Sollte man sein Kind zu Hause zur Welt bringen?

Für viele Frauen ist die Geburt eines Kindes ein wunderbares Erlebnis und deshalb wollen einige Frauen zu Hause in vertrauter Umgebung entbinden. Ich denke allerdings, das so eine Hausgeburt einige Risiken birgt und würde deshalb immer lieber in einer Klinik entbinden. Wie denkt ihr darüber?

Antworten (3)
Hausgeburt ja klar

Es ist nicht unbedingt sicherer in Krankenhäusern zu entbinden.
Jede Frau sollte darüber frei entscheiden können.
Lesenswerte Studie: www.quag.de/downloads/​VergleichGeburtenGKV-SV.pdf
lesenswerte infos bei greenbirth

War einfach toll

Hallo Bettina,
ich bin 23 Jahre alt und habe zwei Kinder zur Welt gebracht!
Das entscheidende für so eine Überlegung wie ist dein Gefühl dazu negativ oder positv? Wenn du dich und deinen Körper kennst und wahr nehmen kannst ist einen Hausgburt toll, bist du dir aber unsicher und läst dich von anderen verunsichern wid es auch nicht funktionieren. Denn entscheidet automatisch dein Kind für dich. Es dreht sich nicht oder macht irgendwas, wo eine Hebamme dann sagt wir müssen jetzt in Krankenhaus. Auch ist es nicht ratsam Leuten, Freunden oder Verwandschaftkreis davon groß zu erzählen, weil die meisten der Meinung sind es muss immer eine Medizinische Grundlage Vorhanden sein durch einen Arzt. Doch Fakt ist einfach das die Habamme das Kind mit dir zur Welt bringt und nicht der Arzt! Eine Hebamme im Krankenhaus darf B.z. nicht nähen wenn was einreist, das muss der Arzt machen laut Krankenhausvorschrift. Im gegensatz bei einer Hausgeburt macht alles die Hebamme!
Bei meinem 1. Sohn hatte ich während der Schwangerschaft 5 verschiedene Frauenärzt, die mich alle Wahsinnig gemacht haben, ich war so niedergeschlagen, darauf hin sucht ich mir eine Hebammenpraxis mit freiberuflichen Hebammen (die nicht im Krankenhaus arbeiten). Dies war so erleichternd. Dann habe ich mit ihr abgeklärt das ich doch gerne eine Hausgeburt machen möchte. Sie sagte mir das dies kein Problem sein wird, jedoch sollte ich alles schon gepackt haben, denn bei der ersten Geburt einer Frau die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist das man doch in Krankenhaus muss. So war es dann auch! Doch durch ihre vorwahnung bin ich nicht aus allen Wolken gefallen, denn ich hatte damit gerchnet!
Bei der Geburt meines zweiten Sohnes war es von Anfang an klar das ich zu Hause entbinde, alle haben wieder dagegen geredet und ich habe es einfach durch gezogen, es war so schon. Auf seiner Eigenem Sofa mit dem Kind einfach liegen bleiben zu dürfen, denn die Hebammen wussten ja wo die Tür ist. Ich hatte von meiner Hebamme ein Aufplasbares Becken für eine Wassergeburt, das war einfach super. Das Ding ist so gut gepolstert und so weich das einem nichts wehtut, nciht so wie eine normaleBadewanne, wo einem das Steißbein oder die Knie wehtun. So hatte ich eine Wasser/Hausgeburt.
Doch möchte ich hierzu nochwas anmerken für eine Hausgeburt, man braucht schon einen tollen Mann dazu, der auch Blut sehen kann. Denn aufräumen und saubermachen muss dann er!
Wenn du noch irgend welche Fragen hast oder sonst irgendwas dir auf der Seele liegt, schreib mir einfach! clewsengel07@aol.com
Ich wünsche dir alles erdenklich Gute für dich und dein Kind.
Mit lieben Grüßen
Jenny

Hausgeburt ist das Normale

Beim Menschen ist eine Geburt immer eine etwas schwierige Sache; jedoch zu glauben, das wäre im Krankenhaus weniger schwierig, ist eine irrige Annahme. Dort hat man mit dem fremden Rhythmus einer medizinischen Einrichtung zu tun, mit dauernd wechselnden Personal und mit Ärzten, die auf medizinische Eingriffe hin ausgebildet sind und diese auch vornehmen. Deswegen ist die Zahl der medizinischen Eingriffe in die Geburt auch enorm gestiegen, seitdem die Zahl der Klinikgeburten gestiegen ist! Da wollten wir nicht dabei sein.
Aus Sorge um diese Krankenhaus-Risiken war es unser dringender Wunsch, die Kinder nur mit einer vertrauten Hebamme und guten Freundinnen zur Welt kommen zu lassen. Für mich als Vater, der ja nur begleitend dabei war, sind das die heiligsten Stunden meines Lebens geworden - das wäre im Krankenhaus (bitte: wer geht freiwillig, ohne schlimmen Grund ins Krankenhaus?) nie möglich gewesen.
Ich wünsche jeder Familie so einen Beginn der Eltern-Kind-Beziehung!
Jürgen

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