Gutachten Krankenkasse

Hallo allerseits,

ich habe vor kurzen eine Psychotherapie begonnen. Es geht dabei unter anderem um das schwierige Verhältnis zu meiner Familie. Der Therapeut hatte sein Gutachten zur Krankenkasse geschickt um die Therapie zu bewilligen. Dieser Vorgang war mir nicht vertraut, da dies meine erste Therapie ist. Die Zusage wurde dann zum Haushalt meiner Eltern geschickt. Ich habe dort noch als Hauptwohnsitz gemeldet, halte mich aber zwecks Studium überwiegend am Nebenwohnsitz aufhalte. Meine Mutter hatte meinen Brief geöffnet.
Es war so ziemlich das letzte das ich wollte, dass meine Eltern erfahren das ich in Therapie bin. Ist dies der übliche Vorgang oder hätte das vermieden werden können?

Antworten (1)

Dumm gelaufen.
Du bist sicher noch über deine Eltern versichert und darum ist der Versicherungsnehmer, also Vater oder Mutter der Ansprechpartner für die Krankenkasse. Das ändert sich erst, wenn du selbst versichert bist und eine eigene Krankenversicherung wirst du dir als Student nicht leisten können.
Aber nun ist es passiert.
Ich verstehe sehr gut, daß dir das unangenehm ist, aber mal ehrlich, es ist doch ansich richtig so daß deine Ellis es wissen sollten, wenn du mit ihnen Probleme hast. Gib ihnen die Chance auf dich zu zu gehen und gemeinsam Spannungen ab zu bauen.
Im Brief der Krankenkasse wird nur die Kostenübernahme für die Therapie stehen und kein einziges Wort zum inhalt deiner Probleme.
Du kannst deinen Ellis sagen, ich mache eine Therapie und warum geht euch nichts an, wünschenswerter wäre es aber, ihr würdet lernen ohne jegliche Vorwürfe und Schuldzuweisungen miteinander über eure Gefühle zu reden.
Ich wünsche dir viel Kraft für deinen Weg und einen guten Therapeuten

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