Wo kommen Omega-3-Fettsäuren vor?

Ich weiß das diese Omega-3-Fettsäuren in Fisch vorkommen, oder vertue ich mich? Worin sind die noch enthalten? Sind die wirklich so gesund wie man immer sagt oder will man wieder irgendwas verkaufen?

Antworten (3)

Hallo,

ja das stimmt. Omega 3 Fettsäuren kommen hauptsächlich im Fisch in größeren Mengen vor. Ansonsten z.B. im Leinöl, Chia Samen, Leinsamen und viele mehr.
Da ich mich vegetarisch ernähre, ist es jedoch sehr schwierig auf die benötigte Menge an Omega 3 durch die Ernährung zu kommen. Ich nehme deswegen unterstützend die Vitazell Omega Kapseln ein, um meine Werte aufrecht zu erhalten. Nahrungsergänzungsmittel sind also auch eine gute Alternative, den Omega 3 Speicher zu füllen. Je nachdem, wie man sich eben ernährt. ;)

Leinöl

Ich bin auf eine tolle Omega-3-Quelle gestoßen!
Seit etwa 4 Monaten nehme ich Leinöl von der Budwig-Firma. Eigentlich war mir schon lange bekannt, dass Leinöl reich an Omega-3 und damit sehr gesund ist, aber mir hat's einfach nicht geschmeckt. Durch ne Freundin bin ich dann auf das Öl aufmerksam geworden und es schmeckt wirklich super lecker!
Nehme es jetzt täglich zum Frühstück im Quark (in Verbindung mit Eiweiß nimmt der Körper es wohl noch besser auf) und mir geht's echt erstaunlich gut. Nicht das ich vorher krank war, aber ich glaube man merkt halt, wenn man dem Körper etwas gutes tut.

Neue Synapsen dank Omega 3

ICH SCHENK DIR DICH. Als vor Millionen Jahren unsere Vorfahren mit einem noch sehr kleinen Gehirn aus dem Meer stiegen, verspeisten sie, wenn sie Hunger hatten, diejenigen die nicht aus dem Meer stiegen, also Fische und andere Meeresfrüchte. Und genau dort, im Fett der Kaltwasserfische (Lachs, Hering ect.) befinden sich, aus Frostschutzgründen, bis zu 2 Prozent der sogenannten Omega 3 Fettsäuren. Das sind pro 100 Gramm Fisch immerhin 2 Gramm Omega 3. Diese gaben (und geben immer noch) den entscheidenden Wachstumsschub für unser Gehirn. Nur wegen Omega 3 ist unser Gehirn im Lauf der Zeit auf die heutigen 3 Pfund angewachsen. Zum besseren Verständnis ein paar Zahlen: Im optimalen Zustand verfügt unser Gehirn über 100 Milliarden Nervenzellen (auch Neuronen und Spiegelneuronen genannt) sowie die 10 – 50 fache Anzahl Gliazellen. Letztgenannte sind ein vielfaches kleiner als die Nervenzellen. Die Masse des Gehirns ergibt sich dadurch je zur Hälfte aus Gliazellen und aus Nervenzellen. Vernetzt werden all diese Bestandteile mit den Synapsen, deren Anzahl auf 1 Milliarde pro Kubikmillimeter geschätzt wird. Zur Herstellung der Bestandteile des Gehirns benötigt unser Körper Omega 3. Es gibt jedoch mehrere Versionen von Omega 3 Fettsäuren, die bekanntesten sind Docosahexaensäure (DHA), Eicosapentaensäure (EPA) und die Alpha-Linolensäure (ALA). Die für die Hardware im Gehirn wichtigste Omega 3 Fettsäure ist die DHA. Aus dieser werden die nigelnagelneuen Synapsen hergestellt. Sie ist aber auch zuständig für Struktur und Funktion vom Auge, für das körpereigene Hormonsystem und vieles mehr. Als Säuglinge bekommen wir die DHA, wenn alles normal läuft, über die Muttermilch, aber das wars dann auch schon oft für grosse Teile der menschlichen Spezies. Es ist mehr als Pech wenn man in einer unwissenden Familie oder in Fischarmen Gegenden wie z.B. Afrika aufwächst, denn dann läuft man den Rest seines Lebens mit einem unterentwickelten Gehirn durch die Gegend. Wissenschaftler schlagen zurecht Alarm dass unser Gehirn degeneriert. Und „Dumb all over“ sang schon Zappa. Um unser Zivilisationsgehirn nicht nur vollständig auswachsen zu lassen sondern auch zu erhalten bedarf es einer lebenslangen Einnahme von DHA in ausreichender Menge. Für den täglichen Bedarf werden je nach Quelle zwischen 200 mg und 3, 8 g pro Tag empfohlen. Die molekular langkettigen Fettsäuren DHA und EPA befinden sich im Fett der Kaltwasserfische. Pflanzliches Omega 3 findet man als Alpha-Linolensäure (ALA) in extrem hohen Mengen (bis zu 70 %), im Samen einer der ältesten Pflanzen der Welt, und zwar dem Flachs bzw. Lein. Diese Alpha-Linolensäure taugt leider nicht zur Synapsenbildung im Gehirn, deswegen muss sie durch körpereigene Enzyme umgewandelt werden in DHA. Damit das klappt dürfen sich weder Fleisch noch tierische Fette wie Eigelb, Butter, Camenbert o.ä. im Verdauungstrakt befinden. # Wenn man Wikipedia als Infoquelle heranzieht dann verwandeln sich von 100 % Alpha-Linolensäure nur weniger als 0.5% in DHA. Andere Quellen sehen das nicht so eng und sprechen von einer mehr oder weniger problemlosen Umwandlung der ALA in DHA (bei ebenfalls vegetarischer Ernährung). Die Alpha-Linolensäure (ALA), welche übrigens auch in der nicht umgewandelten Version positive Eigenschaften hat, ist in der unverletzten Leinsamenkapsel gut geschützt vor Licht, Luft und Magensäure. Deshalb hilft es auch nichts die ungeschroteten Körner ungekaut zu schlucken, denn diese verlassen, zusammen mit der ALA, den Körper wieder auf natürlichem Weg. Es hilft allerdings auch nichts die geschroteten Leinsamen zu schlucken, denn in diesen ist fast keine ALA mehr vorhanden. Der Grund ist der dass sofort nach dem Schroten, also dem Öffnen der Leinsamenkapsel, der Sauerstoff auf das Öl trifft und ein chemischer Zerfallsprozess in Gang gesetzt wird welcher die ALA im Öl in gesundheitsschädliche Riesenmoleküle verwandelt. Schon 3 Wochen nach dem Schroten befinden sich nur noch 20 % der ursprünglich 70 % ALA im Leinöl. Dieser Zerfallsprozess
kann weder durch einen Kühlschrank noch durch einen Aufenthalt im Reformhaus gestoppt werden. Die einzig sinnvolle Methode um sich bei mangelnder Frischölquelle (Ölpresse) mit dieser Substanz zu versorgen ist das kauen von täglich 1 bis 3 Löffeln ungeschroteten Leinsamen! Die dadurch freigesetzte ALA ist im beinahe frischestmöglichsten Zustand! Unsere „Prozessorleistung“ erhält aufgrund der Hebelwirkung von DHA einen Quantenschub. Nachdem nämlich die zentrale Schaltstelle, also unser Gehirn, dank der Hilfe von DHA mit Abermilliarden neuer Synapsen zwischen Gliazellen und Neuronen auf allen Ebenen restauriert und neu verdrahtet worden ist kann dieses sich wieder optimal um die Hardware seines Fortbewegungsapparats, also um die Körperfunktionen kümmern! Für die Software, also für Psyche und Geist, ist die Eicosapentaensäure (EPA) zuständig. Zahllose Beschwerden wie z.B. Sehstörungen, Nachtblindheit, Schizophrenie, Tinnitus, Darmbeschwerden, Depressionen, Herzkrankheiten, Haarausfall, Arthritis, Zuckerkrankheit, schlechte Blutwerte, falscher Blutdruck und Blutzuckerspiegel, Alzheimer, Schlaganfallrisiko, Borderline und vieles mehr werden dadurch gelindert oder sogar gänzlich beseitigt. Selbst gegen Brust- Prostata- und Darmkrebs kann die Omega 3 Fettsäure DHA vorbeugend wirken. Omega 3 macht gesund und glücklich! Und das ist kein Wunder!
# Würde Alpha-Linolensäure im Verdauungstrakt durch körpereigene Enzyme tatsächlich in biologisch bedeutsamen Mengen in die längerkettige Omega-3 Fettsäuren DHA und EPA verwandelt, so müssten sie vergleichbare Wirkungen haben. Das Gegenteil ist der Fall: Beim Menschen hebt Alpha-Linolensäure bestimmte Blutfette, während Eicosapentaensäure oder Docosahexaensäure diese Fette senken. Alpha-Linolensäure wirkt nicht blutdrucksenkend, wohl aber Docosahexaensäure. Dies bedeutet, dass sich mit pflanzlicher Alpha-Linolensäure nicht die Wirkungen von Omega-3 Fettsäuren aus Fisch oder Fischöl erzielen lassen. Dies bedeutet auch, dass eine gesundheitsfördernde Wirkung der pflanzlichen Alpha-Linolensäure erst mal nachgewiesen werden muss, was bisher aber nur in Ansätzen gelang. Aufgrund wissenschaftlicher Arbeiten ist aber an einer positiven Auswirkung von Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure kaum zu zweifeln. Durch diese Betrachtungsweise ist der Streit darüber, welche Omega-3 Fettsäuren essentiell sind, in den Hintergrund getreten. Verschiedene Fachgesellschaften empfehlen unterschiedliche Omega-3-Fettsäuren. Zum Braten sollte übrigens kein Omega 3 haltiges Öl (Lein oder Hanföl) verwendet werden da sich die Inhaltsstoffe durch die Hitze in krebserzeugende Substanzen verwandeln. Deshalb zum Braten z.B. Olivenöl und für Kaltspeisen bzw. Salate Omega 3 haltige Öle. Quelle: Wikipedia
Fazit: Esse 2 Mal pro Woche fetten Fisch, am besten frischen Wildlachs bzw. geräucherten Wildlachs sowie täglich 1 bis 3 flach gehäufte Teelöffel ungeschroteten, gekauten Leinsamen, zusammen mit reichlich Flüssigkeit, so erhältst Du, in Verbindung mit täglicher Bewegung an der frischen Luft, ein wunderbar arbeitendes Gehirn (Falls es noch nicht durch zuviel durch Alkohol oder Lösemittel zerstört worden ist). Der Schwerpunkt der Omega 3 Versorgung sollte eindeutig auf fettem Fisch liegen. Wortwörtlich sichtbare Erfolge lassen sich tatsächlich beim Sehen feststellen, der Blick wird schärfer, die Farben kräftiger. Und wer seine tägliche Leinölration selber pressen will der wende sich an den Autor dieses Textes, denn der weiss wie das geht: z200motels@aol.com
Dieser Text steht hier zum Download bereit: http://www.bottlemail.de/omega3.docx
Steinzeitleben.de

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