gibt’s dafür irgend einen Grund in deinem Leben?

Ich denke über den Tod bzw. das Sterben nach, seid ich 10 Jahre alt bin. Über meinen eigenen Tod, denn seit der Zeit lebe ich mit der Diagnose Krebs/Leukämie und kämpfe gegen diese Krankheit.
Und grad wenn man auf einer Krebsstation ist, Freunde sterben, man selbst spürt wie scheiße es einem geht, dann denkt man auch über das Ende nach.

Es gibt halt leider Fragen, auf die man keine Antwort bekommt. Zumindest keine, die einem echt gefallen würde. Ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Also nicht das ich dann auf ner blühenden Wiese herumhüpfe, Harfe spiele oder so, sondern einfach an die Unsterblichkeit der Seele.
Das ist meine Art um damit, mit all diesen Gedanken auszukommen. Denn sonst wäre ich längst in der Psycho.

Vor dem Tod, also vor dem Ende hier auf dieser Welt, habe ich also keine Angst.

Vor dem Sterben, also der Zeit bis man endlich gehen darf, schon eher. Liegt aber auch daran weil ich halt schon einiges erlebt und gesehen habe und ja, der Weg bis man endlich gehen darf kann schon verdammt lang und schmerzhaft sein. Und ich habe mir schon oft gewünscht endlich sterben zu dürfen.
Wenn die Schmerzen aber wieder weg sind, es einem gut geht, man eine Zeit lang von dem Krebs befreit ist, dann ist das Leben einfach nur geil. Ist halt alles relativ!

Was Sterbende mitbekommen, hmmmm .. ich schätze mehr als so manche Angehörige vermuten.
Ich halte mich immer an der Vorstellung fest, das man als Sterbender von einem Engel (also verstorbene Freunde usw.) abgeholt und in die andere Welt begleitet wird. Halt ein vertrautes Wesen das einen auf diesem Weg führt.
Wie ich auf diese Idee komme? Ich habe schon zwei gute Freunde von mir sterben sehen. Und sie sind so unheimlich ruhig und friedlich eingeschlafen, da war nichts von Angst vor dem Tod oder so etwas ähnliches.

Also mach dir keine Gedanken über den Tod, stell dir keine Fragen die dir eh nicht beantwortet werden sondern LEBE!

Alles Gute für dich

Ich denk da immer unterschiedlich..

Ich bin da irgendwie in der meinung das man nach dem tot in irgendeiner form noch da ist.. wo man nur zu einem geringen teil irgendetwas warnimmt.. aber manchmal muss ich sagen steiger ich mich zu sehr in die frage was danach wohl sein wird.. nix? man ist vollkommen weg? wan nimmt nix mehr war und ist gedankenlos.? ... und diese antworten machen mich dann immer fix und vertik.. und die menschen die ein lieben? wenn man einfach weg ist kann man sich noch nichteinmal verabschieden oder für die tolle zeit bedanken dieser gedanke ist auch nicht schön

Mir geht es auch so

........Ich stelle mir auch viele fragen !!!

Danke :)

Vielen Dank für deinen Beitrag :)
Natürlich lebe ich mein Leben und vergesse das auch immer wieder, aber manchmal frag ich mich all diese Sachen halt.

Lg Honigbienchen16

Hei :)

Hello Honigbienchen16 also ich würde mal sagen, dass das ganz normal ist, so zeimlich jeder Mensch hat einmal zumindest im Leben die Vorstellung wie es nach dem Tod ist und wo man hinkommt usw. Ich denke auch oft darüber nach, vergesse es dann auch aber wieder, weil es unnötig ist: lange Rede, kurzer Sinn: Genieße das Leben, freu dich über jeden neuen Tag, den Gott dir schenkt und lenk dich mit Freunden ab, das geht schon!!
Wünsch dir viel Glück und alles Gute!!
Lg Claudia xoxo

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