GEGEN abtreibung...

Ich habe hier jetzt eschon mehrere sachen gelesen das viele abtreiben ...ich finde es einfach nur schlimm...mir fehelen echt die worte wen ich soetwas lese...
jetzt würde ich gerne mal eure meinung wissen was ihr zu abtreibung sagt...!!

Antworten (32)
Psychische und Pysische Folgen

In den meisten Fällen geht es den Frauen psychisch nach der Abtreibung schlechter als vorher, oft nagt lebenslänglich das Gewissen manchmal auch unbewusst. Auch körperliche Folgen, teilweise bleibende sind nicht sehr selten.

Was ist mit den Rechten der Kinder?

Ich möchte zu all dem sagen: Sicher mag es Fälle wie Vergewaltigung oder Gefährdung des Lebens der Mutter geben und da erlaube ich mir sicher kein Urteil, wenn eine Frau sich dann für eine Abtreibung entscheidet. Aber realistisch gesehen: In wie vielen Fällen ist das so? Viel häufiger ist es doch so, dass das Kind 'gerade nicht in mein Leben passt'. Und ganz ehrlich, das kann ich nicht nachvollziehen, es gibt immer eine bessere Lösung und auch Hilfen (z.B.Pro Familia, Stiftung Ja zum Leben) und meiner Meinung nach auch einfach Viele, die ziemlich verantwortungslos mit ihrem Körper und ihrer eigenen Sexualität umgehen. Alle reden immer nur vom Recht der Frauen, aber was ist mit dem Recht der Kinder??? Ein kleiner Mensch, dessen Herz schlägt und der getötet wird, nur weil sich jemand nicht bereit für ihn fühlt? Manchmal frage ich mich, in was für einer Welt wir eigentlich leben, wo man als rückwärtsgewandt gilt, wenn man sich für das Leben jedes Menschen einsetzt und wo es sogar erlaubt ist, ein Kind mit Behinderung bis zum 8. Monat zu töten. Das hat für mich auch gar nicht in erster Linie etwas mit Religion zu tun, was ja auch immer wieder Thema ist. Ich bin zwar katholisch, aber sicher keine radikale Fundamentalistin. Für mich ist das einfach gesunder Menschenverstand, solche schrecklichen Dinge zu kritisieren, die teilweise überhaupt nicht mehr hinterfragt werden. Und die sicher auch bei vielen Frauen schwerere Folgen hinterlassen, als die meisten zugeben wollen. Jede, die schon einmal Mutter geworden ist und die Entwicklung eines Kindes bis zur 12. Woche verfolgt hat, müsste eigentlich nachvollziehen können, dass das schon ein kleiner Mensch ist, der leben will und auch Rechte hat. Und vor allem nichts dafür kann, dass er ungewollt gezeugt wurde.

Gefährlich für die Psyche

Ich habe von einigen Bekannten mitbekommen, wie sie auch viele Jahre nach einer Abtreibung noch mit schlimmen Schuldgefühlen, Verzweiflung und Depressionen zu kämpfen hatten. Deswegen allein schon würde ich in eigentlich jedem Fall gegen Abtreibung sprechen - ganz zu schweigen vom Kind. Es gibt doch die vertrauliche Geburt, die Adoption, die Pflegschaft usw., viele Hilfsstellen für Schwangere und, und, und... Hinzu kommt bei mir der Glaube an einen Gott, der uns gewollt hat.... insofern denke ich nicht, dass die Abtreibung eine gute Antwort ist auf Probleme und Schwierigkeiten. Besser Menschen suchen, die helfen vorhandene Probleme zu lösen.

Ich bin Sprachlos

Natürlich kann ich verstehen, wenn man vergewaltigt wird, dass man dann nicht in der Lage ist das Kind abzutreiben. Aber wenn man einfach nicht aufpasst und nicht mal dann die Verantwortung tragen kann, ist mir ein Rätsel. So viele tolle Menschen können keine Kinder bekommen und würden dieses Wunder adoptieren!!!
Ich bin so dankbar, dass meine Freundinnen und ich nicht so etwas schreckliches je getan haben. Ich bin auch dankbar, dass ich nicht in einer kranken Kultur aufgewachsen bin, in der ich vielleicht meine Tochter, weil sie ein Mädchen ist, abgetrieben hätte.

Meine Klassenkameradin ist damals Echt früh schwanger geworden, aber sie war schon so reif und wollte es wenigstens austragen. Nach der Geburt des Kindes hat sie sich dann doch fürs Kind entschieden.

Ich weiß, dass viele meinen: Das ist mein Körper. Ich kann machen was ich will!

Aber das Baby ist ein anderer Mensch und leider hat es noch keine Rechte, in den Augen dieser Menschen und des Landes.

@nori

Liebe Nori, das ist sehr schön von Dir gedacht, aber auch eine derartige Entscheidung hat mehrere Haken. Es ist doch meistens so, daß eine Frau eine Beziehung zu ihrem ungeborenen Kind aufbaut, und viele Frauen entscheiden sich dann nach der Geburt plötzlich, das Kind doch zu behalten. Sehr oft stellt sich für die Frau später heraus, daß diese Entscheidung vielleicht doch nicht gut war! Und noch was: Für die meisten kinderlosen Paare ist es in Deutschland sehr schwer, ein Baby zu adoptieren, weil die Voraussetzungen oft kaum zu erfüllen sind. Darum gehen auch so viele Paare zum adoptieren ins Ausland! Also, es ist nicht alles ganz so einfach, wenn man das Kind bekommen will und dann abgeben möchte!

Ich würde wenn es geht das kind austragen und anschließend sofort zur adoption freigeben. damit hat das kind eine zukunft, ein leben und leute die keine kinder bekommen können wäre auch geholfen.

Diskussion über Abtreibung

Ich habe es bereits in einer anderen Diskussion geschrieben, trotzdem auch hier meine Meinung: Ich bin kein Abtreibungsgegner und würde keinen Frau deswegen verurteilen! Aber eine vernünftige Verhütung sollte immer im Vordergrund stehen! Abtreibung ist eine Notlösung aber keine Form der Empfängnisverhütung. Bei einer Vergewaltigung oder wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist, gibt es meiner Meinung nach überhaupt keinen Grund zu Diskussionen. Dann ist für mich der Abbruch selbsverständlich.

Gegen abtreibung

Hallo ich stehe vor der Entscheidung ob ich das Kind behalte oder weg machen lasse. Bin in der 5woche. Habe schon drei Kinder und hab jetzt auch seit zwei Monaten wieder einen neuen Partner. Hatte zwar am Anfang gesagt ich möchte kein weiteres Kind haben. Aber mein Partner würde nur noch mit mir zusammen bleiben ohne Kind. Kann mir jemand ein Tipp von euch geben?

Ihr seid diejenigen, die anderen die Menschenwürde aberkennen

Ich arbeite schon eine ganze Weile auf einer gynäkologischen Station einer großen Uniklinik. Die Station auf der ich arbeite betreut hauptsächlich Frauen in Risikoschwangerschaften, mit Fehl- oder Totgeburten oder auch gewollten Abtreibungen.
Ich, die so nah an den Patientinnen ist, finde es schrecklich hier zu lesen wie über solche Frauen geurteilt wird und wie undifferenziert sich gegen Abtreibungen ausgesprochen wird.
Noch nie habe ich eine Frau erlebt, an der der Verlust ihres Kindes einfach so vorbeiging. Viele Frauen sitzen danach noch stundenlang mit ihrem Kind im Zimmer um sich verabschieden und sich entschuldigen zu können.
Diejenigen, die sich dazu nicht stark genug fühlen und die es psychisch überfordert, bekommen von uns immer eine Karte mit Fuß- und Handabdrücken sowie einem Foto des Kindes. Alle Frauen nehmen diese Karte an, alle!!
Was viele hier auch noch unterschlagen sind verschiedene Gründe, die es gibt abzutreiben. Es gibt auch Krankheiten, die man embrional feststellen kann, wo es ein Dilemma ist. Zum Beispiel schwerere Trisomiearten wie 13 oder 18 (kaum einer von euch wird sich damit beschäftigt haben), viele Frauen wird geraten hier abzutreiben, da die Abtreibung dem Kind viel Leid erspart. Bei einer dieser Trisomien wird das Kind selten älter als eine Stunde manchmal auch ein Tag. Es kommt zur Welt und verreckt dann im wahrsten Sinne des Wortes in den Armen der Eltern. Da das Sterbehilfeverbot ab der Geburt greift, kann man das Kind hier nicht von seinen Qualen erlösen.
Wie würdet ihr hier reagieren? Meint ihr immernoch das generell jegliche Abtreibung undiffernziert verboten werden sollte?
Ich selbst halte wenig Gründe für angemessen abzutreiben, gerade auch weil ich mehrmals pro Woche abgetrieben Kinder in verschiedensten Wochen sehe.
Ich akzeptiere aber die Entscheidung der Frauen, bin für sie da, unterstütze sie in ihrer Trauer und Verarbeitung, denn das ist das was sie brauchen.
Ich habe so viele Frauen erlebt, welche ihr Kind verloren haben gewollt oder ungewollt und habe selten einen Unterschied in der Trauer zwischen beiden erlebt.
Ihr redet hier immer über die Würde der Menschen, solltet ihr da nicht auch Frauen, die aus welchen Gründen auch immer abtreiben, würdevoll behandeln?

...

Also mich würde es wohl angehen wenn meine Nachbarn ein Kind bekommen würden und ich mitbekomme dass sie es mit einem Messer oder einer Schere oder so töten. Ob vor oder nach der Geburt, das ist nur vor dem Gesetz ein Unterschied, finde ich

Moderator
@all

Es sollte den Menschen überlassen sein, die es betrifft. Ich werde darüber nicht Urteilen. Zu einer ungewollten Schwangerschaft oder auch Vaterschaft kann es immer kommen wenn man Sex hat. Kein Verhütungsmittel ist 100% sicher. Was mich wirklich aufregt ist die Masse an dummen Menschen die einfach zu blöd oder zu notgeil sind überhaupt zu verhüten und deshalb in so eine Situation kommen. Ich finde das ist dumm und verantwortungslos.

Im Moment denke ich sollte ich ungewollt schwanger werden würde ich nicht abtreiben. Ausschließen will ich es aber trotzdem nicht.

@Darkness_Dynamite

Ja, schon, mein Beitrag war mehr darauf bezogen, dass viele Leute eine "Grenze" ziehen bei der Geburt. Als wäre das Baby nach der Geburt ein Mensch und vorher nicht.

Und Eltern, die sich entscheiden, ihr Kind abtreiben zu lassen, sind besonnen genug, um es auch zu erziehen. Eltern, die ihr Kind abtreiben lassen, um Karriere zu machen, gehören gesteinigt.

@Jizzy

Quatsch, ich finde es schlimmer, ein Baby nach der Geburt zu toeten. Dort ist es doch viel mehr entwickelt und alles.

Es muss hart sein, sein Kind abzutreiben, jedoch wuerde ich nicht auschließen, dass ich es in gewissen Faellen nicht auch machen wuerde. Ob es moralisch vertretbar ist oder nicht, muss jeder fuer sich selber entscheiden. Solange es legal ist, kann man es ja auch machen. So hart es auch klingt, manchmal ist Abtreibung schon die bessere Option. Gibt ja auch Kinder, die von ihren Eltern tot geschlagen werden und aehnliches.

...

Ich finde Abtreibung genauso schlimm wie wenn man ein Baby nach der Geburt tötet.

Hilfe statt Abtreibung

@caroline
Es tut mir so leid, dass du keinen anderen Weg als die Abtreibung gefunden hast. Deine Freundin kann jetzt hoffentlich für dich da sein.
Hallo an alle!
Erst heute hab ich in den Thread reingelesen. Ungewollt Schwangere befinden sich in einer existenzieller Krise. Ihnen helfen keine Grundsatzdiskussionen, keine vorschnellen Urteile, auch kein Wegschauen. Was sie brauchen, ist gute Beratung und Menschen an ihrer Seite, die sagen: ich steh zu dir. Die mitten im Alltag für sie da sind. Ganz praktisch.
Schaut doch mal rein bei Projekt 1000plus. Solche Hilfe gibt es wirklich

...

@traurig und leer
mein respect das du so ofen bist ich finde es echt stark....in so einer situation ist abtreibung denke ich mal was anderes aber es gibt menschen die nicht verhüten und schwanger werden und einfach abtreiben und soetwas ist schlimm ich meine es gibt jetzt schon verhütungsmittel und trotzdem passieren solche dinge...

@bernd w
das ist ja wohlmal das letzte wen man weiß das man eine kinder möchte dan sollte man VERHÜTEN also ich bitte dich abtreiben weil es passiert ist einfach nur schlimm, herzlos und dumm....

das ist meine meinung

Persönliches

Ich war immer der Meinung, dass jedes Leben heilig ist. Ich esse kein Fleisch und erschlage keine Fliegen. Allerdings wurde ich ungewollt schwanger zu einer Zeit, als ich gesundheitlich absolut am Ende war. Durch die Schwangerschaft war ich dann auch psychisch total am Ende. Die zwei Wochen von Test bis Abbruch waren die schlimmsten in meinem Leben. Es stand außer Frage, dass ich dieses Kind nicht bekomme. Es war die Schwangerschaft selbst, die mich fast umgebracht hätte. Nach dem Eingriff verließ ich die Praxis wie ein neuer Mensch auf Wolke 7. Ich habe es keine Sekunde lang bereut.

Ich denke, das ist wie so vieles etwas, das man erst beurteilen kann, wenn man selbst in dieser Situation ist. Theorie und Praxis liegen da tatsächlich Welten auseinander.

Ich muss auch sagen, es hat sich nicht nach Baby oder Leben in meinem Bauch angefühlt. Eher wie ein wild wuchernder Zellhaufen, der mein Leben beendet hätte, hätte ich nichts unternommen. Klingt hart, aber wie gesagt, in der Situation zu SEIN und darüber nachzudenken sind zwei absolut unterschiedliche Dinge.

Verantwortung

Ich bin der 7 ssw und werde am freitag einen abbruch vornehmen lassen.viele werden jetzt meinen "wie kann sie nur".
ich habe eine fünfjährige tochter und weiss wie verdammt schwer es in diesem staat ist als alleinerziehende.fängt beim finanziellen an und hört bei der kinderbetreuung auf.wir leben in einem kinderunfreundlichen staat.das ist die realität.
vom vater meiner tochter bin ich getrennt und von seiner seite besteht auch nicht grosses interesse an seiner tochter.familie wohnt 500 km weiter weg.kein soziales umfeld.meine beste freundin betreut meine tochter wenn ich nachtdienst im krankenhaus habe.dass ist ein riesenglück für mich!
die entscheidung eines abbruchs ist mir nicht leicht gefallen, aber man muss immer die jetztigen umstände betrachten und ob man die verantwortung tragen kann.ein kind bleibt für immer, die verantwortung hört nicht auf.was nützt es nur aus moralischen gründen zu sagen "ich bekomme es" und später nicht damit fertig werden.dann sagt keiner "super, das du es bekommen hast, dann heisst es warum schafft sie sich ein zweites kind an, wenn sie damit nicht fertig wird.ich denke da muss jeder seine eigenen entscheidungen treffen nichts ist falsch oder richtig.

Pro Abtreibung

@Tom92

Ebenfalls danke für deine Antwort. Und immer so schnell.

In meinem Kommentar von 15:23 Uhr war ich nicht präzise genug.

In meinem Kommentar von 21:45 Uhr habe ich deutlich beschrieben, dass ich dafür bin, dass auch der Mann das Recht bekommen sollte, während der Schwangerschaft zu entscheiden, ob er das Kind haben will oder nicht. Aus welchen Gründen auch immer. Einer der wenigen Fälle, in denen Männer ihre Gleichberechtigung fordern sollten. Es kann nicht sein, dass nur die Frau entscheidet, ob die Schwangerschaft abgebrochen wird, wenn der Mann anschließend Unterhalt zahlen muss.

Natürlich könnte dies auch zu Fällen führen, bei denen der Mann der Frau vor dem Sex sagt, dass er ein Kind mit ihr haben will und bei eingetretener Schwangerschaft dann mit den oben beschriebenen Folgen aus irgendwelchen Gründen einen Abbruch fordert. Auch dies fände ich in Ordnung, weil ich der Meinung bin, dass beide Beteiligten das Recht haben sollten, einen Abbruch zu fordern. Mit welchem Recht soll nur die Frau dies entscheiden dürfen, wenn der Mann hierdurch zu Unterhaltszahlungen gezwungen wird?

Bei Bedarf könnte wirklich darüber nachgedacht werden, dass ein Mann sich vor Eintritt einer Schwangerschaft gegenüber der Frau vertraglich verpflichtet, diese anzunehmen, wenn die Frau diese Absicherung haben will, bevor sie eine Schwangerschaft eingeht. Warum nicht? Eheverträge gibt es auch schon. Und solch ein Vertrag müsste ja nicht vor jedem Sex abgeschlossen werden. Es könnte ja auch ein Vertrag mit begrenzter Laufzeit sein.

Sicher gibt es noch viele weitere Aspekte, die zu Überdenken wären. Ich finde die aktuelle Situation halt nur extrem ungerecht, was zu meinen obigen Änderungsvorschlägen geführt hat.

Moderator
@ Bernd W.

Danke für deine Antwort, aber du hast leider nicht darauf geantwortet, wie das funktionieren soll, das Jemand, ein Richter oder so, feststellen kann, das es sich wirklich um eine "ungewollte Schwangerschaft" handelt.
Ich würde sagen, auch wenn die Frau sagt, "sie würde die "Pille" nehmen", sollte der Mann/Boy auf jeden Fall ein Kondom benutzen, wenn er kein Kind möchte. Dann würde es bestimmt weniger "ungewollte Schwangerschaften geben.

Pro Abtreibung

@ Tom92

Mir geht es darum, dass ich die bisherige Situation höchst ungerecht finde, bei der ausschließlich die Frau entscheidet, ob sie eine Schwangerschaft abbricht oder nicht und der Mann aufgrund einer vorhandenen Vaterschaft bei Nichtabbruch zu Unterhaltszahlungen gezwungen wird. Dies sollte meiner Meinung nach schnellstens geändert werden, weil durch diese Situation für Frauen auch der Anreiz gegeben ist, sich nur schwängern zu lassen, um nach der Geburt Unterhaltszahlungen vom Vater zu erhalten. Dabei können Frauen den Mann selbstverständlich auch arglistig täuschen, in dem sie ihm z.B. sagen, dass sie die Pille nehmen, obwohl sie dies bewusst nicht tun, um eine Schwangerschaft zu erreichen. Es gibt bereits unzählige Fälle, bei denen dies geschehen ist. Darüber hinaus ist es möglich, dass ein Mann ein Kind aus irgendwelchen Gründen nicht haben will, mit dem die Frau von ihm schwanger ist. Aus diesen Gründen plädiere ich dafür, dass auch der Mann das Recht bekommt, während der Schwangerschaft eine Abtreibung zu fordern, so lange dies ohne Lebensgefährdung der Frau möglich ist. Willigt die Frau nicht ein, sollte sie durch diese Entscheidung jeden Unterhaltsanspruch gegen den Mann verlieren. Somit finde ich es nicht kompliziert. So lange eine Abtreibung ohne Lebensgefährdung der Frau möglich ist, sollte der Mann das Recht haben, diese zu fordern. Genauso sollte die Frau ihr Recht behalten, sich zu einer Abtreibung zu entscheiden. Aber es sollte nie mehr wie bisher sein, dass das Leben eines Mannes nur durch eine vorhandene Vaterschaft zerstört wird. Selbstverständlich sollte die Frau das Recht auf Unterhaltszahlung auch verlieren, wenn sie die Schwangerschaft vor dem Mann verheimlicht, bis es zu spät für eine Abtreibung ist.

Moderator
@ Bernd W.

Hmmmmm ....., und was ist dann "ungewollt geschwängert" ?? Wenn der Mann/Boy irgendwann mal während der Schwangerschaft meint, er wollte doch kein Kind?
Oder muss vor jedem Sex, auch in der Ehe, erst ein Vertrag geschlossen werden, ob der Mann auch wirklich ein Kind haben will, das muss ja dann vorher geklärt werden.
Und wie ist es, wenn die Frau das Kind nicht möchte, der Mann aber? Muss die Frau dann das Kind bekommen, oder nicht ?
Naja, alles ziemlich kompliziert, oder ???

Pro Abtreibung

Ich schlage vor, dass Männer das gesetzliche Recht bekommen sollten, von Frauen eine Abtreibung zu fordern, die sie ungewollt geschwängert haben. Wenn sich die Frau weigert, sollte sie kein Recht auf Unterhalt haben. Zu viele Männerleben wurden bereits durch ungewollte Kinder zerstört. Viele Männer wollen Sex und keine Kinder.

Und mit verbundenen Schmerzen gegen Abtreibung zu argumentieren zieht nicht, weil auch eine Geburt sehr schmerzhaft sein kann.

Leer

Hallo...
ich würde euch gerne etwas erzählen. ich bin 19 jahre alt. vor einem jahr habe ich eine debatte über abtreibung in den usa geführt. damals war ich "pro-life"- komme was wolle.
nun habe ich vor zwei wochen erfahren, dass ich schwanger war. plötzlich war ich am abgrund. es war anders als die moral theoretisch zu verteidigen. doch ich habe nichts. ich habe noch viel vor in meinem leben, meine ausbildung.. alles schien zu verschwimmen. als ich mich gedanklich damit angefreundet hatte ein kind trotz meiner jetzigen unsicheren situation zu bekommen erfuhr ich etwas schreckliches. das lebende objekt in mir war nicht lebensfähig. ich hätte warten und es dann zur welt bringen und sterben lassen können. alle ärzte sagten mir, dass eine abtreibung das leiden aller verkürzt und dass auch mein leben in gefahr sein könnte. während der ganzen weiteren woche war ich sehr emotionslos. alle waren sehr nett zu mir. es war nur ein kleiner eingriff. ein paar minuten. keine körperlichen schmerzen. aber die seelische wunde ist noch frisch und eine narbe wird bleiben.
ich fühle mich schuldig.leer.grausam. jetzt stelle ich mir vor was gewesen wäre, wenn ich keinen schwangerschaftsabbruch gehabt hätte. vor meinem auge erscheint ein baby.gesund. es ist eine völlig utopische vorstellung. es wäre auch nie so gekommen. es hatte kein geschlecht. hat keinen namen. es macht mich wirklich fertig.
ich möchte an dieser stelle betonen, dass jede frau ein recht haben sollte auf eine eigenständige meinung. jeder hat mit sicherheit seine gründe. jedoch appeliere ich an gegenseitigen respekt. die frauen, die sich gegen einen schwangerschaftsabbruch entschieden haben, würden ihr kind bestimmt nie wieder hergeben. viele haben im schwangerschaftsabbruch die letzte möglichkeit in einer sackgasse gesehen. ein schwangerschaftsabbruch ist keine streitfrage. es ist eine einstellungssache und jeder sollte tolerant anderen gegenüber sein. wer denkt, es ist mord, der denkt es ist mord. meinen respekt für diese haltung. wer denkt, es ist eine lösung, natürlich immer eine notlösung, der hat ebenfalls respekt und seelisch natürlich als betroffener auch unterstützung verdient. wer nicht betroffen ist sollte über die schönen dinge des lebens nachdenken, betroffene nicht kritisieren. ich bin natürlich kein halt, aber alle betroffenen sollten sich klarmachen, dass sie nicht allein sind. du hattest deine gründe für diese entscheidung- das sag ich mir immer wieder. es ist die ehrlichste antwort die ich mir geben kann... wer wirklich die entscheidung getroffen hat, der hatte meiner meinung nach sowieso keine wahl. ob aus der situation heraus oder psychisch.
ich danke euch für eure unterstützung. ich fühle mich, egal welche reaktionen ich hier lese, nicht allein. hier wird nichts totgeschwiegen, sondern ausgesprochen. das ist trost für betroffene und welche die es verstehen möchten.
danke

Hi

Hi bin voll der meinung von baby4, Abtreibung is Mord...

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Bei einer vergewaltigung ist es was anderes habe ich ja schon gesagt...aber die menschen die ihr spaß haben und dan ungewollt schwanger geworden sind und abtreiben sind einfach nur unverantwortlich...ich bin zwar erst 17 aber ich habe meine meinung und ich weiß das ich nicht die einzigste bin die das so sieht wie ich...aber naja wen ihr meint ein kind zu töten ohne das es was dafür kann dan macht es....

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Du kannst nicht reif sein dafür aber dennoch schwanger werden. Wieso findest du es bei einer Vergewaltigung okay?? Dann ist es kein "Mord" in deinen Augen? Mir tun die Kinder leid die ausgetragen werden... dann kommen sie in Pflegefamilien. Ist ja schön das es sowas gibt aber das Kind hat immer den Gedanken "Ich bin nicht gewollt".
Ist ja auch egal was ich hier schreibe ich werde nicht ein bisschen an deiner Meinung ändern... will ich auch gar nicht, ich kann nur schreiben was ich denke und was Ihr draus macht ist eure sache. Manchmal kann man die Menschen zum nachdenken anregen... Du hast deine Meinung und ich hab meine :)
Aber ich muss sagen das ich mit 14 auch noch der Meinung war...

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Aber wen ich doch weiß das ich noch nicht reif genug bin und das ich es nicht schaffe dan überlege ich es mir doch vorher ob ich schwanger werde oder nicht...und auserdem kann man sich heutzutage viel hilfe holen und wen es garnicht klappt kann man es ja noch zu einer pflegefamilie geben für mich ist das kein grund abzutreiben...!! ich weiß echt nicht was ihr euch dabei denkt mir tun die kinder einfach nur leid...

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Ich habe nicht gesagt das es normal ist! Überleg mal, es gibt so viele Frauen die ein Kind bekommen obwohl sie überhaupt nicht reif sind dafür und dann wird das Kind vorm Fernseher groß bloß weil die Mutter grad mal "keinen Bock" drauf hat. Ein Kind ist ne riesen große Verantwortung und ich finde es gut wenn eine Frau sagt (weil Sie aus diversen Gründen doch schwanger geworden ist) ich kann die Verantwortung nicht tragen und möchte das meinem Kind nicht antun. Das Sie aus solchen gründen das ganze abbricht finde ich gut! Allein schon weil diese Frau es zugibt nicht reif dafür zu sein. Viel zu viele Kinder werden in die Welt gesetzt ohne das vorher drüber nachgedacht wird. Viel zu viele Kinder die ohne Liebe groß werden, weil sie die Beziehung retten sollen (nach dem Motto, ich lass mich schwängern, dann bleibt er bei mir) oder aus ähnlichen gründen. Findest du sowas gut??
Also ich weiß wenn ich mal Mutter werde dann mit meinem Partner, geplant und gut vorbereitet. Und vor allem das ich das Kind lieben werde. Das ist aber nunmal nicht bei jeder Frau so, sehen wir der Tatsache ins Auge, also befürworte ich es in solchen Situationen.
Ich hoffe für dich das du niemals in eine solche Lage kommst in der du entscheiden musst ob du es behälst oder nicht, einfach weil deine Lebensumstände nicht passen.

...

Das mit einer vergewaltigung ist ja okay...
aber ich denke mal das sehr viele frauen nicht aufpassen...und da werde ich mich ganz bestimmt nicht in die lage verstetzen...weil die kinder können nix dafür...ich meine wen du das für nomal und nicht schlimm findest weiß ich nicht in welcher welt du lebst...

Auf den punkt gebracht

Ich finde es immer wieder schrecklich das es tatsächlich Menschen gibt die eine Abtreibung verurteilen! Ihr wisst doch überhaupt nicht was diese Frauen durchmachen/ durchgemacht haben oder wieso die Frau sich dagegen entscheidet! Versetzt euch einfach mal in die Lage einer solchen Frau die vielleicht sogar Vergewaltigt wurde... Würdet Ihr im ernst das Kind dessen austragen wollen um immer wieder mit dieser Tat konfrontiert zu werden?
Rennt doch nicht immer mit Scheuklappen durch die Welt und seht Sie mal aus der Sicht des anderen! Jede einzelne Frau wird Ihre Gründe dafür haben, die ihr weder kennt noch verurteilen solltet!!
Frauen als Mörder hinzustellen ist abartig und jede Frau leidet unter einem Abbruch auf Ihre weise und muss damit zurecht kommen. Da helfen blöde Kommentare sicher nicht weiter!
Ich hoffe Ihr denkt mal drüber nach!

Genau

Also lieber wurd ich das kind behalten als es abzutreiben das ist ja mord dass konnt ich nicht tun

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