Wo ist er denn? Kann Gottes tun nicht mehr begreifen

Ich glaube nur noch deshalb an gott weil ich mit sicherheit weiß dass es den satan gibt.dann muss es auch gott geben.wie kommt man damit zurecht wenn man gottes tun oder besser gesagt gottes nichtstun, nicht mehr begreifen kann?

Antworten (9)
Beweise erforderlich?

Es gibt etliche Menschen, die sich auf den Standpunkt stellen: "Ich benötige Beweise für die Existenz Gottes" ... sonst glaub ich nicht.....

Was aber, wenn die Reihenfolge genau umgekehrt richtig ist?

An vielen Stellen im Leben müssen wir uns auf eine Person oder auf "etwas" einlassen, ohne vorab einen Beweis für die Richtigkeit unserer Vorgehensweise zu erhalten.
Basiert nicht gerade das gesunde Wachstum von uns Menschen auf grenzenloses Vertrauen in mütterliche/väterliche Liebe, die wir (wenn alles gut läuft) als Baby und Kleinkind erfahren? Mir fällt dazu ein, dass Jesus sagte: "Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder..."

Es ist eine mögliche Argumentation zu sagen, dass die Interaktion mit Gott "naturwissenschaftlich nicht greifbar" ist.

Doch daran stoße ich mich. Wir Menschen haben uns auf grundlegende Maßstäbe geeinigt, die uns helfen sollen, Hypothesen allgemeingültig zu beweisen oder falsifizieren. Es gibt Blindstudien, die sicherstellen sollen, dass die Menschen das Versuchsergebnis nicht bewusst oder unbewusst manipulieren. Das Ergebnis einer solchen Blindstudie oder anderer wissenschaftlicher Prozesse, an deren Ende ein Ergebnis steht, soll auch kräftig kritisiert werden. Aber da wird nachvollziehbar gearbeitet, sodass man Ansatzpunkte für Kritik hat.

Man kann sich hinstellen und behaupten, man habe eine Verbindung zu einem metaphysischen Wesen, dies könne aber nicht nachvollzogen werden. Das Problem daran ist, dass es sehr, sehr viele Götter und Wesenheiten gibt, mit denen Menschen in Kontakt zu sein glauben.
Ich kann nicht in den Kopf eines anderen Menschen hereinkriechen, weshalb ich, solange er felsenfest und allgemeingültig behauptet, sein Gott oder Geist existiere, einen stichhaltigen Beweis dafür brauche. Derjenige, der es behauptet, ist in der Beweispflicht. Oder er sagt eben, das ist seine Wahrnehmung der Welt und für ihn ist das so. Ok, aber dann nehme dieserjenige bitte so lange nicht Logik und nüchternen Sachverstand für sich in Anspruch, wie es mit rein subjektivem Glauben zu tun hat.

Naturwissenschaften und Glaube

Naturwissenschaften liefern einerseits Fakten über das, was wir im Jetzt und Heute mit unseren fünf Sinnen erfassen können. Jedoch liefern sie immer weniger Fakten über unsere Vergangenheit oder Zukunft, je weiter der Naturwissenschaftler von der Vergangenheit oder Zukunft entfernt ist. Je dünner die Faktenlage, um so größer sind die Annahmen und Vermutungen. Aber nur weil auch der Naturwissenschaftler Vermutungen anstellt, macht die Vermutung nicht richtiger. Woher kommt die Information, auf der das Leben aufbaut? Dies halte ich für eine der wichtigsten Fragen – für die auch Naturwissenschaftler keine Faktenantwort bieten.

Logik und Sachverstand gelangen an ihre Grenzen. In der Bibel sind viele Berichte nachlesbar, in denen von Erlebnissen mit Gott oder seiner Macht berichtet wird. Wir Menschen können von uns aus nicht in die transzendente Welt gelangen und uns kundig machen. Es muß schon umgekehrt erfolgen, dass wir (von Gott) aus „angesprochen“ werden. Dies nennen Theologen Offenbarung. Offenbarungen Gottes sind naturwissenschaftlich nicht greifbar und können auch nicht erzwungen werden. Daher gibt es Menschen, die Gott (bzw. die Spuren seines Handelns) in unserer Welt erkennen – und andere eben nicht.

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Schon im ersten Satz steckt eine Annahme, die debattierbar ist, von der der Autor aber völlig selbstverständlich auszugehen scheint. Die „Kraefte die die Erde erschaffen haben“ umfassten „auch ueber eine umfassende Intelligenz“. Darin steckt, dass die Erde überhaupt erschaffen wurde, was von nicht-religiösen Standpunkten aus eine unzutreffende Annahme darstellt. Nun muss natürlich berücksichtigt werden, dass schon der Fragesteller eine religiöse Weltanschauung hat und Michael daher von dieser Annahme ausgehen kann. Wäre da nicht der letzte Satz, in dem dem Ganzen Logik und gesunder Menschenverstand zugeschrieben wird.

Antwort auf Michael

Normalerweise laufe ich nicht herum und rede Leuten in ihre Weltanschauungen herein. Aber Michaels Beitrag fordert mich dann doch heraus, insbesondere aufgrund der am Ende geäußerten Feststellung, es handele sich bei seinem Text nicht um „Gefühlsduselei“, sondern sei ein Produkt von „Logik und nuechternem Sachverstand“. Dies möchte ich etwas beleuchten, Michaels Standpunkt nachvollziehen können und dazu Fragen stellen.

Schon im ersten Satz steckt eine Annahme, die debattierbar ist, von der der Autor aber völlig selbstverständlich auszugehen scheint. Die „Kraefte die die Erde erschaffen haben“ umfassten „auch ueber eine umfassende Intelligenz“. Darin steckt, dass die Erde überhaupt erschaffen wurde, was von nicht-religiösen Standpunkten aus eine unzutreffende Annahme darstellt. Nun muss natürlich berücksichtigt werden, dass schon der Fragesteller eine religiöse Weltanschauung hat und Michael daher von dieser Annahme ausgehen kann. Wäre da nicht der letzte Satz, in dem dem Ganzen Logik und gesunder Menschenverstand zugeschrieben wird.

Aber erst mal weiter im Text: Das physische Erdenleben ist laut Michael eine Notwendigkeit, um den Geist in neue Höhen zu führen und Erkenntnisse zu gewinnen. So weit so gut. Darauf folgt dann ein m. E. sehr euphemistischer Begriff, der leicht überlesen werden kann: „Schlussgerechtigkeit“. Die Schlussgerechtigkeit sei das Ziel des Lebens, welches wiederum nur „hauptsaechlich Lehrstaette“ sein soll. Man könne sich also aus den im Leben gewonnenen Erkenntnissen „zwangsfrei“ entscheiden, welchen Weg man geht. Am Tag des jüngsten Gerichts komme dann die Schlussgerechtigkeit.
Mir erschließt sich nicht, wie eine Entscheidung selbst getroffen und zwangsfrei sein soll, wenn es am Ende doch eine dem Handelnden antizipativ bekannte „Schlussgerechtigkeit“ gibt und Gott „seinen Laden fest im Griff“ hat, „auch wenn wir Menschen immer wieder gerne in sein Handwerk pfuschen.“ Was denn nun? Treffen wir eigene und zwangsfreie Entscheidungen oder stümpern wir Gott nur in seinem eigentlichen Plan herum?
Dazu eingeschoben ein Einsteinzitat: „Wenn die Menschen nur deshalb gut sind, weil sie sich vor Strafe fürchten und auf Belohnung hoffen, dann sind wir wirklich ein armseliger Haufen!“

Der nächste Punkt ist die Herleitung des Unsterblichen aus dem Sterblichen. Man könne aus dem „Umstand der irdischen Vergaenglichkeit“ herauslesen, „dass es den unendlich liebenden Gott eben doch wirklich gibt.“
Diese Ableitung kann man nur treffen, wenn man überhaupt von etwas Metaphysischem ausgeht bzw. die Notwendigkeit dafür gegeben sieht. Eine z. B. naturalistische Position kann sich gut und gerne damit abfinden, dass jeder Organismus irgendwann zugrunde geht und nichts für die Unendlichkeit ist. Daher geht Michaels Schlussfolgerung auch wieder von einer Annahme aus, die nicht als logisch und mit nüchternem Sachverstand erfassbar bezeichnet werden kann.

Dem letzten Punkt, in dem Michael anspricht, dass das Gute nach vielen Prüfungen letztlich gegen das Böse siegen wird, kann auch wieder keine Logik zugesprochen werden. Denn es handelt sich bei diesem Ausblick lediglich um seine persönliche Zukunftsperspektive. Das hat nichts mit Logik zu tun. Man könnte natürlich auch die Frage stellen, warum Gott überhaupt Böses erschaffen hat und Menschen kreierte, die wie der Elefant im Porzellanladen Gottes gute Absichten gefährden.

Abschließend ist von meiner Seite zu sagen, dass jeder glauben soll, was er für richtig hält und was ihm gut tut, dagegen ist nichts zu sagen. Aber dies dann mit Rationalität und Logik in Einklang bringen zu wollen, muss schon alleine an der Definition von Glauben scheitern. Wäre Glauben rational und logisch belegbar, wäre es kein Glauben mehr. Es möge bitte nicht versucht werden, Argumentationen plausibler erscheinen zu lassen, indem behauptet wird, sie behaupteten sich auch in themenfremden Disziplinen, die nichts damit zu tun haben. Normalerweise laufe ich nicht herum und rede Leuten in ihre Weltanschauungen herein. Aber Michaels Beitrag fordert mich dann doch heraus, insbesondere aufgrund der am Ende geäußerten Feststellung, es handele sich bei seinem Text nicht um „Gefühlsduselei“, sondern sei ein Produkt von „Logik und nuechternem Sachverstand“. Dies möchte ich etwas beleuchten, Michaels Standpunkt nachvollziehen können und dazu Fragen stellen.

Schon im ersten Satz steckt eine Annahme, die debattierbar ist, von der der Autor aber völlig selbstverständlich auszugehen scheint. Die „Kraefte die die Erde erschaffen haben“ umfassten „auch ueber eine umfassende Intelligenz“. Darin steckt, dass die Erde überhaupt erschaffen wurde, was von nicht-religiösen Standpunkten aus eine unzutreffende Annahme darstellt. Nun muss natürlich berücksichtigt werden, dass schon der Fragesteller eine religiöse Weltanschauung hat und Michael daher von dieser Annahme ausgehen kann. Wäre da nicht der letzte Satz, in dem dem Ganzen Logik und gesunder Menschenverstand zugeschrieben wird.

Aber erst mal weiter im Text: Das physische Erdenleben ist laut Michael eine Notwendigkeit, um den Geist in neue Höhen zu führen und Erkenntnisse zu gewinnen. So weit so gut. Darauf folgt dann ein m. E. sehr euphemistischer Begriff, der leicht überlesen werden kann: „Schlussgerechtigkeit“. Die Schlussgerechtigkeit sei das Ziel des Lebens, welches wiederum nur „hauptsaechlich Lehrstaette“ sein soll. Man könne sich also aus den im Leben gewonnenen Erkenntnissen „zwangsfrei“ entscheiden, welchen Weg man geht. Am Tag des jüngsten Gerichts komme dann die Schlussgerechtigkeit.
Mir erschließt sich nicht, wie eine Entscheidung selbst getroffen und zwangsfrei sein soll, wenn es am Ende doch eine dem Handelnden antizipativ bekannte „Schlussgerechtigkeit“ gibt und Gott „seinen Laden fest im Griff“ hat, „auch wenn wir Menschen immer wieder gerne in sein Handwerk pfuschen.“ Was denn nun? Treffen wir eigene und zwangsfreie Entscheidungen oder stümpern wir Gott nur in seinem eigentlichen Plan herum?
Dazu eingeschoben ein Einsteinzitat: „Wenn die Menschen nur deshalb gut sind, weil sie sich vor Strafe fürchten und auf Belohnung hoffen, dann sind wir wirklich ein armseliger Haufen!“

Der nächste Punkt ist die Herleitung des Unsterblichen aus dem Sterblichen. Man könne aus dem „Umstand der irdischen Vergaenglichkeit“ herauslesen, „dass es den unendlich liebenden Gott eben doch wirklich gibt.“
Diese Ableitung kann man nur treffen, wenn man überhaupt von etwas Metaphysischem ausgeht bzw. die Notwendigkeit dafür gegeben sieht. Eine z. B. naturalistische Position kann sich gut und gerne damit abfinden, dass jeder Organismus irgendwann zugrunde geht und nichts für die Unendlichkeit ist. Daher geht Michaels Schlussfolgerung auch wieder von einer Annahme aus, die nicht als logisch und mit nüchternem Sachverstand erfassbar bezeichnet werden kann.

Dem letzten Punkt, in dem Michael anspricht, dass das Gute nach vielen Prüfungen letztlich gegen das Böse siegen wird, kann auch wieder keine Logik zugesprochen werden. Denn es handelt sich bei diesem Ausblick lediglich um seine persönliche Zukunftsperspektive. Das hat nichts mit Logik zu tun. Man könnte natürlich auch die Frage stellen, warum Gott überhaupt Böses erschaffen hat und Menschen kreierte, die wie der Elefant im Porzellanladen Gottes gute Absichten gefährden.

Abschließend ist von meiner Seite zu sagen, dass jeder glauben soll, was er für richtig hält und was ihm gut tut, dagegen ist nichts zu sagen. Aber dies dann mit Rationalität und Logik in Einklang bringen zu wollen, muss schon alleine an der Definition von Glauben scheitern. Wäre Glauben rational und logisch belegbar, wäre es kein Glauben mehr. Es möge bitte nicht versucht werden, Argumentationen plausibler erscheinen zu lassen, indem behauptet wird, sie behaupteten sich auch in themenfremden Disziplinen, die nichts damit zu tun haben.

Das wahre Evangelium? Neue Religion??

Dein Beitrag, lajoconde, liest sich wie eine neue Religion. Hat nicht viel mit der Bibel zu tun.

Gott wirkt auf unsichtbare Ebene

Wir sind Kinder der Erde, wir haben einen materiellen Körper und einen spirituellen, genannt Christus oder der Heilige Geist usw. Der Mensch ist zwar böse, doch er kann das Böse in ihm aktiv tilgen und seine ursprüngliche Reinheit wieder erlangen. DAs ist das was uns die Bibel verschweigt. In dem Buch: Das Geheimnis des wahren Evangeliums" ist der Weg zur aktiven Reinheit beschrieben. Wer diesen Weg geht, der hat alles was böse ist entsagt und schafft auf Erden den Wille Gottes zu tun, die die Welt besser macht. Über den gereinigten Mensch wirkt Gott und nicht über irgendwelche Unsichtbarkeiten. Satan ist kein Geist, der uns ergreift, sonder Satan ist das Unreine im Mensch, und dieses Unrein kann er aktiv bekämpfen, eins für allemal. Sodass er nicht auf die Gnade angewiesen ist. Denn wer sich darauf verlässt, dass Jesus für seine Sünde gestorben ist, kreuzigt ihn jedesmal auf Neue.

Habe meinen glauben wieder

Danke für die antwort.
schon vor dieser antwort konnte ich wieder an gott glauben ohne seine existenz von der des satans abhängig zu machen.und der satan ist eh nur ein elender **isser.

Generelles um zu verstehen

Viele wollen nicht wahrhaben, dass die Kraefte die die Erde erschaffen haben, auch ueber eine umfassende Intelligenz verfuegen.
Viele wollen sich nicht vorstellen muessen, dass diese schoepferischen Kraefte die irdische Lebensform bewusst gewaehlt haben.
Sie wollen nicht verstehen, dass es gerade diese Lebensform ist, die es erlaubt sich spezielles Wissen anzueignen, absolut notwendig, um das Geistige in uns auf neue Ebenen zu fuehren.
Nur das Erdenleben ist dafuer geeignet.
Es schafft die Voraussetzung fuer die vielen noetigen, intensiven, hautnahen Begegnungen mit dem Guten und dem Boesen in dieser eigenen Form.
Das verfehlt seine Wirkung nicht und praegt uns nachhaltig.
Aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen entscheiden wir schliesslich zwangsfrei selbst, welchen Weg wir gehen wollen. Es ist der Weg der fuer unser zukuenftiges Leben bestimmend sein wird, denn es gibt die Schlussgerechtigkeit.
Letztlich ist es Sinn vom Ganzen, dass wir durch unsere Taten zeigen, wo wir hingehoeren, denn Gleiches gehoert zusammen. Durch das irdische Leben zeigen wir untrueglich, fuer was wir einstehen.
Der Schoepfergott, der im Gegensatz zu uns Menschen, ueber einen unendlichen Horizont verfuegt, hat seinen Laden fest im Griff, auch wenn wir Menschen immer wieder gerne in sein Handwerk pfuschen.
Er laesst uns ganz bewusst nicht ewig auf dieser Erde leben, weil sie hauptsaechlich Lehrstaette sein soll.
Wir koennen das erkennen am Umstand der irdischen Vergaenglichkeit, ein Umstand aus dem man herauslesen kann, dass es den unendlich liebenden Gott eben doch wirklich gibt.
Gott weiss bestens, dass ein nicht endendes Erdenleben Mist ist. Dies als einzige Lebensform zuzulassen, waere dem Guten gegenueber nichts als eine Zumutung und Gleichgueltigkeit sondergleichen, und vergeblich wurde man darin nach dem guetigen, barmherzigen und liebenden Gott suchen.
Der Schoepfergott hat mit dem oft schmerzlich geprueften Guten weit Besseres und Gerechteres vor, doch erst nachdem es gegen das Boese wirksam geimpft, von dieser Welt gegangen ist.
Das ist keine Gefuehlsduselei, sondern hat ausschliesslich mit Logik und nuechternem Sachverstand zu tun.

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