Phobischer Schwindel oder was?

Hallo,

vielleicht hat jemand schon mal so etwas ähnliches erlebt und eine Erklärung dafür.
Vor über einer Woche fing es bei mir an.
Ich saß abends wie immer vor dem PC und war noch etwas für die Arbeit am erledigen, auf einmal merkte ich, wie meine Sicht trübe wurde und die Schrift vor meinen Augen verschwand. Ich guckte in den Spiegel und sah auf einmal Doppelbilder.
Auf einmal bekam ich Panik, weil ich merkt wie mir langsam schwarz vor Augen und schwindelig wurde. Anstatt mich jedoch hinzusetzen rannte ich wie panisch durch die Wohnung, ich hatte Angst umzufallen, dass Bewusstsein zu verlieren und jeden Moment zu sterben.
Meine Mum ist dann mit mir zum Notdienst. Dort wurde mein Puls und Blutdruck gemessen, beides ok. Wir vermuteten eine Kreislaufschwäche.
Zu Hause ging es dann auch wieder. Ich bin dennoch am nächsten Morgen zum Hausarzt und habe mein Blut untersuchen lassen. Dann habe ich mich mit Freunden in der Stadt zum Shoppen verabredet. Dies sollte mir jedoch nicht gegönnt sein. Denn mittags merkte ich auf einmal wieder dieses Schwindelgefühl. Meine Freunde mussten mich stützen, ich drohte jeden Moment umzukippen. Wieder bekam ich Panik, bangte um mein Leben und wollte eigentlich nur eines: Sofort ins Krankenhaus.
Meine Freunde brachten mich jedoch auf dem schnellsten Weg nach Hause und ich legte mich ins Bett.
Doch auch da drehte sich mir alles und ich fand keine Ruhe.
Am nächsten Tag bekam ich meine Blutwerte...alles ok.
Dennoch war ich nicht in der Lage aufzustehen, und so blieb ich erstmal 5 Tage lang im Bett oder auf der Couch liegen.
Dazu kam eine Appetitlosikeit, eine Schlaflosigkeit und eine extreme Lichtempfindlichkeit tagsüber.
Vor paar Tagen hielt ich es nicht mehr aus und bin zum HNO, weil ich dachte es könnte an meinem Ohr liegen. Doch zahlreiche Tests und auch eine Hirnstrommessung haben nichts ergeben. Alles ok. Der Arzt sagte mir jedoch gleich, er wüsste auch ohne Untersuchung was mir fehlt, ich wäre ganz einfach fertig bzw überlastet. Habe ein paar Gleichgewichtsübungen gemacht, daran konnte er sehen, dass der Schwindel nicht von aussen, sondern von innen kommt (sogenannter phobischer Schwindel).
Mittlerweile gehts einigermaßen, ich stehe tagsüber zwar auf und habe mir jetzt angewöhnt einmal pro Tag in den Wald spazieren zu gehen. Appetit kommt auch so langsam wieder. Aber was mich nervt ist dieser Dauerschwindel. Er will und will einfach nicht weggehen. Alles kommt mir vor wie in einem Traum. Durch diese dauernde Benommenheit führe ich momentan ein Leben wie in Trance.
Gestern habe ich mich dazu durchgerungen nochmal in die Stadt zu gehen, aber auch da konnte ich kaum entspannen, weil ich Angst hatte wieder jeden Moment umzukippen.
Die Situation belastet mich echt total, in ein paar Tagen fängt die Arbeit wieder an und ich weiß nicht wie ich den Tag mit dem Schwindel überstehen soll.
Auch würde ich gerne nochmal feiern gehen mit Freunden, aber auch das macht mir in dem Zustand keinen Spaß.
Was soll ich nur tun, hat jemand so was schon mal gehabt?

Antworten (1)
Mir geht es ganz genau so

Hallo, mir geht es seit sechs Monaten ganz genauso. Ich war schon bei so vielen Ärzten aber immer ohne Befund. Mittlerweile lebe ich total zurück gezogen weil der Dauerschwindel es nicht zulässt normal zu Leben. Ich bin mittlerweile mit meinem Latein am Ende und weiß nicht wie es weiter gehen soll. Die Letzte Option ist der Osteopathe, ich hoffe das der mir helfen kann!

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