Töpfchen in der Krippe zu DDR-Zeiten

ich weiß nicht ob es stimmt, meine mutter hat mir erzählt das wir in der krippe solange auf der topfbank sitzen bleiben mussten bis was drin war. stimmt das? wie lange saß man da drauf zeitlich gesehen? was ist passiert wen man aufgestanden ist ohne erfolg, wurde man wieder hingesetzt mit zwang? wie muß ich mir eine topfbank vorstellen?

Antworten (1)

richtig ist bzw. war es gab solche Topfbänke. das waren nichts anders wie die Turnbänke aus Holz nur mit Löchern und darin standen die Töpfe und so saß man eben gemeinsam meist nach dem Mittagessen und warte das man zufrieden lächelte.
es war aber kein Zwang sondern ehr Pflicht, andere Kitas ähnliches Marke Eigenbau, man wollte ja nicht das einer damit umkippt....
man wollte damit aber ehr die Gemeinschaft und die Routine pflegen, als Bestrafung sah das keiner an. zumal so alle Kinder mit wenig personal betreut werden konnten. wir waren glaube ich bis zu 25 Kinder bei zwei Kita-Kräften. das Gewusel ist so heute nicht mehr vorstellbar und geschadet hat es auch keinen.
sicher es war eine andere Zeit, aber stell dir mal weiter vor, es gab eine Wochenkrippe
da wurden die Babys montags abgegeben und Freitags wieder in Empfang genommen,
so konnte oder besser musste die Mütter (meine auch) nach 8 Wochen wieder ihre Arbeit aufnehmen. und auch das galt als Errungenschaft, das seiner Pflicht zur Arbeit nicht nur nachkommen musste, sondern eben auch konnte.
buddl1,

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