Kann man etwas gegen die negative Veränderung der Haare in den Wechseljahren unternehmen?

Hallo! Ich befinde mich in den Wechseljahren und habe diverse Beschwerden. In den letzten 2Wochen stelle ich fest, daß sich meine Haare so verändern. Früher hatte ich volles, dickes Haar und jetzt merke ich, wie sie immer dünner und strohiger werden. Kennt jemand von euch ein Hausmittel, welches die Struktur der Haare wieder aufbaut? Ich danke euch für jeden Tipp. Gruß mariads

Antworten (4)
übersäuerter Organismus als Ursache für Haarprobleme

Bevor man sich auf die Wechseljahre als Ursache für diverse Haarsprobleme einschießt, sollte man überlegen, ob nicht vielleicht einfach eine Übersäuerung des Organismus vorliegt. Dann würde ein mehrwöchiges Basenfasten nämlich schnell Abhilfe schaffen. Infos dazu kriegt man bei Heilpraktikern und Ernährungsexperten.

Wenn diese Haarprobleme erst seit zwei Wochen auftreten, besteht ja die Chance, dass sie von allein wieder verschwinden. Es könnte ja sein, dass die Haare jahreszeitlich bedingt stärker ausfallen als gewöhnlich. Bei mir ist das immer gegen Ende des Sommers / Anfang des Herbstes der Fall. Auch dass die Haare sich mal strohig anfühlen, kenne ich. Oft nach dem Sommerurlaub, wenn sie lange der Sonne und dem Salzwasser ausgesetzt waren. Ich mache dann immer meine Ölkuren - das tut nicht nur den Haaren, sondern auch der Kopfhaut gut.

Nährstoffmangel

Ich tippe auf einen Nährstoffmangel. Wenn die Haarwurzeln nicht genügend Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente bekommen, ist klar, dass die Haarstruktur darunter leidet und die Haare auch nicht mehr so kräftig wachsen wie früher.
Am besten lässt man mal eine Blutprobe nehmen und die auf Mangelzustände hin untersuchen.

Wechseljahrsbedingte Haarprobleme

Dagegen, dass die Haare ab den mittleren Lebensjahren dünner werden, kann man nicht viel tun, wenn man keine Hormontherapie machen will. Das hängt nämlich mit der verringerten Östrogenproduktion zusammen Auch dass die Haare nicht mehr so seidig und glatt, sondern trocken und spröde werden, geht auf das Konto der veränderten Hormonlage. Du kannst mal mit deiner Frauenärtzin darüber sprechen. Eventuell bietet sie ja naturidentische Hormontherapien an, mit denen sich deine Haarprobleme behandeln lassen. Auf die klassische Hormontherapie würde ich mich aber an deiner Stelle nicht einlassen.

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