Vor 10 Jahren in psychiatrischer Behandlung - keine Beamtenlaufbahn mehr möglich?

Ein guter Freund hat jetzt die Chance, als Beamter übernommen zu werden.
Er war vor zehn Jahren kurzfristig in psychiatrischer Behandlung (Verarbeitung von Unfallfolgen) und hat alles gut überstanden. Nun hat er gehört, dass dies die Verbeamtung verhindern könnte.
Ist das wirklich so, wer kennt sich da genauer aus?

Antworten (2)

Die Verbeamtungen gehen generell zurück, auch bei völlig gesunden Leuten. Der Staat hat einfach nicht das Geld, um für die Pensionen und Frühpensionierungen aufzukommen. Da wird er sich keine Möglichkeit entgehen lassen, wieder einen Anwärter auf die Beamtenlaufbahn abzuwimmeln mit Verweis auf dessen psychiatrische Behandlung.

Kommt auf das Gutachten an

Wenn er alles gut überstanden hat und keine Spätfolgen zurückbleiben, müsste das nicht unbedingt der Verbeamtung im Wege stehen. Aber das hängt natürlich auch vom Gutachten der Psychiater ab, welche Prognose sie ihrem ehemaligen Patienten gegeben haben. Der Staat wird sich sicher keine Problemfälle ans Bein binden wollen.

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