Möchte eine Familien-Aufstellung machen, wer hat Erfahrung damit?

Hallo! ich möchte aus verschiedenen Gründen eine Familie-Aufstellung machen. Leider weiss ich nichts über den Ablauf und was man genau herausfinden kann. Ich habe mich noch nicht angemeldet, weil ich noch zu wenig über diese Therapie weiß. Deshalb wende ich an Leute hier im Forum, die diese Sache schon einmal gemacht haben und mir darüber etwas berichten könnten.

Antworten (5)
@BJBO

Wie kannst du so abfällig von Bert reden? Hast du ihn überhaupt schon mal live erlebt? Ich sage dir, du bist anschließend nicht mehr derselbe wie vorher! Wo wäre ich heute ohne Bert?

Familienaufstellungen? Das geht doch auf diesen Hellinger zurück, der seinerzeit eine ehemalige Nazivilla oder so gekauft hat. Lest mal im Internet, was für ein schräger Vogel das ist und überlegt euch, ob ihr nach einer solchen Methode behandelt werden wollt.

Ich bin heute noch dankbar dafür, dass ich vor drei Jahren einmal meine Familie aufstellen durfte. Die Stellvertreter haben genau gefühlt, wie es mir in meiner Herkunftsfamilie ging. Mir ist wirklich ein Licht aufgegangen, woher meine Depressionen und Angstzustände gekommen sind.

Ich bin natürlich nicht gleich am nächsten Tag "geheilt" gewesen, aber ich habe gewusst, in welche Richtung es für mich lang geht. Und ich bin dabeigeblieben und im Vergleich zu damals fühle ich mich heute viel viel besser. Danke!

Finger weg von der Methode

Ich kann euch nur warnen! Es gibt dermaßen viele Scharlatane bei diesen Familien- oder Organisationsaufstellungen, dass man Glück haben muss, wenn man an jemand gerät, der sein Handwerk versteht. Man hat als Teilnehmer auch gar keine Chance, die "Eingebungen" irgendwie zu verifizieren. Man muss sich auf den Aufstellungsleiter verlassen, dass der schon weiß, wo im System man seinen Platz hat.
Für mich ist das Ganze nichts. Ich bin nur mal meiner Frau zuliebe bei so einer Veranstaltung gewesen.

Scheint der große Renner zu sein

Was ich so mitkriege, hat gefühlt jeder Zweite in meinem Freundeskreis schon mindestens eine, wenn nicht gar schon mehrere Familienaufstellungen hinter sich. Das ging vor rund 20 Jahren los und ist bis heute nicht so richtig abgeebbt. Die Feedbacks sind durchaus unterschiedlich. Die Einen halten das für groben Unfug, der den Teilnehmern nur das Geld aus der Tasche zieht, andere warnen davor, dass in diesen "wissenden Feldern" auch Dinge zutage gefördert werden, die den Einzelnen möglicherweise psychisch überlasten, und wieder andere schwärmen begeistert von einer neuen Therapiemethode, mit der man nicht nur Familien, sondern auch Arbeitsgruppen, Konfliktparteien usw. "aufstellen" und "richtig stellen" kann, also jeden an den Platz stellen, der ihm gebührt.

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