Werde zum essen gezwungen

Hey,
ich hoffe, dass ich auch hier richtig bin. Ich habe kein anderes Forum gefunden.
(Laut meinen Betreuern habe ich ne Esstörung.)

Mir gehts zur Zeit richtig scheiße (wegen paar Umständen) und ne Depression habe ich eh schon.
Ich habe mich früher viel geschnitten (mit Absicht) und zur Zeit kommt dieser Druck wieder extrem hoch. Durch Atosil schaff ich es, dass ich noch die Kontrolle darüber habe. Aber es ist nicht nur Atosil was mir hilft, es ist auch der Umstand, dass ich nichts mehr esse und hungre.

Das macht mich stark (weil ich es schaffe trotz Hunger nichts zu essen) (wodurch ich die Kraft habe mich nicht zu schneiden) und der Schmerz (Hunger) hilft mir auch.

Jetzt sind meine Betreuer drauf aufmerksam geworden und haben zu mir gesagt, dass ich etwas essen muss, ansonsten schmeißen die mich von der Tagesklinik runter. Und zu meiner Ausbildung kann ich noch nicht gehen, weil meine Konzentration noch nicht wirklich da ist.

Ich habe halt die Angst, dass ich mich wieder schneide, wenn ich jetzt was esse.

Hat vlt jemand ne Idee wie ich es machen könnte?

Vielen Dank
LG ford

Antworten (4)
Same here

Ähhmmm, dein Beitrag ist ja schon ewig her, mir ging es aber ähnlich, nur dass ich erst in der geschlossenen Psychatrie war und dann 6 Wochen auf der offenen Station. In Hinblick auf meine Depression hat es echt was gebracht, aber eigentlich hat der ganze Mist mit dem Essen da erst so richtig angefangen. Ich habe auch das Gefühl, dass sobald sich das eine verbessert, das andere wieder schlimmer wird. Ich bekomme seit kurzem Antidepressiva, aber seitdem geht meiner Meinung nach, meine undefinierte Essstörung immer mehr in die Bulimie über. Ich war vor 2 Wochen noch mal (für nicht mal ganze 24h) in der geschlossenen und der Oberarzt wollte mich in eine Wohngruppe stecken und dem Jugendamt eine Kindeswohlgefährdung melden. Ich will das nicht. Unsere familiäre Situiation ist zwar momentan sehr kompliziert, aber ich liebe meine Familie eigentlich. Ich will hier nicht weg. Außerdem habe ich Angst, dass ich dann öfter essen muss, als das Abendessen und auch nicht mehr unkontrolliert zum Klo kann. Laut BMI bin ich im Normalgewicht. (Ich fühle mich viel zu fett) In der Schule wird mein Gefühl immer nur bestätigt. Ich bin mir momentan nicht mehr ganz so sicher, ob das vielleicht schon Mobbing ist, aber ich habe das Gefühl, dass ich selber dran Schuld bin, weil ich mich selbst immer schlecht gereder habe durch Kommentare wie: “Ich zähl doppelt” Ich fühle mich einfach nicht mehr wohl und mein Wunsch ist es, dass ich mich wohlfühlen kann mit der Figur, die ich habe und dass Depression und Essstörung beide verschwinden und nicht eines von beidem mich immer daran erinnert wie scheisse doch alles ist :(

Moderator
@ ford

Wenn du das Gefühl hast, dass dir in der TK nicht wirklich geholfen wird, wäre ein Aufenthalt in einer stationären Klinik wahrscheinlich besser für dich.
Spreche doch einfach mit einem Betreuer darüber, oder mit einem Mitarbeiter/Arzt der Klinik, mit dem du dich unterhalten kannst und dem du auch vertrauen kannst.

@Tom
Danke für deine schnelle Antwort!
Ich bin da in der Tagesklinik wegen einer Depression.

Ich versuch jetzt glaub einfach zum Frühstück ein halbes Brot (oder ganzes, wenn es keine halben gibt) und zum Mittagessen ein paar Gabeln Salat zu essen.
Hoffe, dass das dann trotzdem hin haut und die Betreuer zufrieden sind.

Aber evtl sollte ich mir in einer stationären Klinik Hilfe bezüglich diesem Thema Hilfe holen.

In der TK habe ich das Gefühl, dass mir nicht wirklich geholfen wird. Einfach essen und dann anders denken kann ich nicht und vom Gefühl her erwarten die das so.
Und bei mir in der Nähe hats glaub sonst keine TK die mit Essstörungen (Magersucht habe ich glaub nicht, dazu bin ich zu dick, auch wenn andere sagen, dass ich Normalgewicht habe. Aber Sport mach ich auch keinen) umgehen kann.. :(

Oder denkt ihr stationär brauchts nicht?

Moderator
@ ford

Das hört sich leider alles nicht gut an und dein Betreuer hat wirklich recht, dass du essen musst.
Ich kann das gut verstehen, dass du angst hast, dich wieder zu schneiden, wenn du etwas ist, aber du musst wirklich wieder essen.

Du hast geschrieben, dass du in einer Tagesklinik bist, aber leider nicht warum du dort bist. Hat das mit dem "schneiden" zu tun? Wenn ja, dann gibt es dort doch bestimmt auch Ärzte/Psychologen, mit denen du über deine Angst und die Essstörung sprechen könntest.
Du brauchst wirklich professionelle Hilfe, es ist nicht gut, wenn du ein "Problem", das Schneiden, durch ein anderes "Problem", nichts zu essen, ersetzt. Beide Probleme sind nicht gut für dich, du musst dir ganz schnell helfen lassen.

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