Depression nach Unfall?

Hallo Leute.

Ich hatte vor einem halben Jahr einen Autounfall und seitdem ist für mich irgendwie nichts mehr so wie vorher. Ich denke viel mehr über mein Leben nach und habe mich generell total verändert. Ich habe an nichts mehr so richtig Spaß. Langsam mache ich mir Sorgen und denke, dass ich vielleicht in eine Art Depresson gerutscht bin. Ist das möglich?

Antworten (3)

Klar, unbedingt Hilfe holen. Das kann ein richtiges Trauma werden und dann kann man so tief darin involviert sein, daß es womöglich später noch zu einem stationären Aufenthalt in der Psychiatrie kommt.

Ja, es gibt Menschen, die stecken so was weg und andere machen sich sehr viele Gedanken. Eine psychotherapeutische Hilfe ist da wirklich angebracht und das bringt dann auch viel. Man bekommt wieder Vertrauen zu sich selbst und fährt dann wahrscheinlich auch wieder Auto, ohne das man davor Angst hat.

Prägnante Erfahrungen im Leben

Bei besonders belastenden Erfahrungen kann es dazu führen, daß man sich natürlich noch mehr Gedanken über das Leben macht, was ja vom Grundsatz her auch nicht so falsch ist. Gerade wenn man einen Unfall vielleicht wirklich geradeso überlebt hat, ist das oft so. Allerdings darf man sich auch nicht nur mit der Situation auseinandersetzen und die Dinge nicht ständig abwägen. Wenn man das Gefühl hat, daß man keine Freude mehr im Leben hat oder das man vor allen möglichen Herausforderungen Angst hat, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Eine Depression kann sich sehr langsam einschleichen und dazu auch noch Angstzustände auslösen. Das muss behandelt werden, alleine wird man das nicht schaffen, da man sich im Laufe dieser Krankheim immer mehr zurückzieht und das dann alles selbst gar nicht mehr einschätzen kann.

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