Trotz der Diagnose Querschnittslähmung wieder Hoffnung auf Besserung

Hallo. Meine Mutter hat vor einem Jahr die Diagnose Querschnittslähmung bekommen und war und ist natürlich am Boden zerstört. Alles hatte recht harmlos begonnen, dann stellte man eine Rückemarksentzündung fest. Sie spricht aber momentan davon, dass sie ihre Beine wieder vermehrt spürt. Kann das sein, dass die Medikamente so gut anschlagen, dass sie evtl. doch wieder geheilt werden kann? Wie groß ist die Chance darauf?

Antworten (2)
Auch Heilung ist relativ

Hallo,

gut, wenn sie wieder was spuert! Das ist nur sie alleine, die merkt, ob und was wiederkommt und was sich eventuell trainieren lässt. Jede Funktion ist erstmal positiv und kann ihr weiterhelfen. Das muss jedoch nicht automatisch eine Funktion zur Folge haben (etwa, dass man wieder laufen kann, wenn man seine Beine wieder spuert).

Es gibt ja den Unterschied zwischen Sensibilität und Bewegungsfähigkeit (wo kommt Gefuehl wieder, wo Bewegungsfähigkeit? Muss nicht unbedingt zusammenfallen!)
Dann kommt es darauf an, an welchen Muskeln Bewegungsfähigkeit wieder kommt, die man eventuell trainieren kann.
Dann sieht man mit der Zeit, wieviel Kraft man in diesen Muskeln entwickeln kann.
Dadurch kann man eventuell Funktionen wieder trainieren oder "simulieren", indem andere Muskeln als vorher eine bestimmte Aufgabe uebernehmen.

Tipp: Schau mal rein, wie es Markus Holubek ging:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1538980/Wieder-auf-den-Beinen#/beitrag/video/1538980/Wieder-auf-den-Beinen

Alles Gute euch!

Gelähmte mutter

Hallo, gib ihr viel mut und liebe, mama ist es wert !!

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